Das interreligiöse Lernen spielt in der Religionspädagogik gegenwärtig eine zentrale Rolle, es ruft zur Begegnung mit fremden Religionen auf. Doch erleben viele Menschen das Fremde als Bedrohung. Eigene ungeliebte Persönlichkeitsanteile werden rasch auf die Fremden projiziert und dort bekämpft. Wie können Lehrende und Lernende für diese Schattenseiten sensibilisiert werden? Auf der Basis exegetischer und religionswissenschaftlicher Erkenntnisse werden das Leitmotiv des Schattens in unterrichtsrelevanten biblischen Erzählungen sowie einer Heiligenlegende analysiert und didaktische Konsequenzen reflektiert. Schließlich lädt der Band alle Lehrenden zur persönlichen Schattenarbeit ein und konfrontiert die Religionspädagogik mit ihren eigenen Schattenseiten.
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