Produktbild: Reporter

Reporter Der Aufdecker der amerikanischen Nation

4

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.01.2019

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

971 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Zawistowska

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052605

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.01.2019

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

971 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karoline Zawistowska

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052605

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  • Bewertung

    5/5

    19.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das mutige Aufdecken von Wahrheiten...

    Das mutige Aufdecken von Wahrheiten hat gerade in unserer heutigen "Fake-News-Zeit" nichts von seiner brennenden Aktualität verloren. Gegen alle Dummschwätzer und "Influencer" !

  • annlu

    5/5

    06.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lesenswert!

    „Es ist erstaunlich, wie die freie Presse Dinge verzerren kann. Sie waren fair und ehrlich, urteilten nicht über Moral und machten keine Anspielungen.“ (Zitat aus einem Brief an den Autor) Seymour M. Hersh ist einer der bedeutendsten Enthüllungs- und Investigativreporter der USA. In diesen Memoiren zieht er ein Resümee über seine Laufbahn, seine Arbeit aber auch seine Einstellungen zum Journalismus. Angefangen als kleiner Reporter bei einer Chicagoer Zeitung nimmt er eines mit auf den Weg: Überprüfe jede Kleinigkeit! Diesen Leitspruch wendet er auch bei seinen Enthüllungen zum Vietnamkrieg und der amerikanischen Politik an. Das Buch zieht einen Bogen von seinen journalistischen Anfängen über die Berichte zu My Lai, Watergateaffäre und führt über mehrere politische Skandale auch zur Ermordung Osama bin Ladens. Es beleuchtet die Machenschaften der Politiker, der Mafia aber auch der CIA und gibt einen Einblick in die große Recherchearbeit, die hinter den Enthüllungen steckt. Ausgehend von seiner Kindheit und Jugend, die kurz erwähnt wird, geht der Autor auf sein Schaffen als Reporter ein. Aus seinen Ausführungen wird ersichtlich, dass ihm seine Arbeit immer wichtig war. Mehr Sachbuch als Memoiren widmet sich dieses Buch seinen Enthüllungen nicht aber seinem Privatleben. Schon bei seiner ersten Anstellung wird Druck von oben auf ihn ausgeübt nur ja nichts zu berichten, das er nicht mit eigenen Augen gesehen hat oder das sich sicher belegen lässt. Diese Devise ist es, die hinter all seinen Arbeiten steckt. So kann für eine gute Reportage oder eines seiner Bücher auch eine mehrmonatige (bis zu Jahren dauernde) Recherchearbeit aufgewandt werden. Aus Interviews und Dokumentenanalyse entstanden so die akribisch aufgearbeiteten Arbeiten Hershs, die in den USA immer wieder für Empörung gesorgt haben, da er sich nicht davor scheut seine Wahrheit zu sagen. Seine gewissenhafte Arbeitsweise spiegelt sich auch in diesem Buch wieder. Er gibt Gespräche und Begegnungen wieder, erklärt welche Informationen er woher hat und von wem er Rückversicherungen dazu bekam bzw. wie seine Kollegen und Vorgesetzten darauf reagiert haben. Damit ist es nicht ungewöhnlich für seinen Stil in einem Kapitel eine Menge neuer Namen einzuführen. Von den großen Themen setzt er voraus, dass die Leser sich damit bereits auskennen. So werden gerade die großen Skandalthemen nicht mehr weiter beschrieben, sondern Hersh geht auf seine Herangehensweise an die Sache ein. Hersh zitiert einen seiner Rezensenten, der mir mit seinen Aussagen aus dem Herzen gesprochen hat. Auch ich musste mit der Aneinanderreihung von Informationen im Stile des „Der-hat-zu-dem-Gesagt“, „der erzählte mir das“ und „von-dem-bekam-ich-jenes-Dokument“ erst einmal zurechtkommen und hatte ein sehr selbstgerechtes, launisches Bild des Autors vor mir. Allerdings steht er zu seinen charakterlichen Fehlern. Sein Stil ist nicht immer leicht zu lesen, bleibt sich aber treu und steht für seine oberste Moral, die Belegbarkeit der Fakten. Fazit: Gerade in Zeiten, in denen ein kurzes Statement gepostet auf einer Socialmedia - Seite den Ruf schädigen oder eine Panik auslösen kann, ist Hershs Botschaft des fundierten Journalismus dessen oberste Priorität das Basieren auf zuverlässigen Quellen und eine Rückversicherung zur Echtheit der News ist, um so wichtiger.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    25.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch MUSS gelesen werden

