Produktbild: Kein Erbe ohne Tod

Kein Erbe ohne Tod

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6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

JustTales Verlag

Seitenzahl

340 (Printausgabe)

Dateigröße

617 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783947221356

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.02.2019

Verlag

JustTales Verlag

Seitenzahl

340 (Printausgabe)

Dateigröße

617 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783947221356

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    Spannender Krimi

    „...Hinter jedem Obdachlosen steht eine Geschichte und nicht immer ist sie traurig, hatte man ihm in der Ausbildung beigebracht. Nur meistens...“ Auf dem Friedhof wird ein Toter mit zerschlagenem Gesicht gefunden. Am Tatort erscheinen Kommissar Michael Oder und Stefan Weber. Der Kleidung nach handelt es sich bei dem Toten um einen Obdachlosen. Bemerkenswert ist, dass zwar seine Schuhe fehlen, aber die Füße fast liebevoll eingepackt wurden. Impe, Michaels Chef, will den Fall schnell vom Tisch haben. Er vermutet eine Schlägerei unter Obdachlosen und möchte die Sache spätestens nach einer Woche zu den Akten legen. Die Autorin hat nicht nur einen spannenden Krimi geschrieben, sie öffnet mir als Leser auch die Augen über das Leben von Menschen, die ohne festen Wohnsitz sind. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das liegt auch daran, dass die Personen gut charakterisiert werden und man sofort ein Bild vor sich hat. Michael Oder nimmt seine Aufgabe ernst. Für ihn ist jeder Fall wichtig, egal ob er in den Schlagzeilen der Presse erscheint oder nicht. Er hat einen feinen Humor, der sich zum Beispiel in dem folgendem Zitat zeigt: „...Ist nicht mal acht Uhr und mir fehlt eine Tasse Kaffee. Hatte erst zwei Tassen...“ Auch das Team der Kriminalisten wird ausreichend vorgestellt. Stefan Weber lässt sich mit einem Wort beschreiben: Speichellecker! Was Michael von Impe hält, drückt dieses Zitat aus: „...Wichtiges kommt per E-Mail, Unwichtiges von Impe...“ Bezugnehmend auf das Eingangszitat ist erwähnenswert, dass die Autorin gekonnt die Schicksale mehrerer Obdachloser in die Handlung integriert hat. Und die sind zum Teil berückend. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Michael findet niemand auf der Straße, der mit ihm reden will. Deshalb greift er zu einem unkonventionellen Mittel. Dabei lernt er: „..Auf der Straße ist man sich selbst er Nächste, sonst kann die nächste Nacht die letzte sein...“ Andererseits gibt es auch auf der Straße Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Gefragt ist dabei eine gute Menschenkenntnis. Ab und an darf ich einen Blick in die Gedankenwelt des Täters werfen. Dabei weiß ich schnell mehr über die wirklichen Hintergründe des Falles und bin den Ermittlern einen Schritt voraus. Als es gelingt, den Toten zu identifizieren, erleben die Kriminalisten eine Überraschung.Plötzlich wendet Impe seine Meinung um 180°. Auch in Michaels Privatleben scheint sich eine neue Beziehung anzubahnen. Sehr behutsam wird das Thema angegangen. Neben der äußeren Spannung gibt es auch eine innere. Sie ergibt sich durch die Motivationslage der Täter und die komplexen Beziehungen zwischen den handelnden Personen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es thematisiert auf fesselnde Weise die unterschiedlichen Einstellungen wie Gier und Habsucht, aber auch Zuneigung und Hilfsbereitschaft.

  • Bewertung

    4/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    Etwas anderer Krimi – im Obdachlosenmilieu

