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Scherben des Glücks Europas letzte wahre Prinzessin — Das Leben der Wilhelmine von Bayreuth

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

19,9/12,3/5,2 cm

Gewicht

672 g

Farbe

Tabak / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2508-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

19,9/12,3/5,2 cm

Gewicht

672 g

Farbe

Tabak / Beige

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2508-0

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: [email protected]

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Spielball der Politik

hasirasi2 aus Dresden am 06.07.2019

Bewertungsnummer: 1226141

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wir werden geboren, um gut verheiratet zu werden.“ (S. 83/84) Wilhelmine, die Tochter des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm, gilt als nicht besonders hübsch, missgestaltet und auch noch intelligent – was für eine Schmach. Dass sie zumindest gerade gewachsen ist, wird den Brautwerbern anderer Königshäusern bewiesen, indem sie sich als Jugendliche vor ihnen ausziehen muss. Und auch sonst wird sie nicht auf Rose gebettet. Ihre erste Erzieherin misshandelt sie tägliche. Ihre Eltern hatten endlich einen Thronfolger erwartet und dann war es wieder nur ein Mädchen – Wilhelmine konnte sie also nur enttäuschen. Als Mann geboren, wäre sie der perfekte Erbe ihres Vaters gewesen – sie ist intelligent, sehr gebildet, musisch begabt und politisch interessiert. So aber wird sie zum Spielball ihrer dauernd verstrittenen Eltern, die durch Wilhelmines Heirat ihre politischen Ambitionen durchsetzen wollen. Ihrem Lieblingsbruder, Friedrich dem Großen, geht es ähnlich. Als sich die Beiden dieser Situation durch Flucht entziehen wollen, werden sie erwischt und eingesperrt. Ihr Vater zwingt Wilhelmine, Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth zu heiraten, obwohl ihre Mutter seit Jahren mit der englischen Krone verhandelt. Wider Erwarten verlieben sich Wilhelmine und Friedrich und führen zumindest in den ersten Jahren eine sehr harmonische Ehe. Sie ergänzen sich perfekt, sind beide musikalisch interessiert, bauen Bayreuth nach ihren Wünschen neu auf – doch ein Thronfolger bliebt ihnen versagt ... Ich wusste bis zu diesem Buch nichts über Wilhelmine, ihre Errungenschaften um die Modernisierung des Landes, den Bau der Bayreuther Oper, diverser Schlösser und Parks. Wilhelmine liebte die schönen Künste, Theater, Malerei, Bücher und vor allem Musik, sie komponierte sogar selbst. Außerdem scharte sie berühmte Philosophen und Künstler um sich, unterhielt lebenslange Briefwechsel und Freundschaften mit ihnen. Cornelia Naumann erzählt auch spannend und ungeschönt von den Schattenseiten: Wilhelmines schwerer Kindheit, ihren ständig wiederkehrenden Krankheiten und der Untreue ihres Mannes ausgerechnet mit ihrer engsten Vertrauten. Ich mag biografische Romane, weil man nicht nur etwas über die jeweilige Person, sondern auch über die Zeit und Lebensumstände erfährt. Die Autorin hat ein sehr lebendiges Bild von Wilhelmine gezeichnet, allerdings waren mir einige Vorkommnisse und politischen Erwägungen zu ausführlich beschrieben. Auch die kleinen Zwischenkapitel der Spiegelscherben haben sich mir nicht immer erschlossen. Waren es Fieber- / Albträume? Aber solche Eindrücke sind ja immer sehr subjektiv und davon abgesehen, bin ich gern in Wilhelmines Leben abgetaucht habe die knapp 700 Seiten an nur 3 Abenden gelesen, so fesselnd und abwechslungsreich war ihre Geschichte.

