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Wenn die Chinesen Rügen kaufen, dann denkt an mich Roman

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20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,5 cm

Gewicht

337 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0076-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Friedrich Christian Delius' Erzählung aus dem Jahre 1991 liest sich sehr aktuell ... Sie versammelt verblüffend viele ost-westdeutsche Vorurteile und Befürchtungen, die fast drei Jahrzehnte später noch virulent sind – beziehungsweise sich erfüllt haben. ("Südwest Presse")
F.C. Delius entwirft das unterhaltsam-bissige Porträt eines Freidenkers, der seine Gedanken nicht länger an die Leine nehmen muss. ... Ein wunderbares Deutschland-Album. ("Frankfurter Neue Presse")
Kann ein Buch, in dem das Wort "Handelsbilanzdefizit" vorkommt, unterhaltsam sein? – Und wie! ("Münchner Merkur")
Wer irgendwann mal in einer fernen Zukunft auf unsere Zeit schaut, dürfte von diesem Roman eine Menge lernen. ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2019

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,5 cm

Gewicht

337 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0076-2

Herstelleradresse

Rowohlt.Berlin Verlag GmbH
Kreuzbergstr. 30
10965 Berlin
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 30 2853840
Fax: +49 30 28538422

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  • Bewertung

    5/5

    04.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Formel für die Politik

    Ich muss zugeben, dass mich der Titel sofort in den Bann gezogen hat und es erwartete mich ein obskurer Roman über die Ideen und Gedanken eines älteren Wirtschaftsjournalisten. Es ist der 30. September 2017 in dem der Roman, oder besser gesagt "die Datei", ihren Ursprung findet. "Kassandra", dessen Spitzname der Wirtschaftsjournalist trägt, wird gekündigt. Viele raten ihn anfangen zu bloggen, doch in der Meinungs-Maschinerie wo "jeder bloggt und sein Zeug ins Netz jägt" sieht er kein Interesse. Er beginnt mit einer Datei, die er an seine politisch interessierte Nichte Lena adressiert. Darin beschreibt er seine Sicht auf aktuelle politische Situationen und Themen, richtet den Blick auf die Finanzkrise 2008 und kritisiert die Europäische Union mit ihrer Politik. Dazu kommt im späteren Verlauf ein wahnwitziges Hirngespinst dazu, welchen den Titel des Romans trägt. Humorvoll und überspitzt wird es vom Hirngespinst zu einer fixen Idee und einer reellen Skepsis gegenüber der rein autoritären Wirtschaftsmacht China. Beim Lesen dieses Romanes bemerkte ich wie schnell bestimmte politische Situation und Ereignisse in den Untergrund verschwinden und wie wenig ich bei manchen Themen wusste. Der Roman hat es geschafft, dass ich selbst aktiv wurde und mich nochmal über die Griechenland-Krise und deren "Protagonisten" informiert habe. Es ist ein wirklich sehr ruhiger Roman, dessen Spannung kein großes Problem beinhaltet, was zu lösen gilt, sondern eher durch die Ideen, die überdrehten Gedanken und wahnwitzige Hirngespinste an Spannung gewinnt. Es zieht sich wie ein Fluss durch den Roman. Ein lesenswertes Buch!

  • Circlestones Books Blog

    4/5

    20.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Politik, Wirtschaft, Europa - kritisch, humorvoll, literarisch betrachtet