    Zum Inhalt: Frankfurter Südfriedhof. Ein Toter wird auf einem Grab gefunden, das Gesicht zerschlagen, keine Schuhe, die Füße in einem Karton, jedoch liebevoll aufgebahrt. Irgendeinem scheint der Tote wichtig gewesen zu sein. Kommissar Michael Oders Chef ist anderer Meinung, denn der Fall verspricht keine Schlagzeile, mit der er glänzen kann. So gewährt er Oder nur eine Woche, bevor der Fall zu den Akten soll. Aber das Umfeld des Toten schweigt. Um Antworten zu bekommen, mischt er sich unter die Gefährten des Toten, die Ausgestoßenen der Gesellschaft, und bald schon fragt er sich: Wer ist hier die bessere Gesellschaft? Fazit: Der Krimi beginnt mit den Einblicken in einem Polizeirevier. Der Tod eines Obdachlosen scheint nicht wichtig genug, um ausreichend zu ermitteln, da im Revier eher glänzende Schlagzeilen gefragt sind, um schnell Lorbeeren zu ernten. So auch in diesem Fall. Kommissar Oder will trotzdem ermitteln und tut dies auf eigene Faust Undercover. Der Kommissar und seine Freunde erweisen sich als sehr sympathische und bodenständige Protagonisten, so dass ich gerne die Ermittlungen miterleben wollte. Das Verhältnis zwischen den sympathischen und unsympathischen Protagonisten war sehr ausgeglichen, so dass ich mich gut in die Figuren hineindenken und einfühlen konnte. Ich hatte schnell den Verdacht, wer der Mörder des Obdachlosen ist und dieser Verdacht hat sich auch bewahrheitet. Insofern war dies keine Überraschung für mich. Bei diesem Krimi habe ich meinen Augenmerk allerdings auch auf andere Aspekte gelegt, ich denke dies war von der Autorin auch so erwünscht. Die Beschreibungen der Obdachlosenszene fand ich gelungen und ich werde diese Menschen mit anderen Augen betrachten. Es wurde von der Autorin sehr nachvollziehbar beschrieben, wie schnell es im Prinzip jeden von uns treffen kann und wie das Zusammenleben auf der Straße sich gestaltet. Diese Einblicke haben mich nachdenklich zurück gelassen. Wer von uns gehört tatsächlich zur sogenannten besseren Gesellschaft? Es lohnt sich diese sehr realistische Geschichte zu lesen und sich auf das Denken, Handeln und Fühlen dieser obdachlosen Menschen einzulassen. Die Recherchen der Autorin zu diesem Thema haben die Autorin betroffen und erschrocken und dieses Buch liegt ihr am Herzen, um uns aufzurütteln. Von mir eine absolute Leseempfehlung an alle, die mal einen etwas anderen Krimi lesen möchten.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    Happy End

    Eine eher ruhige Geschichte. Es gibt zwar zwei Tote und die Umstände, wie sie zu Tode kamen, sind auch nicht undramatisch, es geht aber nicht blutrünstig einher. Es kommt mehr auf die Charaktere der Handelnden an und die äußerst perfide Vorgehensweise der Aurelia, die wortwörtlich über Leichen geht. Das mit dem Verstecken des reichen Geschäftsmannes und Mäzen unter Obdachlosen ist nicht ganz glaubwürdig. Auch dass der Kommissar unter all den Obdachlosen gleich auf die richtigen Bezugspersonen stößt, ist nicht wirklich realistisch. Und dass der einen so wichtigen Hinweis, wie die Herrenschuhe, übersieht, kommt auch nicht wirklich überzeugend daher. Aber: die Geschichte ist sehr kurzweilig und spannend erzählt, die Abschnitte so gehalten, dass die Lesegeschwindigkeit stimmt. Die Charkatere sehr gut gezeichnet. Ein schönes Stück Urlaubslektüre mit viel Happy End.

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    4/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    Obdachlos kann jeder werden

    Kein Erbe ohne Tod ist der zweite Krimi von Agatha van Wysn. Wie in ihrem Debüt Morgenmuffel spielt auch hier Kommissar Oder eine wichtige Rolle. Frisch von der Lebe weg schreibt Agatha van Wysn ihren zweiten Kriminalroman und hat keine Scheu, wenn sie positiv über sogenannte „Randgruppen“ berichtet. Im Buch Kein Erbe ohne Tod geht es um Obdachlose, die leider landläufig als „Penner“ bezeichnet werden. Einer von ihnen wird Tod auf einem Grab gefunden und es liegt an dem Ermittler Oder, den Täter zu finden. Dabei werden ihm Steine in den Weg gelegt und das, wie sollte es anders sein, von seinem Vorgesetzten. Das berührt ihn allerdings nicht und er ermittelt trotzdem weiter. Kein Erbe ohne Tod bedient zwar einige Klischees und die Lösung des Falls konnte ich mir bald denken. Aber dennoch gab es einige Wendungen, mit denen nicht zwingend zu rechnen war. Mir gefiel ausgesprochen gut, wie Frau van Wysn die Situation der Wohnungslosen beschreibt. Sie hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und zeigt Menschen mit Vorurteilen, wie die Situation der Betroffenen tatsächlich ist. Herr Oder ist ein sympathischer Ermittler, der sich nicht zu schade ist, in die Welt der Obdachlosen oder „Penner“ einzutauchen.

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