Produktbild: Kukolka

Kukolka Roman

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/3 cm

Gewicht

307 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3539-2

Beschreibung

Rezension

»Lux erzählt eine erschütternde Geschichte mit einer Heldin, die man nicht mehr vergisst.« Cornelia Wolter Lokalzeitung 20190531

Produktdetails

Verkaufsrang

48917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

375

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/3 cm

Gewicht

307 g

Farbe

Messing / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3539-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • IrinaR_2605

    5/5

    16.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein schmerzhaftes Werk von erschreckender Realität

    Samira - die Protagonistin des Romans - erlebt in ihrer Kindheit die Hölle auf Erden. Sie wächst in einem Kinderheim auf, flüchtet auf eigene Gefahr, begegnet anderen Jugendlichen von der Straße, bettelt und stiehlt, um zu überleben. Ihr ungebrochener Traum aber bleibt. Sie will unbedingt ihre alte Freundin aus dem Kinderheim, die von einem deutschen Paar adoptiert wurde, wieder finden und glücklich sein. ✨ Dafür zahlt sie einen ungeheuren Preis. Dieser Roman ist ein schmerzhaftes Werk von erschreckender Realität. Kindesmissbrauch, Vergewaltigungen, Menschenhandel und Prostitution - es schnürt einem den Hals zu beim Lesen! Da solche Schicksale leider doch öfter vorkommen, als wir es uns vorstellen können, ist es um so wichtiger dafür sensibilisiert zu werden.

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    16.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    TW: Gewalt und sexuelle…

    TW: Gewalt und sexuelle Übergriffe an Minderjährigen, Drogenmissbrauch KUKOLKA Lana Lux Ukraine, in den 90er Jahren: Die 7-jährige Samira wächst in einem Waisenhaus unter härtesten Bedingungen auf. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird hart bestraft. Zuneigung oder Liebe gibt es keine. Als ihre einzige Freundin Marina von einer deutschen Familie adoptiert wird und diese ihr ein paar Wochen später ein Paket aus Deutschland mit einer echten Barbie schickt, wird „Deutschland“ für die kleine Samira der Strohalm, der sie die nächsten Jahre über Wasser halten wird. Eines Tages möchte sie in diesem Land leben! In einer Nacht, als Samira wieder einmal bestraft wird und nicht schlafen darf, reißt sie aus dem Waisenhaus aus. Sie möchte einen Bus nach Deutschland nehmen. Aber dieses Unterfangen stellt sich für eine 9-Jährige, ohne Geld und Pass, als schwierig heraus. Während sie die nächsten Tage am Bahnhof rumlungert, lernt sie einen Mann namens Rocky kennen. Dieser verspricht ihr das Busticket nach Deutschland zu bezahlen, wenn sie ihn nach Hause begleitet und ihm dort einen Gefallen erweist … Lana Lux hat ein ergreifendes Buch geschrieben, einen Pageturner, der brutaler nicht sein könnte. Von der ersten Seite an habe ich mit Samira gelitten, mich nach einem Happy End gesehnt. Die Sprache ist oft derb. Am meisten schockiert mich, dass dieses Buch eine Geschichte erzählt, die bestimmt unzählige Male auf der Welt stattfindet - wahrscheinlich sogar gerade jetzt in diesem Lesemoment - wir aber in einer Parallelwelt sitzen und nichts dagegen ausrichten können. Fazit: Dieses Buch hat mich sehr berührt und wird mit Sicherheit in meine #highlights2023 einziehen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    16.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige KIndheit

