Produktbild: Friedrich der Große

Friedrich der Große König von Preußen. Eine Biographie

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Abbildungen

mit 32 Abbildungen und 19 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

718

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/5 cm

Gewicht

977 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

2

Originaltitel

Frederick the Great. King of Prussia

Übersetzt von

Andreas Nohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71832-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2019

Abbildungen

mit 32 Abbildungen und 19 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

718

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/5 cm

Gewicht

977 g

Farbe

Tanne / Beige

Auflage

2

Originaltitel

Frederick the Great. King of Prussia

Übersetzt von

Andreas Nohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71832-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine der besten Biografien, die...

    Eine der besten Biografien, die ich je gelesen habe. Hier steht nicht der König im Vordergrund, sondern der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen. Informativ und sehr unterhaltsam.

  • S.A.W

    5/5

    18.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grausamer Militarist

    Friedrich der Große wurde im Geschichtsunterricht rauf und runter gebetet, man glaubte daher alles über ihn zu wissen: Genialer Feldherr, Begründer der preußischen Großmachtstellung Schöngeist und Philosoph. Banning zeigt auf, wie neue Quellen die alten Interpretationen vom Sockel stürzen, wenn man die Tatsachen kennt. Ein von seinem gewalttätigen Vater schwerst traumatisierter Homosexueller, der zusehen musste, wie der Vater seinen Geliebten erschießen ließ, der in Panik nach England zu flüchten versuchte und dann zwangskaserniert wurde, dem Vater die Füße küssen musste, um zu überleben – das hat nichts Heroisches, erklärt aber die Psychopathologie des grandiosen Hasardeurs, der das Leben seiner Untertanen 20 Jahre lang rücksichtslos aufs Spiel setzte, jede Menge Kriegsverbrechen beging, und nur durch Zufall nicht so vernichtet wurde wie sein großer Bewunderer Adolf Hitler. Durch Brechen aller europäischen Konventionen hatte er sich ebenso wie die Nazis eine Koalition übermächtiger Feinde eingehandelt (Frankreich, Österreich, Schweden, Russland, das Deutsche Reich). Der völligen Vernichtung entging Preußen nur durch die Uneinigkeit seiner Gegner, die sich, anders als später die Alliierten nicht per Funk und Telefon absprechen konnten. Durch Zwangsrekrutierungen und Verheizen seiner Soldaten entvölkerte er Preußen derart, dass er die Frauen des Königreichs Sachsens rauben musste, um wieder ein Volk zu haben. Hitler fühlte sich durch Friedrichs Tradition moralisch gedeckt und war derselbe Hasardeur, hoffte bis zuletzt auf ein Wunder, wie es Friedrich durch den Tod der Zarin widerfuhr. Sicher hat Friedrich wunderschöne Schlösser bauen lassen, wo er parlieren, philosophieren und Flöte spielen konnte. Das Geld für seinen Luxus und seine Armeen hatte er, weil dem König fast alles Land gehörte. Seine ausgepressten Untertanen müssen aber den abgehobenen Lebenswandel ihre feudalen Diktators als Hohn empfunden haben. Nachträglich wir mir erst klar, wie wir als Schüler im Geschichtsunterricht indoktriniert und in die Irre geführt wurden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“

  • DA

    aus Baden-Württemberg

    4/5

    29.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine anderer Blickwinkel!

    Das Buch war Kalt. Tim Blanning beschreibt Friedrich den Großen von einer ganz anderen Perspektive. Wer hätte gedacht, dass sein Beiname „der Große“ schon von Anfang an geplant gewesen sein könnte? Vorab: ich denke diese Biographie ist aufgrund Fachbegriffe und politischem Inhalt eher für Fortgeschrittene als für Anfänger geeignet. Einfach ausgedrückt beschränkt es sich vorerst kritisch auf den König und seine Person, weswegen ich dieses Buch nicht als die erste Biografie empfehlen würde die man über Friedrich II. gelesen haben sollte. Von seiner Kindheit bis hin zur Jugend in Rheinsberg, seine Thronbesteigung, seine Regierung, das Alter und der Tod: was das Gesamtwerk betrifft begiebt sich der Autor sehr ins Detail in Bezug auf die politische Situation vom 18. Jahrhundert, Friedrichs Regentschaft und die Schlesischen Kriege (es ist erwähnenswert, dass jeder Feldzug genauestens beschrieben wurde mit Abbildungen von Karten). Ich hätte mir gewünscht, dass wir hier noch mehr Einblicke zu Friedrichs Person und dessen privaten Leben und Umfeld bekommen hätten. Man verschafft sich einen Blick auf seine kaltblütige Seite, seine Einstellung gegenüber der Kirche und der Religon wo er meiner meiner Meinung nach stark von Voltaire beeinflusst wurde und nicht zu vergessen seine durch den Narzissmus geprägte Kindheit. Ich empfehle für diejenigen die Friedrich II. noch nicht „kennen“ sich erst anderweitig über den Monarchen zu erkundigen und zu guter letzt unbedingt zu dieser Biografie zu greifen, denn es ist wie eine Vollendung zur Erkundung Friedrichs des Großen!

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