Das Abenteuer um Gerwod geht weiter. Begleiten Sie die Helden aus dem Fantasyepos Gerwod durch den neunten Teil der mehrteiligen Saga! Der Konflikt um den Eberkopf weitet sich aus. Teramon erobert mit einer Streitkraft aus Steppenkriegern Kernburg. Mit den Wassermännern und Seeschäumern greift er außerdem das Küstland an. Allerdings kann König Durs den Angriff zumindest im Norden abwehren. Daraufhin entschließt sich der küstländische König, Harmen bei seinem Feldzug gegen den Feind zu unterstützen. In den Grenzhöhen finden die Menschen unter dem Kommando von Harald Meister Zuflucht bei den Grenzern. Nachdem sich ihnen Helmko und seine Zähhäuter anschließen, gehen sie gemeinsam gegen die Lupiner vor, die sich wiederum Teramon angeschlossen haben. Helmkos Hauptziel ist es jedoch, die Quelljochfestung zu erobern, und zwar in der Hoffnung, dass Cuno und seine Ritter dort zurückkehren. Denn nur diese sind in der Lage, die Magie des Eberkopfes zu bannen. Das verdorbene Artefakt wird in der Zwischenzeit von Boralt, dem Adlerritter Herman und dem Magierlehrling Bermer - versiegelt in einer Magiehülle - in den Herkanischen Bergen versteckt. So bleibt den Suchern noch immer die Zeit, um Gerwod zu finden. Dabei haben sowohl Gerold als auch Olef ihr Ziel erreicht und begeben sich wieder auf den Weg zurück in die Heimat. Der Waldkehr glaubt, dass die Gelblinge ihm die Kraft Gerwods eingeflößt haben. Olef erfährt von den Eislern, dass der Schöpfer den Nachtalpen den Zorn verlieh, um damit das Böse zu bekämpfen. Mit diesem Wissen wollen Gerold und Olef den Feind herausfordern. Nur Feodor ist noch unterwegs, um die Luftdinger zu finden. So stellt sich die Frage, ob auch er einen Hinweis erhält, den er im Kampf gegen das Böse einsetzen kann.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Rita
5/5
21.03.2021
eBook (ePUB)
Ist alles verloren?
"Die Grenzhöhen" ist der neunte Band der Serie um "Gerwod" von Salvatore Treccarichi, in dem sich der Kampf zwischen Gut und Böse noch weiter ausweitet.
Wie in den Bänden zuvor schafft es der Autor weiterhin, die Spannung immer mehr zu erhöhen. Der Kampf scheint mittlerweile aussichtslos zu sein, es folgen Rückschlag auf Rückschlag. Aber trotz allem geben unsere Freunde nicht auf.
Nach allen Bänden überrascht mich Salvatore Treccarichi immer noch damit, mit wieviel Fantasie und Detailreichtum er ein fremdes Volk, hier die Luftdinger, dem Leser / der Leserin nahe bringt. Man denkt beim Lesen, dass man dieses Volk schon länger kennt, obwohl es mit nichts zu vergleichen ist, was wir kennen. Auch wie er es schafft, die Spannung weiter bis ins Unerträgliche zu steigern, ist bewundernswert. Bei vielen anderen Serien, die sich über so viele Bände hinziehen, verliert man irgendwann das Interesse, weil nichts neues nachkommt. Das ist hier absolut nicht der Fall. Man erwartet eher sehnsüchtig den nächsten Band.
"Gerwod IX - Die Grenzhöhen" von Salvatore Treccarichi ist eine mehr als gelungene Weiterführung der Serie und bekommt von mir die volle Punktzahl.
Karin Wenz-Langhans
aus Limbach
5/5
21.03.2021
eBook (ePUB)
Auf den Grenzhöhen wird die letzte Schlacht vorbereitet …
Der Magier Helmko hat sich mit seinen Verbündeten und Freunden in der Quelljochfestung auf den Grenzhöhen eingerichtet und bereitet sich auf die Verteidigung gegen seinen Widersacher Teramon vor, der, wie eine Spinne im Netz sitzend, seine Fäden von Bernstadt aus zieht.
Helmko hofft darauf, dass Boralt, sein Lehrling Bermer und die anderen Ordensritter, die den Kopf der Eberstatue sowie weitere magische Artefakte vor Teramon beschützen, bald auf der Festung eintreffen. Da Teramon der Gruppe jedoch seine Schergen hinterhergeschickt hatte, war ich sehr gespannt, wann es zu einem Zusammentreffen kommt und wie es ausgehen wird.
