Produktbild: Solange sie tanzen

Solange sie tanzen

14

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.05.2019

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

2,3/12,7/18,6 cm

Gewicht

359 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-919809-06-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.05.2019

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

2,3/12,7/18,6 cm

Gewicht

359 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-919809-06-6

Herstelleradresse

Amazon Media EU S.à r.l.
38 avenue John F. Kennedy|L-1855|Luxemburg|LU
amazonpublishing-gpsr@amazon.de

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  • Leseschnecke Susi

    aus Duisburg

    5/5

    02.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Herzensbuch

    Das Cover ist sehr schön. Einfach und schlicht gehalten und doch zeigt es was ganz großes, etwas was verbindet. Ein wunderschöner und doch sehr trauriger Roman. Ich war vom ersten bis zum letzen Kapitel an diesem Buch gefesselt. Die Geschichte von Ada und Hans ging mir ganz tief ins Herz. Es war herrlich zu lesen wie und unter welchen Umständen sie sich kennen gelernt haben. Und es war erschreckend zu lesen, wie im Alter das Vergessen so voran schreiten kann. Ja diese schreckliche Krankheit die den Namen Demenz hat. Die Autorin schreibt in einer so wunderbaren leichten Art, so dass man meint die Geschichte der eigenen Oma oder Ur-Oma zu Hören/ Lesen. Mein Interesse an diesem Buch kam durch den Titel . Solange sie Tanzen! Wunderbar, dachte ich mir. Da ich selber gerne Tanze und durch meinem Job auch damit zu tun habe, war für mich dieses Buch nochmal eine Spur interessanter. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe mitgelitten, mitgelacht, geweint und im Gedanken mich selber tanzen sehen. Ich bin durch sämtliche Emotionen gegangen und das ist es was mir am Lesen soviel Freude bereitet. Dieses Buch hat definitiv die höchste Sternen Anzahl verdient. Es ist absolut Lesenswert. Lg Susanne

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    28.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ada erinnert sich: Und das…

    Ada erinnert sich: Und das kann sie gut! Jedenfalls an Ereignisse, die lange zurückliegen, wie das kennenlernen ihres geliebten, nun auch schon verstorbenen Ehemannes Hans. Und sie denkt gern zurück - auch wenn die Zeiten nicht immer rosig waren, hatten Hans und sie es doch immer gut miteinander - allein schon, weil sie zusammen waren, weil sie sich gefunden hatten! Nun ist Ada allein, naja, allein zusammen mit ihrem riesigen Boxer Hemingway, beide von Hans zurückgelassen. Und sie hat ja auch noch ihre Kinder Susanne und Thomas, aber die führen ja längst ihr eigenes Leben. Ein warmherziger, dabei ausgesprochen humorvoller Roman zu einem ernsten und gegenwärtig sehr präsenten und durch die demographische Verschiebung in den nächsten Jahren noch dringlicher werdenden Thema ist der Autorin Barbara Leciejewski gelungen. Über eine solche Problematik mit leichter Feder zu schreiben, ohne dabei oberflächlich zu werden oder die Probleme kleinzumachen - das ist schon große Kunst! Ich wünsche diesem ausgesprochen gelungenen Buch viele Leser - vielleicht vermag es dem ein oder anderen, dessen Angehörige an Demenz und/oder Alzheimer leiden, eine Stütze zu sein oder in der ein oder anderen Hinsicht die Augen zu öffnen. Denn dass man hier gemeinsam und mit Liebe und Achtung sehr viel weiter kommt, das ist eine der zentralen Botschaften des Buches, das ich jedem Leser empfehle, der ein unterhaltsames Buch mit Tiefgang sucht!

