Im Visier einer diabolischen MachtAls die so schöne wie skrupellose Milliardärstochter Grace Ozmian verschwindet, nimmt die Polizei von New York an, dass sie mal wieder eines ihrer wilden Abenteuer inszeniert. Aber das ändert sich, als die Leiche der jungen Frau in einem heruntergekommenen Lagerhaus in Queens gefunden wird – ohne Kopf. Lieutenant Vincent D'Agosta übernimmt die Ermittlungen. Er weiß, dass er keinen Schritt ohne die Medien machen kann, und ist deshalb mehr als erfreut, als ihm der erfahrene FBI Special Agent Aloysius Pendergast zur Seite gestellt wird. Doch weder Pendergast noch D'Agosta hätten sich je träumen lassen, was bei diesem Fall auf sie zukommt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Elke
aus Heiligenhaus
4/5
05.09.2020
Hörbuch-Download (MP3)
Das Mysteriöse fehlt in diesem Band
So ganz kommt dieser Band nicht an die gewohnte Qualität heran. Mir hat hier eindeutig das Mysteriöse gefehlt. Nach dem Weggang von Constance Green verhält sich Pendergast nicht wie er selbst, zeigt keinerlei Interesse, und selbst die Mordfälle, bei denen die Köpfe abgeschlagen und offensichtlich mitgenommen werden, können ihn nur schwer von seiner Melancholie weglocken. Die Polizei und auch Pendergast selbst stehen vor einem Rätsel.
Leider bietet auch das Duo Pendergast & D’Agosta nicht die gewohnte Spannung. Irgendwie scheinen die beiden hier nicht wirklich ein Team zu bilden. Ist die Reihe so langsam ausgereizt? Dabei erscheint im Dezember bereits Band 19!
Unterhaltsam, interessant und nicht unspannend ist das Buch natürlich dennoch gerade für Fans ein Muss. Der Showdown allerdings ist enttäuschend. Das Autorenduo legt anscheinend besonderen Wert auf die Psyche der beiden Kontrahenten, die vom Taktischen her wohl einander ebenbürtig sein sollen. Doch fehlt hier eindeutig der Aha-Effekt. Das Ende kommt dann auch fast schon überraschend und scheint mir in der Kürze der Zeit kaum machbar.
Detlef Bierstedt hat wie immer hervorragend gelesen. Seine Stimme passt zu dieser Reihe wie Nathan zu King.
Ich gebe 08/10 Punkte und hoffe auf bessere Fortsetzungen.
Ascora
5/5
25.01.2019
eBook (ePUB)
Headhunt - was treibt den Mörder an
Das Cover: Auf dem, für die Serie um Special Agent Pendergast üblichen schwarzen Cover, findet sich das Bild eines gelben Skorpions in Angriffspose. Der Titel ist in einem passendem Gelbton, Untertitel und Autorennamen in Weiß gehalten.
Klappentext: Ein Killer, der Köpfe sammelt, treibt sein Unwesen. Nur nicht den Kopf verlieren, heißt es für Special Agent Aloysius Pendergast und Lieutenant Vincent D'Agosta: In New York treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der die Köpfe seiner Opfer als Trophäen behält. Doch er hinterlässt kaum verwertbare Spuren, und die Ermordeten scheinen nichts gemeinsam zu haben - außer Geld, Macht und keinerlei Skrupel. Geht im Big Apple ein Rächer um? Eine Welle der Hysterie stürzt die ganze Stadt ins Chaos. Mittendrin Pendergast und D'Agosta, die kaum einen Schritt weiterkommen und nicht ahnen, dass die Motive des Killers finsterer sind als die neun Kreise der Hölle.
Special Agent Pendergast jagt in seinem mittlerweile 17. Fall einen Serienkiller – von der Presse der Enthaupter genannt, der bereits 6 Morde begangen hat und mehrere Kollateralopfer in Kauf nahm. Organisiert, überlegt, perfekt choreografiert und absolut kaltblütig begeht er seine Taten, ein würdiger Gegner von Pendergast und D`Agosta. Um ihm das Handwerk zu legen müssen die beiden alles aufbringen was NYPD und FBI zu bieten hat, oder um den großen Detektiv Sherlock Holmes zu bemühen: „Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt, die Wahrheit sein, so unwahrscheinlich sie auch klingen mag.“ Lange Zeit tappt die Polizei im Dunkeln und die Presse tut das ihre um die Situation der Verunsicherung in New York zu schüren. Schließlich kommt es zu einem spannenden und nervenzerreißenden Showdown.
In diesem Band ist das Ermittlerteam Pendergast und D'Agosta wiedervereint, das seit ihrem ersten Fall (Relict – Museum der Angst, Knauer Verlag, 1997) bereits mehrere Male erfolgreich zusammen Verbrechen aufklärte. Special Agent Pendergast vom FBI gehört wohl zu den vielschichtigsten, intelligentesten und skurrilsten Ermittlern den die Krimi-Welt kennt. Die Marotten und feinen Anspielungen auf die Situation von Pendergast versteht vermutlich nur ein Kenner dieser Serie, auch das Auftauchen des einen oder anderen Charakters weiß dieser besser zu schätzen, dennoch kann auch ein Leser, der diese Reihe noch nicht kennt hier gut einsteigen und einen blutigen und zugleich spannenden Krimi genießen.
Der Schreibstil des eingespielten Autoren-Duos Douglas Preston und Lincoln Child ist äußerst flüssig und fesselnd. Die Ereignisse folgen so schnell aufeinander und die Hinweise werden so geschickt gestreut, dass der Leser diese Lektüre kaum aus der Hand legen kann, bis er endlich den Täter kennt und dann wird es erst wirklich spannen.
