Von Büchern, Bienen, kleinen und großen Träumen und vielen guten Wünschen ...
Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf – zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen – genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in diese wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
U. Pflanz
5/5
19.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Absolute Leseempfehlung
Ein Buch für jeden Buchliebhaber. Ich konnte mich sofort in die Geschichte reinfallen lassen und genießen.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr angenehm zu lesen. Zudem hat die Autorin auf eine ganz tolle Art, die auch nicht überhand nahm, das Setting bildlich beschrieben.Man konnte es sich sehr gut vor Augen führen.
Zudem finde ich dass es auch tiefgründiger geschrieben wurde und nicht nur typisch oberflächlich gehalten wurde.
Man kann auch absolut die Entscheidung von Josefine verstehen. Die Erinnerungen und auch die Liebe verändert so einiges.
Auch wird hier sehr deutlich wie unterschiedlich Städter und Ländler sind. Auf dem Land ist der Zusammenhalt ganz anders. Es geht warmherziger und familiärer zu.
Das Beispiel ist Mark, der sich sehr gerne hervorhebt und auch zum Teil sehr egoistisch ist. Während Josefine und Johannes einem gleich ans Herz wachsen.
Josefine baut aus voller Überzeugung den Buchladen ihrer Tante wieder auf, und somit auch wieder in die Gänge kommt.
Aber was es mit dem Imker Johannes auf sich hat, das verrate ich euch nicht.
Da ich mich sehr wohl gefühlt habe, das Buch nicht weglegen konnte und mich in die Buchhandlung verliebt habe, gibt es eine glasklare Leseempfehlung und absolut verdiente 5 von 5 Sternen
Katie
aus Köln
5/5
14.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Tolles Buch, Leseempfehlung
Kurzbeschreibung:
Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf – zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen – genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in diese wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist...
Rezension:
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom blanvalet Verlag und dem Bloggerportal Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.
Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.
Das Buch beginnt mit einem Prolog aus Josefine Vergangenheit, welcher mich sofort in einen angenehmen Lesefluss führte. Den Schreibstil habe ich als tiefgründig, flüssig und leicht verständlich empfunden. Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Schilderungen über und in Köln habe ich als Kölnerin natürlich sehr genossen aber auch das Setting in der Rhön wurde wunderbar dargestellt. Der Erzählweise springt zwischendurch von der Gegenwart in die Vergangenheit, so hatte ich die Möglichkeit bündig zu folgen, sodass am Ende keine Fragen offen blieben.
Josefine wird als mutige, freundliche und hilfsbereite Frau beschrieben, deren Handlungen und Gedankengänge ich stets verstehen und nachvollziehen konnte. Ich habe es sehr genossen, ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte mitzuverfolgen.
Auch wenn ich später verstehen konnte warum Johannes oft nach meinem Empfinden unverständlich reagiert hat, ließ er mich doch zwiegespalten über ihn denken.
Tante Hilde hinterlässt zwar „nur“ ein Erbe, ist aber doch ein großer Bestandteil des Buches, was mir sehr gut gefallen hat.
Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine gewissen Ruhe und Gemütlichkeit aus. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.
Mein Fazit:
Ein schöner Wohlfühlroman mit einem tiefgründigen Schreibstil, den ich kaum aus den Händen legen konnte.
Ich vergebe 5 von 5 Sterne.
