Produktbild: Totenland
Band 1

Totenland Ein Jens-Druwe-Roman

Aus der Reihe Inspektor Jens Druwe
13

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3460-9

Beschreibung

Rezension

»Spannend und zugleich historisch aufschlussreich« Claudia Resthöft ("Ostholsteiner Anzeiger")
»Das Spannungsverhältnis zwischen Wahrheitssuche im Unrechtsstaat, persönlicher Schuld und einem Polizeiapparat, der über Leichen geht, macht ›Totenland‹ zu einem außergewöhnlichen Krimi.« ("STERN")
»Michael Jensen zeichnet mit seinem Debütroman Totenland ein beeindruckendea Bild von Deutschland gegen Ende des Zweiten Weltkrieges.« ("Main Post")
»Die Stärke des Buches liegt in der Intensität, mit der der Autor nicht nur sich selbst zwingt sich mit der Schuldfrage auseinanderzusetzen.« ("Bayerischer Rundfunk")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/3,2 cm

Gewicht

398 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3460-9

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    22.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi, der in den letzten...

    Ein Krimi, der in den letzten Kriegstagen im April 1945 spielt. Die Briten " stehen vor der Tür " die aufgescheuchten Nazigrößen möchten über die Rattenlinien verschwinden. In diesem aufgeheiztem Umfeld geschieht ein Mord an einem Parteifunktionär .. Gute Idee, spannend gemacht

  • Pip

    aus Belm

    5/5

    21.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    ein neuer Autor, eigentlich…

    ein neuer Autor, eigentlich Arzt und Therapeut, vielleicht kommt daher diese Empathie die er seinen Lesern mitgibt. Er verwendet Wörter die der eine oder andere nachschlagen muss, dazu Gedichtzeilen von teilweise heute unbekannten Dichtern, aber alles trifft ins Schwarze Er gibt Opfern ein fiktives Gesicht um es uns leichter zu machen das Grauen zu sehen und Mitleid für die Opfer und Abscheu für die Täter zu empfinden. Denn wie er selber schreibt ist ein Schicksal das wir einer Person zu ordnen können besser zu verarbeiten als abstrakte Zahlen. Wir werden mit dem Trauma von Kriegsverletzten, KZ Häftlingen, versteckten Juden und Flüchtlingen konfrontiert alles fiktive Personen aber ihr Schicksal geht uns nahe. Das Buch hat sein Ziel erreicht, gleichzeitig ist es ein sehr spannender Krimi der gut unterhält obwohl man ab der Mitte den Mörder kennt. Die besondere Situation zum Ende des zweiten Weltkrieg macht es , dass es bis zum Ende sehr spannend bleibt.

  • leseratte1310

    5/5

    03.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert

    Ende April 1945: Kurz vor Ende des Krieges wird Jens Druwe, der im Krieg schwer verletzt wurde und daher nicht mehr kriegstauglich ist, als Polizist nach Schleswig-Holstein abkommandiert. Dann wird ein NSDAP-Funktionär ermordet und seine Vorgesetzten haben schnell einen Täter zur Hand. Ob Schuldig oder nicht, das interessiert sie nicht. Doch Druwe glaubt nicht an die Schuld des verdächtigten Ludwig Steinfeld. Er will den wahren Täter finden und zur Rechenschaft ziehen. Unterstützt wird er bei den Ermittlungen von der Schwester Seinfelds. Es ist ein interessanter und spannender Krimi, der in einer furchtbaren Zeit spielt. Obwohl die Alliierten immer näher rücken und das Kriegsende vorauszusehen ist, haben die Nazis alles noch in der Hand. Sie bestimmen immer noch und sie entscheiden, wer als Täter in Frage kommt. Der aus dem Konzentrationslagers Fuhlsbüttel entflohene Häftling ist für sie der perfekte Schuldige. Druwe bekommt es mit überzeugten Nazis zu tun, mit Menschen, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehen und auch solchen, die anderen helfen in schrecklichen Zeiten. Er ist ein desillusionierter Mensch, der schon einiges hinter sich hat. Jens Druwe ist nie in die Partei eingetreten und es belastet ihn, dass er sich nicht energisch gegen das Regime gestellt hat. Daher war er einigen schon länger ein Dorn im Auge und nun stößt er mit seiner Meinung auf Widerstände. Doch dem ehemaligen Kriminalbeamten ist die Wahrheitsfindung immer noch wichtig. Es ist eine sehr authentisch beschriebene Geschichte, bei der der Kriminalfall neben dem Zeitgeschehen fast schon eine Nebenrolle spielt. Ein lesenswerter und spannender Krimi, der einen nicht so schnell loslässt.

  • Bewertung

    aus Shanna 1512

    5/5

    04.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend und zerstörend

    Aus dem Klappentext Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt. .... wie steht es im Buch: Druwe, durch dich habe ich gelernt, dass die Welt nicht nur Schwarz, oder Weiß ist. Durch dich habe ich ein großes Grau kennenlernen dürfen... Wie wahr ist diese Aussage von Ludwig Steinfeld, dem Roten Ludwig, der 12 Jahre nur wegen seiner politischen Gesinnung im KZ saß... Wie wichtig ist sie gerade in der heutigen Zeit , in der die Braune Soße wieder hochkocht. Wie wichtig ist es, dass man nicht vergessen darf. Jens Druwe zeigt dem Leser, wie nahe Täter- und Opferschaft beieinander liegen. Dem Autor ist ein Buch gelungen, dass spannend und zerstörend zu gleich ist. Es regt zum Nach-und Umdenken an. Die Recherchen für Buch sind ausgesprochen gut und der Autor erklärt im Abspann, was Fiktion ist und was geschichtlich belegt. Ein Kriminalfall, gepaart mit Zeitgeschichte und sehr authentischen Hauptprotagonisten, machen es zu einem Werk, welches sich zu Lesen lohnt. Ich möchte es all denen ans Herz legen, die ein Buch mit Tiefgang suchen und bewerte es mir 5 Sternen.

  • yellowdog

    4/5

    19.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    lesenswert

    Totenland ist ein Buch, das mich aufgrund des Zeitpunktes der Handlung an die Romane von Susanne Goga oder Volker Kutscher erinnert. Dabei ist der hier der Zeitpunkt sogar noch prekärer, 1945 kurz von Ende des Krieges. Es beginnt recht hart mit der Flucht eines langjährig Gefangenen aus einem KZ. Bei diesen Passagen bin ich mir sicher, dass der Autor die Bücher von Primo Levi kennt. Die Beschreibungen sind sehr glaubwürdig. Die der Täter sind nicht ganz so zwingend. Jens Druwe, ein desillusionierter Polizist, steht im Mittelpunk. Die Frage nach Schuld und Mittäterschaft durchzieht den Roman. Der Roman besitzt durchaus spannende Momente, weswegen ich nicht gerne mehr von der Handlung erzählen möchte. Ein lesenswerter Roman!

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