Manchmal findet man die Liebe da, wo man sie am wenigstens erwartet hätte ...
Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
zauberblume
aus Altdorf
5/5
23.09.2019
Buch (Taschenbuch)
In ihrem neuen Buch bzw.…
In ihrem neuen Buch bzw. Büchlein "Schneeflockenträume" entführt uns die Autorin Debbie Macomber in den hohen Norden der USA, und zwar nach Alaska. Hierher hat es nämlich unsere Protagonistin Josie Avery für einige Monate verschlagen. Anschließend will sie in Seattle endlich ihren Traum wahr werden lassen und bei einem Sternekoch in seinem angesagten Restauraant als Köchin arbeiten und noch einiges lernen. Sie hat jedoch nicht damit gerechnet, dass sie ihr Herz an diesen kleinen beschaulichen Ort verliert. Sie ist fansziniert von dieser wilden, ungebändigten Landschaft. Hier in Ponder lernt sie liebenswerte Menschen, allen voran Palmer kennen und es fällt ihr schwer Abschied zu nehmen. Und als sie wieder in Seattle ist, kommen ihr Zweifel, ob ihre Entscheidung richtig wahr. Ich war etwas überrascht, als ich dieses kleine Büchlein gesehen habe, aber es hat meiner Lesefreude keinen Abbruch getan. Die Autorin ist bekannt für ihre warmherzigen Geschichten. Besonders die Beschreibung von Alaska, dieser wilden Landschaft und unbeschreiblichen Natur und alles noch dazu im Winter, hat mich total begeistert. Und dann lerne ich ja noch äußerst liebenswerte Menschen kennen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Allen voran Josie, die mit großer Begeisterung in der Lodge gekocht hat und in Jack - einem Urgestein - einen glücklichen Abnehmer gefunden hat. Außerdem spielt ja auch die Liebe in dieser Geschichte eine große Rolle. Und zwar knistert es gewaltig zwischen Palmer und Josie, aber wie soll eine Beziehung funktionieren? Palmer liebt seine Heimat und kann sich ein Leben an einem anderen Ort nicht vorstellen und Josie will in Seattle ihren Traum erfüllen. Das kann doch nicht funktionieren. Doch es wäre ja nicht die Weihnachtszeit, in der nicht ab und an ein Wunder geschieht. Schon das traumhaft Cover hat mich verzaubert. Und diese Wohlfühlgeschichte, die zwar leider etwas kurz war, habe ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen. Ein herrliches Lesevergnügen, für das ich gerne 5 Sterne vergebe.
peedee
3/5
06.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Knappe 3 Sterne
Josie wird als Köchin in einem neuen Restaurant eines Spitzenkochs anfangen können. Da es bis zur Eröffnung noch ein paar Monate dauert, nimmt sie einen Job in Alaska, im kleinen Örtchen Ponder, in einer Lodge an. Die wilde und schöne Landschaft verzaubert sie, und auch die ungewohnte Ruhe. Palmer, ein örtlicher Kunstschmied, hat sich nach und nach in ihr Herz geschlichen. Doch Josies Zeit in Ponder ist begrenzt – der lang ersehnte Job in Seattle wartet auf sie. Ihre Entscheidung war doch richtig, oder?
Erster Eindruck: Das Cover mit der winter-weihnächtlichen Szenerie und dem metallic-glänzendem Buchtitel gefällt mir sehr gut.
Für Josie läuft es in Sachen Karriere zurzeit richtig rund: sie wird künftig für den Spitzenkoch Antoine arbeiten. Sie freut sich, unter seiner Führung ihr Können zu perfektionieren und von ihm so viel zu lernen wie möglich. Bis dahin arbeitet sie in der Lodge in Ponder. Ein wahres Kontrastprogramm zu der Grossstadt Seattle. Es ist alles viel ruhiger, gemächlicher, einfacher. Aber nicht weniger reizvoll. Schön ist, dass sie in der Küche absolute Gestaltungsfreiheit hat.
