Produktbild: Schoofseggl

Schoofseggl Krimi

16

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16614

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2022

Verlag

Oertel u. Spörer

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3 cm

Gewicht

312 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96555-007-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16614

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2022

Verlag

Oertel u. Spörer

Seitenzahl

284

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3 cm

Gewicht

312 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96555-007-0

Herstelleradresse

Oertel & Spörer
Burgstr. 1-7
72764 Reutlingen
DE
info@oertel-spoerer.de

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  • Inas Buecherregal

    5/5

    28.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    spannender Schwabenkrimi

    "Wenn du dich nicht bald meldest, geht es dir wie der blöden Russenschlampe,,," ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Franz Walzer, ein ehemaliger Rechtsanwalt, Kneller, ein Puffbesitzer, alle haben ihr Vermögen auf einer Bank vermeintlich sicher untergebracht. Blöd nur, das das Finanzamt eine sogenannte Steuer-CD hat. Und diese bringt die feinen Herren in arge Bedrängnis… Ich habe mich beim lesen köstlich amüsiert. Nicht weil der Krimi eine Komödie ist, sondern weil der Autor mit Wortwitz und viel schwäbischem Humor schreibt. Diesen Humor muss man mögen, ich liebe ihn da ich in der Gegend wohne, in dem der Krimi spielt. Der Schwabe und seine Eigenheiten sind so toll getroffen, einfach herrlich. Jeder kennt hier irgendwie jeden, doppelte Geschäfte sind keine Seltenheit. Interessant, dass bei allen kriminellen Aktivitäten die feinen Herren sich keiner Schuld bewusst sind. Die anderen sind Verbrecher, sie nicht. Ist ja schließlich ihr sauer verdientes Geld, Schwarzgeld, dass sie heimlich über die Grenzen schmuggeln. Geld, für das so mancher über Leichen geht. Hier zeigt sich ganz deutlich, nicht jeder der feine Kleidung trägt, ist ein feiner Kerl. Eher so „außen hui, innen pfui“. Trotz dem vermeintlich eher trockenen Thema liest sich das Buch flüssig, der direkte Schreibstil sorgt für kurzweiliges Lesevergnügen. Spannend zu lesen, wie jeder versucht, seine Schäfchen ins trockene zu bringen, da wird zu außergewöhnlichen Methoden gegriffen, zu Drohnen und Darth Vader-Masken. Ich habe mich beömmelt bei der Szene. Das ganze noch gekrönt mit einem Ende ganz nach meinen Geschmack. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    20.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    kreatives Steuersparmodell

    Konstanz, Grenze zur Schweiz. Ein Paradies für Schwarzgeldtransporte. Als das Land Baden-Württemberg eine Daten-CD mit Steuersündern angeboten bekommt, fackeln die Finanzbeamten nicht lange. Franz Walzer macht sich sorgen um sein Klientel. Als ehemaliger Anwalt steckt er selbst mitten im Steuersündersumpf und seine derzeit angebotenen Modelle der Geldwäsche und des Transportes werden in Frage gestellt. Der Datendieb ist schnell gefunden und trägt zur Lösung des Problems bei. Er hat nur Daten von A bis D verkauft. Aber warum stehen dann die Steuerbeamten weiterhin bei seinen Kunden vor der Tür? Als es den rüden Bordellbesitzer Kneller zu Ohren kommt, dass sein Name eventuell demnächst publik wird, beginnt dieser ebenfalls nachzuforschen. Alle kommen zu demselben Schluss. Es muss noch einen zweiten Datendieb geben. Die Jagd kann beginnen. Doch Olli, der zweite Datendieb ist zwar schlau, aber gegen Knellers Machenschaften kommt er nicht an und arbeitet von nun an gezwungener Maßen als dessen Erpresser. Kneller sieht seinen Traum von einem Hotel in der Dominikanischen Republik immer näher rücken und bekommt den Hals nicht voll. Er erhöht den Druck auf Olli und macht damit seinen ersten Fehler. Walzer und sein Schmugglerfreund Manni nehmen Olli mit offenen Armen auf und schmieden gemeinsam einen Plan, Kneller das Handwerk zu legen. Während die Polizei im dunklen tappt und einzig eine gut verpackte Leiche aus dem Bodensee fischt, ziehen das Trio an ihren Strippen. Axel Ulrich macht es einem sehr leicht, Franz Walzer, Manni und Olli zu mögen. Obwohl alle drei hier die deutschen Gesetze brechen und biegen, als wären Sie aus Gummi, kommt man nicht umhin, deren Kreativität im Umgang mit Schweizer Nummernkonten, gut organisiertem Immobilienhandel und der ausgezeichneten Vernetzung zu würdigen. Nichts, aber auch gar nichts ist so wie es scheint. Schnell wird klar, dass es unter Ganoven doch noch eine Art Ehre gibt, solange es keine unschuldigen Menschen trifft. Ein Schwabenkrimi der ganz besonderen Art! Festzustellen bleibt, dass mit kreativen Steuersparmodellen man scheinbar doch noch zu etwas kommen mag, wenn man gewisse Grenzen nicht überschreitet und ein gewisser Grundstock an Kapital bereits vorhanden ist….