Spielball der Politik

hasirasi2 aus Dresden am 06.07.2019
Bewertungsnummer: 1226141
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wir werden geboren, um gut verheiratet zu werden.“ (S. 83/84) Wilhelmine, die Tochter des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm, gilt als nicht besonders hübsch, missgestaltet und auch noch intelligent – was für eine Schmach. Dass sie zumindest gerade gewachsen ist, wird den Brautwerbern anderer Königshäusern bewiesen, indem sie sich als Jugendliche vor ihnen ausziehen muss. Und auch sonst wird sie nicht auf Rose gebettet. Ihre erste Erzieherin misshandelt sie tägliche. Ihre Eltern hatten endlich einen Thronfolger erwartet und dann war es wieder nur ein Mädchen – Wilhelmine konnte sie also nur enttäuschen. Als Mann geboren, wäre sie der perfekte Erbe ihres Vaters gewesen – sie ist intelligent, sehr gebildet, musisch begabt und politisch interessiert. So aber wird sie zum Spielball ihrer dauernd verstrittenen Eltern, die durch Wilhelmines Heirat ihre politischen Ambitionen durchsetzen wollen. Ihrem Lieblingsbruder, Friedrich dem Großen, geht es ähnlich. Als sich die Beiden dieser Situation durch Flucht entziehen wollen, werden sie erwischt und eingesperrt. Ihr Vater zwingt Wilhelmine, Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth zu heiraten, obwohl ihre Mutter seit Jahren mit der englischen Krone verhandelt. Wider Erwarten verlieben sich Wilhelmine und Friedrich und führen zumindest in den ersten Jahren eine sehr harmonische Ehe. Sie ergänzen sich perfekt, sind beide musikalisch interessiert, bauen Bayreuth nach ihren Wünschen neu auf – doch ein Thronfolger bliebt ihnen versagt ... Ich wusste bis zu diesem Buch nichts über Wilhelmine, ihre Errungenschaften um die Modernisierung des Landes, den Bau der Bayreuther Oper, diverser Schlösser und Parks. Wilhelmine liebte die schönen Künste, Theater, Malerei, Bücher und vor allem Musik, sie komponierte sogar selbst. Außerdem scharte sie berühmte Philosophen und Künstler um sich, unterhielt lebenslange Briefwechsel und Freundschaften mit ihnen. Cornelia Naumann erzählt auch spannend und ungeschönt von den Schattenseiten: Wilhelmines schwerer Kindheit, ihren ständig wiederkehrenden Krankheiten und der Untreue ihres Mannes ausgerechnet mit ihrer engsten Vertrauten. Ich mag biografische Romane, weil man nicht nur etwas über die jeweilige Person, sondern auch über die Zeit und Lebensumstände erfährt. Die Autorin hat ein sehr lebendiges Bild von Wilhelmine gezeichnet, allerdings waren mir einige Vorkommnisse und politischen Erwägungen zu ausführlich beschrieben. Auch die kleinen Zwischenkapitel der Spiegelscherben haben sich mir nicht immer erschlossen. Waren es Fieber- / Albträume? Aber solche Eindrücke sind ja immer sehr subjektiv und davon abgesehen, bin ich gern in Wilhelmines Leben abgetaucht habe die knapp 700 Seiten an nur 3 Abenden gelesen, so fesselnd und abwechslungsreich war ihre Geschichte.

Spielball der Politik „Wir…

hasirasi2 aus Dresden am 06.07.2019

Bewertungsnummer: 2991377

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spielball der Politik „Wir werden geboren, um gut verheiratet zu werden.“ (S. 83/84) Wilhelmine, die Tochter des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm, gilt als nicht besonders hübsch, missgestaltet und auch noch intelligent – was für eine Schmach. Dass sie zumindest gerade gewachsen ist, wird den Brautwerbern anderer Königshäusern bewiesen, indem sie sich als Jugendliche vor ihnen ausziehen muss. Und auch sonst wird sie nicht auf Rose gebettet. Ihre erste Erzieherin misshandelt sie tägliche. Ihre Eltern hatten endlich einen Thronfolger erwartet und dann war es wieder nur ein Mädchen – Wilhelmine konnte sie also nur enttäuschen. Als Mann geboren, wäre sie der perfekte Erbe ihres Vaters gewesen – sie ist intelligent, sehr gebildet, musisch begabt und politisch interessiert. So aber wird sie zum Spielball ihrer dauernd verstrittenen Eltern, die durch Wilhelmines Heirat ihre politischen Ambitionen durchsetzen wollen. Ihrem Lieblingsbruder, Friedrich dem Großen, geht es ähnlich. Als sich die Beiden dieser Situation durch Flucht entziehen wollen, werden sie erwischt und eingesperrt. Ihr Vater zwingt Wilhelmine, Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth zu heiraten, obwohl ihre Mutter seit Jahren mit der englischen Krone verhandelt. Wider Erwarten verlieben sich Wilhelmine und Friedrich und führen zumindest in den ersten Jahren eine sehr harmonische Ehe. Sie ergänzen sich perfekt, sind beide musikalisch interessiert, bauen Bayreuth nach ihren Wünschen neu auf – doch ein Thronfolger bliebt ihnen versagt ... Ich wusste bis zu diesem Buch nichts über Wilhelmine, ihre Errungenschaften um die Modernisierung des Landes, den Bau der Bayreuther Oper, diverser Schlösser und Parks. Wilhelmine liebte die schönen Künste, Theater, Malerei, Bücher und vor allem Musik, sie komponierte sogar selbst. Außerdem scharte sie berühmte Philosophen und Künstler um sich, unterhielt lebenslange Briefwechsel und Freundschaften mit ihnen. Cornelia Naumann erzählt auch spannend und ungeschönt von den Schattenseiten: Wilhelmines schwerer Kindheit, ihren ständig wiederkehrenden Krankheiten und der Untreue ihres Mannes ausgerechnet mit ihrer engsten Vertrauten. Ich mag biografische Romane, weil man nicht nur etwas über die jeweilige Person, sondern auch über die Zeit und Lebensumstände erfährt. Die Autorin hat ein sehr lebendiges Bild von Wilhelmine gezeichnet, allerdings waren mir einige Vorkommnisse und politischen Erwägungen zu ausführlich beschrieben. Auch die kleinen Zwischenkapitel der Spiegelscherben haben sich mir nicht immer erschlossen. Waren es Fieber- / Albträume? Aber solche Eindrücke sind ja immer sehr subjektiv und davon abgesehen, bin ich gern in Wilhelmines Leben abgetaucht habe die knapp 700 Seiten an nur 3 Abenden gelesen, so fesselnd und abwechslungsreich war ihre Geschichte.

