Produktbild: Der Club der singenden Metzger

Der Club der singenden Metzger Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9157

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

506

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/3,6 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Master Butchers's Singing Club

Übersetzt von

Renate Orth-Guttmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3528-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9157

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.02.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

506

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/3,6 cm

Gewicht

345 g

Farbe

Grau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The Master Butchers's Singing Club

Übersetzt von

Renate Orth-Guttmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3528-6

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Kerstin Köck

    aus Wien

    5/5

    21.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte einer deutschstämmigen...

    Die Geschichte einer deutschstämmigen Familie im Amerika der Zwischenkriegszeit - Poetisch, fast über den Dingen schwebend und dennoch frei von Kitsch und Sentimentalität.

  • Sursulapitschi

    5/5

    14.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrucksvoll

    Argus, North Dakota, ist der Ort, in den es den jungen Fidelis verschlagen hat, der mit seinem Metzgerwerkzeug und einem Koffer voller Würste Deutschland verlassen hat, um in Amerika sein Glück zu machen. Der erste Weltkrieg ist gerade vorbei, hat Narben hinterlassen, Fidelis aber auch eine Frau verschafft. Hätte sein Kamerad Johannes überlebt, hätte er Eva nie kennengelernt. Dies ist die Geschichte von Fidelis Waldvogel und seiner Familie, aber auch die von Delphine, die eine Schaustellerkarriere begann und doch wieder in Argus landete oder die Geschichte von Step-and-a-Half, der Lumpensammlerin. Argus ist eine amerikanische Kleinstadt, wo die Welt in Ordnung sein könnte, wäre da nicht gerade ein Krieg gewesen, die Prohibition und die Wirtschaftskrise. Einwanderer aller Art versammeln sich in Argus, aber auch indianische Wurzeln beeinflussen noch Land und Leute. Der nächste Krieg liegt schon auf der Lauer, aber wenn sich die Männer zur Singestunde versammeln, einen Drink nehmen und Lieder aus ihren Heimatländern tauschen, treten die Sorgen ein wenig in den Hintergrund. Louise Erdrich schreibt wundervoll und beobachtet genau. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet, originell und liebenswert, selbst wenn sie Ecken und Kanten haben oder vielleicht auch gerade deswegen. Mit genialen Formulierungen und Bildern, die ich voller Ehrfurcht gelesen habe, schafft sie eine dichte Atmosphäre. Hier lebt man in einer Geschichte und leidet mit. Dieses Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es erzählt von einigen Schicksalen, von einer Zeit, wo gute Wurst und gute Musik noch mit der Hand gemacht wurde und von einem Ort, wo Völkervereinigung unaufgeregt gelebt wird. Es ist gute, mitreißende Lektüre, der ich ein paar Längen gerne verzeihe.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    4/5

    21.01.2021

    eBook (ePUB)