  • LEXI

    aus Österreich

    5/5

    10.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Egal was passiert, wir werden…

    Egal was passiert, wir werden einander nie verlassen, solange wir uns lieben! „Es war mein Traum, mit dir mein ganzes Leben zu verbringen. Und dieser Traum ist in Erfüllung gegangen. Gibt es etwas Schöneres?“ (Hans Friedberg) Ada Friedberg ist seit einem Jahr verwitwet und lebt in einer kleinen Wohnung am Stadtrand von München. Der Tod ihres Ehemannes hinterließ eine riesengroße Lücke in ihrem Leben. Einzig der alte Boxerrüde Hemingway und Adas abendliche Beobachtungen der Nachbarschaft gestalten ihren einsamen Alltag ein wenig unterhaltsamer. Doch während Ada in Erinnerungen schwelgt und die goldenen Jahre mit Hans in ihren Gedanken Revue passieren lässt, ergreift sie eine leise Unruhe. Ada hat das Gefühl, immer vergesslicher zu werden, sie registriert kurze Momente der Verwirrtheit. In einem ehemals leerstehenden alten Haus erblickt Ada eines Nachts ein tanzendes Paar… hätte Hans doch bei ihr sitzen und es sehen können, hätte Ada doch noch einmal mit ihm tanzen können… Barbara Leciejewski erzählt von der Witwe Ada, die ein einsames, aber zufriedenes Leben in einer kleinen Wohnung führt und auf bewegte und erfüllte Jahre zurückblicken darf. Die Autorin macht ihre Leser mit der reizenden alten Dame und deren Umfeld bekannt, macht sie mit Adas Alltag vertraut. Sie stellt ihnen Adas erwachsene Kinder Susanne und Thomas, deren Partner und Kinder, aber auch Adas Nachbarn vor, von denen besonders der nette alte Witwer Herr Lenz und ein hilfsbereiter junger Mann namens Leo eine wichtige Rolle spielen. Barbara Leciejewskis Geschichte wurde in zwei Erzählebenen verfasst und beginnt mit der Gegenwart, in der Ada sich in ihrem einsamen Leben als Witwe zurechtfinden muss. Der Fokus des zweiten Handlungsstrangs ist auf die Vergangenheit gerichtet, die liebevoll und in bedächtigen Schritten aufgerollt wird. Man darf die junge Ada zurück ins Jahr 1957 zu ihrer ersten Begegnung mit Hans Friedberg begleiten, erlebt die wunderschöne Zeit des Kennenlernens, ihre Verliebtheit und die gemeinsame Leidenschaft für den Tanz. Im Verlauf der Jahre überwindet das Paar einige Hürden und kann dabei stets auf eine tiefe und unerschütterliche gegenseitige Liebe bauen. Zwar verblassen mit zunehmender Vergesslichkeit das Leben und die klaren Bilder der Gegenwart immer mehr vor Adas Augen, doch die wunderschönen Erinnerungen und tiefen Gefühle der Vergangenheit bleiben bestehen. Und Ada wünscht sich nichts sehnlicher, als noch ein einziges Mal mit Hans zu tanzen. Sowohl der einfühlsame und wunderschöne Schreibstil der Autorin, als auch die starken Emotionen und tiefgründigen Gedanken machten diesen Roman zu einer herzerwärmenden Lektüre, die einerseits wehmütig stimmt, zugleich jedoch einen Rückblick in liebevoller Dankbarkeit für wunderschöne erlebte Jahre darstellt. Es gibt Bücher, die mich als Leser tief berühren und unter die Haut gehen. „So lange sie tanzen“ ist eines davon – eine erlesene kleine Perle, die mich vollständig in den Sog dieser Geschichte zog und mich durch Adas Erzählungen oftmals zu Tränen rührte. Barbara Leciejewski bedient sich hervorragend ausgearbeiteter Charaktere und schreibt von dem Kampf um eine Liebe gegen alle Hindernisse, eine Liebe, die ein ganzes Leben lang währte und auch über den Tod des Partners hinaus bestehen blieb. Das Thema Demenz wurde in die Handlung verwoben und ist von einem Aufruf, die kostbare Lebenszeit zu nützen und den Augenblick zu leben, begleitet. „Manchmal wünsche ich mir, ich könnte die Uhr zurückdrehen. Ich würde alles anders machen. Und ich würde jede Sekunde genießen, jede einzelne Sekunde. Warum merkt man immer zu spät, wie kostbar das Leben ist?“ Fazit: „So lange sie tanzen“ stellt eine zauberhafte Hommage an die Liebe dar und ist eine Lektüre, die man nicht so rasch wieder vergessen kann. Begeisterte fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung! (gekürzte Fassung)

