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Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit | Der Nr.1 SPIEGEL-Bestseller

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2022

Abbildungen

mit einigen Karten und 1 schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

23,4/16,4/4,7 cm

Gewicht

1058 g

Farbe

Seidengrau / Rost

Auflage

4. Druckaufl. 2022

Originaltitel

The Dawn of Everything. A New History of Humanity

Übersetzt von

Henning Dedekind + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98508-5

Beschreibung

Rezension

»Ich empfehle das Buch gern, weil es für mich auch ein sehr optimistisches Buch ist, das zeigt, dass die Menschen schon immer sehr kreative Lösungen für ihre Probleme gefunden haben und das kann heute immer noch der Fall sein.« Isabel Fargo Cole, SWR 2 Lesenswert Kritik, 14. Mai 2023 ("SWR 2 lesenswert Kritik")
»Graeber und Wengrow stellen mit neuen Ausgrabungsfunden alte Gewissheiten infrage. Ihr Werk erweitert den intellektuellen Horizont, die Detailfülle ist beeindruckend. […] Sie ermuntern die Menschen, durch mutigeres, selbstbestimmtes Handeln eine freiere Zukunft der Menschheit zu erkämpfen.« Dr. Michael Brackmann, Handelsblatt, 15. April 2022 ("Handelsblatt")
»‚Anfänge‘ schärft unseren Sinn für die ungeheure Vielfalt beginnender Vergesellschaftung, und das ist großartig.« Kerstin Decker, Der Tagesspiegel, 15. Februar 2022 ("Tagesspiegel")
»Anfänge ist […] im doppelten Sinne ein libertäres Buch: Es ist geprägt von der Bewunderung für alle, die für „staatliche“ Autorität nur Hohn und Spott übrig haben. Aber es ist auch „libertär“ in dem Wortsinne, den man in der Philosophie des Geistes kennt und der die Überzeugung beschreibt, dass wir in einem starken, echten Sinne über einen freien Willen verfügen. Dass die Welt wirklich von unserem Willen abhängt und nicht andersherum.« Lars Weisbrod, Die Zeit, 27. Januar 2021 ("Die Zeit")
»David Graeber und David Wengrow ermutigen uns in ihrem Buch, das Zusammenleben neu zu denken. Es ist ein radikaler Appell, die Welt zu verändern.« Joachim Gaertner, Das Erste, 23. Januar 2022 ("Das Erste")
»Die Lektüre ihres originellen Buches verändert den Blick auf die Menschheitsgeschichte grundlegend. Er lenkt ihn weg von den Grossreichen hin zu kleineren Gesellschaften und konstruktiven Ideen. Es gab und gibt immer mehrere Wege.« Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 24. November 2024 ("NZZ am Sonntag")
»Eine gelungene Abrechnung mit eurozentrischer Arroganz und dem westlichen Fortschrittsgedanken.« Anton Benz, Spektrum.de, 25. November 2022 ("Spektrum")
»Die Lektüre ist ebenso herausfordernd wie kurzweilig, gibt inspirierende Impulse, das Werk einzubinden in aktuelle Diskussionen.« Andreas Kohm, Badische Zeitung, 29. Juli 2022 ("Badische Zeitung")
»Ein großartiges Buch, an dem sich die ›Gelehrten reiben‹ und die ›Geister scheiden‹ werden.« Niklot Krohn, Archäologie in Deutschland, Juni 2022 ("Archäologie in Deutschland")
»[W]as die beiden Autoren an spannenden Informationen und neuen Erkenntnissen zu bieten haben, ist schlichtweg umwerfend.« Wolfgang Schweiger, Traunsteiner Tagblatt, 02. April 2022 ("Traunsteiner Tagblatt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2022

Abbildungen

mit einigen Karten und 1 schwarzweissen -Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

23,4/16,4/4,7 cm

Gewicht

1058 g

Farbe

Seidengrau / Rost

Auflage

4. Druckaufl. 2022

Originaltitel

The Dawn of Everything. A New History of Humanity

Übersetzt von

  • Henning Dedekind
  • Helmut Dierlamm
  • Andreas Thomsen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98508-5

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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1 Sterne

