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Produktbild: Reisemuffel an Bord

Reisemuffel an Bord Ein Stubenhocker fliegt um die Welt

5

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

Benevento

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,5 cm

Gewicht

427 g

Farbe

Flieder

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0045-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2019

Verlag

Benevento

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,5 cm

Gewicht

427 g

Farbe

Flieder

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0045-7

Herstelleradresse

Servus
Oberst-Lepperdinger-Straße 11-15
5071 Wals-Siezenheim
AT
info@at.redbullmediahouse.com

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  • S.A.W

    5/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Reisen oder Nicht Reisen, das ist die Frage....

    Wie kriegt man einen bequemen Coach-Potato dazu, seine beschauliche Welt zu verlassen und sich in die vielen Abenteuer und Risiken dieser Welt zu begeben, die man auf Reisen erleben kann? Das fragt sich meine Frau seit 30 Jahren und sie denkt sich jedes Jahr die gefinkeltsten Pläne aus, bis mir nichts anderes übrig bleibt, als in ein Flugzeug zu steigen und ins Unbekannte zu fliegen. Meine Frau nennt das Urlaub. Ich nenne es Stress. Aber hintnach in der Erinnerung finde ich es doch ganz lustig. Mir ist Daniel Klopfbichler, der Held dieser Geschichte, also durchaus sympathisch. Seine grantelnden Reisekommentare könnten durchaus von mir sein, meinte meine Frau, als sie das Buch auch gelesen hat. Das Ende wollen wir hier nicht verraten…denn ein bisschen klingt da auch unterschwellige Kritik an dem ganzen Tourismusrummel durch und dem Tourismus darf man als gelernter Österreicher auf keinen Fall schaden, das ist nationale Bürgerpflicht. So gesehen müsste ich fast vom Lesen dieses Buches abraten, aber am besten, sie bilden sich ihre eigene Meinung darüber. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Der Tag hat 48 Stunden. Wie sie entschleunigen und dennoch alles schaffen“

  • Gelinde

    5/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Reisemuffel an Bord

    Reisemuffel an Bord, von Maximilian Reich Cover: Das Cover zeigt schon die vielfältigen Reiseziele. Inhalt: Daniel Kopfbichler bleibt am liebsten zu Hause in seinen eigenen vier Wänden. Doch als sein Mitbewohner auszieht und somit das Geld (für die Miete) knapp wird, nimmt er aus purer Not das Angebot seines Chefs an, für reinen Kollegen als Vertretung eine Reisekolumne zu übernehmen. Eigentlich ein Traumjob, für Reisen auch noch Geld zu bekommen. Doch Daniel ist ein Reisemuffel par Excelence und ein Hypochonder obendrein, der überall und in jedem einen Anschlag auf seinen Leib und sein Leben sieht. Meine Meinung: Ein tolles Buch, über einen Reisemuffel, der an die tollsten Ecken unserer Welt reisen darf. Ich habe ihn mehr als einmal glühend beneidet. Erzählt ist das Ganze wie ein super Abenteuer mit ganz viel Humor, Witz, Situationskomik und Wortakrobatik. Das Buch konnte mich durchweg faszinieren. Oftmals haben solche „Humorbücher“ einen Durchhänger, oder nützen sich gegen Ende zu ab. Hier absolut nicht! Bis zum Schluss konnte ich herzhaft lachen, bis zum Ende ist alles abwechslungsreich und voll unfassbarer Phantasie. Da denke ich : jetzt kann doch wirklich nichts mehr Neues kommen was das Ganze noch toppen könnte und schwupps… stolpert Daniel in eine neue unglaubliche Story, die er mit Elan, Humor und seine ihm eigenen Kalauern garniert erzählt. Die beiden letzen Geschichten möchte ich sogar als Steigerung bezeichnen und das Ende ist wirklich soo schön… Mich hat das Buch wirklich überrascht, begeistert und überzeugt. Autor: Maximilian Reich ist 33 Jahre alt und hätte vielleicht doch auf das Arbeitsamt hören und Geburtshelfer werden sollen. Dann könnte er das ganze Jahr in seiner bayerischen Heimat bleiben. Aber stattdessen entschied er sich für ein Volontariat und arbeitet mittlerweile seit zehn Jahren für Zeitschriften und Online-Medien, die ihn blöderweise immer wieder auf Reisen schicken. Mein Fazit: Ein Buch über einen Reisemuffel, der zu den herrlichsten Orten der Welt reisen darf, dafür auch noch Geld bekommt, aber vor lauter „Angst“ an allem was zu meckern findet. Aber selbst dieser Reisemuffel wird von der Schönheit unserer Erde überzeugt und ändert seine Sichtweise. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    07.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Daniel Klopfbichler, der bei…