    „Der Mensch denkt, und Gott lenkt. Die zwei größten Irrtümer der Menschheit in sechs Worten, in einem Satz.“ (Zitat Seite 251) Inhalt Zwei Jahre vor der Rente wird der unangepasste, kritische Wirtschaftsredakteur – die Kollegen nennen ihn „Kassandra“ – freigestellt und in den Vorruhestand geschickt. Spontan beschließt er, weiterzuschreiben, diesmal in der Freiheit der eigenen Themenwahl. Ein Tagebuch soll es werden, ein Jahr lang wird er seine Gedanken und Eindrücke zu Papier bringen, als Zeitdokument, vielleicht für seine Nichte Lena, die gerade das Abitur macht und sich später, in dreißig Jahren etwa, fragen wird, wie es damals war, am Beginn des 21. Jahrhunderts. Thema und Genre Obwohl es vom Verlag so eingestuft wird, ist dieses Buch kein Roman, sondern eher eine Sammlung von Essays in Tagebuchform, mit Gedanken zur europäischen Wirtschaft, zur politischen Lage in Deutschland und in der EU, zu aktuellen Entscheidungen und ihre möglichen Auswirkungen in der Zukunft. Ein Thema ist auch die rasche und einfache Verbreitung von bewusst oder unbewusst falschen Meldungen in den sozialen Medien, von Menschen, die in erster Linie Aufmerksamkeit und Bestätigung suchen. Umsetzung Der Autor teilt das Buch in vier Kapitel ein. Die einzelnen Einträge tragen das jeweilige Datum, erfolgen chronologisch und beginnen mit dem 30.09.2017. Am 10.07.2018 erfolgt der letzte Eintrag, welcher lautet: (Fast) ein Jahr mein eigener Pausenclown, das reicht.“ (Zitat Seite 253) Der Journalist und für seine Wirtschaftsseiten bekannte Redakteur wird seinem Spitznamen „Kassandra“ durchaus gerecht. Auch er warnt vor einseitig argumentierten Entscheidungen, vor den Folgen von nicht ausreichend überdachten Handlungen und auch er sieht sich politischen Entscheidungsträgern, hier „Kanzlerin M“ und „Wirtschaftsminister Sch“, gegenüber, die diese Handlungen beschlossen haben und sie durch bewusste Falschinterpretationen auch weiterhin verteidigen. Doch er ermahnt auch sich selbst, alle Seiten zu sehen und keine Vorurteile zu pflegen. Ein besonderes Thema ist die Griechenland/Euro-Krise des Jahres 2017, die europäische Einwanderungspolitik und die verstärkten Investitionen von chinesischen Unternehmen in Europa. Der auf Grund des Buchtitels erwartete Rügen-Bezug beschränkt sich auf ein paar Tage auf Rügen, die er gemeinsam mit seinem deutsch-amerikanischen Freund Fritz Roon dort verbringt, im vierten und damit letzten Kapitel des Buches. Hier geht es auch vorrangig um persönliche Themen. Die Sprache schildert gekonnt die Gedankengänge des Tagebuchschreibers, der sich selbst, seine Mitmenschen und die Zeit, in der wir leben, mit spitzer, satirischer Feder beobachtet. An manchen Tagen ist er frustriert, verärgert, um am nächsten Tag auch seine Situation und Überlegungen mit Humor zu betrachten und zu den leisen Tönen zurückzukehren. Fazit Wer einen Roman mit Rügen-Bezug erwartet, sollte sich nicht für dieses Buch entscheiden, denn das wäre eine Enttäuschung. Wer eine sehr kritische, fundierte, freche, aber auch humorvolle wirtschaftspolitische Analyse unserer Zeit zu schätzen weiß, interessiert ist, sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen, bekannte Fakten vielleicht neu zu überdenken, wird dieses auch sprachlich überzeugende Buch mit Vergnügen lesen. Ich jedenfalls ging beim Lesen die gesamte Palette von „genau“ (mit heftigem Kopfnicken) über „na geh, aber wirklich nicht“ (mit Kopfschütteln) bis zu schallendem Gelächter mehrmals durch.

