Produktbild: Tödliche neue Welt
Band 1

Tödliche neue Welt Kriminalroman

11

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

3/13,5/21 cm

Gewicht

418 g

Auflage

2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2430-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.04.2019

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

3/13,5/21 cm

Gewicht

418 g

Auflage

2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2430-4

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    03.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Technik als Mordwaffe

    „...Wolfsspinnen sind Nutztiere. Sie jagen Ungeziefer. Genau wie Baldy. Aber im Gegensatz zu Wolfsspinnen nutzte er für seine Jagd ein Netz, das andere für ihn gesponnen hatten...“ Mit diesem Zitat endet der Prolog. Dann beginnt die eigentliche Handlung. Wir befinden uns in Münster der nahen Zukunft. Als Hauptkommissar Alexander Ivens an diesem Tag sein Haus verlässt, läuft er Emmerich, dem stellvertretenden Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Polizeiausschusses, über den Weg. Der fordert ihn auf, mit auf den Ehrenbalkon des Rathauses zu kommen. Davor hätte Ivens sich gern gedrückt. Die extreme Farbshow des japanischen Künstlers Akio Komohoto schmerzt in seinen Augen. Kurz nach der Festansprache und der Eröffnung des Events bricht der Künstler zusammen. Ivens will ihn wiederbeleben, doch ein Blutsturz bringt den Tod. Eigentlich glaubt man an eine natürliche Todesursache. Aus Kostengründen gibt es kaum noch Obduktionen. Das einzige Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, ist die Aufnahme mit dem MRT. Die Diagnose liest sich so: „...Das Herz und wesentliche Hauptschlagadern in der Nähe des Herzens sind fast völlig zerfetzt...“ Der Autor hat einen fesselnden, aber auch beklemmenden Krimi geschrieben. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Die Personen werden gut charakterisiert. Ivens weiß, was er will und lässt sich auch von seinem Vorgesetzten nicht unterbuttern. Mit Herwig bekommt er eine neue Partnerin. Obwohl er anfangs skeptisch war, ergänzen sich die beiden schnell hervorragend. Seine Skepsis hängt mit einem persönlichen Trauma zusammen. Bei einem Brand im Studentenwohnheim hat er seine Tochter verloren. Nun hat er Angst, das die Neue ihn immer wieder daran erinnert. Sie ist aber ein ganz anderer Typ wie seine Tochter. Dass die Menschheit nicht viel dazu gelernt hat, zeigt das folgende Zitat: „...Es war seit Jahren Vorschrift, dass die Einschaltung der Aufnahmefunktion an Kamerabrillen über ein Leuchtsignal für alle sichtbar sein musste. Es war allerdings auch Vorschrift, dass Unfälle und Katastrophen mit direktem Personenbezug nicht gefilmt werden durften....“ Nicht nur, das fotografiert wird, was das Zeug hält, Ivens Wiederbelebungsversuch kursiert schon bald in allen Medien. Während sich Ivens und Herwig mit der jüngeren Vergangenheit des Toten beschäftigen, überlegen die Stadtoberen, wie sie aus dem Geschehen Profit schlagen können. Das Event war für drei Tage geplant. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, die Show zu verlängern und die Farbeffekte zu erhalten. Dann aber gibt es einen weiteren Toten und eine besondere Behörde nimmt Kontakt mit Ivens auf, weil sie auf zwei ähnliche Fälle gestoßen ist. Der Autor ermöglicht mir, dass ich eher als die Kommissare weiß, was wirklich gespielt wird. Exakt bis aufs Detail beschreibt mir der Täter sein Vorgehen. Die ungewöhnliche Mordmethode ist auch für technische Laien verständlich dargestellt. Und es ist leider nicht auszuschließen, dass schon bald dafür reale Möglichkeiten existieren. Der Autor versteht es, den Spannungsbogen hoch zu halten. Das liegt vor allem an den offenen Fragen. Was ist das Motiv des Täters? Wie kam er in Kontakt mit den Opfern? Und wieso ist äußerlich keinerlei Verletzung bei den Opfern zu sehen? Als die Geschichte dem Ende zu geht, muss Ivens erleben, das die Behörden in erster Linie am Mordwerkzeug interessiert sind. Das gilt es sicherzustellen. Hier setzt bei mir als Leser logischerweise das Kopfkino ein, denn mögliche Szenarien, was damit gemacht werden kann, sind sofort präsent. Im Buch klingt das so: „...Welcher Geheimdienst wäre nicht an einer Methode interessiert, nahezu jede beliebige Person an jedem beliebigen Ort der Welt ausschalten zu können, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpfte?...“ Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die tödlichen technischen Spielereien geben der Geschichte einen besonderen Kick, auch wenn es nicht zuletzt ein kranker Mensch ist, der damit seine besondere Rachephantasie auslebt.

