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Friedrich der Große König von Preußen. Eine Biographie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2022

Abbildungen

mit 32 Abbildungen und 19 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

718

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/5 cm

Gewicht

975 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Frederick the Great. King of Prussia

Übersetzt von

Andreas Nohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71832-8

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.10.2022

Abbildungen

mit 32 Abbildungen und 19 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

718

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/5 cm

Gewicht

975 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Frederick the Great. King of Prussia

Übersetzt von

Andreas Nohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71832-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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Eine der besten Biografien, die...

Bewertung am 07.08.2020

Bewertungsnummer: 382627

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine der besten Biografien, die ich je gelesen habe. Hier steht nicht der König im Vordergrund, sondern der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen. Informativ und sehr unterhaltsam.

Eine der besten Biografien, die...

Bewertung am 07.08.2020
Bewertungsnummer: 382627
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine der besten Biografien, die ich je gelesen habe. Hier steht nicht der König im Vordergrund, sondern der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen. Informativ und sehr unterhaltsam.

Ein grausamer Militarist

S.A.W am 18.02.2019

Bewertungsnummer: 1173583

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedrich der Große wurde im Geschichtsunterricht rauf und runter gebetet, man glaubte daher alles über ihn zu wissen: Genialer Feldherr, Begründer der preußischen Großmachtstellung Schöngeist und Philosoph. Banning zeigt auf, wie neue Quellen die alten Interpretationen vom Sockel stürzen, wenn man die Tatsachen kennt. Ein von seinem gewalttätigen Vater schwerst traumatisierter Homosexueller, der zusehen musste, wie der Vater seinen Geliebten erschießen ließ, der in Panik nach England zu flüchten versuchte und dann zwangskaserniert wurde, dem Vater die Füße küssen musste, um zu überleben – das hat nichts Heroisches, erklärt aber die Psychopathologie des grandiosen Hasardeurs, der das Leben seiner Untertanen 20 Jahre lang rücksichtslos aufs Spiel setzte, jede Menge Kriegsverbrechen beging, und nur durch Zufall nicht so vernichtet wurde wie sein großer Bewunderer Adolf Hitler. Durch Brechen aller europäischen Konventionen hatte er sich ebenso wie die Nazis eine Koalition übermächtiger Feinde eingehandelt (Frankreich, Österreich, Schweden, Russland, das Deutsche Reich). Der völligen Vernichtung entging Preußen nur durch die Uneinigkeit seiner Gegner, die sich, anders als später die Alliierten nicht per Funk und Telefon absprechen konnten. Durch Zwangsrekrutierungen und Verheizen seiner Soldaten entvölkerte er Preußen derart, dass er die Frauen des Königreichs Sachsens rauben musste, um wieder ein Volk zu haben. Hitler fühlte sich durch Friedrichs Tradition moralisch gedeckt und war derselbe Hasardeur, hoffte bis zuletzt auf ein Wunder, wie es Friedrich durch den Tod der Zarin widerfuhr. Sicher hat Friedrich wunderschöne Schlösser bauen lassen, wo er parlieren, philosophieren und Flöte spielen konnte. Das Geld für seinen Luxus und seine Armeen hatte er, weil dem König fast alles Land gehörte. Seine ausgepressten Untertanen müssen aber den abgehobenen Lebenswandel ihre feudalen Diktators als Hohn empfunden haben. Nachträglich wir mir erst klar, wie wir als Schüler im Geschichtsunterricht indoktriniert und in die Irre geführt wurden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

Ein grausamer Militarist

S.A.W am 18.02.2019
Bewertungsnummer: 1173583
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedrich der Große wurde im Geschichtsunterricht rauf und runter gebetet, man glaubte daher alles über ihn zu wissen: Genialer Feldherr, Begründer der preußischen Großmachtstellung Schöngeist und Philosoph. Banning zeigt auf, wie neue Quellen die alten Interpretationen vom Sockel stürzen, wenn man die Tatsachen kennt. Ein von seinem gewalttätigen Vater schwerst traumatisierter Homosexueller, der zusehen musste, wie der Vater seinen Geliebten erschießen ließ, der in Panik nach England zu flüchten versuchte und dann zwangskaserniert wurde, dem Vater die Füße küssen musste, um zu überleben – das hat nichts Heroisches, erklärt aber die Psychopathologie des grandiosen Hasardeurs, der das Leben seiner Untertanen 20 Jahre lang rücksichtslos aufs Spiel setzte, jede Menge Kriegsverbrechen beging, und nur durch Zufall nicht so vernichtet wurde wie sein großer Bewunderer Adolf Hitler. Durch Brechen aller europäischen Konventionen hatte er sich ebenso wie die Nazis eine Koalition übermächtiger Feinde eingehandelt (Frankreich, Österreich, Schweden, Russland, das Deutsche Reich). Der völligen Vernichtung entging Preußen nur durch die Uneinigkeit seiner Gegner, die sich, anders als später die Alliierten nicht per Funk und Telefon absprechen konnten. Durch Zwangsrekrutierungen und Verheizen seiner Soldaten entvölkerte er Preußen derart, dass er die Frauen des Königreichs Sachsens rauben musste, um wieder ein Volk zu haben. Hitler fühlte sich durch Friedrichs Tradition moralisch gedeckt und war derselbe Hasardeur, hoffte bis zuletzt auf ein Wunder, wie es Friedrich durch den Tod der Zarin widerfuhr. Sicher hat Friedrich wunderschöne Schlösser bauen lassen, wo er parlieren, philosophieren und Flöte spielen konnte. Das Geld für seinen Luxus und seine Armeen hatte er, weil dem König fast alles Land gehörte. Seine ausgepressten Untertanen müssen aber den abgehobenen Lebenswandel ihre feudalen Diktators als Hohn empfunden haben. Nachträglich wir mir erst klar, wie wir als Schüler im Geschichtsunterricht indoktriniert und in die Irre geführt wurden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

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Friedrich der Große

von Tim Blanning

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