Palmer ist Kunstschmied und sehr schüchtern. Er würde gerne heiraten und eine Familie gründen, aber wo sollte er die passende Frau finden? In Ponder waren nur Touristen, die bald wieder wegfuhren, oder bereits verheiratete Einheimische. Josie ist da im wahrsten Sinne ein Lichtblick für ihn. Sie freunden sich an, doch er traut sich nicht, ihr seine Gefühle zu gestehen, da er weiss, dass sie wieder weg muss. Und er kann nicht mit, da er in einer Stadt wie Seattle nicht klarkommen würde.
Jack, ein väterlicher Freund von Palmer, ist eigentlich durchgehend hungrig. Er hat mich amüsiert, wie er zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten etwas zu essen einforderte. Es gefiel ihm gar nicht, dass Josie, die so wunderbar für ihn kochte, wieder weggehen sollte. Da musste man doch intervenieren, oder? Palmer könnte sie heiraten und dann wären auch Jacks künftige Mahlzeiten gesichert. Also: Palmer überreden, dass er aktiv werden muss. Seine Tipps sind suboptimal…
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Aufgrund der Schüchternheit von Palmer und auch Josie glich es zuweilen einem Eiertanz – keiner der beiden wollte mit den Gefühlen rausrücken. Knappe 3 Sterne.
Bücher in meiner Hand
2/5
01.10.2019
Buch (Taschenbuch)
Schneeflocken und Träume sucht man vergebens
Normalerweise kann man davon ausgehen, dass Debbie Macomber fast immer schöne Romane mit tollen Charakteren, nachvollziehbaren Handlungen ohne oberflächliche Beschreibungen schreibt.
Leider nicht in "Schneeflockenträume" - auf den ersten Seiten bin ich ziemlich erschrocken, wie platt die Geschichte daher kommt. Nach der Hälfte der 272 Seiten wurde es zwar besser, das haut die Story aber nicht raus. Mich dünkte der Roman extrem oberflächlich, und hörte sich kaum nach Debbie Macomber an.
Die Geschichte hätte unheimlich Potential, aber das wurde nicht genutzt.
Die Lodge, in der Josie in den letzten sechs Monaten als Köchin gearbeitet hat, macht dicht für den Winter. So wie es im Roman beschrieben wurde, klingt es sehr unglaubhaft. Es müsste doch erst mal gründlich geputzt werden, in der Küche, den Zimmern, den Wohnungen. Die Lebensmittel aufgebracht, entsorgt; die Heizungsanlage auf Sparmodus oder ganz ausgestellt, das Haus schnee - und eventuell tiersicher gemacht werden. Doch die Besitzer verlassen das Haus frühmorgens mit den letzten Gästen. "Schliess einfach die Türe, wenn du gehst" - ernsthaft? Auch wenn Ponder im Winter eine Geisterstadt ist: es braucht mehr, als einfach die Türe nur abzuschliessen, bevor die Lodge sechs Monate unbewohnt bleibt.
Den Charakteren fehlt es ebenso an allem: Jack denkt nur immer ans Essen, sehr unpassend ganz oft - so ein Charakter finde ich nicht mal so schlimm, nur fehlte mir das liebevolle, mit dem man so eine Figur sonst ausstattet, damit man dessen Ungehobeltheit nicht übel nimmt.
Palmer und Josie sollen verliebt sein, doch das merkte man ihnen nicht an. Mir fehlten Gespräche und Beschreibungen wie Josie und Palmer Zeit miteinander verbrachten. Oder zumindest Erinnerungen an Situationen, die sie zusammen erlebt haben. Eine Handvoll Sätze - mehr Einblick bekommen die Leserinnen nicht. Stattdessen wird Josie die Frage aller Fragen mehr als nur unbeholfen gestellt: die hört sich an, als ob Palmer einfach eine Frau zuhause braucht, die für ihn da ist, damit er den Winter nicht alleine verbringen muss. Gefühle und Sehnsucht sucht man vergebens.
