Produktbild: Ungerechtigkeit im Namen des Volkes

Ungerechtigkeit im Namen des Volkes Deutschlands bekanntester Strafjurist klagt an

8

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.05.2019

Verlag

Gräfe und Unzer eBook

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2986 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783833869358

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.05.2019

Verlag

Gräfe und Unzer eBook

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2986 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783833869358

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  • IsKa

    4/5

    27.10.2020

    eBook (ePUB)

    Lenßen ist wieder da

    In „Ungerechtigkeit im Namen des Volkes“- Deutschlands bekanntester Strafjurist klagt an“ gewährt der aus den Medien bekannte Jurist Ingo Lenßen einen übersichtlichen und prägnanten Einblick in die Welt der Strafgerichtsbarkeit. Hierbei beleuchtet er nahezu alle Aspekte und Seiten der Thematik. Dies erfolgt leicht verständlich und übersichtlich. Hierzu widmet er jedem Themenbereich ein eigenes Kapitel. Anhand von Beispielfällen aus dem wirklichen Leben werden die einzelnen Punkte aus den verschiedenen Blickwinkeln (Täter, Opfer, Strafverteidiger, Opferanwalt, Richter) näher beleuchtet und analysiert. Hierbei geht Herr Lenßen auch auf die gefällten Urteile ein. Er zeigt auf, wie Urteile entstehen, auf welcher Basis Richter ein Strafmaß finden, welche Erwägungen dafür herangezogen werden und warum manche Urteile als ungerecht empfunden werden und es vielleicht auch sind. Die Richter in Deutschland sind unabhängig und frei in ihrer Entscheidungsgewalt. Man erwartet jedoch von ihnen, dass sie gerechte Urteile nach unseren Wertvorstellungen fällen. Das dies leider nicht immer der Realität entspricht, zeigt Ingo Lenßen anhand endsprechender Beispiele leicht verständlich auf. Er klärt auf, welche Faktoren bei der Urteilsfindung mit einfließen und wie sie die Urteilsfindung letztlich beeinflussen. Insbesondere im Hinblick auf aktuelle Debatten darüber ob in bestimmten Bereichen höhere Strafmaßrahmen erforderlich sind, zeigt Ingo Lenßen auf, dass es i. d. R. nicht unbedingt einer Überarbeitung der bereits vorhandenen Strafen bedarf. Insgesamt bekommt man als Leser einen neuen Blickwinkel auf die Strafgerichtsbarkeit und die Rechtsprechung in Deutschland. Die Lektüre ist leichtverständlich und auf den Punkt geschrieben. Insgesamt gibt es von mir daher vier von fünf Sternen. #UngerechtigkeitImNamenDesVolkes #NetGalleyDE

  • Bewertung

    aus Dortmund

    3/5

    17.09.2021

    eBook (ePUB)

    Guter Inhalt bei schlecht erstelltem E-Book

    Der Inhalt ist sicherlich als lesenswert zu erachten. Wer sich mal im Studium nebenher ein wenig mit Recht befasst hat findet es sicher interessant. Juraserien gibt es auch zu Hauf, ein bisschen Hintergrund und die Sichtweise eines Profis können mal nicht schaden. Leider muss ich dem Verlag den Vorwurf machen einfach den Buchinhalt und seine Formate 1:1 übernommen zu haben. Es ist wenig sinnvoll bei fast nicht vorhandenen E-Readern mit Farb-Darstellung dies mit ins e-book zu übernehmen. Da stößt man beim lesen an seine Grenzen. Überarbeitung tut not. Von daher leider Punktabzug in der B-Note.

  • mellidiezahnfee

    aus Upgant - Schott

    3/5

    23.05.2019

    eBook (ePUB)