    Daniel Klopfbichler, der bei einer Lifestyle-Zeitschrift arbeitet, ist eher ein Stubenhocker, für den Urlaub bisher ein Fremdwort war. Er hasst einfach reisen. Doch plötzlich soll er das Reise-Ressort übernehmen. Da hilft nichts, er muss auf Reisen gehen und über seine Erfahrungen in einer Kolumne berichten. Gleich auf seiner ersten Tour ist er mit der transsibirischen Eisenbahn unterwegs – von Peking bis nach Moskau. Auch die anderen Reiseziele sind nicht weniger spektakulär: Spanien, Brasilien (sogar zweimal), Katar, Argentinien oder Tansania. Daniel berichtet nicht nur von den Sehenswürdigkeiten der Länder sondern auch von den Widrigkeiten – von zweitklassigen Unterkünften, vom Ärger mit Airlines oder der Polizei vor Ort. Breiten Raum nehmen auch seine meist freundlichen Begegnungen mit Einheimischen ein. Und dann soll sich Daniel auch noch auf den Jakobsweg machen … und das ausgerechnet während der Fußballweltmeisterschaft. Als Außenseiter einer Pilgergemeinschaft bricht er schließlich die spirituelle Pilgerreise ab. Aber wie soll er das dem Chefredakteur beibringen? Der Band versammelt dreizehn (!) humorvolle Reiseberichte, die aber kein klassische Reisebuch sind, sondern ganz persönliche Erfahrungen.

  • annlu

    5/5

    17.05.2019

    eBook (ePUB 3)

    lustig wie Daniel als Stubenhocker um die Welt reisen muss und dabei alles falsch macht, was man falsch machen kann

    *Die einzige Person, die vermutlich genauso ungern ins Ausland reist wie ich, ist Amanda Knox. Im Gegensatz zu der Amerikanerin muss man mich dafür allerdings nicht erst wegen Mordes unschuldig in ein italienisches Gefängnis stecken. Eine Urlaubsreise ist für mich wie ein Analbleaching. Ich hab keinen Schimmer, warum das so viele Menschen machen.* Fremde Länder und Kulturen kennenlernen? Absolut nicht Daniels Fall. Als sein Mitbewohner ausziehen will und er durch das Schreiben von Reiseberichten mehr Geld geboten bekommt, lässt er sich widerwillig darauf ein. So reist er mit der Transsibirischen Eisenbahn, macht bei einem spanischen Stierrennen mit, geht ein Stück vom Jakobsweg, verirrt sich in der Pampa, besucht ein Dorf voller Frauen in Brasilien und lernt Kung-Fu in einem Aussteigerkloster in Thailand – und wünscht sich jedes Mal nur nach Hause. Wo andere froh wären, fürs Reisen Geld zu bekommen, sträubt sich bei Daniel alles dagegen. Schon von vorn herein sucht er sich Informationen darüber, was alles passieren kann und geht die erzwungenen Reisen mit der Einstellung eines Hypochonders an. Da er selbst als Erzähler fungiert, bekommt der Leser all seine negativen Einstellungen mit. Dabei zeigt der Autor Humor, baut allerlei Klischees mit ein, nimmt aber Abstand davon, die Reiseziele oder Bewohner der einzelnen Länder zu beleidigen. Viel mehr ist es Daniel, der von einem Fettnäpfchen ins nächste gerät, weil er mit seinen Befürchtungen das Unglück geradezu heraufbeschwört. Während die erste Reise noch von all seinem Frust geprägt ist, zeichnet sich eine Besserung bald schon ab. Daniel muss für sich selbst feststellen, dass das die Fremde zwar gewöhnungsbedürftig ist, doch aber das ein oder andere Gute zu bieten hat. Unbewusst lässt er sich so immer mehr auf das Neue ein – auch wenn das Ganze von Missverständnissen geprägt bleibt. Damit entwickelt sich Daniel vom Stubenhocker zum widerwilligen Globetrotter, der zwar immer noch vor den lächerlichsten Dingen Angst hat und von seine Erlebnisse so erzählt, dass es dem Leser ein Schmunzeln entlockt, das Reisen aber nicht mehr nur negativ sieht. Mit viel Witz stellt der Autor Daniel und die – teils aus eigenen Erfahrungen geschöpften, teils fiktiven – Erlebnisse vor. Beim Lesen war ich ständig hin- und hergerissen zwischen einem Lachen und einem ungläubigen Kopfschütteln. Allerdings versteht es der Autor auch, ernste Themen in die Geschichte einzubauen und damit Kritik zu äußern. Fazit: Ein lustiges Buch für alle, die gerne reisen und solche, die von der weiten Welt nicht viel halten und lieber zu Hause bleiben.