    Nichts ist, wie es scheint

    20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg wandert der aus Süddeutschland stammende junge Metzgermeister Fidelis Waldvogel mit seiner Frau Eva nach Amerika aus, um in dem kleinen Ort im amerikanischen North Dakota einen Neuanfang zu wagen. Fidelius eröffnet eine Metzgerei, um den Lebensunterhalt für die Familie zu sichern. Um seinen Wurzeln auch in Amerika Rechnung zu tragen, gründet Fidelis einen Gesangsverein und findet bald einige Mitglieder, die wie er das Singen lieben. Als Eva sich mit Delphine anfreundet und diese in der Metzgerei eine Anstellung findet, erlebt die Metzgerei einen regelrechten Aufschwung, was wohl auch an Delphines interessantem Vorleben liegt, ist sie doch als Akrobatin durchs Land getingelt. Doch Delphine bringt nicht nur die Kasse zum Klingeln, sondern auch einiges an Unruhe in das Leben von Fidelius und Eva… Louise Erdrich hat mit ihrem Roman „Der Club der singenden Metzger“ einen sehr unterhaltsamen und atmosphärischen Roman vorgelegt, der den Leser schnell durch die besonders flüssige, detaillierte und eindringliche Erzählweise der Autorin in den Bann schlägt. Erdrich, selbst mit indianischen Wurzeln ausgestattet, lässt den Leser wieder einmal teilhaben an der Kultur, den Handlungsweisen und Charakterzügen ihrer Vorfahren sowie an den Schicksalsschlägen, die diese zu erleiden hatten. Gleichzeitig erschafft sie mit Fidelis Waldvogel und Delphine zwei Personen, die in einem kleinen amerikanischen Örtchen wie Paradiesvögel von allen erst einmal misstrauisch beäugt, aber dann doch schnell in die Gemeinschaft integriert werden, da sie der Allgemeinheit und dem Zusammenleben dienen. Dabei lässt die Autorin dem Leser genügend Raum, um die mal humorvollen, mal bedrückenden Zwischentöne zwischen den Zeilen wahrzunehmen, die das Miteinander der Ureinwohner und Neuamerikaner begleiten und oftmals auch auf den dort herrschenden Rassismus hindeuten, unter dem die Indianer zu leiden haben. Mit gut platzierten Wendungen wartet die Autorin ebenfalls auf, so dass die Geschichte nicht vorhersehbar ist und für den Leser bis zum Ende überraschend bleibt. Die Charaktere sind ausgesucht feinfühlig und interessant besetzt, sie strahlen Individualität sowie Authentizität aus, der Leser kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Fidelis ist ein mutiger Mann, der sich aus seiner gewohnten Umgebung ins Ungewisse wagt, um dort völlig neu anzufangen. Er ist zudem ein Mann, dem ein Wort noch gilt und der sich seine eigenen Traditionen bewahrt. Eva ist ihm eine treue Ehefrau, die mit der Eingewöhnung zu Beginn ihre Probleme hat, jedoch die Sicherheit ihres Ehemannes genießt, was sie an Stärke gewinnen lässt. Die Freundschaft mit Delphine ist eine willkommene Abwechslung, die sie von ihrem Heimweh ablenkt. Delphine ist eine junge Frau, die ein hartes Leben auf der Straße geführt und nun zum ersten Mal eine etwas gesicherte Stellung innehat. Sie ist allerdings auch eine geheimnisvolle Frau, deren Wesen und Beweggründe nicht so leicht zu durchschauen sind. „Der Club der singenden Metzger“ ist ein intensiv erzählter Roman, dessen Ausgang den Leser noch überraschen kann und ihn in Gedanken noch beschäftigt, wenn die letzte Seite gelesen ist. Verdiente Leseempfehlung!

  • bolie

    aus Langscheid

    4/5

    24.02.2019

    eBook (ePUB)

    Der Club der singenden…

    Der Club der singenden Metzger wurde bereits im Jahr 2003 veröffentlicht. Damals in englischer Sprache und die Ausgabe in deutscher Sprache kam im Jahr 2004 in die Geschäfte. Diese Ausgabe ist eine Neuauflage aus dem Jahr 2019. Louise Erdrich ist die Enkelin eines Indianerhäuptling und sie gehört zum Stamm der Chippewa. Das Wissen um die Charaktere und Erlebnisse ihrer Vorfahren ließ Frau Erdrich auch in dem Buch Der Club der singenden Metzger einfließen. Fidelis Waldvogel vermählt sich mit Eva, der Braut seines besten Freundes. Dieser starb im 1. Weltkrieg und nahm ihm sterbend im Schützengraben das Versprechen ab, die schwangere Eva zu heiraten. In Deutschland sieht Fidelis nach dem verlorenen Krieg keine Perspektive und er wandert aus. In Amerika baut er für sich und seine Familie eine Existenz auf. Der zweite Erzählstrang handelt von einer jungen Frau mit Namen Delphine. Die ist zunächst mit einem jungen Mann unterwegs. Die beiden verdienen ihr Geld mit Akrobatik und schlagen sich so mehr schlecht als recht durch. Fidelis lässt sich in dem kleinen Ort Argus nieder. Hier treffen auch die beiden Frauen Eva und Delphine aufeinander und sie werden zu guten Freundinnen. Der Club der singenden Metzger hat nur sehr wenig mit Gesang und Frohsinn zu tun. Einzig die Tatsache, dass Fidelis gerne und gut sang, war wohl für den Titel verantwortlich. Mir war das Buch anfangs zu anstrengend und ich wollte es schon abbrechen. Das tat ich dann doch nicht und jetzt bin ich froh. Es hat einige Längen und die epische Sprache sowie die detaillierten Beschreibungen einzelner Geschehnisse, gefielen mir nicht gut. Aber als die Zusammenhänge immer klarer wurden und der Schluss einige Überraschungen für mich bereit hielt, war ich froh, dass ich es nicht abgebrochen habe. Der Club der singenden Metzger verdient Aufmerksamkeit und die Botschaft hinter der Geschichte lässt den gewissenhaften Leser so schnell nicht los. #DerClubDerSingendenMetzger #NetGalleyDE

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    1/5

    14.03.2021

    eBook (ePUB)

    ein schrecklich trauriges Buch

    Ich habe das Buch nach 140 Seiten weggelegt. Brutal, eklig und traurig. Die Autorin suhlt sich in Bildern vom Sterben in allen möglichen Varianten. Nichts für mich.

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