Produktbild: Die Spuren der Stadt

Die Spuren der Stadt Roman

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

3383 KB

Originaltitel

BYENS SPOR

Übersetzt von

Christel Hildebrandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641231163

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

3383 KB

Originaltitel

BYENS SPOR

Übersetzt von

Christel Hildebrandt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641231163

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Ich war noch nie in Oslo,…

YukBook aus München am 25.09.2019

Bewertungsnummer: 2747269

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war noch nie in Oslo, doch nach der Lektüre dieses Romans kommt es mir so vor, als hätte ich einige Wochen dort verbracht – und das obwohl die Geschichte in der Nachkriegszeit spielt. Dabei lernte ich die Stadt auf eine besondere Weise kennen, und zwar aus der Sicht verschiedener Charaktere. Dazu zählt beispielsweise der siebenjährige Jesper Kristoffersen, der sich mit dem schwerhörigen Sohn eines Schlachters anfreundet und Klavierstunden nimmt. Seine Mutter engagiert sich beim Roten Kreuz, während sein Vater an einer Ausstellung zum 900-jährigen Stadtjubiläum arbeitet. Wir lernen die Sehnsüchte und Sorgen weiterer Bewohner kennen wie die eines Pianisten, eines Arztes oder einer Witwe, deren Wege sich in dem Roman kreuzen. Dabei gelingt es Lars Saabye Christensen, fließend von der Perspektive einer Figur zur nächsten zu wechseln und uns durch ihre Schicksale zu navigieren, wobei der Fokus auf den hochsensiblen Jesper liegt. Er ist buchstäblich so nah an den Figuren, dass man das Gefühl hat, man begleite sie auf dem Weg zur Schule, zur Kirche oder in den Park. Dabei nutzt der Autor jede Gelegenheit, um Straßen, Plätze, Geschäfte oder Lokale genauestens wiederzugeben, selbst die wechselnden Stimmungen in der jeweiligen Jahreszeit. Nicht nur Bilder, sondern auch Geräusche und Töne spielen eine wichtige Rolle. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten tauchte ich immer mehr in diesen Kosmos ein, den Christensen mal melancholisch, mal poetisch, mal äußerst humorvoll beschreibt. Sehr amüsant fand ich die Szene, in der die Familie Kristoffersen ganz aus dem Häuschen ist, weil sie ihr langersehntes Telefon bekommen und angestrengt überlegen, wen sie als erstes anrufen könnten. Jedes Kapitel endet mit dem Protokoll einer Sitzung des Roten Kreuzes, was einen guten Einblick in die Nöte der Stadt gibt, mit der Zeit aber auch etwas ermüdend ist. Man sollte sich Zeit nehmen für die knapp fünfhundert Seiten, auf denen sich zwar nicht viel ereignet, die uns jedoch dank Christensens besonderer Ausdruckskraft und scharfer Beobachtungsgabe eine interessante Milieustudie und eine lohnenswerte Lektüre beschert.

Ich war noch nie in Oslo,…

YukBook aus München am 25.09.2019
Bewertungsnummer: 2747269
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war noch nie in Oslo, doch nach der Lektüre dieses Romans kommt es mir so vor, als hätte ich einige Wochen dort verbracht – und das obwohl die Geschichte in der Nachkriegszeit spielt. Dabei lernte ich die Stadt auf eine besondere Weise kennen, und zwar aus der Sicht verschiedener Charaktere. Dazu zählt beispielsweise der siebenjährige Jesper Kristoffersen, der sich mit dem schwerhörigen Sohn eines Schlachters anfreundet und Klavierstunden nimmt. Seine Mutter engagiert sich beim Roten Kreuz, während sein Vater an einer Ausstellung zum 900-jährigen Stadtjubiläum arbeitet. Wir lernen die Sehnsüchte und Sorgen weiterer Bewohner kennen wie die eines Pianisten, eines Arztes oder einer Witwe, deren Wege sich in dem Roman kreuzen. Dabei gelingt es Lars Saabye Christensen, fließend von der Perspektive einer Figur zur nächsten zu wechseln und uns durch ihre Schicksale zu navigieren, wobei der Fokus auf den hochsensiblen Jesper liegt. Er ist buchstäblich so nah an den Figuren, dass man das Gefühl hat, man begleite sie auf dem Weg zur Schule, zur Kirche oder in den Park. Dabei nutzt der Autor jede Gelegenheit, um Straßen, Plätze, Geschäfte oder Lokale genauestens wiederzugeben, selbst die wechselnden Stimmungen in der jeweiligen Jahreszeit. Nicht nur Bilder, sondern auch Geräusche und Töne spielen eine wichtige Rolle. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten tauchte ich immer mehr in diesen Kosmos ein, den Christensen mal melancholisch, mal poetisch, mal äußerst humorvoll beschreibt. Sehr amüsant fand ich die Szene, in der die Familie Kristoffersen ganz aus dem Häuschen ist, weil sie ihr langersehntes Telefon bekommen und angestrengt überlegen, wen sie als erstes anrufen könnten. Jedes Kapitel endet mit dem Protokoll einer Sitzung des Roten Kreuzes, was einen guten Einblick in die Nöte der Stadt gibt, mit der Zeit aber auch etwas ermüdend ist. Man sollte sich Zeit nehmen für die knapp fünfhundert Seiten, auf denen sich zwar nicht viel ereignet, die uns jedoch dank Christensens besonderer Ausdruckskraft und scharfer Beobachtungsgabe eine interessante Milieustudie und eine lohnenswerte Lektüre beschert.

Riesenenttäuschung

Bewertung aus Bonn am 11.05.2024

Bewertungsnummer: 2198497

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte "Yesterday" von demselben Autor mit Vergnügen gelesen und mir von diesem Buch ähnliches versprochen. Der Roman hat mir jedoch überhaupt nicht gefallen. Die Charaktere sind klischeehaft, die Handlung größtenteils vorhersehbar und dabei noch langatmig. Wenn man wenigstens mehr vom Oslo der direkten Nachkriegszeit erfahren würde, aber auch die Passagen zu diesem Thema bleiben banal. Man merkt natürlich, dass der Autor schreiben kann, die Diktion und Wortwahl verrät dies, und viele Dialoge sind gut gelungen. Vielleicht hat der Verfasser einfach das falsche Thema gewählt. Jedenfalls war die Zeit, die ich der Lektüre von "Spuren der Stadt" gewidmet habe, verloren.

Riesenenttäuschung

Bewertung aus Bonn am 11.05.2024
Bewertungsnummer: 2198497
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte "Yesterday" von demselben Autor mit Vergnügen gelesen und mir von diesem Buch ähnliches versprochen. Der Roman hat mir jedoch überhaupt nicht gefallen. Die Charaktere sind klischeehaft, die Handlung größtenteils vorhersehbar und dabei noch langatmig. Wenn man wenigstens mehr vom Oslo der direkten Nachkriegszeit erfahren würde, aber auch die Passagen zu diesem Thema bleiben banal. Man merkt natürlich, dass der Autor schreiben kann, die Diktion und Wortwahl verrät dies, und viele Dialoge sind gut gelungen. Vielleicht hat der Verfasser einfach das falsche Thema gewählt. Jedenfalls war die Zeit, die ich der Lektüre von "Spuren der Stadt" gewidmet habe, verloren.

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Die Spuren der Stadt

von Lars Saabye Christensen

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