In der Zwischenzeit macht sich eine Armee der Küstländer auf den Weg nach Bernstadt, die von deren ehemaligem Statthalter Harmen von Dernau begleitet wird. Wird es ihnen gelingen, die Stadt zu befreien? Was ist mit Kernstadt, das inzwischen ebenfalls unter der Herrschaft der Feinde steht, was Harmen jedoch noch nicht weiß?
Die zurückgekehrten Ordensritter um Cuno machen sich mit einer Armee von Graubergern ebenfalls zu den Grenzhöhen auf, um die Lupiner endgültig auszurotten. Die Lupiner stehen zwar inzwischen auf Teramons Seite, aber noch wichtiger wäre es, dass Helmko und Isidor endlich mit den Rittern Kontakt aufnehmen und sie davon überzeugen könnten, mit ihnen gegen Teramon in die Schlacht zu ziehen, denn nur wenn der Bund vollständig ist, besteht eine Chance, die magischen Artefakte der Eberstatue zu vernichten und Teramon zu besiegen.
Teramon ist sich der Gefahr durchaus bewusst, sollte er von Norden durch die Küstländer und im Süden durch Helmko in die Zange genommen werden. Ihm ist auch klar, dass der Wettlauf um die Eberstatue eng wird, daher beschließt er, Bernstadt zusammen mit seinen Verbündeten zu verlassen und zur Quelljochfestung zu marschieren.
Nachdem Gerold und Olef bei ihrer Suche nach dem reinen Herzen Gerwod, mit dem angeblich das Böse zu besiegen sei, erfolglos zurückkehren, hatte ich wenig Hoffnung, was den dritten Suchenden, Feodor, angeht, ob er mehr herausfinden wird. Abgesehen davon fand ich die Begegnung mit den Luftdingern und den Baumhütern sehr schön, dieser Erzählstrang war wie Balsam für die Seele. Aber leider wird das Böse auch nicht vor diesem Volk haltmachen, das musste ich mir immer wieder beim Lesen vor Augen führen. Wobei die Grenzen zwischen Gut und Böse nicht scharf gezogen werden können, vielmehr sind sie verschwommen bzw. eine Frage der Perspektive.
In dem vorliegenden neunten Band ist klar zu erkennen, dass der Leser nur noch ein Buch vor sich hat: die Spannung zieht nochmal an, obwohl schon in den vergangenen Büchern keine Langeweile aufkam. Die Ereignisse überschlagen sich und auch wenn klar ist, dass es viele Opfer geben wird, hat mich mancher Schicksalsschlag doch eiskalt erwischt und erschüttert. Und gibt einen Ausblick, auf was ich mich im Abschlussband gefasst machen kann, denn der Autor macht keinen Halt davor, auch Charaktere zu opfern, die wir schon über einige oder alle Bände begleitet haben und ins Herz geschlossen haben. So traurig das zwar auch ist, der große Pluspunkt ist, dass die Handlung dadurch wenig vorhersehbar wird.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie es im nächsten Buch ausgehen wird, ich rechne mit allem. Nach wie vor habe ich auch noch überhaupt keine Ahnung, was oder wer Gerwod eigentlich sein soll und wie es sich für den Kampf einsetzen lassen könnte.
Bewertung
aus Zwerndorf
5/5
05.10.2019
eBook (ePUB)
einfach genial, spannend und Kultig
Alle Sucher haben ihre Mission abgeschlossen. Leider haben sie Gerwod nicht gefunden. Aber zwei von ihnen haben mehr erfahren über den Grund warum sie gegen Xanon kämpfen müssen. Hier lernen wir auch die komplett Gewaltfreie Kultur der Baumwesen kennen.
In der Zwischenzeit spitz sich die lage der Menschen und deren Verbündeter zu. Teramon ist den Eberteilen knapp auf der Spur.
Helmko zieht die Truppen in der Grenzfestung zusammen und versucht die Bastion wieder aufzubauen in der kurzen Zeit die ihm bleibt.
Fazit: Wie die anderen Bände ist auch dieser neunte Band einfach nur genial geschrieben. Jeder von uns der bis hier durchgehalten hat ist der gleichen Meinung wie ich das Gerwod Epos ist einfach jetzt schon Kult. Nun freue ich mich schono auf den 10 Band und bin gespannt wer Gerwod ist.
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