  • Alexandra Gruber

    aus Feuchtwangen

    5/5

    24.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Krimi aus dem Schwabenländle

    Mit "Schoofseggl" von Axel Ulrich hab ich einen Schwabenkrimi gelesen, der sich am Bodensee, der Schweiz und in Stuttgart abspielt. Um denen, die des Schwäbischen nicht mächtig sind, es etwas leichter zu machen: "Schoofseggl" ist ein Schimpfwort vielleicht dem Ausdruck "Idiot" oder "Depp" gleichzusetzen. Hier geht es um Datenklau. Dem baden-württembergischen Land wird eine CD mit Namen zugespielt, die in der Schweiz Geld lagern, um in Deutschland Steuern zu sparen, sprich Schwarzgeld. Der ehemalige Anwalt Franz Walzer hat vielen geholfen, Geld in die Schweiz zu bringen und ist natürlich sehr daran interessiert, ob sein Name und die seiner Klienten auf der CD stehen. Er findet schnell den Übeltäter, doch dieser versichert ihm, dass nur Nachnamen von A-D da drauf sind. Erst einmal atmet Franz auf. Doch dann steht bei seinen Klienten doch die Steuerfahndung vor der Tür und einige werden erpresst. Es muss noch einen zweiten Datendieb geben. Franz muss ihn finden! Doch nicht nur Franz sucht den Datendieb, sondern auch der Bordellbesitzer Kneller. Kneller hat selbst viel Geld auf der Bank in der Schweiz deponiert. Außerdem ist er anderen bei der Geldwäsche behilflich. Er kann einfach nicht genug bekommen und will noch viel mehr. Dafür geht er auch über Leichen. Geld ist sein Ein und Alles. Diese Daten müsste man doch nutzen können…… Wir Leser sind hier klar im Vorteil, denn wir lesen aus mehreren Perspektiven. Natürlich ist eine der Perspektiven die aus der Sicht von Franz und eine weitere die Sicht von Kneller. Wir lesen aber auch aus der Sicht von Olli, dem zweiten Datendieb. Er war ganz schön raffiniert, als er so lange gewartet hat, um einen Teil der Daten an das Land Baden-Württemberg zu verkaufen. Allerdings macht er dann einen entscheidenden Fehler und sitzt ganz schön in der Zwickmühle und da kann er es niemals alleine raus schaffen. Er muss sich Hilfe holen….. Die Charaktere sind sehr überzeugend dargestellt. Franz bewegt sich ständig am Rande der Legalität und geht auch öfter mal einen Schritt zu weit, um sich selbst und seinen Klienten zu helfen. Trotz allem ist er mir sehr sympathisch, denn rt geht für seine Klienten auch selbst Risiken ein und steht zu seinem Wort. Mit Olli hab ich regelrecht gelitten. Er muss so einiges mitmachen, um seine Haut zu retten. Er hat einen Fehler gemacht und zahlt dafür, doch er gibt nicht auf. Kneller ist ein Bordellbesitzer, wie man ihn sich vorstellt: knallhart, gierig, unnahbar. Mir ist er total unsympathisch und ich habe ihm während des Lesens des öfteren die Pest an den Hals gewünscht. Doch ohne ihn wäre das Buch wahrscheinlich echt langweilig. Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an mitgenommen. Es gibt einige schwäbische Ausdrücke, die aber auch erklärt werden. Außerdem wird beim Sprechen ab und an geschwäbelt. Aber keine Angst, das ist nicht durch das ganze Buch gezogen nur in vereinzelten Situationen so. Jemand der das Dialekts nicht mächtig ist, wird das Buch trotzdem verstehen. Es wird vielleicht einige Sätze geben, die nicht ganz verstanden werden, aber das ist nicht wirklich wichtig. Gut finde ich auch die kurzen Kapitel. Da kann man zwischendurch auch mal eben ein Kapitel lesen, was meist bei mir dann doch mal eben zwei wurden…. Für mich war das ein toller Krimi, der von Anfang bis Ende spannend war und von mir eine klare Leseempfehlung für Fans von regionalen Krimis bekommt.