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    02.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Digitalisierung des Verbrechens

    In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Bei einem öffentlichen Auftritt des Künstlers bricht dieser plötzlich zusammen und verstirbt noch an Ort und Stelle. Genauere Hintergründe sind zunächst nicht ersichtlich, aber die inneren Verletzungen, die durch ein MRT zu erkennen sind, geben dem Hauptkommissar Ivens zu denken. Bei seinen Recherchen begibt er sich immer weiter in die neue digitale Welt und muss feststellen, dass sie nicht für alle ein Segen ist... Ich war im Vorhinein sehr gespannt auf die Zukunftsvision der Stadt Münster, die Paul Weiler in seinem neuen Kriminalroman gezeichnet hat, da ich in unmittelbarer Nähe zu Hause bin. Das Szenario wirkte auf mich erschreckend real und stellte einen aus meiner Sicht gelungenen und sehr innovativen Rahmen für einen Krimi dar. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an das Buch fesselte. Den Spannungsbogen baut Paul Weiler geschickt mit dem mysteriösen Tod des japanischen Künstlers auf und hält ihn mit spannenden Recherchen und plötzlichen Wendungen auf einem hohen Niveau. Das Finale kann dann mit einem guten Plot überzeugen und schließt die Geschichte für mich nachvollziehbar und schlüssig ab. Gerade auch der Hinweis zu Beginn des Buches, dass die erwähnten Technologien real und nicht der Fantasie des Autors entsprungen sind, verleiht dem Buch einen mahnenden Charakter. "Tödliche neue Welt" war für mich ein moderner und zugleich sehr gelungener Kriminalroman, der mich mit seinen technischen Einsichten in die digitale Welt nicht überforderte, aber überraschte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und natürlich auch mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    02.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Digitalisierung des Verbrechen…

    Digitalisierung des Verbrechens In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Bei einem öffentlichen Auftritt des Künstlers bricht dieser plötzlich zusammen und verstirbt noch an Ort und Stelle. Genauere Hintergründe sind zunächst nicht ersichtlich, aber die inneren Verletzungen, die durch ein MRT zu erkennen sind, geben dem Hauptkommissar Ivens zu denken. Bei seinen Recherchen begibt er sich immer weiter in die neue digitale Welt und muss feststellen, dass sie nicht für alle ein Segen ist... Ich war im Vorhinein sehr gespannt auf die Zukunftsvision der Stadt Münster, die Paul Weiler in seinem neuen Kriminalroman gezeichnet hat, da ich in unmittelbarer Nähe zu Hause bin. Das Szenario wirkte auf mich erschreckend real und stellte einen aus meiner Sicht gelungenen und sehr innovativen Rahmen für einen Krimi dar. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an das Buch fesselte. Den Spannungsbogen baut Paul Weiler geschickt mit dem mysteriösen Tod des japanischen Künstlers auf und hält ihn mit spannenden Recherchen und plötzlichen Wendungen auf einem hohen Niveau. Das Finale kann dann mit einem guten Plot überzeugen und schließt die Geschichte für mich nachvollziehbar und schlüssig ab. Gerade auch der Hinweis zu Beginn des Buches, dass die erwähnten Technologien real und nicht der Fantasie des Autors entsprungen sind, verleiht dem Buch einen mahnenden Charakter. "Tödliche neue Welt" war für mich ein moderner und zugleich sehr gelungener Kriminalroman, der mich mit seinen technischen Einsichten in die digitale Welt nicht überforderte, aber überraschte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und natürlich auch mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    5/5

