Der Roman über eine abenteuerliche Flucht, der auf der wahren Geschichte des Autors Matthias Lisse basiert, und eine anrührende Familiengeschichte
Berlin 13. August 1961
Der Traum vom "Arbeiter- und Bauernparadies" ist ausgeträumt, und wie viele andere haben Wolfgang Leipold und seine Frau nur ein Ziel: die DDR, zusammen mit ihrem kleinen Sohn Marcus, so schnell wie möglich zu verlassen. Doch ihr Entschluss kommt zu spät, denn mit der Errichtung der Mauer ist ihnen der Weg in die Freiheit versperrt und jeder Gedanke an eine Flucht aus der DDR so gut wie unmöglich.
Jahre später träumt Marcus, inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, ebenfalls davon, in den Westen zu gehen, doch zunächst gelingt es nur ihm, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Wie aber soll er es schaffen, seine Frau Imke und die kleine Jessica zu sich zu holen?
Neue Hoffnung keimt auf, als im September 89 Tausende DDR-Flüchtlinge die Prager Botschaft stürmen - darunter auch Imke und ihre Tochter ...
Ein beeindruckender und authentischer Roman zum Jahrestag 30 Jahre Mauerfall.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Nürnberg
5/5
08.11.2020
eBook (ePUB 3)
Langwieriger Geschichtsunterricht
Das Buch ist wie ein Sachbuch über die Geschichte der DDR geschrieben, in einem altmodischen und langweiligem Stil. Es sind so viele Informationen verpackt, dass ich nach kürzester Zeit keine Lust mehr zum Weiterlesen hatte. Die Geschichte, die ich eigentlich interessant finde, wird sehr dröge erzählt.
Schade, ich hätte mir mehr Spannung erwartet.
Björn
5/5
10.10.2019
eBook (ePUB 3)
Fesselnder Roman über das Leben in der DDR
Dieses Buch ist eine Wucht! Ich habe es innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Es ist fesselnd geschrieben und man leidet und fiebert bald körperlich mit.
Der Autor erzählt seine eigene Lebensgeschichte in der DDR anhand von fiktiven Protagonisten. Die Schilderung der Lebensverhältnisse, die Bedingungen denen die Bevölkerung ausgesetzt war, die Machenschaften des Überwachungsapperates und auch die verschobene Wahrnenehmung der Parteioberen, alles ist fesselnd geschrieben. Eingebettet in einen mitreißenden Roman gibt Mathias Lisse das Leben in der DDR wieder. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, insbesondere in Zeiten in denen sich die Stimmen mehren, dass in diesem Unrechtsstaat nicht alles schlecht war, oder gar leugnen das die DDR ein Unrechtsstaat war. Dieses Buch über einen Teil deutscher Geschichte gibt lebhaften Anschauungsunterricht wohin ideologischer Wahn führt.
Eliza
5/5
09.11.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Ruf der Freiheit
In diesen Tagen erinnert vieles an den Mauerfall vor 30 Jahren. Ich war damals noch ein kleines Kind, gerade eingeschult und mir der Bedeutung der Ereignisse nicht bewusst. Aber ich wollte mehr über dieses Ereignis erfahren, welches unser Land so sehr geprägt hat. Was gibt es da besseres als der Augenzeugenbericht eines Lieblingsautors. Das Cover finde ich sehr gelungen, die Teilung wird spürbar, obwohl man weiß, dass die beiden Personen eigentlich zusammen gehören. Somit spiegelt das Cover den Titel sehr gut wieder, auch der Klappentext macht Lust auf diesen Roman und verrät zwar recht viel, doch dies tut der Spannung im Roman Gott sei Dank keinen Abbruch.