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    05.06.2019

    eBook (ePUB 3)

    "Urlaub. Was für ein absurder Gedanke."

    Würde Maximilian Reich selbst ein Reisemuffel sein, dann hätte er seinen Stubenhocker vielleicht nicht unbedingt Daniel Klopfbichler genannt. Schließlich hat er selbst einen viel schöneren Namen. Da ich ein großer Bewunderer des menschlichen Panoptikums bin, dachte ich, bei diesem Buch viel Spaß haben zu können. Wenigstens teilweise wurde diese Erwartung erfüllt. Klopfbichler sitzt lieber zu Hause vor der Glotze und stopft ungesundes Essen in seinen verfetteten Körper. Aber er ist noch jung und braucht das Geld. Also lässt er sich murrend darauf ein, für einen Reisejournalisten einzuspringen. Seine seltsamen Reisen, oder besser ihre muffligen Beschreibungen, verbreiten anfangs einen gewissen Charme, der allerdings dann in der zweiten Hälfte langsam verfliegt. Und am Ende schließlich scheint er durch das heiße Feuer seiner neuen Liebe (Gott sei Dank) von seiner Trägheit geheilt zu werden. Das hat etwas Pädagogisches und passt so schön in den stromlinienförmigen Zeitgeist. Bis es dazu kommt, kann man Klopfbichlers Sarkasmus genießen, der anfangs überzeugt und dann leider stark nachlässt. Irgendwie werden seine Reisen auch immer absurder. Schade, dass Maximilian Reich seine Ausgangsidee nicht bis zum Ende durchziehen konnte. Zwischendurch neigt sein Held zum Fremdschämen. Menschen, die diese seltsame Eigenschaft teilen, bemerken oft nicht, dass sie eigentlich ein oft zwanghafter Hang zur peinlichen Selbsterhöhung ist. Irgendwie will das nicht ganz in Kopfbichler Gesamtkonstruktion passen. Dessen Stärken liegen übrigens keinesfalls in einer guten und den Dingen auf den Grund gehenden Recherche. Das hat er wahrscheinlich von seinem geistigen Vater, der sich gelegentlich auch mehr auf das verlässt, was zu wissen glaubt. So verortet er beispielsweise die Taten von Lynndie England mal so eben nach Guantanamo statt sie in Abu Ghraib zu belassen. Die Idee zu diesem Buch ist hervorragend und wird vom Autor auch anfangs sehr gut umgesetzt. Vielleicht sind ihm dann aber irgendwann die Ideen ausgegangen. Oder er hat den Mut verloren, das Ganze gnadenlos durchzuziehen. Das ist ein wenig schade. Dessen ungeachtet besitzen die Schilderungen des Daniel Klopfbichler durchaus ihren Reiz.

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