Produktbild: Teuflischer Walzer
Band 7 - 33%

Teuflischer Walzer Ein Fall für Max Liebermann - Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

41191

Erscheinungsdatum

09.12.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1577 KB

Originaltitel

Mephisto Waltz

Übersetzt von

Klaus Berr

Sprache

Deutsch

EAN

9783641210427

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

41191

Erscheinungsdatum

09.12.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

1577 KB

Originaltitel

Mephisto Waltz

Übersetzt von

Klaus Berr

Sprache

Deutsch

EAN

9783641210427

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  • tassieteufel

    5/5

    16.11.2020

    eBook (ePUB)

    In einer verlassenen Fabrikhal…

    In einer verlassenen Fabrikhalle wird ein toter Mann gefunden, auf einem Stuhl sitzend, getötet mit einem Kopfschuß und anschließend mit Säure übergossen. Inspektor Reinhardt vom Sicherheitsamt steht vor einem Rätsel und bittet wieder einmal seinen Freund Dr. Liebermann um Hilfe. Anscheinend wurde der Mann von einem Femegericht verurteilt und hingerichtet. Ich hatte schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass es noch einen weiteren Fall für Dr. Liebermann und Inspektor Reinhardt geben würde, doch manchmal wird man auch noch positiv überrascht! Während zwischen dem Erscheinen von Band 6 und 7 beinah 8 Jahre liegen, wird die Handlung im Buch fast nahtlos weiter geführt. Wien 1904, die K u.K Monarchie scheint etwas angeschlagen zu sein, die Kaiserin wurde ermordet und Anarchisten treiben ihr Unwesen. Da es gerade den einfachen Leuten zunehmend schlechter geht, haben Sozialisten immer mehr Zulauf und auch radikale Ideen verbreiten sich. Hier könnte der Gegensatz nicht größer sein, auf der einen Seite das opulente Leben der Reichen, deren Fin de sie'cle überholt scheint und doch mit allen Mitteln aufrecht erhalten werden soll, auf der anderen Seite die Ideen von Sozialismus, Gleichberechtigung und Umverteilung. In dieser aufgeladenen Atmosphäre muß Inspektor Reinhardt seinen Fall lösen. Die sonst so gemütliche Cafehausatmosphäre mag sich diesmal nicht so recht einstellen, was natürlich an der sich verändernden Zeit liegt, das merkt man auch an Herrn Porsche, der mit seinem Automobil einen Kurzauftritt hat und für die sich ändernden Zeiten steht. Die Handlung ist recht komplex wie in allen Krimis der Reihe. Kurze Kapitel mit schnellen Szenenwechseln fordern Konzentration beim Lesen, tragen aber auch dazu bei, dass es nie langweilig wird und der Spannungsbogen hoch bleibt. Zudem sorgt Frank Tallis ausgefeilter Schreibstil dafür, dass das Lesen ein Genuß ist und auch immer mal eine Portion Humor aufblitzt. Gut gefallen hat mir auch, dass man weitere privaten Einblicke in das Leben der beiden Hauptprotagonisten erhält und so an deren Entwicklung teilhaben kann. FaziT: Das Warten hat definitiv gelohnt! Wie immer ein spannender und komplexer Kriminalfall vor der opulenten Kulisse des Fin de sie'cle. Bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte Fall war für das sympathische Duo Libermann/Reinhardt.

  • Bewertung

    5/5

    22.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Das lange Warten hat sich gelohnt....

    Das lange Warten hat sich gelohnt. Inspektor Reinhardt braucht erneut die Hilfe von Max Liebermann. Und schon agiert das Duo in liebgewonnener Manier und mit Charme und Raffinesse. Kult.