Da wie gesagt der Klappentext bereits sehr viel verrät, möchte ich nicht noch näher auf den Inhalt eingehen, einzig muss man sich immer wieder vor Augen halten, dass dieser Roman eine authentische Lebensgeschichte ist. Die Figuren sind sehr lebendig geschildert, sodass man ihr handeln und denken sehr gut nachvollziehen kann. Es gibt Figuren zu denen man eine „Hass“- Beziehung aufbaut und es gibt Figuren die man sofort ins Herz schließt. Dieser Roman berührt somit nicht nur mit seiner Story, sondern auch durch die Figuren. Der Aufbau des Romans ist chronologisch, allerdings wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Markus Sicht und dann gibt es da noch kurze Kapitel, die in die innersten Organisationseinheiten der DDR blicken. Die Zeitabschnitte über Markus und seine Familie sind recht lang und hier gibt es einige Zeitsprünge bzw. Zeitraffungen. Hier hätte ich mir vor allen Dingen kürzere Kapitel gewünscht, da man hier schwer unterbrechen konnte, dies ist gerade wenn es privat etwas stressig ist von Nachteil. Der Schreibstil des Autors ist wie immer sehr gut zu lesen und gerade die letzten Seiten fliegen nur so dahin. Auch die berühmten Andeutungen des Autors sind hier wieder zu finden, ich mag es sehr und in diesem Fall sind sie absolut berechtigt, da das Ende ja bekannt ist. Am Ende des Romans finden wir ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zur Geschichte der DDR. Ich wünsche diesem Roman noch sehr viele Leserinnen und Leser, denn es darf nie in Vergessenheit geraten, was damals geschehen ist. Diese Geschichte wird viele Menschen berühren, da ein Stück Geschichte lebendig wird. Eine absolute Leseempfehlung für diesen Roman, vielleicht schon mal als Geschenk für die nächste Gelegenheit vormerken ;-)
Arietta
aus Traben-Trarbach
5/5
23.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der Traum von der Freiheit
Kurzmeinung: Ein großartiger Roman, der auf einer wahren Familiengeschichte beruht, vor großem Historischen Hintergrund der damaligen DDR
Der Traum von Freiheit
Inhaltsangabe: Quelle Droemer-Knaur
Der Roman über eine abenteuerliche Flucht, der auf der wahren Geschichte des Autors Matthias Lisse basiert, und eine anrührende Familiengeschichte
Berlin 13. August 1961
Der Traum vom „Arbeiter- und Bauernparadies“ ist ausgeträumt, und wie viele andere haben Wolfgang Leipold und seine Frau nur ein Ziel: die DDR, zusammen mit ihrem kleinen Sohn Marcus, so schnell wie möglich zu verlassen. Doch ihr Entschluss kommt zu spät, denn mit der Errichtung der Mauer ist ihnen der Weg in die Freiheit versperrt und jeder Gedanke an eine Flucht aus der DDR so gut wie unmöglich.
Jahre später träumt Marcus, inzwischen verheiratet und Vater einer Tochter, ebenfalls davon, in den Westen zu gehen, doch zunächst gelingt es nur ihm, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Wie aber soll er es schaffen, seine Frau Imke und die kleine Jessica zu sich zu holen?
Neue Hoffnung keimt auf, als im September 89 Tausende DDR-Flüchtlinge die Prager Botschaft stürmen – darunter auch Imke und ihre Tochter …
Ein beeindruckender und authentischer Roman zum Jahrestag 30 Jahre Mauerfall.
Meine Meinung zum Autor:
Es ist mein erstes Buch, von Matthias Lisse und ich muss sagen, es ist ihm großartig gelungen, seine Lebensgeschichte und die seiner Familie in einer Romanform zu verpacken. Man konnte die Sehnsucht nach Freiheit, in jeder Zeile verspüren. Alles ist sehr Bildhaft und Authentisch beschrieben, so das man das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Man erlebte all diese Willkür dieses Arbeit und Bauernstaates, von wegen Paradies. Ich habe mit der Familie mitgefiebert, gehofft und gebangt. Ich erfuhr so manches neues, das mir nicht bewusst war, das die Russen das KZ Buchenwald weiterführten, nur diesmal wurden die DDR Bürger inhaftiert, die sich dem System nicht beugten. Da ich 1952 im Westen geboren bin, kann ich mich noch gut an einige dieser erschreckenden Bilder aus dem Fernsehen erinnern, als man die Mauer hochzog und das Land unbarmherzig teilte. Es war das reinste Gefängnis für die Menschen die dort lebten, was man so las und erfuhr ging einem unter die Haut und machte einem betroffen. Ich wünsche mir das noch viele junge und ältere Menschen dieses Buch lesen, und sagen können, so wie es der Autor sagt: „ Genau so war`s“.