    28.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr interessanter Plot

    Bei „Tödliche neue Welt“ von Paul Weiler handelt es sich um einen Kriminalroman. Münster in naher Zukunft: Auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt bricht ein weltberühmter Künstler vor tausenden Fans tot zusammen. Es ist unklar, warum sein Brustkorb innerlich zerfetzt ist. Hauptkommissar Ives sucht nach Antworten. Was er herausfindet ist beklemmend: In der Welt von morgen, in der wir Türen, Steckdosen und Haushaltsroboter über Smartphones steuern, Drohnen und selbstfahrende Autos das Stadtbild prägen, kann ein Wahnsinniger von seinem Computer aus ganz Europa ins Verderben stürzen. Die Vorbemerkung des Autors finde ich sehr interessant. Hier erwähnt er , dass Technologien, Schauplätze und das Inteligence Centre, die in diesem Krimi vorkommen es in Wirklichkeit gibt. Dies macht die Geschichte noch realistischer und glaubwürdiger. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Plot der Geschichte wird sehr realistisch beschrieben und hat mich etwas beängstigend und nachdenklich zurückgelassen. Nach dieser Geschichte sehe ich die technologische Entwicklung mit ganz anderen Augen. Die Spannung baut sich sehr schnell auf und wird durch die vielen Handlungssträngen , Wendungen und Ereignissen bis zum Schluß aufrecht erhalten. Der beschriebene Kriminalfall ist hier eher nebensächlich, was mich aber hier überhaupt nicht gestört hat. Die neuen Technologien, wie sie das Leben in Zukunft verändern werden, ist schon Krimi genug. Die facettenreichen Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Ebenso werden die Schauplätze sehr bildhaft beschrieben. Die Geschichte ist spannend, interessant und absolut empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    28.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    sehr interessanter Krimi

    Klapptext: Im Münster der nahen Zukunft bricht ein weltberühmter Künstler auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt vor tausenden Fans tot zusammen. Sein Brustkorb ist innerlich zerfetzt. Warum, ist unklar. Der ermittelnde Hauptkommissar Ivens sucht nach Antworten. Was er findet, ist beklemmend: In der Welt von morgen, in der wir Türen, Steckdosen und Haushaltsroboter über Smartphones steuern, Drohnen und selbstfahrende Autos das Stadtbild prägen, kann ein Wahnsinniger von seinem Computer aus ganz Europa ins Verderben stürzen Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch .Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Der Autor hat mich mit dieser Lektüre sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Auch die kurzen Kapitel tragen dazu bei das sich das Buch angenehm lesen lässt.Einmal angefangen mit lesen konnte ich es kaum aus den Händen legen. Ich wurde nach Münster in die nahe Zukunft entführt.Dort begleitete ich das Ermittlerteam eine Weile und erlebte spannende und interessante Momente. Die Protoganisten wurden gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Kommissar Ivens und seine Mitarbeiterin Herwig.Ich habe die beiden gleich in mein Herz geschlosssen.Aber auch die anderen Figuren waren sehr interessant. Paul Weiler beschäftigt sich in diesem Krimi mit dem sehr aktuellen und brisanten Thema "Technik in naher Zukunft".Geschickt baut er es in diesen Krimi ein.Die Technik entwickelt sich rasant und schnell weiter.Computer und Handys beherrschen unser Leben.Doch leider hat dies nicht nur Vorteile.Ständige Überwachung und Kontrolle der Menschen ist ein Nachteil davon.Es gibt fast kein Privatleben mehr.Das hat mich sehr nachdenklich und ängstlich gemacht. Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.In mir war Kopfkino.Auch erklärt Paul Weiler hervorragend die einzelnen Technologien so,das man es auch als Laie versteht.Begeistert hat mich auch die Zusammenarbeit des Ermittlerteams.Über das Privatleben erfahren wir auch etwas.Ich fand dies sehr abwechslungsreich und es hat in keinster Weise die eigentliche Aufklärung des Mordes behindert. Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es durchweg sehr spannend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Ich hätte noch ewig weiterlesen können.Das Abschluss hat mich sehr überrascht und er war einfach perfekt. Das Cover finde ich sehr ansprechend.Es passt perfekt zu diesem Krimi. Für mich rundet es das geniale Werk ab. Ich hatte viele lesenswerte und interessante Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und freue mich schon auf eine weitere Folge mit dem Ermittlerteam.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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