Produktbild: Conquistadoren und Azteken

Conquistadoren und Azteken Cortés und die Eroberung Mexikos

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Abbildungen

mit 27 Abbildungen und 11 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

22,4/15,3/3,3 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73399-4

Beschreibung

Rezension

"Eine gut lesbare, reflektierte und sehr fundierte Monographie über die Eroberung Mexikos.

Historische Zeitschrift, Sebastian Dorsch

"Die Geschichte, wie wir sie kannten, stimmt nicht. Stefan Rinke, Lateinamerikanist (), räumt mit diesem Bild gründlich auf.

Frankfurter Rundschau, Arno Widmann

"Hubers originelle Studie liefert eine äußerst lesenswerte Lektüre auf neuestem Forschungsstand.

Schweiz am Wochenende, Samuel Thomi

"Anschaulich und gut lesbar."


Neue Presse



(Rinke) stellt die Motive, Perspektiven und Hintergründe der einzelnen Akteure differenziert heraus und räumt ganz nebenbei mit Mythen auf, die sich bis heute um die Eroberung Amerikas ranken.

Spektrum der Wissenschaft, Sebastian Hollstein

"Ein leidenschaftlich erzähltes Geschichtsbuch.

Studiosus

"Ein Überblickswerk zur Eroberung des Aztekenreiches, das die Quellen auswertet und dem Leser einen guten Überblick über die historischen Ereignisse bietet.

Amerindian Research

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Abbildungen

mit 27 Abbildungen und 11 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

22,4/15,3/3,3 cm

Gewicht

635 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-73399-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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die zwei Seiten der Medaille

Bewertung am 10.06.2019

Bewertungsnummer: 331385

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wird die Eroberung Mesoamerikas durch die Spanier zum Thema, so driftet die Diskussion in den meisten Fällen hin zu einem von zwei Erzählsträngen: die Conquista als glorreicher Abenteuerfeldzug einer kleinen Gruppe von Pionieren, oder als grausamer Feldzug von goldsüchtigen europäischen Tyrannen, gegen die die naiven Indigenen keinerlei Chance gehabt hätten. Beide Darstellungen beinhalten ein Stück Wahrheit, und doch stimmt beides nicht. Stefan Rinke stellt in diesem wunderbaren Buch so einiges richtig. Denn ohne die Mithilfe zahlloser indigener Verbündeter hätten die Spanier nie an Boden gewinnen können. Der Autor bezieht sich in seiner Rekonstruktion der Ereignisse sowohl auf spanische wie auch indigene Quellen, sowie die neuesten Forschungsergebnisse. Diese lassen auf eine weitaus differenziertere und komplexere Entwicklung schließen, als bisher allgemein angenommen. Besonders wird betont, dass sich die verschiedenen indigenen Stämme Mesoamerikas nicht so einfach in eine hilflose Opferrolle drängen lassen, gehörten ausgeklügelte Kampftaktiken und Täuschungsmanöver doch schon lange vor der Ankunft der Spanier zum militärischen Repertoire der Stammesführer, und gegenseitige Eroberungen und Unterwerfungen hatten eine lange Tradition. So entsteht ein angenehm entromantisierter Blick auf dieses einschneidende geschichtliche Ereignis, und nebenbei erfährt man zahlreiche spannende Details über die vorspanischen Völker und Kulturen Mesoamerikas. Ein ungemein lesenswertes Buch.

die zwei Seiten der Medaille

Bewertung am 10.06.2019
Bewertungsnummer: 331385
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wird die Eroberung Mesoamerikas durch die Spanier zum Thema, so driftet die Diskussion in den meisten Fällen hin zu einem von zwei Erzählsträngen: die Conquista als glorreicher Abenteuerfeldzug einer kleinen Gruppe von Pionieren, oder als grausamer Feldzug von goldsüchtigen europäischen Tyrannen, gegen die die naiven Indigenen keinerlei Chance gehabt hätten. Beide Darstellungen beinhalten ein Stück Wahrheit, und doch stimmt beides nicht. Stefan Rinke stellt in diesem wunderbaren Buch so einiges richtig. Denn ohne die Mithilfe zahlloser indigener Verbündeter hätten die Spanier nie an Boden gewinnen können. Der Autor bezieht sich in seiner Rekonstruktion der Ereignisse sowohl auf spanische wie auch indigene Quellen, sowie die neuesten Forschungsergebnisse. Diese lassen auf eine weitaus differenziertere und komplexere Entwicklung schließen, als bisher allgemein angenommen. Besonders wird betont, dass sich die verschiedenen indigenen Stämme Mesoamerikas nicht so einfach in eine hilflose Opferrolle drängen lassen, gehörten ausgeklügelte Kampftaktiken und Täuschungsmanöver doch schon lange vor der Ankunft der Spanier zum militärischen Repertoire der Stammesführer, und gegenseitige Eroberungen und Unterwerfungen hatten eine lange Tradition. So entsteht ein angenehm entromantisierter Blick auf dieses einschneidende geschichtliche Ereignis, und nebenbei erfährt man zahlreiche spannende Details über die vorspanischen Völker und Kulturen Mesoamerikas. Ein ungemein lesenswertes Buch.

