Produktbild: Der Junge, der zu viel fühlte (Ungekürzt)
Artikelbild von Der Junge, der zu viel fühlte (Ungekürzt)
Lorenz Wagner

1. Der Junge, der zu viel fühlte - Wie ein weltbekannter Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern (Ungekürzt)

Der Junge, der zu viel fühlte (Ungekürzt) Wie ein weltbekannter Hirnforscher und sein Sohn unser Bild von Autisten für immer verändern

Gesprochen von
9

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Produktdetails

Verkaufsrang

3618

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Berger

Spieldauer

6 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.03.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726149289

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

3618

Gesprochen von

Wolfgang Berger

Spieldauer

6 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

08.03.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

120

Verlag

Saga Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788726149289

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  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    07.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal muss man den Kopfstand wagen, um die Dinge richtig zu sehen!

    Autisten sind nicht Behinderte, sondern hochbegabt. Aber wir sind behindert in unserem Umgang mit ihnen, weil wir ihnen zu wenig Empathie entgegenbringen! Ein weltbekannter und hochintelligenter Hirnforscher verzweifelt beinahe, weil er seinen autistischen Sohn weder verstehen noch ihm helfen kann. Er unternimmt alles, was er kann, forscht mich Hochdruck, und findet schlussendlich heraus, dass die bisherige Diagnose und Therapie von autistischen Menschen grundverkehrt ist: sie fühlen nicht zu wenig, sondern zu viel. Zu viele Eindrücke und Reize überfordern sie, lassen sie in Abwehrhaltung versinken. Mit Geduld und Akribie verfolgt Markram mit seiner Forschung das Ziel, Kai und vielen andern Menschen zu helfen. Er und seine Mitarbeiterinnen bleiben trotz Widerständen und Misserfolgen dran, bis sie beweisen können, was wirklich abgeht im Gehirn eines Autisten. Die Geschichte dieser Kehrtwende ist liebevoll und mitreissend beschrieben – die täglichen Kämpfe und Misserfolge, das unglaublich intensive und fordernde Leben mit einem autistischen Kind, die Unmenge an Liebe und Zuwendung und Geduld, die das Leben mit Kai fordert, und die Freude und Wärme, die immer wieder durchbricht. Und die Geschichte eines unbequemen, hartnäckigen Forschers, der trotz Missgunst, Widerstand und Unverständnis dranbleibt, forscht, hinterfragt, und schliesslich dank seines Sohnes Kai und Mitstreiterinnen eine bahnbrechende Wende in der Therapie von autistischen Menschen erreicht – uns sich selbst im Spiegel seines Jungen erkennt. Eine Geschichte auch, die fordert genau hinzuschauen, hinzuhören, nicht auf vorgefertigten und allgemeingültigen Lehrmeinungen und Dogmen sitzenzubleiben, sondern diese mutig mit Hilfe der eigenen Wahrnehmung und Erkenntnis hinterfragt und notfalls umstösst. Absolut lesenswert.

  • Bewertung

    aus Gmund

    5/5

    11.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Glatte 5 Sterne - lesen lesen lesen - auch wenn man nicht vom "Autismus" betroffen ist

    und wer davon / oder von der "Irrfahrt Diagnostik" betroffen ist - ist es jetzt ADHS oder Autismus oder...??? der sollte es ganz unbedingt lesen!!!! Spannend!!! Tiefe Einblicke in die Welt der Ärzte/Wissenschaft... - und er als Hirnforscher MIT autistischem Sohn der gleich 2 Blickwinkel abdeckt. SUPER

  • Bewertung

    aus Werne

    5/5

    18.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das Ratgeber, Sachbuch und Biografie vereint. 100% empfehlenswert

    Autisten: Menschen, die wenig bis keine Empathie haben und Gefühle nicht nachvollziehen können. Mit dieser Definition bin ich aufgewachsen, Autismus ist mittlerweile Teil der Allgemeinbildung. Henry und seine Forschung haben diese Definition schon vor Jahren widerlegt, trotzdem ist das noch nicht bei allen angekommen. Entgegen aller Erwartungen ist "Der Junge, der zu viel fühlte" aber kein Sachbuch, keine Seite ist langweilig oder vermittelt trockenen Stoff. Im Gegenteil, ich habe mich gefühlt, als würde ich einen Film sehen, so anschaulich wurde alles beschrieben. Weiter bei https://buch-traum.jimdofree.com/derjungederzuvielfühlte

  • Bewertung

    aus Evilard

    5/5

    10.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Junge, der zu viel fühlte

    verständlich geschrieben, hilfreich, beleuchtet die Problematik des Autismus einfühlsam, bringt eine andere Sichtweise als bis anhin, rüttelt auf

  • Petra

    aus Grasbrunn

    5/5

    27.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Vater eines Autisten Hirnforscher ist

    Kai ist von klein auf anders als viele andere Kinder: Als Kleinkind noch extrem offen gegenüber allen Menschen, zieht er sich mehr und mehr zurück, er hat eine verzögerte Entwicklung und oft scheint ihn seine Umgebung zu überfordern. Seine Eltern suchen verschiedenste Ärzte auf, doch erst nach Jahren wird die Diagnose Autismus gestellt. Kais Vater, der erfolgreiche Hirnforscher Henry Markram, zweifelt aber nach und nach an den gängigen Theorien und Behandlungskonzepten und forscht nach, was eigentlich im Gehirn eines Autisten passiert. Die Erkenntnisse zeigen ein ganz neues Bild des Autismus, denn diese Menschen empfinden offenbar nicht zu wenig, wie bisher angenommen wurde, sondern alle Reize werden in ihrem Gehirn verstärkt. Dem Autor Lorenz Wagner gelingt es, die komplexen Vorgänge im Gehirn so darzustellen, dass auch ein Laie es versteht. Es wird auch klar, dass die neuen Erkenntnisse in Bezug auf den Autismus vor allem durch diese seltene Kombination möglich waren, dass der Vater eines Autisten auch ein Hirnforscher ist. Nur diese Nähe, das Verständnis und die Erfahrungen des Vaters kombiniert mit dem Fachwissen des Neuromediziners führten zu den neuen Ansätzen. Das Buch ist nicht nur Angehörigen von Autisten zu empfehlen, sondern jedem, der sich für die Vorgänge in unserem Gehirn interessiert. Obwohl es ein komplexes Thema hat, ist es dennoch fesselnd geschrieben und flüssig zu lesen.

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