    TW: Gewalt und sexuelle Übergriffe an Minderjährigen, Drogenmissbrauch KUKOLKA Lana Lux Ukraine, in den 90er Jahren: Die 7-jährige Samira wächst in einem Waisenhaus unter härtesten Bedingungen auf. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird hart bestraft. Zuneigung oder Liebe gibt es keine. Als ihre einzige Freundin Marina von einer deutschen Familie adoptiert wird und diese ihr ein paar Wochen später ein Paket aus Deutschland mit einer echten Barbie schickt, wird „Deutschland“ für die kleine Samira der Strohalm, der sie die nächsten Jahre über Wasser halten wird. Eines Tages möchte sie in diesem Land leben! In einer Nacht, als Samira wieder einmal bestraft wird und nicht schlafen darf, reißt sie aus dem Waisenhaus aus. Sie möchte einen Bus nach Deutschland nehmen. Aber dieses Unterfangen stellt sich für eine 9-Jährige, ohne Geld und Pass, als schwierig heraus. Während sie die nächsten Tage am Bahnhof rumlungert, lernt sie einen Mann namens Rocky kennen. Dieser verspricht ihr das Busticket nach Deutschland zu bezahlen, wenn sie ihn nach Hause begleitet und ihm dort einen Gefallen erweist … Lana Lux hat ein ergreifendes Buch geschrieben, einen Pageturner, der brutaler nicht sein könnte. Von der ersten Seite an habe ich mit Samira gelitten, mich nach einem Happy End gesehnt. Die Sprache ist oft derb. Am meisten schockiert mich, dass dieses Buch eine Geschichte erzählt, die bestimmt unzählige Male auf der Welt stattfindet - wahrscheinlich sogar gerade jetzt in diesem Lesemoment - wir aber in einer Parallelwelt sitzen und nichts dagegen ausrichten können. Fazit: Dieses Buch hat mich sehr berührt und wird mit Sicherheit in meine #highlights2023 einziehen.

  • Elena Ma

    aus Duisburg

    4/5

    11.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr wahrheitsgemäß, ohne den Leser zu schonen

    Sehr mitreißend, vor allem zum Ende hin. Die Geschichte wahrheitsgemäß, ohne den Leser zu schonen. Doch von dem Ende war ich leider enttäuscht, da ich mir erhofft hatte, dass es ein Happy End gibt. Aber ich gehe davon aus, dass die Autorin genau das vermeiden wollte, um den harten Nachgeschmack des Schicksal des Hauptcharakters zu bewahren. Und um den Lesern die Augen zu öffnen für eine Welt mit der man sich nur ungern auseinandersetzen möchte.

  • Sursulapitschi

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB)

    Erschütternd und authentisch

    Samira ist sieben Jahre alt und lebt in einem russischen Waisenhaus. Das Leben dort ist hart, aber sie kennt es nicht anders. Es fällt ihr viel leichter, sich den strengen Regeln zu beugen, wie Kindern, die erst später in diesem Waisenhaus gelandet sind. Samira ist es gewohnt, mit wenig Essen auszukommen und versteckt für Notzeiten Brotrinden unter ihrer Matratze. Adoptiert zu werden ist der Traum aller Waisenkinder. Ihre Freundin Marina hat es geschafft. Deutsche haben sie adoptiert und Marina hat versprochen, sie nachzuholen. Als das nicht passiert, macht sich Samira alleine auf den Weg nach Deutschland. Weit kommt sie nicht. Was einem kleinen, niedlichen Mädchen allein auf der Straße so alles zustoßen kann, kann man sich ausmalen. Samira ist wunderhübsch. Alle nennen sie Kukolka, Püppchen. Direkt und schnörkellos erzählt sie hier ihre Geschichte. Aus der Sicht einer Siebenjährigen sieht die Welt anders aus. Ihr Erfahrungsschatz ist begrenzt und wenn ihr jetzt Neues begegnet, nimmt sie es dankbar an. Für sie ist es Luxus, auf dem Sofa in einem baufälligen Haus schlafen zu dürfen. Und wenn Rocky massiert werden möchte, tut sie es klaglos. Immerhin sorgt er für sie und gibt ihr meistens gut zu Essen. Dieser Bericht ist erstaunlich authentisch. Bestürzt verfolgt man, wie ein kleines Mädchen in ihr Unglück rennt und nichts dagegen tun kann. Und zunächst merkt sie noch nicht einmal, dass ihr Schlimmes widerfährt. Als es selbst ihr auffällt, ist sie 13 Jahre alt und hat keine Chance mehr. Eigentlich hatte sie nie eine. „Kukolka“ erzählt die tragische Geschichte eines russischen Mädchens und zeigt, einfach aber plastisch, wie das Leben am untersten Rand der Gesellschaft dort aussieht. Es geht um Kinder, die schutzlos sind, ausgenutzt und missbraucht werden und deren trauriges Schicksal vorgezeichnet zu sein scheint. Dieses Buch liest sich leicht und fesselt. Selten habe ich so schnell ein Buch gelesen, obwohl man es nicht als Vergnügen bezeichnen kann. Es ist ein erschütterndes Buch, aber durch und durch lesenswert.

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