  • Bewertung

    aus Laatzen

    5/5

    06.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Adas Welt – eine herzerwärmend…

    Adas Welt – eine herzerwärmende Liebes-und Lebensgeschichte der etwas anderen Art „So vergehen die Jahre mit Alltag und Dummheiten, ohne das man sich das Wertvolle, das man hat, bewusst macht.“ (ebook S. 266) Meine Meinung: Vor einem Jahr musste Ada Friedberg, Jahrgang 1936, ihren geliebten Ehemann Hans beerdigen. Was ihr bleibt, sind die Erinnerungen an ein gemeinsames und erfülltes Leben… Barbara Leciejewski präsentiert ihren Leser*innen mit „Solange sie tanzen“ einen ganz besonderen, sehr einfühlsamen Roman über die Liebe, das Leben und das älter werden. Adas Leben – und Ada selbst – haben an sich nichts Außergewöhnliches, Spannendes oder Besonderes an sich. Vielmehr ist es eine Geschichte, die sich hundertfach und überall so genau ereignen könnte. Besonders machen diesen Roman die wunderbar plastischen und liebevollen Charaktere und die sehr einfühlsame Art, wie die Autorin ihre Geschichte geschrieben hat. Adas Sehnsucht nach ihrem verstorbenen Ehemann Hans und ihre Einsamkeit, die sie oft verspürt, obgleich sie doch von freundlichen Menschen und sozialen Kontakten umgeben ist, transportiert Barbara Leciejewski so gefühlvoll und nachspürbar , dass man Adas Gefühle beim lesen selbst verspürt. Es ist berührend zu lesen, wie Adas und Hans´ gemeinsame Lebensgeschichte begonnen, sich entfaltet und schließlich geendet hat, und es ist rührend, wie ihr der alte Hund Hemmingway Halt gibt und ihr letzter verbliebender Anker des vergangenen Lebens ist. Es ist eine Geschichte, die mit leisen Tönen doch schwer wiegt und am Ende nachhallt. Es ist eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und ein eindrückliches Plädoyer dafür ist, sein eigenes Leben jeden Tag zu genießen und sich der Endlichkeit dessen bewusst zu sein. FAZIT: Ein Roman, der in leisen, gefühlvollen Tönen eine ganze Lebensgeschichte erzählt - bewegend, berührend und zum Nachdenken anregend.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    04.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Vor ungefähr einem Jahr hat…

    Vor ungefähr einem Jahr hat Ada Friedberg ihren Mann verloren, mit dem sie über fünfzig Jahre verheiratet war. Nun bleibt ihr nur noch der Boxer Hemingway und die Erinnerung. Aber sie spürt auch, dass sie vergesslich wird. Sie versucht ihrem Alltag Struktur zu geben, um dagegen anzukämpfen. Sie beobachtet das Leben um sich herum vom Wohnzimmerfenster aus. Mit dem Fernglas kann sie am Leben der Nachbarn teilhaben. Als sie ein tanzendes Paar beobachtet, erinnert sie sich, wie sie mit ihrem Hans früher getanzt hat. Das Jetzt verschwindet immer mehr und die Vergangenheit wird zunehmend zur Realität. Der einfühlsame Schreibstil lässt sich wundervoll lesen. Wir lernen Adas Leben kennen, können an ihren Erinnerungen teilhaben und ihre Gefühle hautnah miterleben. Sie spürt, dass sie immer vergesslicher wird und das macht ihr Angst. Aber noch kann sie das einigermaßen überspielen, so dass auch ihre Kinder das zunächst nicht mitbekommen. Ada möchte ihr Leben selbständig bewältigen. Sie bekommt die Unterstützung ihrer Familie, aber die Aussetzer nehmen zu und daher verliert sie sich in den Erinnerungen. Ada ist authentisch und lebendig beschrieben und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Es ist ein Thema, das uns alle angeht, denn jeden kann es treffen, entweder selbst oder im Familien- oder Verwandtenkreis. Der Autorin hat einen wunderbaren und warmherzigen Roman über das Alter, das Vergessen und die Erinnerung geschrieben, den ich nur empfehlen kann.

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Bewertungen (14)

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