Spielball der Politik „Wir…

hasirasi2 aus Dresden am 06.07.2019
Bewertungsnummer: 2991377
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spielball der Politik „Wir werden geboren, um gut verheiratet zu werden.“ (S. 83/84) Wilhelmine, die Tochter des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm, gilt als nicht besonders hübsch, missgestaltet und auch noch intelligent – was für eine Schmach. Dass sie zumindest gerade gewachsen ist, wird den Brautwerbern anderer Königshäusern bewiesen, indem sie sich als Jugendliche vor ihnen ausziehen muss. Und auch sonst wird sie nicht auf Rose gebettet. Ihre erste Erzieherin misshandelt sie tägliche. Ihre Eltern hatten endlich einen Thronfolger erwartet und dann war es wieder nur ein Mädchen – Wilhelmine konnte sie also nur enttäuschen. Als Mann geboren, wäre sie der perfekte Erbe ihres Vaters gewesen – sie ist intelligent, sehr gebildet, musisch begabt und politisch interessiert. So aber wird sie zum Spielball ihrer dauernd verstrittenen Eltern, die durch Wilhelmines Heirat ihre politischen Ambitionen durchsetzen wollen. Ihrem Lieblingsbruder, Friedrich dem Großen, geht es ähnlich. Als sich die Beiden dieser Situation durch Flucht entziehen wollen, werden sie erwischt und eingesperrt. Ihr Vater zwingt Wilhelmine, Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth zu heiraten, obwohl ihre Mutter seit Jahren mit der englischen Krone verhandelt. Wider Erwarten verlieben sich Wilhelmine und Friedrich und führen zumindest in den ersten Jahren eine sehr harmonische Ehe. Sie ergänzen sich perfekt, sind beide musikalisch interessiert, bauen Bayreuth nach ihren Wünschen neu auf – doch ein Thronfolger bliebt ihnen versagt ... Ich wusste bis zu diesem Buch nichts über Wilhelmine, ihre Errungenschaften um die Modernisierung des Landes, den Bau der Bayreuther Oper, diverser Schlösser und Parks. Wilhelmine liebte die schönen Künste, Theater, Malerei, Bücher und vor allem Musik, sie komponierte sogar selbst. Außerdem scharte sie berühmte Philosophen und Künstler um sich, unterhielt lebenslange Briefwechsel und Freundschaften mit ihnen. Cornelia Naumann erzählt auch spannend und ungeschönt von den Schattenseiten: Wilhelmines schwerer Kindheit, ihren ständig wiederkehrenden Krankheiten und der Untreue ihres Mannes ausgerechnet mit ihrer engsten Vertrauten. Ich mag biografische Romane, weil man nicht nur etwas über die jeweilige Person, sondern auch über die Zeit und Lebensumstände erfährt. Die Autorin hat ein sehr lebendiges Bild von Wilhelmine gezeichnet, allerdings waren mir einige Vorkommnisse und politischen Erwägungen zu ausführlich beschrieben. Auch die kleinen Zwischenkapitel der Spiegelscherben haben sich mir nicht immer erschlossen. Waren es Fieber- / Albträume? Aber solche Eindrücke sind ja immer sehr subjektiv und davon abgesehen, bin ich gern in Wilhelmines Leben abgetaucht habe die knapp 700 Seiten an nur 3 Abenden gelesen, so fesselnd und abwechslungsreich war ihre Geschichte.

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