Die Vorlage zur erfolgreichen NETFLIX-Serie! Es ist 1988. Marcus Lopez’ erstes Jahr an der Kings Dominion Akademie für tödliche Künste endet mit einer mörderischen Abschlussprüfung… im wortwörtlichen Sinne. Die wenigen Freunde, die er gewonnen hat, werden zu seiner größten Schwäche, als sich die Schule in ein Schlachtfeld verwandelt. Egal ob bestanden oder durchgefallen, niemand überlebt die Prüfungen ohne Blut an den Händen. Geschrieben von Rick Remender und illustriert von Wes Craig, erscheint das bisher dunkelste Kapitel von DEADLY CLASS!
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
aus Haselünne
5/5
24.08.2020
Buch (Taschenbuch)
Blutrausch
Die Schule ist völlig außer Kontrolle, seit der Schulleiter bekanntgegeben hat, was die Abschlussprüfung des ersten Schuljahres ist. Unangepasste Schüler, die gegen Regeln verstoßen haben, oder einfach nicht so gut zur Schule passen haben vor einiger Zeit eine tote Ratte bekommen. Diese Schüler, werden nun Ratten genannt und sind zum Abschuss freigegeben. Die Schüler können sich eine gute Abschlussnote verdienen, indem sie diese Schüler töten. Die Ratten müssen nur eine Woche überleben, sollten sie dies schaffen, haben sie ihre Fähigkeiten und ihren Überlebenswillen bewiesen und dürfen weiterhin auf diese Schule gehen. In einer normalen Schule wäre dies wahrscheinlich schon ein heftiges Massaker, in einer Schule auf die nur Kinder von Mafiosos, Killern und Schlimmerem gehen, und in der die Schüler bereits ein Jahr gelernt haben, wie man tötet, wird es ein regelrechtes Gemetzel.
Marcus schließt sich schnell mit seiner Goth-Freundin Petra zusammen und auch Billy der Punk ist Teil der Gang. Sogar Pauly muss um sein Überleben kämpfen und schließt sich der Gruppe an. Schlecht ist nur, dass Marcus sich in letzter Zeit eine Menge Feinde gemacht hat, und besonders Victor hat es auf ihn abgesehen. Das Kämpfen keine Option ist, ist schnell klar, und so beginnt eine Flucht, die sich nur wenige Panels Pause gönnt.
Tötet die Ratten!
Heilige Scheiße, geht dieser Band ab. Ich meine, es war ja absehbar, dass es nach dem Ende des letzten Bandes knallen wird, aber mit einem derartigen Massaker habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. In den wenigen Momenten, in denen keiner stirbt, werden entweder Intrigen gesponnen, oder Machpositionen gestärkt, oder die Origins von Figuren behandelt. Wobei letzteres eigentlich nicht zählt, da auch in diesen Geschichten häufig Leute sterben. Besonders Petras Story ist so beklemmend, ekelhaft und schlimm, dass es mich geschaudert hat. Während ich anfangs noch dachte, die Figuren würden übertrieben handeln, wird schnell klar, dass diese Kinder vermutlich alle viel erlebt haben und wohl jeder an dieser Schule schlimm einen an der Waffel hat. Statt die Therapie, die sie bräuchten, trägt eine Schule, die von einem derartigen Monster geführt wird, nicht zum Geisteszustand der Schüler bei.
Niemand ist sicher, alle können sterben.
Wie ich zu Rick Remenders Konsequenz, beim aussortieren wichtiger Figuren stehe, weiß ich langsam nicht mehr. Ich meine es macht das Ganze unheimlich spannend, weil jedes Leben quasi permanent wirklich auf dem Spiel steht, aber andererseits, muss man so eben auch mit ansehen, wie lieb gewonnene Figuren den Löffel abgeben und zwar nicht wenige. Dazu kommt, dass Remender sich immer wieder Wendungen überlegt, die mich kalt erwischt haben. Nicht selten gab es Momente, in denen ich fassungslos auf die Seiten gestarrt und Sachen wie “Was zur Hölle?!” oder “Heilige Scheiße” gerufen habe, was irritiert von meiner Umwelt zur Kenntnis genommen wurde.
Fazit
Deadly Class 4: Stirb für mich! setzt wieder heftig einen oben drauf und weiß es wieder hervorragend seine Leser zu schockieren. Niemand ist sicher, jeder kann sterben, und fast jeder wird sterben. Nicht wenn man es erwartet, sondern dann, wenn es richtig weh tut. Die Figuren bekommen alle ihre Zeit und einige werden so toll und nachvollziehbar aufgebaut, dass es um so schockierender ist, wenn sie wenige Seiten später das zeitliche segnen. Der Band dreht die Spannung von Anfang an hoch und hält sie bis zum schockierenden Finale oben. Dabei gibt es Momente die lustig sind, Momente die unter die Haut gehen und Momente die einem fast die Tränen in die Augen treiben. Deadly Class 4: Stirb für mich! zeigt einmal mehr, dass Rick Remender ein außergewöhnlicher Autor ist und dass Deadly Class eine der besten Comicreihen ist, die man lesen kann. Die Reihe ist nicht nur erfrischend konsequent und kreativ, sondern auch mit nichts zu vergleichen was ich kenne.
Jennifer
1/5
03.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Bin mir nicht sicher ob es das geben muss.....
"Deadly Class"- Band 4 ist ein spezieller Comic in Farbe und erkennt man im Vergleich zu den anderen Büchern, dass dies hier mit cross-cult X gekennzeichnet/markiert ist. Dies Buch sollte für mich bzw die ganze Reihe ganz klar die erkennbare Info von 18 plus erhalten. Auch wenn ich in etwa wusste was auf mich hier in dieser Geschichte zukommt ist dies Buch für mich leider doch nur reines abschlachten, Mord und Totschlag-ein Gemetzel in mehr als deutlichen Szenen in bunten Bildern.
Auch der Inhalt das was das Buch für Mitte Markt bzw die eigentliche Story ist schon für mich grenzwertig, aber okay. Die Reihe scheint so weiter durch die Comicwelt zu kommen. Das Konzept ist definitiv nicht meins und muss ich nicht haben und sollte jedoch, wichtig, eine Altersbeschränkung haben. Sicher gibt es hier vielleicht auch Fans der Reihe und die verstehen vielleicht nicht meine Meinung-doch hier ist es wohl einfach jedem seins. Ich greife da lieber zu anderen Comics & Mangas vom Cross Cult Verlag.
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