Erlebte Authentizität Diskursive Herstellung von Authentizität zwischen Performanz und Zuschreibung
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.07.2020
Abbildungen
mit 10 Illustrationen, mit tblatt
Verlag
De GruyterSeitenzahl
498
Maße (L/B/H)
23,6/16/3,3 cm
Gewicht
880 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-065671-8
Während diverse geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Disziplinen unterschiedliche Zugänge zu Authentizität aufzeigen, blieb eine empirisch-diskurslinguistisch angelegte Untersuchung aus. Die vorliegende Studie versteht Authentizität gleichermaßen als Performativitäts- und Diskursphänomen und konzentriert sich in der Analyse auf Zuschreibungspraktiken. Dadurch schlägt sie die Brücke von diskursiver zu erlebter Authentizität: Die Herstellung personaler Authentizität ist stets an ihre soziale und situative Performanz gebunden. Was aber öffentlich-medial als authentisch erlebt (vermittelt) wird, ist erst in sprachlichen Zuschreibungen von Authentizität greifbar. Über die Analyse bestehender Narrative des (Nicht-)Authentischen werden Prozess und Konstituenten diskursiver Authentifizierzungen ermittelt und systematisiert. Mit diesem Modell lässt sich beschreiben, weshalb ein Akteur X einem Akteur Y innerhalb eines Bezugsrahmens Z Authentizität zuschreibt oder aberkennt.
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