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So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche Edvard Munch und seine Bilder

3

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Abbildungen

14 farbige Abbildungen

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/3 cm

Gewicht

571 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Originaltitel

Så mye lengsel på så liten flate. En bok om Edvard Munchs Bilder

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87589-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2019

Abbildungen

14 farbige Abbildungen

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/3 cm

Gewicht

571 g

Farbe

Seidengrau / Tanne

Originaltitel

Så mye lengsel på så liten flate. En bok om Edvard Munchs Bilder

Übersetzt von

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87589-7

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    23.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kunstwerk

    Ein Buch, das sich ganz und gar den Kunstwerken des Malers Edvard Munch widmet - für einen Kunstbanausen wie mich eine Herausforderung der ganz besonderen Ebene. Die Auseinandersetzung mit Farbe, Form und Wirkung, das vollständige Einlassen auf ein einziges Bild und das Eintauchen in die Empfindungen eines Malers sind für einen Laien hohe Kunst - für Karl Ove Knausgard jedoch Anlass für ein ganz großartiges Buch, das den Leser langsam an der Thema "Kunst" im Allgemeinen und Edvard Munch im Spezifischen heranführt. Mit wiederkehrendem Bezug zu seinem eigenen Leben erkundet Knausgard die wichtigsten Epochen in Munchs Leben, er reist zu Orten, die den Künstler inspirierten, forscht nach dem Ursprung seiner Bilder und stellt sich immer wieder die Frage: „Wie wurde Edvard Munch zu einem der berühmtesten Künstler der ganzen Welt?“ Dabei zeigt sich auch in „So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche“ Knausgards überragendes literarisches Talent. Auf virtuose Art verschriftlicht er Munchs Kunstwerke und erzeugt dabei auf seine ganz eigene Weise Bilder in den Köpfen seiner Leser. Seine Sprache ist klar, sein Stil offen und schnörkellos, seine Wörter sind mit Bedacht gewählt und mit noch größerer Vorsicht niedergeschrieben. Knausgard schreibt über Munch als Teil seines Lebens und als Teil eines weiten Kunstuniversums, welches er seit seiner Kindheit verehrt. Dabei scheut Knausgard auch nicht die Frage nach der Bedeutung von Kunst und, vielleicht viel banaler, die Frage, was Kunst überhaupt ist. „So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche“ ist dabei vor allem eines: eine gekonnte literarische Auseinandersetzung mit einem der bedeutesten Maler der Welt – und ein unglaublicher Lesespaß!

  • YukBook

    aus München

    5/5

    16.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schon in seinem Jahreszeiten-Z…

    Schon in seinem Jahreszeiten-Zyklus beschäftigte sich Knausgård mit dem Thema Kunst und bereicherte seine Romane durch Illustrationen von Anna Bjerger und Aquarelle von Anselm Kiefer. Mit diesen Künstlern gibt es in diesem Buch ein Wiedersehen, doch im Mittelpunkt steht ein anderer Maler: Edvard Munch, dessen Ausstellung er vor zwei Jahren in Oslo kuratierte und die derzeit in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 zu sehen ist. Der Autor bringt uns in seinem Buch den eigenbrötlerischen Künstler näher, der zahlreiche persönliche Verluste erleiden musste und stellt eine Verbindung zwischen den tragischen Erlebnissen und den stark emotional aufgeladenen Bildern her. Er erläutert die verschiedenen Schaffensperioden, aus denen nur ein Bruchteil, darunter "Der Schrei", bekannt wurde. Gerade den unbekannteren Bildern will sich der Schriftsteller nähern, fährt zu Orten, an denen Munch lebte, und tauscht sich mit Kunstexperten und -kritikern aus. Wenn er das Bild "Asche" von Munch mit "Echo Lake" von Peter Doig vergleicht, stellt er sehr detailliert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Am liebsten möchte man beide Bilder vor sich sehen, doch das hätte den Rahmen des Buches gesprengt. Immerhin enthält es 14 Reproduktionen von bedeutenden Werken. Der Schriftsteller schreibt über die allgemeine Rezeption von Munchs Werken, vor allem aber über seine eigene Beziehung zu dem Künstler und versucht zu ergründen, warum ein Bild wie "Kohlacker" derart starke Gefühle in ihm auslöst. Dies führt ihn wiederum zu der nächsten Frage, was Kunst eigentlich für uns Menschen bedeutet und warum wir sie brauchen. Bei dem Versuch, Munch zu verstehen, zieht er auch Vergleiche mit Künstlern aus Film, Fotografie und Literatur wie Fjodor Dostojewski oder Knut Hamsun. In dieser sehr vielschichtigen Lektüre lernen wir nicht nur Munch und Knausgård näher kennen, sondern werden auch mit philosophischen Gedanken konfrontiert, zum Beispiel welche Rolle Wissen bei unserer Wahrnehmung und Empfindung spielt oder was die kreative Tätigkeit ausmacht. Interessant ist ebenso zu erfahren, wie Knausgård bei den Vorbereitungen der Munch-Ausstellung vorging und welche Unsicherheiten und Zweifel ihn bei der Auswahl der Gemälde und Druckgrafiken plagten. Ich kann es kaum erwarten, die aktuelle Ausstellung in Düsseldorf zu besuchen und die Sammlung sowohl mit Knausgårds als auch mit eigenen Augen zu sehen.