  • Edith Berger

    5/5

    02.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    sehr spannendes Krimivergnügen

    Es scheint ein Tribunal gewesen zu sein. Die Sessel die gegenüber dem Toten aufgereiht sind, deuten darauf hin. Eine Identifizierung scheint für Inspektor Oskar Rheinhardt nicht möglich. Zusehr ist das Opfer durch Kopfschuss und Säure entstellt. Rheinhardt zieht seinen Freund Doktor Max Liebermann zu Hilfe. Spannendes Krimivergnügen im Wien des Jahres 1904

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    31.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd bis zur letzten Seite

    Nach endlosen acht Jahren ohne einen Krimi aus der Feder von Frank Tallis dürfen wir nun wieder in das Wien des Fin de Siècle eintauchen. Man schreibt das Jahr 1904 und in einer alten, aufgelassenen Klavierfabrik wird der entstellte Leichnam eines Mannes gefunden. Inspektor Oskar Reinhardt wird mit der Aufklärung des Mordes betraut. Es scheint, als wäre der Mann von einem Femegericht verurteilt und hingerichtet worden zu sein. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Hausmann und seinem Freund, dem Psychoanalytiker Dr. Max Liebermann versucht Reinhardt das Verbrechen in mühevoller Kleinarbeit aufzuklären. Reinhardt bedient sich dabei den neuesten Erkenntnissen der Kriminalistik wie z.B. der Daktyloskopie und nimmt Liebermanns Erfahrung im Umgang mit Verdächtigen in Anspruch. Dass sie dabei einer Verschwörung, die bis in allerhöchste Kreise führt, auf die Spur kommen, können sie anfangs nicht wissen. Der oder die Täter scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Als sich dann noch der Geheimdienst einschaltet, ist neben Fingerspitzengefühl auch Raffinesse gefragt, denn der Fall beinhaltet sprichwörtlich jede Menge Sprengstoff. Meine Meinung: Wie wir es von Frank Tallis gewohnt sind, sind einfache whodunit-Krimis seine Sache nicht. Seine Kriminalfälle zeichnen sich durch einen komplexen Plot aus, der durchaus die eine oder andere überraschende Wendung bereit hält. Die historischen Details sind penibel recherchiert. So können wir neben medizinischen Größen wie Sigmund Freud auch Ferdinand Porsche begegnen, von dem sich Reinhardt und Liebermann in das (fiktive) Palais Khevenhüller bringen lassen. „Sind Sie zufällig Ferdinand Porsche, der Gewinner des Exelberg-Rennens?“ (S. 368). Ganz wohl ist dem Ermittler bei der Fahrt in der Kraftdroschke und dem Fahrstils nicht, aber sein Zweifel an der Sicherheit des Automobils räumt Porsche wie folgt aus: “ Es ist viel sicherer, als eine Kiste mit vier Rädern an vier Pferde zu hängen, die einander nicht mögen und Gehirne wie Walnüsse haben.“ (S. 370) Darüber musste ich doch sehr schmunzeln. Porsche hat eine Fahrtzeit von vier Minuten versprochen, die Fahrt aber in 3:50 geschafft. Neben so netten Zeitgenossen, treiben auch finstere Gestalten wie die Agenten der Ochrana, dem russischen Geheimdienst, und andere Verschwörer, die die Monarchie stürzen wollen, ihr Unwesen. Auch Freuds Bemerkung über die Schriften von Gustave Le Bon, dem Arzt und Universalgelehrten („Psychologie der Massen“), „Politiker vereinfachen stark, binden das Publikum mit emotionalen Aufrufen, die mehr dem Vorurteil als dem Verstand geschuldet sind. Sie erhalten Auftrieb von Leuten die hinter ihnen stehen, werden vorangetragen von Wellen des Gefühls. Ja, eine politische Partei ist eine andere Form der Masse.“ (S. 254/255). Wie recht doch Prof. Freud hatte! Dieses Zitat hat mir kalte Schauer über den Rücken laufen lassen. Neben der eigentlichen Krimihandlung und Jagd nach den Verschwörern können wir auch noch am familiären und kulturellen Leben der Familien Reinhardt und Liebermann teilnehmen. Die Freunde nehmen sich die Zeit für gemeinsame Liederabende, aus denen sie häufig neue Gedanken für ihre Arbeit schöpfen. Schön ist auch der Seitenblick auf die jüdische Familie Liebermann senior, die nun endlich Amelia Lydgate kennenlernen und von der jungen, intelligenten Frau überrascht sind. Zuvor haben sie ja immer wieder erfolglos versucht, Max mit einer jüdischen Tochter des einen oder anderen Geschäftsfreundes zu verheiraten. Fazit: Dieser atmosphärisch dicht gewebte Krimi hat sich durch die sprachliche Gewandtheit 5 Sterne verdient.