zauberblume
aus Altdorf
5/5
05.11.2019
Buch (Taschenbuch)
In ihrem neuen Roman "Der…
In ihrem neuen Roman "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" - auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt uns die Autorin in das kleine Ortchen Heufeld in der Rhön. Denn hier in diesem beschaulichen Ort hat unsere Protagonstin, die Buchhändlerin Josefine, die schönsten Ferien verbracht. Hier hat nämlich ihre Tante Hilde einen traumhaften Buchladen. Mittlerweile ist Josefine erwachsen, ist selbst Buchhändlerin und führt mit ihrem Partner Mark eine Buchhandlung in Köln. Josefine liebt die Großstadt und könnte sich ein Leben woanders überhaupt nicht vorstellen. Doch dann bekommt sie Post aus Heufeld. Ihre Tante Hilde ist überraschend verstorben und hinterlässt ihr die kleine Buchhandlung. Josefine reist in die Rhön und wird augenblicklich wieder in ihre Kindheit zurückversetzt. Und dann ist da noch Johannes, der Nachbar ihrer Tante, gemeinsam haben sie wunderbare Kindheitserinnerungen. Doch welches Geheimnis verbindet ihre Tante Hilde mit dem Imker Johannes .... Einfach wieder wunderschön! Schon der Prolog hat mich begeistert und berührt, denn die Geschichte beginnt am 11. September 2001. Ein Tag, den niemand von uns vergessen wird. Sofort tauche ich in die Geschichte ein, sehe vor meinem inneren Auge die kleine Josefine, die bei ihrer Tante Hilde eine herrliche Zeit verbracht hat und in dieser Zeit schon ihre Liebe zu den Büchern entdeckt hat. Durch die traumahften Beschreibungen der Autorin kann ich mir die Rhön, die ich leider selber noch nie besucht habe, wunderbar vorstellen. Es ist wirklich eine herrliche Gegend. Und vor allen Dingen hat es mir Tante Hildes Buchhandlung angetan. Hier habe ich mich sofort pudelwohl gefühlt. Jetzt sehe ich die erwachsenen Josefine und kann verstehen in welcher Zwickmühle sie sich befindet. Hier die Buchhandlung in Köln, mit der sie sich ihren Traum erfüllt hat. Und dann dieses Gefühl des Glücks, als sie die Buchhandlung ihrer Tante auf Vordermann bringt. Und natürlich kommt auch die Liebe ins Spiel. Auch hier hat es Josefine nicht leicht, gibt es in ihrem Leben doch plötzlich zwei Männer. Doch für wenn wird ihr Herz sich entscheiden? In Josefines Lesecafe habe ich mich wohlgefühlt, ich wäre sicher Stammgast in dieser Traumbuchhandlung. Außerdem erfahren wir in dieser Traumgeschichte einiges über die Bienenzucht. Fand ich auch sehr interessant. Eine perfekte Lektüre. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das für unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden gesorgt hat. In das zauberhafte Cover habe ich mich auch sofort verliebt. Gerne vergebe ich für dieses Lesevernügen der Extraklasse 5 Sterne.
Bewertung
5/5
29.10.2019
Buch (Taschenbuch)
Endlich einmal eine realistische Buchhandlung
2016 erschien das erste Buch der Autorin Marie Adams – „Das Café der guten Wünsche“ – welches ich Anfang 2017 verschlungen habe. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, wie Sie meiner damaligen Besprechung entnehmen können. 2017 erschien dann „Das Glück schmeckt nach Popcorn“. Auch wieder schön, aber Kino ist einfach nicht so meins. Und nun war ich doch sehr gespannt, aber auch etwas skeptisch, als ich die Ankündigung des neuen Titels in der Verlagsvorschau entdeckte. Wieder gute Wünsche? Wird es ein Abklatsch des Cafés? Und dann auch noch Buchladen? Die Arbeit in Buchhandlungen wird in Romanen zumeist so rosarot und voller Klischees erzählt. Mit der Realität hat es wenig bis gar nichts zu tun. Doch letztendlich hat meine Neugier gesiegt, und ich habe das Buch gelesen.
Ja, ja, der Klappentext! Wie immer bin ich nicht wirklich zufrieden damit. Hier nun meine Inhaltsangabe:
Das Buch beginnt mit einem Epilog. Am 11. September 2001 sitzt die junge Josefine bei ihrer Großtante Hilde in deren kleiner Bücherei in der Rhön. Sie schaut zu, wie ihre Großtante Bücher verkauft. Doch dann passierte es – die Welt verliert wieder einmal ein Stück ihrer Unschuld. Danach springt das Buch in die Gegenwart. Es sind knapp zwanzig Jahre vergangen. Josefine führt zusammen mit ihrem Lebensgefährten Mark eine eigene kleine Buchhandlung in Köln, die sich allerdings sehr von der Buchhandlung ihrer Großtante unterscheidet. Sie haben neben Büchern viele weitere Dinge, die man dort entdecken kann, die aber nur sehr bedingt etwas mit dem Thema Buch zu tun haben. Mark denkt sehr wirtschaftlich, und doch krebst die Buchhandlung sehr am Existenzminimum, da sie viele Schulden abzustottern haben. Eines Tages erhält Josefine eine Trauerkarte. Ihre Großtante ist verstorben. Für Josefine gibt es etwas zu erben, aber das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft. Josefine muss für ein halbes Jahr in das Haus ihrer Großtante ziehen und die Buchhandlung für diese Zeit weiterführen. Schafft sie dies, erbt sie alles, inkl. eines nicht unerheblichen Geldbetrags. Schafft sie es nicht, bekommt sie gar nichts. Im Gegensatz zu ihrem Lebensgefährten, möchte sie das Erbe ausschlagen. Aber er überzeugt sie, dass sie das Geld unbedingt brauchen. Und so zieht sie zurück in die Rhön.