Ein Ziegelstein als Meilenstei…

Juti aus HD am 19.04.2022

Bewertungsnummer: 2767930

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Ziegelstein als Meilenstein Ja, dieses Buch ist dick. Ja, ich habe am Osterfest nichts anderes gelesen und ja, die Wissenschaftskollegen der beiden Autoren machen nicht alle eine gute Figur. Aber ich lese doch viel lieber, dass dank neuer Erkenntnisse die alte Forschung auf den Kopf gestellt wird, anstatt wie ein Buch z.B. bei Frankopan, dass nur 100 andere zusammenfasst. Neu ist, dass die Autoren die Geschichte der Menschheit nicht als Evolution zum Besseren betrachten, sondern alle Entwicklungen betrachten. So stellen sie fest, dass unser Geschichtsbild in den Zeiten der Nationalstaaten in Ägypten vor allem das Alte und Neue Reich als Hochkulturen überliefert wurden, während gerade die Zwischenzeiten – in der die Macht, wenn überhaupt, bei lokalen Herrschern lag – mehr Soziales und mehr Frauenrechte zu bieten hatten. Auch ändere sich das Bild bei den Historikern mit der Zeit. Während in Zeiten des Kalten Kriegs vor allem Kriege für den Untergang von Kulturen verantwortlich gemacht wurden, stehen heute ökologische Katastrophen im Mittelpunkt. Aufgeräumt wird auch mit der Annahme Rousseaus, dass Jäger und Sammler im Urzustand gelebt hätten, während die landwirtschaftliche Revolution erst Ungleichheit und Kriege gebracht hätte. Die Ureinwohner Kaliforniens hätten sich aber bewusst gegen die Landwirtschaft entschieden. Und die Kulturen seien so vielfältig, dass Vergleiche schwierig sind. In Mesopotamien hätten sich die Hochlandbewohner zur Hierachie entschieden, während die Gartenbautreibende – das Wort ist besser als Ackerbau – bei der Selbstverwaltung geblieben sind. Ohnehin könne von Revolution keine Rede sein, da der Prozess zum Gartenbau 3.000 Jahre gedauert hätte. Dieses Werk zeichnet aus, dass es definiert. Wenn von Ungleichheit die Rede, so wird gefolgert, dass damit gemeint sei, diese drei Freiheiten zu haben: 1. Die Freiheit des Ortswechsels 2. Die Freiheit, Befehle anderer zu ignorieren 3. Die Freiheit, soziale Realitäten zu verändern Die Autoren machen sich vom Eurozentrismus frei und wählen Beispiele in allen Teilen der Welt, vor allem in Amerika. Besonder der indianische Philosoph Kondiaronk, den wir heute als antikapitalitisch bezeichnen würden, hat es ihnen angetan. Ferner beschreibt das Buch das Phänomen der „Schismogenese“. Dieses bezeichnet den Umstand das zwei benachbarte Kulturen nahezu gegensätzlich sind. Während etwa im antiken Griechenland Athen für Philosophie und Weisheit stand, legte Sparta Wert auf Ordnung und Militär. Heute scheint die Vielfalt der Kulturen zu verarmen. Auch die Zahl der Menschen weltweit wird größer, der Lebensraum des einzelnen aber kleiner. Um Eigentum zu rechtfertigen wurde das Heilige erfunden als Dinge, die von der Welt abgesondert werden und nur dem Frommen zuteil werden (184). Die Entstehung von Städten ist nach neuesten archäologischen Grabungen auch ohne eine Führungselite denkbar. Ja, es ist sogar eine jahrzeitlicher Wechsel möglich. So denken heute die meisten während des Jahres nur an den Konsum, an Weihnachten aber kommt das soziale Herz zum Vorschein. Auch der Ursprung des Staates wird diskutiert. Es wird gefolgert, dass drei Merkmale einen Mächtigen ausmachen: 1. Gewaltkontrolle 2. Informationskontrolle 3. (wenn beides nicht gegeben ist) individuelles Charisma Die Verwaltung und damit die Bürokratie wird gebraucht, um die Regeln im ganzen Land durchzusetzen. Als Beispiel wird Friedrich d. Gr. genannt, der die Leibeigenschaft abschaffen wollte, aber seine Beamten verstanden seine Befehle bewusst falsch. Alles in allem ein Buch mit revolutionären Erkenntnissen, das nicht nur Archäologen und Anthropologen anspricht. 5 Sterne