  • Circlestonesbooks.blog

    4/5

    19.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Der Mensch denkt, und Gott…

    „Der Mensch denkt, und Gott lenkt. Die zwei größten Irrtümer der Menschheit in sechs Worten, in einem Satz.“ (Zitat Seite 251) Inhalt Zwei Jahre vor der Rente wird der unangepasste, kritische Wirtschaftsredakteur – die Kollegen nennen ihn „Kassandra“ – freigestellt und in den Vorruhestand geschickt. Spontan beschließt er, weiterzuschreiben, diesmal in der Freiheit der eigenen Themenwahl. Ein Tagebuch soll es werden, ein Jahr lang wird er seine Gedanken und Eindrücke zu Papier bringen, als Zeitdokument, vielleicht für seine Nichte Lena, die gerade das Abitur macht und sich später, in dreißig Jahren etwa, fragen wird, wie es damals war, am Beginn des 21. Jahrhunderts. Thema und Genre Obwohl es vom Verlag so eingestuft wird, ist dieses Buch kein Roman, sondern eher eine Sammlung von Essays in Tagebuchform, mit Gedanken zur europäischen Wirtschaft, zur politischen Lage in Deutschland und in der EU, zu aktuellen Entscheidungen und ihre möglichen Auswirkungen in der Zukunft. Ein Thema ist auch die rasche und einfache Verbreitung von bewusst oder unbewusst falschen Meldungen in den sozialen Medien, von Menschen, die in erster Linie Aufmerksamkeit und Bestätigung suchen. Umsetzung Der Autor teilt das Buch in vier Kapitel ein. Die einzelnen Einträge tragen das jeweilige Datum, erfolgen chronologisch und beginnen mit dem 30.09.2017. Am 10.07.2018 erfolgt der letzte Eintrag, welcher lautet: (Fast) ein Jahr mein eigener Pausenclown, das reicht.“ (Zitat Seite 253) Der Journalist und für seine Wirtschaftsseiten bekannte Redakteur wird seinem Spitznamen „Kassandra“ durchaus gerecht. Auch er warnt vor einseitig argumentierten Entscheidungen, vor den Folgen von nicht ausreichend überdachten Handlungen und auch er sieht sich politischen Entscheidungsträgern, hier „Kanzlerin M“ und „Wirtschaftsminister Sch“, gegenüber, die diese Handlungen beschlossen haben und sie durch bewusste Falschinterpretationen auch weiterhin verteidigen. Doch er ermahnt auch sich selbst, alle Seiten zu sehen und keine Vorurteile zu pflegen. Ein besonderes Thema ist die Griechenland/Euro-Krise des Jahres 2017, die europäische Einwanderungspolitik und die verstärkten Investitionen von chinesischen Unternehmen in Europa. Der auf Grund des Buchtitels erwartete Rügen-Bezug beschränkt sich auf ein paar Tage auf Rügen, die er gemeinsam mit seinem deutsch-amerikanischen Freund Fritz Roon dort verbringt, im vierten und damit letzten Kapitel des Buches. Hier geht es auch vorrangig um persönliche Themen. Die Sprache schildert gekonnt die Gedankengänge des Tagebuchschreibers, der sich selbst, seine Mitmenschen und die Zeit, in der wir leben, mit spitzer, satirischer Feder beobachtet. An manchen Tagen ist er frustriert, verärgert, um am nächsten Tag auch seine Situation und Überlegungen mit Humor zu betrachten und zu den leisen Tönen zurückzukehren. Fazit Wer einen Roman mit Rügen-Bezug erwartet, sollte sich nicht für dieses Buch entscheiden, denn das wäre eine Enttäuschung. Wer eine sehr kritische, fundierte, freche, aber auch humorvolle wirtschaftspolitische Analyse unserer Zeit zu schätzen weiß, interessiert ist, sich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen, bekannte Fakten vielleicht neu zu überdenken, wird dieses auch sprachlich überzeugende Buch mit Vergnügen lesen. Ich jedenfalls ging beim Lesen die gesamte Palette von „genau“ (mit heftigem Kopfnicken) über „na geh, aber wirklich nicht“ (mit Kopfschütteln) bis zu schallendem Gelächter mehrmals durch.

  • Daniela

    aus Berlin

    3/5

    25.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tagebuch trifft es

    Die „Birnen“ waren besser! Hier habe ich den Eindruck, kein Gedankensplitter soll vergessen werden, der Autor findet sich selbst vielleicht brillant?? Anstrengend.

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