Können wir vermeiden, was nicht aufzuhalten ist? Pierre konnte es nicht. Er konnte der Leidenschaft und vor allem der Liebe nicht entkommen. Aber Pierre kann und will davon erzählen. Und so schenkt er dem behinderten Sonny zum 16. Geburtstag bei einem Trip in die Provence die Geschichte der wildzärtlichen und alles ändernden Liebe zu dessen Mutter und reist mit ihm dabei an die Ränder des Lebens.Gefühlvoll und provokant – mal überbordend, mal frech im Ton erzählt Dimitri Verhulst die schmerzlich-schöne Gesichte einer wilden tiefen Liebe und nimmt uns dabei mit auf einen Road Trip durch die Schönheit der Provence und das Leben selbst.
Kundinnen und Kunden meinen
2.5/5.0
begine
aus Lemwerder
5/5
19.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die große Liebe.
Der flämische Schriftsteller Dimitri Verhulst schreibt mit ungewöhnlichem Stil.
Der Roman „Den Sommer kannst du auch nicht aufhalten“ hat einen besonders eigenartigen Protagonisten.
Pierre holt Sonny den schwer behinderten Sohn seiner Freundin aus dem Heim an. Er fährt mit ihm in die Provence und erzählt ihm von seiner großen Liebe. Es sind einseitige Dialoge, da Sonny nicht reagieren kann.
Der Autor versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen. Er zeigt eine besondere Beziehung.
Ausdrucksstarke Unterhaltung, die ich gerne weiter empfehle.
J. Kaiser
4/5
21.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Emotional und spannend
Klapptext: Können wir vermeiden, was nicht aufzuhalten ist? Pierre konnte es nicht. Er konnte der Leidenschaft und vor allem der Liebe nicht entkommen. Aber Pierre kann und will davon erzählen. Und so schenkt er dem behinderten Sonny zum 16. Geburtstag bei einem Trip in die Provence die Geschichte der wildzärtlichen und alles ändernden Liebe zu dessen Mutter und reist mit ihm dabei an die Ränder des Lebens.
Fazit: Meine Gedanken waren die, als ich das Büchlein sah. Wie ist es wohl, auf so wenig Seite eine gute Geschichte zu erzählen. Aber es wird eine spannende und gute Geschichte erzählt. Das kann ich den Lesern versprechen. Es ist eine Erzählung Gefühlvoll und provokant. Es ist eine Geschichte von Pierres Liebe zu Sonnys Mutter. Sonny ist fünfzehn Jahre alt, geistig behindert und lebt in einem Pflegeheim. Pierre ist der Einzige, der in regelmässig besucht. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Der Leser soll sich selbst ein Bild machen. Das Buch kann ich sehr empfehlen.
Daniela Heinen
aus Sankt Augustin
1/5
15.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wirklich unangenehmes Buch
Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen! Ich mag weder den Schreibstil noch die Story, die einfach irgendwie nichtssagend ist: Der Protagonist Pierre holt den 16 jährigen, behinderten Sohn seiner ehemaligen großen Liebe aus dem Heim und reist mit ihm in die Provence, um ihm die Geschichte seiner großen Liebe zu erzählen....
Daraus hätte man vielleicht eine schöne Liebesgeschichte machen können, aber leider ist dieses Buch alles andere als schön. Pierres Art, mit Sonny umzugehen und mit und über ihn zu sprechen, ist fürchterlich, erniedrigend und unter der Gürtellinie. Es war mir richtig unangenehm, das zu lesen!
Während Pierre seine Liebesgeschichte erzählt, wird es etwas besser, und teilweise kommen sogar zärtliche Gefühle auf - aber diese kurzen Momente können es auch nicht mehr retten. Und vor allem nicht den Anfang des Buches gutmachen.
Ich habe lange darüber nachgedacht, warum der Autor sein Buch so geschrieben hat, ob er mir als Leser damit irgendwas sagen will. Aber wenn, dann verstehe ich es leider nicht. Ich kann nichts damit anfange und fand das Lesen dieses Buches einfach nur unangenehm.
luisa
aus NRW
1/5
06.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Diesen Sommer sollte man eventuell überspringen
Dieser Kurz-Roman ist leider gar nicht mein Fall. Mit zunehmendem Widerwillen las ich die absolut überflüssigen, hin und wieder ins Vulgäre driftenden, Ergüsse eines Mannes am Ende einer offensichtlich sehr lange anhaltenden Midlife-Crisis, der Liebe hauptsächlich über Sex zu definieren scheint, sich absolut empathiefrei und drastisch über Behinderungen auslässt und dabei in Form eines ausgedehnten nur von kurzen Erzähler-Einschüben unterbrochenen Monologs eine Geschichte erzählt, die eigentlich keinen interessiert oder interessieren kann. Das Problem ist hier nicht, dass der Protagonist Pierre so unfassbar unsympathisch und wenig mit seiner Gefühls- und Außenwelt im Einklang steht (immerhin gibt es genügend Beispiele für fulminante, widerwärtige Protagonisten, die trotzdem die Leserschaft begeistern), sondern, dass das, was erzählt wird, weder sprachlich noch inhaltlich reizvoll ist. Leider wirklich nicht zu empfehlen.
Kikki/Leseratte77
aus dem Thüringer Wald
1/5
29.12.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Egotrip
„Den Sommer kannst du auch nicht aufhalten“ von Dimitri Verhulst erzählt die Geschichte eines Liebespaares, das sich spät kennenlernt und die Zeit um so intensiver erlebt. Pierre holt Sonny, den behinderten Sohn seiner großen Liebe, aus dem Heim ab und fährt mit ihm an den Ort, wo er und die Mutter des Jungen sich kennen- und lieben gelernt haben. Sehr grob und plump beschreibt er seine Geschichte, nur die Momente mit der Frau sind von Herzlichkeit gezeichnet.
Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, aber ich konnte leider keinen roten Faden finden. Der Titel und die Story passen perfekt zusammen – alles Nichts aussagend. Vielleicht verstehe ich auch den Sinn dieser Geschichte nicht, deshalb kann ich auch nur 1 Stern vergeben.
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