Ein Ziegelstein als Meilenstei…

Juti aus HD am 19.04.2022
Bewertungsnummer: 2767930
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Ziegelstein als Meilenstein Ja, dieses Buch ist dick. Ja, ich habe am Osterfest nichts anderes gelesen und ja, die Wissenschaftskollegen der beiden Autoren machen nicht alle eine gute Figur. Aber ich lese doch viel lieber, dass dank neuer Erkenntnisse die alte Forschung auf den Kopf gestellt wird, anstatt wie ein Buch z.B. bei Frankopan, dass nur 100 andere zusammenfasst. Neu ist, dass die Autoren die Geschichte der Menschheit nicht als Evolution zum Besseren betrachten, sondern alle Entwicklungen betrachten. So stellen sie fest, dass unser Geschichtsbild in den Zeiten der Nationalstaaten in Ägypten vor allem das Alte und Neue Reich als Hochkulturen überliefert wurden, während gerade die Zwischenzeiten – in der die Macht, wenn überhaupt, bei lokalen Herrschern lag – mehr Soziales und mehr Frauenrechte zu bieten hatten. Auch ändere sich das Bild bei den Historikern mit der Zeit. Während in Zeiten des Kalten Kriegs vor allem Kriege für den Untergang von Kulturen verantwortlich gemacht wurden, stehen heute ökologische Katastrophen im Mittelpunkt. Aufgeräumt wird auch mit der Annahme Rousseaus, dass Jäger und Sammler im Urzustand gelebt hätten, während die landwirtschaftliche Revolution erst Ungleichheit und Kriege gebracht hätte. Die Ureinwohner Kaliforniens hätten sich aber bewusst gegen die Landwirtschaft entschieden. Und die Kulturen seien so vielfältig, dass Vergleiche schwierig sind. In Mesopotamien hätten sich die Hochlandbewohner zur Hierachie entschieden, während die Gartenbautreibende – das Wort ist besser als Ackerbau – bei der Selbstverwaltung geblieben sind. Ohnehin könne von Revolution keine Rede sein, da der Prozess zum Gartenbau 3.000 Jahre gedauert hätte. Dieses Werk zeichnet aus, dass es definiert. Wenn von Ungleichheit die Rede, so wird gefolgert, dass damit gemeint sei, diese drei Freiheiten zu haben: 1. Die Freiheit des Ortswechsels 2. Die Freiheit, Befehle anderer zu ignorieren 3. Die Freiheit, soziale Realitäten zu verändern Die Autoren machen sich vom Eurozentrismus frei und wählen Beispiele in allen Teilen der Welt, vor allem in Amerika. Besonder der indianische Philosoph Kondiaronk, den wir heute als antikapitalitisch bezeichnen würden, hat es ihnen angetan. Ferner beschreibt das Buch das Phänomen der „Schismogenese“. Dieses bezeichnet den Umstand das zwei benachbarte Kulturen nahezu gegensätzlich sind. Während etwa im antiken Griechenland Athen für Philosophie und Weisheit stand, legte Sparta Wert auf Ordnung und Militär. Heute scheint die Vielfalt der Kulturen zu verarmen. Auch die Zahl der Menschen weltweit wird größer, der Lebensraum des einzelnen aber kleiner. Um Eigentum zu rechtfertigen wurde das Heilige erfunden als Dinge, die von der Welt abgesondert werden und nur dem Frommen zuteil werden (184). Die Entstehung von Städten ist nach neuesten archäologischen Grabungen auch ohne eine Führungselite denkbar. Ja, es ist sogar eine jahrzeitlicher Wechsel möglich. So denken heute die meisten während des Jahres nur an den Konsum, an Weihnachten aber kommt das soziale Herz zum Vorschein. Auch der Ursprung des Staates wird diskutiert. Es wird gefolgert, dass drei Merkmale einen Mächtigen ausmachen: 1. Gewaltkontrolle 2. Informationskontrolle 3. (wenn beides nicht gegeben ist) individuelles Charisma Die Verwaltung und damit die Bürokratie wird gebraucht, um die Regeln im ganzen Land durchzusetzen. Als Beispiel wird Friedrich d. Gr. genannt, der die Leibeigenschaft abschaffen wollte, aber seine Beamten verstanden seine Befehle bewusst falsch. Alles in allem ein Buch mit revolutionären Erkenntnissen, das nicht nur Archäologen und Anthropologen anspricht. 5 Sterne

Zu neuen Ansichten bringend

Bewertung aus St. Gallen am 23.02.2022

Bewertungsnummer: 1663023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein lesenswertes Buch welches zum Nachsinnen animiert. Top Werk. Beginnend mit der Anschauung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas und deren Beeinflussung der europäischen Politik des 18. Jahrhunderts. Ein sehr bildendes Buch.

Zu neuen Ansichten bringend

Bewertung aus St. Gallen am 23.02.2022
Bewertungsnummer: 1663023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein lesenswertes Buch welches zum Nachsinnen animiert. Top Werk. Beginnend mit der Anschauung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas und deren Beeinflussung der europäischen Politik des 18. Jahrhunderts. Ein sehr bildendes Buch.

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Anfänge

von David Graeber, David Wengrow

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