Angefangen vom Mauerbau , Flucht bis zur Wiedervereinigung, hat er alles sehr spannend erzählt, auch konnte man über einige Dinge trotz allen Ernstes schmunzeln.
Was habe ich gebangt und gehofft, als sein Vater Wolfgang Leipold und seine Frau Christine mit ihrem kleinen Sohn Markus, versuchten am Ende ihres Urlaubs, von Berlin aus in den Westen zu flüchten, sie an jeder noch möglichen Grenzstelle in Ost Berlin, in den Westen zukommen. Mir war schon sehr beklommen zu Mute, wie alles so hermetisch plötzlich abgeriegelt war. Und der Traum von der Freiheit Endete. Es war kein leichtes Leben das die Familie und ihr Sohn Markus führten, schon das er getauft ist und sie in die Kirche gehen ist dem Staat ein Dorn im Auge. Man macht Markus das Leben auch in der Schule schwer, dann der tragische Fechtunfall, mit all den Folgen. Bei einer Stelle im Buch musste ich grinsen, als Markus trotz das er auf dem einen Auge so gut wie Blind ist, zum Militär musste und zum Wachdienst verdonnerte wurde, wie er seine Vorgesetzten mit den eigenen Waffen schlug, und im dunkeln, auf einen angeblichen Feind Schoß, und diese in Angst und schrecken versetzte, ich war froh das es für ihn so glimpflich ab lief. Mich freute es das er mit seiner Liebe zu den Pferden, doch noch seine Chancen bekam, und er seiner großen Liebe Imke begegnete. Wie das Leben dort immer enger wurde, die Regal in den Läden leer sind, auf eine Wohnung warten muss, und sich immer ducken, ja kein falsches Wort sagen, das erinnerte mich an die Zeit unter Hitler, das Leben dort war das reinste Gefängnis. Ich habe Markus und Imke bewundert , das sie es wagten in den Westen zu fliehen mit ihrer kleinen Tochter Jessica, alles auf eine Karte zu setzen. Ihre Fluchtpläne waren sehr abenteuer- und gefährlich, ich hielt oft beim Lesen die Luft an und hatte Angst um sie. Die Szene in der Botschaft in Prag, waren schon sehr ergreifend, wie die ganze Geschichte. Man hofft und bangt einfach mit. Auch erfährt man einiges über Erich Honecker und seine
Frau, die ich einfach noch schlimmer fand. Mehr möchte ich nicht verraten, lest die Geschichte selbst.
Bewertung
aus Bergheim
5/5
18.10.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der DDR mit eigenen Ideen und Gedanken trotzen!
Matthias Lisse schreibt unter dem Pseudonym Mac P. Lorne historische Romane die ein Garant für spannende und aufschlussreiche Lesestunden sind.
Deshalb gab es für mich keine Überlegung dieses Buch, "seine Geschichte" zu lesen.
Er beschreibt die Zeit in der DDR sehr nachfühlbar und für mich ist es immer noch unvorstellbar, was die Menschen in dieser Zeit erlebt haben. Nicht zu wissen, wem man vertrauen kann, ständig den Druck zu verspüren, immer ja zu sagen, nur damit man das Wichtigste zum Leben bekommt. Man sagt ja immer, dass die Gedanken frei sind und das ist dem Autor und seiner Frau gelungen. Er hat allen Widerständen zum Trotz nicht aufgegeben, an eine bessere
Zukunft zu glauben und Zukunftspläne zu schmieden.
Ich kann mich noch sehr gut an die Fernsehberichte zum Mauerfall erinnern und ich denke, es ging nicht nur mir so, dass wir Tränen in den Augen hatten.
Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, ich habe mich in jede beschriebene Lebenssituation hineinfühlen können und es ist ein wichtiger Beitrag, auch diese Zeit nicht zu vergessen.
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