    Gute Thematik

    Dieses Buch widmet Herr Lenßen der Frage :" Wie gerecht ist Deutschland". Man kennt ihn aus dem Fernsehen und man spürt auch in diesem Buch, dass er seinen Beruf sehr mag. Detailliert schildert er Vor- und Nachteile des deutschen Rechtssystems .Die Aufteilung in kleine Kapitel fand ich sehr gelungen und verständlich. Thematisch war die Aufteilung gut. Ich konnte allen Ausführungen folgen und sah mich sogar gedanklich manchmal selber im Gerichtsaal stehen. Die Gedankengänge in dem Buch fand ich sehr gut umgesetzt. Nicht zu anklagend und wertend auf dass man diesen Staat nicht noch mehr zu hassen lernt, aber doch kritisch gegenüber den Punkten die ihm wichtig sind. Und dies sind " ungerechte Urteile", insofern, als es in Deutschland keinen "Bußkatalog" gibt, sondern nur von - bis Strafmaßeinheiten.Dies führt dazu , dass je nach Bundesland, Gerichtsstelle und Richter Urteile gefällt werden die einem fast identischen Straftatbestand völlig andere Urteile zu- rechtsprechen. Fazit: Fachlich habe ich dieses Buch sehr genossen und viel gelernt. Der Inhalt entspricht genau meinen Erwartungen. Die Sprache hingegen erfüllt schon fast den Straftatbestand der Nichtbeachtung des Genitivs und ist zudem qualitativ recht schlecht. Würde ich für jedes überflüssige Komma in diesem Buch einen Euro erhalten könnte ich mir für den zustande kommenden Betrag ein exklusives Restaurant Essen gönnen.. Nähme man dann noch sämtliche Grammatikfehler hinzu dürfte ich auch noch die Hotelbar um einige Cocktails erleichtern. Dies finde ich mal wieder sehr schade, da es jedes Buch verdient gescheit lektoriert zu werden. Fazit: Inhaltlich bekommt das Buch einen Freispruch, sprachlich beantrage ich ein Revisionsverfahren.

  • Bewertung

    4/5

    04.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ist gerecht?

    Über die Medien hatte ich einen Fall verfolgt, der mich erschüttert hatte. Das Urteil war für die Angehörigen wie ein Schlag ins Gesicht und auch Stimmen aus der Bevölkerung taten Kund, dass hier doch wohl nicht Recht gesprochen wurde. Mit Ingo Lenßens Buch "Ungerechtigkeit im Namen des Volkes", wollte ich mich quasi aufklären, wie es zu solchen Urteilen kommen kann. Dem Autor ist es teilweise gelungen, mich als Laien mitzunehmen, da alle Fakten und Ansichten gut strukturiert und vereinfacht dargestellt werden. Man erfährt einiges über den Handlungsspielraum der Gerichte, insbesondere über die unterschiedliche Handhabung in den verschiedenen Bundesländern. Was mir Schwierigkeiten bereitet hat, waren die Beschreibungen der Tathergänge. Als Nichtjuristin fehlt mir der Abstand und einige Ausführungen gingen mir nach dem Lesen noch nach. Ich kann mir vorstellen, dass Herr Lenßen mit seinem Buch (angehende) Juristen erreichen möchte, die sich konstruktiv mit unserer Rechtslage, den Paragraphen, Auslegung von Urteilen und deren Überarbeitung auseinandersetzen können.

  • sleepwalker

    4/5

    27.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Da ich Ingo Lenßen noch aus…

    Da ich Ingo Lenßen noch aus nachmittäglichen Gerichtssendungen kannte, hatte mich das Buch sehr interessiert. Außerdem habe ich mehrere Jahre in der Gerichtsberichterstattung gearbeitet – Juristerei ist mir also nicht völlig fremd und dadurch ist mir auch das Gefühl, Urteile absolut nicht nachvollziehen zu können, bestens bekannt. Über den Inhalt des Buchs ist nicht viel zu sagen: zig aneinandergereihte Fälle, deren Urteile Ingo Lenßen für den Leser, also in der Hauptsache wohl juristische Laien, erläutert. Die meisten Urteile sind nicht leicht nachzuvollziehen, viele davon nicht einmal für ihn selbst. Entweder sind sie zu hart oder zu mild, vor allem, wenn es sich um Urteile nach Jugendstrafrecht handelt. Der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, ist sehr nüchtern, praktisch „Juristendeutsch“, das, was der Jurist unter „Urteilsform“ versteht: Fall – Erläuterung – Schlussfolgerung. Genauso ist das Buch aufgebaut, und das ist sicher nicht jedermanns Sache. Ich mag es gerne, daher las sich für mich das Buch auch sehr flüssig. Aber in sich ist das Buch nichts Ganzes und nichts Halbes: es ist kein Ratgeber, kein Sachbuch, kein Roman und kein Fachbuch. Es ist eine Aneinanderreihung juristischer Fälle samt (Fehl-) Urteilen und die dazugehörige Einschätzung eines Volljuristen mit jahrzehntelanger Erfahrung. Nicht mehr und nicht weniger. Für mich war es sehr interessant und es ließ mich mit einem sehr unbehaglichen Gefühl zurück: Recht haben – Recht bekommen und Rechtsprechung haben nicht unbedingt viel miteinander zu tun.

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