Ein Land mit winzigen Menschen und Tieren sowie riesigen Bäumen. Das ist Nian, Heimat vom Kai aus dem Mittelland und Lia aus dem Gebirgsland. Eine alte Legende vom Lindenreiter, einem Jungen, den eine geheimnisvolle Verbindung zu einem uralten Baum antrieb und der als Erstes auf einem Blatt schweben konnte, hat die Kultur des Reitens auf Laub und viele verschiedene Reiterklans hervorgebracht. Als Kai mit seiner Familie an der Küste Ferien macht, geschieht etwas Unglaubliches: Die Riesen, nur noch als Sagengestalten bekannt, kehren zurück! Kais Eltern und Bruder werden von ihm getrennt, und auf seiner Suche nach ihnen findet er nicht nur die uralte Begabung in sich, Hilfe von Pflanzen annehmen zu können, sondern auch zu seiner inneren Stärke. Auch Lia als Tochter einer Großfamilie in Tokbergen erkennt in der Winterlandschaft des Gebirgslandes unvermittelt, welche machtvollen Kräfte in Bezug auf Wasser in ihr am Wirken sind. Als sie gerade erst zu verstehen beginnt, welche Verantwortung sie dadurch trägt, wird sie im folgenden Sommer in den Strudel der Ereignisse an der Küste hineingezogen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
clary999
5/5
11.01.2021
eBook (ePUB)
Lindenreiter
Märchenhafte Geschichten aus Nian – Band 1
»Ein Land mit winzigen Menschen und Tieren sowie riesigen Bäumen. Das ist Nian, Heimat vom Kai aus dem Mittelland und Lia aus dem Gebirgsland. Eine alte Legende vom Lindenreiter, einem Jungen, den eine geheimnisvolle Verbindung zu einem uralten Baum antrieb und der als Erstes auf einem Blatt schweben konnte, hat die Kultur des Reitens auf Laub und viele verschiedene Reiterklans hervorgebracht. Als Kai mit seiner Familie an der Küste Ferien macht, geschieht etwas Unglaubliches: Die Riesen, nur noch als Sagengestalten bekannt, kehren zurück…«
Ausschnitt aus dem Klappentext
Meine Meinung: Der Schreibstil von dem Autor Paul M. Belt ist fließend und leicht poetisch. Das Fantasieland Nian mit den winzigen Menschen und Tieren, Bäumen, Gräsern, Schnee und vieles mehr ist anschaulich beschrieben!
Es beginnt mit der alten Sage über den Lindenreiter! Ein kleiner Junge, der gern träumt, entdeckt das Besondere der Natur! Seitdem kann er mit Bäumen sprechen und auf Lindenblättern schweben…
Danach folgen noch zwei weitere Geschichten, die indirekt verbunden sind. Eine mit Kai, einem Grasfederer, und eine mit Lia, eine Eisgleiterin! Sie hinterfragen viel und sind Träumer! Nur Träumer können mit der Natur reden! Als eines Tages Riesen aus Urgalan an der Küste von Nian auftauchen, sind die Nianianer besorgt! Und zu recht!...
Kai und Lia entdecken, jeder für sich, wie bedeutsam ihre Gabe ist, die sie mit der Natur verbindet! Außerdem lernen sie auf ihr Herz zu hören und begreifen wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Respekt, Mut und gegenseitige Unterstützung sind! Das alles wird kindgerecht näher gebracht!
Die Erlebnisse in den drei Geschichten werden fantasievoll und kurzweilig erzählt! Mir hat besonders gut die Naturverbundenheit und die Entdeckungen der Kinder gefallen! Bei mir hat es Kindheitserinnerungen geweckt! Kinder bekommen dadurch mehr Verständnis für die Natur und das Miteinander mit anderen Menschen!
So wie die drei Geschichten aus Nian haben mich auch die sehr schönen schwarz-weißen Illustrationen verzaubert!
Ein Buch das zum Träumen einlädt! Für kleine und große Träumer!
Für Kinder ab ca. 12 Jahre, aber auch für Erwachsene, die gern zauberhafte Geschichten lesen!
Empfehlenswert zum Lesen, Vorlesen und Verschenken!
5 Sterne
»Kennst du das Land
Zwischen Meer und Melancholie
Inmitten von Berg und Begeisterung
Wo die Farben des Lebens und der Elemente sich vereinen
Wo alles in dir ist und du in allem
Kannst du es sehen?
(Kara vom Geblüt der Trogler, Areal Tokbergen)«
Zitat aus dem Buch
Bewertung
aus St. Johann
4/5
01.07.2019
eBook (ePUB)
Märchenhafte Geschichten aus einer fantastischen Welt.
Cover
Zu sehen ist ein Wald mit Fluss bei Sonnenuntergang. Von einem Baum segelt ein (Linden-)Blatt mit einem kleinen Jungen darauf. Das Cover lässt also erahnen, was es mit dem Lindenreiter auf sich haben wird.
Rezension
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, die ineinander übergreifen. Man beginnt mit der Legende des Lindenreiters, auf die sich die späteren Traditionen Nians gründen und begegnet dann in der zweiten Geschichte Kai und in der letzten Geschichte begleitet man Lia. Wenn man das weiß, ist das eine sehr schöne Aufteilung, doch ich war zu Beginn des neuen Kapitels immer erst etwas überrascht, wo denn die anderen geblieben sind.