    Seymour M. Hersh ist DER amerikanische Enthüllungsjournalist. Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, „Es gab noch nie einen Präsidenten, der mich leiden konnte. Ich nehme das als Kompliment.“ Nun hat er mit diesem Buch eine Art Memoiren vorgelegt, in dem er seinen Werdegang als Sohn einer jüdischen Familie zu eben jenem Journalisten erzählt, vor dem eine Menge Leute zittern mussten. Dabei geht er mit vielen Präsidenten Amerikas hart ins Gericht. Er berichtet aus dem reichen Schatz an Reportagen über verlogene, gefälschte und verschwiegene Machenschaften aus und im Weißen Haus. Er erzählt über seine Arbeitsweise und gibt tiefe Einblicke in seine großen Reportagen: über Kissinger, die Mafia-Connections der Kennedys bis zu den Hintergründen der Massaker von Vietnam. Von Militärs, die tausende Soldaten im Vietnamkrieg opfern und Untersuchungen behindern. Hersh gilt als unbestechlicher Journalist, der sich nichts und niemandem beugt. Nicht alles, was er erfahren hat und weiß, gibt er preis. Er schützt seine Informanten. Damit vermasselt er sich einige Male eine Karriere bei diversen Zeitungen. Allerdings nimmt er dies in Kauf, um weiter als Enthüllungsjournalist arbeiten zu können. Hersh macht sich auch Gedanken, wohin sich der Journalismus entwickelt. In Zeiten der Rund-um-die-Uhr-Nachrichten werden Berichte und Stories häufig nur mehr oberflächlich oder gar nicht geprüft. Es scheint al wären die „goldenen Zeiten“ des Enthüllungsjournalismus vorbei. Redaktionen scheuen die Kosten für ordentliche Recherchen und fürchten juristische Schritte. Meine Meinung: Mit seinem ungeheuren Wissen über die Zusammenhänge in der großen Weltpolitik und der etwas kleineren des Journalismus, bringt uns der Autor die Zahlen, Daten und Fakten der Reportagen näher. Hersh verkörpert wie kein anderer die „vierte Macht im Staat“. Seine kritischen Fragen haben reihenweise Politiker ins Schwitzen gebracht und manche vor den Kadi. Wir erhalten in diesem Buch viele persönliche Einblicke in Leben und Arbeit des berühmten Investigativ-Journalisten und spannende Hintergrundinformationen und pointierte Anekdoten. Seymour Hersh gibt mit diesem Buch, das eine Pflichtlektüre für alle Journalismus-Studenten und angehende Reporter sein muss, ein glühendes Bekenntnis zur Pressefreiheit und Qualitätsjournalismus. „Ich war immer der Ansicht, einer Zeitung ginge es darum, die Wahrheit herauszufinden, und nicht lediglich über die Diskussionen darüber zu berichten.“ Fazit: Ein Buch, das man vor allem in Zeiten wie diesen, unbedingt lesen muss „Qualitäts-Journalismus im Kampf gegen Fake News und Populismus“. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • S.A.W

    5/5

    20.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schmutzige Politik und Liebe zur Wahrheit

    In seinen spannend geschriebenen Memoiren erzählt Hersh vom Medien- und Politbetrieb in den USA, wo er ab 1960 als kleiner Reporter in der Provinz und Chicago anfing, bis es ihn schließlich nach Washington verschlug. Als Pentagon-Reporter entdeckt er bald die beschönigenden Lügen des Verteidigungsministers McNamara, der ständig Pressekonferenzen über nicht vorhandene Siege in Vietnam gab. Er lernt Martin Luther King kennen und schätzen, hilft 1968 Senator McCarthy bei dessen Präsidentschaftskampagne und schaut so hinter die Kulissen von Washington. Was er dort sieht gefällt ihm nicht und so verschreibt er sich der Aufdeckung von Skandalen der US-Politik. Er entdeckt, dass die USA ein riesiges Programm für chemische und biologische Angriffswaffen entwickeln, das aber vom Militär geleugnet wird. Er bringt die Tatsachen so lange an die Öffentlichkeit, bis Präsident Nixon das ABC-Programm stoppt. Mich persönlich berührt die Geschichte von My Lai am meisten, die von Hersh aufgedeckt wurde. Von seinen militärischen Quellen erfährt er, dass die Tötung von Gefangenen und Zivilisten durch die US-Army an der Tagesordnung war, was schließlich im Massaker an 75 Zivilisten im Dorf My Lai gipfelte. Ich war zu dieser Zeit Student in den USA, im Geschichtsunterricht wurden Reden pro und contra Lieutenant Calley gehalten, die einen sahen in ihm einen Patrioten, die anderen einen Kriegsverbrecher. Keiner kannte jedoch das Ausmaß der Verbrechen, das Hersh in seinem Buch beschreibt. In der Folge deckt Hersh die CIA-Verstrickung beim Putsch in Chile, die kriminellen Hintergründe der Kennedys und die fragwürdige Politik Kissingers auf. Es zahlt sich aus, das Buch zu lesen. Man sieht danach die Zeitgeschichte mit anderen Augen Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

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