War Jesu letztes Mahl ein Pessachmahl?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
40 (Printausgabe)
Dateigröße
666 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668870017
Um zu ergründen, wie ein zeitgenössischer Betrachter diesen Ritus eingeschätzt hätte, muss man andere Riten in Betracht ziehen, mit denen dieser diesen hätte vergleichen können. Hierfür könnte das jüdische Pessachmahl in Frage kommen. Mögliche Ursprünge des Herrenmahls sind das letzte Mahl Jesu, möglicherweise im Rahmen eines jüdischen Pessachmahls, die Mahlgemeinschaften Jesu mit seinen Jüngern sowie anderen Nachfolgern und die Erscheinungsmahle.
Vor diesen Hintergründen werden natürlich jeweils eigene Deutungen zentral. Wenn Jesus von Nazareth die Einsetzungsworte selbst vor seinem Tod im überlieferten Wortlaut formuliert hätte, hätte er sich selbst als einen Religionsstifter gesehen. Die Worte als solche deuten aber nicht auf ein Pessachmahl hin, diese Verbindung wird nur in der Rahmung der Einsetzungsworte in den synoptischen Evangelien evoziert, wo Pessachvorbereitungen beschrieben werden.
Im ersten Teil dieser Arbeit sollen die Positionen in der Forschung zu der Frage nachvollzogen werden, ob Jesu letztes Mahl ein Pessachmahl gewesen sei, im zweiten Teil soll diese Frage anhand der frühchristlichen Texte zu erhellen versucht werden.
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