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
02.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Endlich wird mal wieder „normal“ ermittelt!
»Vincent, das hier ist wirklich eine Strafe. Bis auf die Enthauptung selbst sehe ich nichts, was diesen Mord auch nur im Geringsten interessant machen würde.“
Nun, auch Special Agent Aloysius Pendergast irrt gelegentlich. In diesem konkreten Fall erwacht das Interesse sehr schnell, als sich herausstellt, dass der Mörder eine höchst ungewöhnliche Präzision und Vorgehensweise hat. Hervorstechendes Merkmal ist der fehlende Kopf des Opfers. Als kurz danach weitere Enthauptete auftauchen wird klar, dass ein Killer offenbar dabei ist, sich eine besonders blutige Trophäensammlung zuzulegen.
Lieutenant Vincent D’Agosta und Pendergast ermitteln auf Hochtouren, doch finden sich kaum Spuren und bei den Opfern lediglich die Gemeinsamkeit, dass sie sehr reich sind. Führt hier jemand einen Feldzug gegen diese kleine Bevölkerungsschicht?
Während Reporter Bryce Harriman eine Chance wittert, mal wieder mit einer Story ganz groß rauszukommen und ein selbsternannter Wanderprediger für zusätzliche Unruhe sorgt, machen sich die Ermittler auf eine lebensgefährliche Jagd…
Endlich wird mal wieder „normal“ ermittelt! Herrlich! Ich habe mich ungemein gefreut, dass Pendergast sich nicht erneut mit den Schatten und dunklen Seiten der eigenen Familie und Vergangenheit auseinandersetzen muss, sondern einen ganz „normalen“ Serienmörder jagt. Und das gemeinsam mit D’Agosta, was die Freude noch größer machte. Dieser Band könnte sogar als Einzelband gelesen werden, ohne Kenntnis der sechszehn Bände davor.
Pendergast ist vielleicht noch nicht wieder in Höchstform, das wäre nach den Ereignissen der vorigen Bände auch ein Wunder. Aber immer wieder blitzt seine Genialität durch, zeigt er seine einmalige Arroganz und Coolness, mit der er vermutlich auf Dauer mein Lieblingsagent bleibt.
»Wenn ich schon mal hier bin, warum sollte ich da auf einen dramatischen Auftritt verzichten?«
Was ein wenig kurz kommt, sind die sonst üblichen wissenschaftlichen Anteile. Aber Spannung ist da, eine schlüssige Handlung und ein dramatisches Finale fehlen ebenfalls nicht. Natürlich lese ich in Kürze weiter.
Fazit: Wieder ein spannender Band einer meiner Lieblingsreihen. Endlich darf Pendergast mal wieder „normal“ ermitteln, das mochte ich besonders!
Igelmanu
aus Mülheim
4/5
02.04.2022
Buch (Taschenbuch)
»Vincent, das hier ist…
»Vincent, das hier ist wirklich eine Strafe. Bis auf die Enthauptung selbst sehe ich nichts, was diesen Mord auch nur im Geringsten interessant machen würde.“ Nun, auch Special Agent Aloysius Pendergast irrt gelegentlich. In diesem konkreten Fall erwacht das Interesse sehr schnell, als sich herausstellt, dass der Mörder eine höchst ungewöhnliche Präzision und Vorgehensweise hat. Hervorstechendes Merkmal ist der fehlende Kopf des Opfers. Als kurz danach weitere Enthauptete auftauchen wird klar, dass ein Killer offenbar dabei ist, sich eine besonders blutige Trophäensammlung zuzulegen. Lieutenant Vincent D’Agosta und Pendergast ermitteln auf Hochtouren, doch finden sich kaum Spuren und bei den Opfern lediglich die Gemeinsamkeit, dass sie sehr reich sind. Führt hier jemand einen Feldzug gegen diese kleine Bevölkerungsschicht? Während Reporter Bryce Harriman eine Chance wittert, mal wieder mit einer Story ganz groß rauszukommen und ein selbsternannter Wanderprediger für zusätzliche Unruhe sorgt, machen sich die Ermittler auf eine lebensgefährliche Jagd… Endlich wird mal wieder „normal“ ermittelt! Herrlich! Ich habe mich ungemein gefreut, dass Pendergast sich nicht erneut mit den Schatten und dunklen Seiten der eigenen Familie und Vergangenheit auseinandersetzen muss, sondern einen ganz „normalen“ Serienmörder jagt. Und das gemeinsam mit D’Agosta, was die Freude noch größer machte. Dieser Band könnte sogar als Einzelband gelesen werden, ohne Kenntnis der sechszehn Bände davor. Pendergast ist vielleicht noch nicht wieder in Höchstform, das wäre nach den Ereignissen der vorigen Bände auch ein Wunder. Aber immer wieder blitzt seine Genialität durch, zeigt er seine einmalige Arroganz und Coolness, mit der er vermutlich auf Dauer mein Lieblingsagent bleibt. »Wenn ich schon mal hier bin, warum sollte ich da auf einen dramatischen Auftritt verzichten?« Was ein wenig kurz kommt, sind die sonst üblichen wissenschaftlichen Anteile. Aber Spannung ist da, eine schlüssige Handlung und ein dramatisches Finale fehlen ebenfalls nicht. Natürlich lese ich in Kürze weiter. Fazit: Wieder ein spannender Band einer meiner Lieblingsreihen. Endlich darf Pendergast mal wieder „normal“ ermitteln, das mochte ich besonders!
Bewertung
aus Wien
3/5
10.11.2019
eBook (ePUB 3)
Headhunt
Hat mir sehr gut gefallen. Ich lese Alle Bücher dieser beiden Autoren
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