  • Bewertung

    aus Rosenheim

    5/5

    17.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Schwabenkrimi auch für nicht Sschwaben!

    Inhalt: Als publik wird, dass das Land Baden-Württemberg eine CD gekauft hat, deren Inhalt die Schweizer Konten der deutschen Steuersünder enthalten, löst das eine Reihe von ereignisreichen Reaktionen aus. Erst wiegen sich die Protagonisten, ein ehemaliger delinquenter Anwalt, der nun Steuerhinterzieher berät und der stadtbekannte Bordellbesitzer, in Sicherheit. Doch dann taucht eine zweite CD auf, von der nur 1000 Namen von 2000 Datensätzen verkauft wurden. Der skrupellose Zuhälter wittert sein großes Geschäft und finden den, der die Daten abgefischt hatte. Mit gewaltsamen Methoden zwingt er diesen, die verbleibenden Personen auf der CD zu erpressen. Schaffen es der Anwalt, sein Freund und der Datendieb den Bordellbesitzer aufzuhalten und ihm den Mord an einer jungen ukrainischen Prostituierten zu beweisen? Oder kommt der Zuhälter ihnen zuvor und räumt den Rechtsanwalt und seine Helfer aus dem Weg? Kritik: Da Schoffseggl im Präsens geschrieben ist, fühlt man sich nicht nur dabei, sondern mitten im Geschehen. Alle Protagonisten nehmen es mit dem Gesetz nicht so genau. Doch auch hier gibt es Unterschiede und so hofft man für den RA Walz und den Datendieb Olli, dass sich für sie alles zum Guten wendet und der Zuhälter Kneller seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Das Buch ist äußerst spannend geschrieben. Die Wortwahl und der Lesefluss sind genau das, was man von einem guten Schriftsteller erwartet. Die Passagen des Schwabenkrimis, die in Mundart verfasst sind, halten sich in Grenzen und werden im Text gut erklärt. Sie sind also auch für Nichtschwaben gut geeignet. Ein Krimi, der das Thema „Steuersünder CD“ auf eine hervorragende und spannende Weise umsetzt. Da die brutalen Szenen sehr abgeschwächt beschrieben werden, ist dieser Krimi auch für sensibelere Leser geeignet. Fazit: 283 fesselnde Seiten, die einen kaum loslassen. Meine Leseempfehlung für spannende Krimi-Abende!

  • Helgas Bücherparadies

    5/5

    10.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Krimi

    Als bekannt wird, dass Baden Württemberg eine CD mit Steuersündern gekauft hat, werden einige Leute sehr nervös. Nicht nur dem Bordellbesitzer Wilfried Kneller wird mulmig. Der ehemalige windige Ex-Rechtsanwalt Franz Walzer wird von einigen Steuersündern kontaktiert, denen er geholfen hat das Geld zu waschen. Er beruhigt seine Kunden, da er herausfand, dass nur Daten mit den Anfangsbuchstaben A bis D verkauft worden sind. Plötzlich werden auch Klienten mit der Steuerfahndung konfrontiert, die normalerweise nicht betroffen sein könnten. Walzer findet einen zweiten Datendieb und sie schließen sich zusammen. Sie suchen gemeinsam eine Schwachstelle um Kneller zu überführen. Warum wird Oliver Krammler vom Bordelbesitzer Wilfried Kneller erpresst? Was hat es mit der Leiche im Bodensee auf sich? Axel Ulrich hat hier einen durchweg spannenden Krimi geschrieben. Korruption, Bestechung, Schwarzgeld und Erpressung stehen hier im Vordergrund. Wie weit treibt einem die Gier? Das kann man sich hier durchaus fragen. Der Autor hat es verstanden, daraus einem gut durchdachten und glaubwürdigen Krimi, gewürzt mit einer Prise Humor in Szene zu setzen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist sehr gut verständlich. Die kurzen Kapitel, die Perspektivenwechsel und die schwäbischen Wörter, tragen zu einem hohen Lesegenuss bei. Die kriminellen Charaktere werden allesamt eindrucksvoll und glaubhaft dargestellt. Die Bestechung und Geldwäsche sind gut verständlich und informativ. Ich hatte sehr schöne Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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