  • Moony

    2/5

    25.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Uwe Knausgård über Edward Munch

    Ich hoffte durch das Buch eine Menge über Munch zu lernen. Leider wurde ich mit dem Buch aus den nun folgenden Gründen nicht warm und die Lesezeit der 274 Seiten zog sich sehr. Ich lese gerne Biografien von Künstlern und Autoren. So habe ich die Biografie über Lovecraft von Houellebecq verschlungen und nun auch an das Buch über Munch änliche Erwartungen gehabt. Ich wollte etwas über den Künstler lernen, den ich hauptsächlich durch sein bekanntestes Bild „Der Schrei“ kenne. Das der Autor Knausgård ist, war für mich nicht das ausschlagende Argument um zum Buch zu greifen, aber stilistisch wusste ich, was mich erwarten würde, denn ich hatte kurz in den ersten Band ‚Sterben‘ hinein gelesen und mir gefiel die Sprache und der Stil direkt. Dies war bei „So viel Sehnsucht auf so kleiner Fläche“ auch nicht anders. Der Textfluss ist locker und man wird mit dem Text mitgezogen, nur Leider überzeugte der Inhalt des Buches mich gar nicht. Die meiste Zeit berichtet Uwe Knausgård darüber, wie er selbst zu Edward Munchs Bildern steht, wie er mit ihnen aufgewachsen ist und vor allem berichtet er darüber, wie er an die Kuratierung der Ausstellung 2017 und den daraus resultierenden Projekten gegangen ist. Das waren Dinge, die mich nicht wirklich interessierten, denn ich wollte etwas über Munch wissen. Das wenige Wissen, welches immer mal wieder eingetreut wird, ist nicht wirklich strukturiert und wird meistens von seinen Interviewpartnern wie Stian Grøgaard (S. 170ff) eingebracht. Leben und künstlerisches Dasein von Munch wird nur selten greifbar. Zudem springt Knausgård oft auch zwischen einem sehr trockenem und analytischen Stil und dem sehr persöhnlichen hin und her. So kennt man nach der Lektüre Knausgårds Lieblingsbilder und weiß, wie sehr ihn die Ersteigerung eine Munchs Gemäldes in Rage versetzt hat. Viele von den unzähligen Bildern werden bis ins Detail beschrieben und auch analysiert, wobei dies immer aus Knausgårds subjektiver Sicht ist und selten mit Quellen fundiert wird. Woher er sein wissen hat, erfährt man auch kaum. Es gibt kein Quellenverzeichnis und unter „Zitierte Literatur“ werden lediglich drei Werke genannt. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, welche sich jeweils mit Knausgård Beziehung zu Munch, mit der Kuratierung der Ausstellung und der Begleitung der Filmdokumentation über Munch beschäftigen. Im gesamten Buch sind 14 Abbildungen von Munchs Gemälden zusehen. Diese befinden sich immer am jeweiligen Ende der drei Teile. Das Buch ist auf sehr hochwertigem Papier gedruckt, welches für die Abbildungen von Vorteil ist, die Haptik und der Druck ist sehr gut. Bei den Bildern hätte ich mir aber noch gewünscht, dass diese direkt beschriftet gewesen wären, so dass man nicht ständig überlegen muss, ob das Bild über das Knausgard spricht, auch abgebildet ist. Ich empfehle das Buch allen Knausgård Fans, die Spaß an Kunst haben. Möchte man etwas mehr über Edward Munch erfahren, sollte man zu anderen Biografien oder Monografien greifen.

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