Die gekaperte Rebellion

S.A.W am 05.02.2019

Bewertungsnummer: 1170470

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die größte Zivilisationskatastrophe war die Entdeckung Amerikas, jedenfalls aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es im Jahr 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles, was es in der alten Welt gab. Tenochtitilan hatte 100.000 Einwohner, mehr als Paris, allein im Tal von Mexiko lebten 2 Millionen Indigene. Rinke geht nochmals alle Quellen zur Eroberung Mexikos durch. Die Gier der Spanier, die bereits alle Kariben versklavt hatten, vermutete Gold bei Mayas und Azteken. Cortes zettelte einen Aufstand gegen die Azteken an und setzte sich an die Spitze der Rebellion. Indianische Verbündete zerstörten die Hauptstadt, danach eroberten die Spanier ganz Mexiko, indem sie weiterhin die Stämme gegeneinander ausspielten. 90 % der Indianer starben innerhalb von 30 Jahren an Pocken, Grippe und Masern, gegen die das Immunsystem der Indigenen machtlos war. So konnten sie sich nicht dagegen wehren, dass die Spanier sie durch das System der Encomiendas allmählich versklavten. Europäische Landwirtschaft mit Pflug und Pferden führte zur Bodenerosion und Hunger. Rinke zerstört alle Hagiographien über die zivilisatorische Überlegenheit der Spanier. Die von Cortes kolportierten glorreichen Siege für das Christentum entpuppen sich als Massaker ohne jede Skrupel. Die Priester zerstören alle Zeugnisse der mexikanischen Kultur, vor allem alle auf Rindenpapier geschriebenen Bücher. Der Kriegsverlauf ist nichts Neues, seine Interpretation aber wohl. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

Die gekaperte Rebellion

S.A.W am 05.02.2019
Bewertungsnummer: 1170470
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die größte Zivilisationskatastrophe war die Entdeckung Amerikas, jedenfalls aus der Sicht der Indianer. Von denen gab es im Jahr 1492 80 Millionen, ihre Städte waren größer, ihre Feldfrüchte nahrhafter als alles, was es in der alten Welt gab. Tenochtitilan hatte 100.000 Einwohner, mehr als Paris, allein im Tal von Mexiko lebten 2 Millionen Indigene. Rinke geht nochmals alle Quellen zur Eroberung Mexikos durch. Die Gier der Spanier, die bereits alle Kariben versklavt hatten, vermutete Gold bei Mayas und Azteken. Cortes zettelte einen Aufstand gegen die Azteken an und setzte sich an die Spitze der Rebellion. Indianische Verbündete zerstörten die Hauptstadt, danach eroberten die Spanier ganz Mexiko, indem sie weiterhin die Stämme gegeneinander ausspielten. 90 % der Indianer starben innerhalb von 30 Jahren an Pocken, Grippe und Masern, gegen die das Immunsystem der Indigenen machtlos war. So konnten sie sich nicht dagegen wehren, dass die Spanier sie durch das System der Encomiendas allmählich versklavten. Europäische Landwirtschaft mit Pflug und Pferden führte zur Bodenerosion und Hunger. Rinke zerstört alle Hagiographien über die zivilisatorische Überlegenheit der Spanier. Die von Cortes kolportierten glorreichen Siege für das Christentum entpuppen sich als Massaker ohne jede Skrupel. Die Priester zerstören alle Zeugnisse der mexikanischen Kultur, vor allem alle auf Rindenpapier geschriebenen Bücher. Der Kriegsverlauf ist nichts Neues, seine Interpretation aber wohl. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

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Conquistadoren und Azteken

von Stefan Rinke

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  • Inhalt

    Vorwort

    1 Einleitung

    2 Aufbruch in die Neue Welt

    3 Die Expedition beginnt

    4 Die Welt der Azteken

    5 Totonacapan

    6 Tlaxcala

    7 Tenochtitlan

    8 Krieg und Zerstörung

    9 Endlose Conquista

    10 Das Erbe der Conquista

    11 Schlussbetrachtung

    Anhang

    Anmerkungen

    Quellen- und Literaturverzeichnis

    Glossar

    Bildnachweis

    Personenregister

     Kartenverzeichnis

    Karte 1 Die Karibik 1492–1519 .

    Karte 2 Die Fahrten von Hernández de Córdoba und Juan de Grijalva (1517 und 1518)

    Karte 3 Die Fahrt von Cortés bis Potonchán

    Karte 4 Das Tal von Mexiko um 1519

    Karte 5 Expansion des Aztekenreichs (1427–1515)

    Karte 6 Der Zug nach Tenochtitlan 1519

    Karte 7 Tal von Tlaxcala

    Karte 8 Tenochtitlan 1519

    Karte 9 Die Flucht nach Tlaxcala

    Karte 10 Feldzüge im Tal von Mexiko 1521

    Karte 11 Expansionen 1521