Damals, als sie jede Ferien bei ihrer Großtante verbracht hatte, hatte sie einen guten Kumpel – Johannes, der auf dem benachbarten Hof lebte. Sein Vater hatte u.a. eine Bienenzucht. Doch seitdem sie älter geworden ist, ist der Kontakt zu Johannes eingeschlafen. Auch weil seine Familie einige Schicksalsschläge wegstecken musste. Dieser Johannes lebt wieder in dem Haus seiner Eltern. Doch er scheint nicht glücklich zu sein. Kann Josefine die Freundschaft wiederaufleben lassen? Und wie wird sich das halbe Jahr in der Rhön für alle auswirken?
Als ich das Buch begonnen habe, war ich erst einmal ein wenig beleidigt. Ich fühlte mich als Thalianerin angegriffen. „Rund fünf Millionen Leser waren in den letzten Jahren weggebrochen und brachen damit auch manchem Buchladen das Genick. Und viele der übriggebliebenen Leser ließen sich lieber durch Algorithmen beraten als durch ausgebildete Buchhändler, die eben doch etwas ganz anderes waren, als einfache Verkäufer oder Buchhalter. Wobei manche Buchhandelsketten schon auf ausgebildete Buchhändler verzichtete und stattdessen Studenten für den Mindestlohn einstellte – ebenfalls aus Kostengründen.“ (e-book Seite 33). Ich selbst bin ausgebildete Buchhändlerin und in meiner Filiale werden auch noch Buchhändler ausgebildet. Doch was mir an dieser Tätigkeit als besonders wichtig erscheint, ist das Herzblut, mit dem die Mitarbeiter arbeiten. Eine Aushilfe mit Herzblut kann sicher genau so gut, oder sogar besser beraten, als ein Buchhändler ohne Herzblut!
Doch nachdem ich mein eingeschnappt sein überwunden hatte, hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich habe nämlich noch nie einen Roman gelesen, der die Arbeit in einer Buchhandlung so gut beschreibt. Mit all der Mühe, aber auch der Freude, die dieser Beruf machen kann – egal, ob in einer kleinen Buchhandlung oder in einer großen Kette. Egal ob mit oder ohne Ausbildung. Doch der Buchladen allein und das Thema Buchhandel sind natürlich nicht das einzige Thema des Romans.
Was ist mit Johannes passiert? Warum wirkt er so traurig und warum ist sein Elternhaus so heruntergekommen. Was war zwischen Johannes und der Großtante Hilde? Josefine spürt, dass es da offensichtlich etwas gibt, worüber Johannes nicht sprechen will. Wie wird es nach einem halben Jahr weitergehen? Schafft Josefine dieses halbe Jahr? Wird sie die Buchhandlung danach verkaufen? Und was hat es mit dem Angebot des Bürgermeisters auf sich, der den kleinen fiktiven Ort fast entzweit?
Ein sehr schöner Roman, der durch das Cover, den Titel und den Klappentext weitaus kitschiger rüberkommt, als er in Wirklichkeit ist. Es ist ein Roman, der deutlich seine Finger in Wunden der heutigen Zeit legt. Es ist aber auch eine schöne Liebesgeschichte, deren Ende man zwar ahnt, die aber natürlich zwischendrin einige Turbulenzen zu überstehen hat. Für mich hat sich hier gezeigt, dass ein Wohlfühlroman doch durchaus auch sehr realistische Lebensumstände beinhalten kann. Es muss nicht immer alles rosarot sein!
Lesemama
4/5
21.05.2020
Buch (Taschenbuch)
Nach zähem Anfang noch richtig schön
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Josefine ist Buchhändlerin mit Herz und Seele. Gemeinsam mit ihrem Freund hat sie eine eigene Buchhandlung in Köln. Aber sie stehen noch ganz am Anfang und können sich noch nicht mal eine freie Woche leisten.
Als Kind hat sie gerne ihre Ferien bei ihrer Tante in der Rhön verbracht, die einen kleinen Buchladen hat. Als diese Josefine den Laden vererbt, steht für Josefine eine große Entscheidung an ...
Meine Meinung:
Ich war sofort in das Cover verliebt und ich muss gestehen, ich bin ein Coverkäufer. Auch die Kurzbeschreibung klang total schön, so wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Es fing auch ganz schön an, gespickt mit der Vergangenheit, mit Josefines Kindheit in dem Buchladen der Tante. Allerdings war es stellenweise etwas zäh und langatmig und irgendwie auch sehr vorhersehbar.
Josefine ist eigentlich ein sympathischer Charakter, ganz im Gegensatz zu ihrem Freund Mark. Auch die Bewohner des kleinere Städchens kommen gut weg. Alles ik allem eine ruhige, am Ende richtig schöne Geschichte.
Durchhalten lohnt sich jedenfalls.
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