Die kleinen Geschichten sind sehr schön geschrieben, haben ein paar kleine Illustrationen, die enorm geholfen haben, sich die Größe der Bewohner Nians besser vorstellen zu können. Außerdem gibt es eine Besonderheit in den Geschichten: Die Naturwesen haben eine eigene Sprechweise, welche man auch durch Änderung des Schriftsatzes erkennt. Ich finde es eine wunderbare Idee und es gibt sogar eine Hörprobe des Autors, wenn etwas Unterstützung beim Lesen gebraucht wird. Mir hätte es geholfen, wenn es eine Legende gegeben hätte, doch das ist leider nicht üblich. Oder wenn man durch unterschiedliche Schriftarten das Ganze noch etwas deutlicher gemacht hätte, doch auch das ist wohl Geschmackssache.
Es ist eine schöne und runde Geschichte. Die Geschichten an sich sind abgeschlossen und lassen keine großen Fragen offen, doch man kann sich denken, dass sich in Nian so einiges ändern wird und ist gespannt, wie es weiter gehen wird. Zum Glück gibt es ja schon die folgenden Bände .
Ich kann mir auch vorstellen, dass sich die Bücher, gerade durch die besondere Sprechweise der Naturwesen, sehr schön zum Vorlesen eignen.
Bewertung
aus Bad Liebenwerda
3/5
11.01.2021
eBook (ePUB)
Für Freunde des kleinen Prinzen
Ich hab Geschichten aus Nian gelesen,weil ich so viel positives darüber gehört habe. Es ist eine Anthologie,welches im Buch selbst gar nicht so auffällt da die Geschichten gut miteinander verwoben sind. Die Geschichten erzählen von sprechenden Bäumen, denen wieder zugehört wird. Von der Rückkehr der Riesen... Versehen ist es mit kleinen liebevollen Zeichnungen. Das Buch ist für Freunde des kleinen Prinzen mit viel Bezug zur Natur und sprachlich sehr schön umgesetzt. Es sind viele eigene Wortkreationen dabei, was ein fantasievolles Abenteuer für das jüngere Publikum darstellt.
Persönlich bin ich jedoch nicht wirklich warm geworden mit dem Buch. Ich hatte einige Lesepausen gemacht und es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen. Daher vergebe ich 3 Sterne.
»Sei du einfach diejenige, die du bist; wenn du eine Bestimmung in dir erkennst, dann folge ihr nach deinem Gutdünken.«
Auch in diesem Band, dem vierten aus der auf sieben Bände angelegten Reihe „Geschichten aus Nian“ entdecken wieder einige Charaktere ganz besondere Fähigkeiten an sich und müssen lernen, damit zu leben und den eigenen Weg zu finden.
Da ist zum einen Zeg, Hauer in einem Bergwerk. Bei einem dramatischen Arbeitsunfall tritt seine Gabe erstmals auf. Vergebens wünscht sich Zeg danach eine Rückkehr zur Normalität, sein Weg scheint aber in eine ganz andere Richtung zu führen.
In einem weiteren Handlungsstrang treffen wir den Federer Kai wieder. Nachdem er die Federin Saia getroffen hat, wird ihm klar, dass es in Nian noch mehr von ihrer Art geben muss. Die beiden machen sich auf die Suche.
Zur gleichen Zeit wird deutlich, dass sich an anderer Stelle Nians etwas Bedrohliches zusammenbraut. Was geschieht da nur in diesem eigentlich so freundlichen Land? Und wer wird sich der Bedrohung entgegenstellen?
Ich hatte mich ja gleich mit Band 1 dieser Reihe in Nian verliebt. Ein Land mit winzig kleinen Lebewesen, die auf Blättern reiten und mit Bäumen und Gräsern sprechen können. Ein Land voller wunderbarer Besonderheiten, das gleichzeitig aber auch viele Parallelen zu unserer eigenen Welt aufweist. Einige Probleme im Umgang miteinander wirken dabei leider nur zu vertraut (Vorurteile, Ablehnung und Angst vor Fremdem).
Während der letzte Band „Atalan“ zum größten Teil in der Welt der Riesen spielt und dadurch nüchterner ist, entfaltet sich hier wieder der ganze Charme und Zauber Nians. Wie habe ich mich gefreut, als ich wieder Baumsprache las! Oder die säuselnde Sprache des Grases! Sofort waren wieder viele Bilder in meinem Kopf und ich genoss einfach die Lektüre. An anderen Stellen hatte ich ordentlich was zu schmunzeln, denn in Nians Bergwerksregionen spricht man einen mächtigen Ruhrpott-Dialekt. In diesem Ausmaß habe ich so etwas zuletzt als Kind erlebt (ich bin ein Ruhri). Sehr unterhaltsam!
Fazit: Wieder ein zauberhafter Lesespaß! Außerdem baut sich Spannung auf – was wird wohl geschehen? Ich rate mal, dass unsere liebgewonnenen Protagonisten vermutlich jeder mit seinen Fähigkeiten und alle gemeinsam gegen die noch unbekannte Bedrohung antreten werden. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band!
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