  • Zauberberggast

    aus München

    4/5

    26.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Gehaltvoller historischer Krimi

    Die historischen Kriminalromane rund um den in Mordfällen ermittelnden Arzt und Psychoanalytiker Max Liebermann sind für mich Neuland gewesen. "Ein Teuflischer Walzer" von Frank Tallis, der selbst Klinischer Psychologe ist, ist nach sieben Jahren Pause der neueste Band der Reihe. Leider findet sich im Buch keine Auflistung der bisher erschienen Fälle, was ich etwas schade finde, zumal alle Übersetzungen ebenfalls im btb-Verlag erschienen sind. Wir befinden uns im Wien des gerade begonnenen Jahres 1904. Es ist das Wien der angeschlagenen K. u. k.-Doppelmonarchie. Die Kaiserin Elisabeth wurde wenige Jahre zuvor von einem Anarchisten ermordet, der Bevölkerung geht es schlecht, die vielschichtigen Stimmen des Sozialismus werden lauter. In der Kunst malt Gustav Klimt seine goldenen Gemälde. Sigmund Freud praktiziert in der Wiener Berggasse, wo er die menschliche Psyche erforscht. Vor diesem Hintergrund spielt sich die Krimihandlung ab: Ein entstellter Toter, der offensichtlich erschossen wurde, wird in einer ehemaligen Klavierfabrik gefunden. Kriminalinspektor Oskar Reinhardt holt sich einmal wieder Unterstützung beim Ermitteln in Person seines Freundes Max Liebermann. Dieser ist seines Zeichens Freud-Schüler und als Arzt und Psychiater mit den Abgründen der menschlichen Psyche bestens vertraut. Der Roman beschwört eine unheilvolle Fin-de-siècle-Kulisse herauf. Düster, winterlich und beklemmend ist diese Atmosphäre, die die Handlung wunderbar umrahmt. Es geht ja auch um die dunklen Aspekte der menschlichen Psyche und persönliche Verstrickungen aller Art. Die vielfältigen Themenbereiche, die im Roman angesprochen werden, wie z.B. Spielarten der Medizin, Psychologie und Politik - natürlich im Kontext der Zeit um 1900 - sind für den Leser, sofern er sich nicht gedanklich ohnehin schon in diesen Metiers bewegt bzw. sich mit ihnen beschäftigt, erstmal sehr kompliziert, die Dialoge teilweise sehr hochtrabend. Durchbrochen wird dieser, ich nenne ihn mal intellektuelle Duktus, durch actiongeladene Szenen und eine brisante Handlung, die viel Sprengstoff bietet - im wahrsten Sinne des Wortes! Der Roman hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich aufgrund der Themen stellenweise sehr konzentrieren musste. Die Figur des Max Liebermann und die Idee, einen Psychiater zum Co-Ermittler zu machen, fand ich sehr gut ausgearbeitet. Seine kluge Verlobte Amelia Lydgate frischt die Handlung, die eigentlich fast durchgehend ernst ist, sehr auf. Alles in allem wird die Gesellschaft der Wiener Jahrhundertwende wunderbar und lebensecht portraitiert. Die Krimihandlung mit Spionageelementen fand ich sehr "international", Tallis ist Engländer und schreibt für ein breites Publikum.

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