Auch fand ich Palmers Job nicht passend für einen Mann, der sechs Monate im Jahr nicht oder nur äussert schwer, erreichbar ist.
Der Roman spielt in einem winzigen Nest in Alaska, an einem See. Im Winter wohnen gerade noch eine Handvoll Leute dort, es gibt weder eine Fähre noch eine Autostrasse, mit der das Dorf erreicht werden kann. Nur per Kufenflugzeug und auf Bestellung ist Ponder im Winter erreichbar. Mir reichten die Erzählungen von Angie nicht, um mir das Leben vor Ort vorzustellen. Ich persönlich kann es mir schon vorstellen - es muss karg und einsam sein im Winter, Essen nur aus der Gefriertruhe, kein frisches Gemüse, die Umgebung wahrscheinlich zauberhaft, still, voller Schnee, viele Tiere in den Wäldern, eine rauhe Wildnis - aber die Autorin konnte mir all das in "Schneeflockenträume" nicht vermitteln.
Fazit: Locker zu lesen, aber Emotionen, Charaktere mit Tiefgang, Schneeflocken und Träume sucht man vergebens in diesem oberflächlichen und enttäuschenden Roman.
2 Punkte.
LustamLesen
5/5
11.04.2020
eBook (ePUB)
Kein Buch für mich :-(
SCHNEEFLOCKENTRÄUME von DEBBIE MACOMBER ist mein zweites Buch der Autorin. Zeitlich gesehen hätte es noch vor zwei Wochen besser zumindest zum Wetter gepasst, ich bin da aber in der Regel ziemlich flexibel und kann Winterbücher auch hervorragend im Sommer lesen.
JOSIE AVERY hat einen Job in einem der angesagtesten Restaurants in Seattle ergattert, ein absoluter Traum. Doch vorher geht es für sie ins tiefste Alaska. Für eine Saison arbeitet sie dort in einer Lodge. Nicht gerechnet hätte sie damit, dass sie dort ihr Herz verliert. An die wunderschöne, wilde Landschaft und an einen bestimmten Kunstschmied. Leicht fällt es ihr deshalb nicht, wieder Abschied zu nehmen und gerade die Weihnachtszeit zeigt ihr, dass es nicht ihre beste Entscheidung war. Doch dann steht plötzliche PALMER vor der Tür…
Ich bin ganz froh, dass SCHNEEFLOCKENTRÄUME nicht mein erstes Buch der Autorin war, denn leider hat es mir nicht so richtig gefallen.
Das Schnulzige stört mich gar nicht. Ich liebe zwischendurch immer mal wieder Bücher dieser Art. Bücher mit einer warmherzigen Geschichte, die ohne viel Drama auskommen. Gestört haben mich aber die wiederkehrenden Wiederholungen und diversen Logikfehler. Der Funke, der in meinem ersten Buch von DEBBIE MACOMBER sofort übergesprungen ist, hat hier leider nicht gezündet.
Der SCHREIBSTIL der Autorin ist dennoch leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von JOSIE und PALMER erzählt.
Das COVER ist der absolute Traum. Ich finde es WUNDERSCHÖN!
Das Potential der Geschichte wurde meiner Ansicht nach leider nicht genutzt. Es ist ein Buch, dass man sicherlich im Weihnachtsstress gut lesen kann, wenn einen all die Aufgaben, die man in der Zeit zu erfüllen hat immer wieder vom Lesen abhalten und man eine leichte Lektüre sucht. Ein „nettes“ Buch, aber mir fehlt es an Tiefgang und auch an richtigen Emotionen. Von mir gibt es 2,5 von 5 STERNEN. Ich bin gespannt, in welche Richtung mein nächstes Buch von DEBBIE MACOMBER dann geht.
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