Produktbild: Falschaussage
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Falschaussage Eine wahre Geschichte

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Rezension

»Ein Buch, das im Genre True Crime in der obersten Liga spielt.«

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1585 KB

Originaltitel

A FALSE REPORT A True Story of Rape in America -

Übersetzt von

Henning Dedekind

Sprache

Deutsch

EAN

9783641216009

Rezension

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1585 KB

Originaltitel

A FALSE REPORT A True Story of Rape in America -

Übersetzt von

Henning Dedekind

Sprache

Deutsch

EAN

9783641216009

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  • Bewertung

    aus Thun

    4/5

    29.04.2019

    eBook (ePUB)

    Spannendes Buch, das besser geordnet sein könnte

    Leider etwas viele Zeit-/Ortsprünge, was ich mühsam finde, da dem Ablauf so nur schwierig zu folgen ist. Inhaltlich aber, auch da wahr, spannend.

  • ShivaJoey

    aus Wuppertal

    5/5

    06.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Kurz gesagt: die Thematik von…

    Kurz gesagt: die Thematik von "Falschaussage" packte mich direkt, so dass ich das Buch direkt in einem Rutsch heruntergelesen habe. Der Plot überspielt den simplen Schreibstil und erinnert an Krimis ala Tess Gerritsen oder Katy Reichs. Es ist jedoch kein typischer Thriller, denn zwischendrin werden immer mal wieder Statistiken und wissenschaftliche Fakten eingestreut. Kein Wunder, denn der Roman basiert auf einer wahren Geschichte. Dabei geht es um das sowieso schon sehr heikle Thema der Vergewaltigung und der Unterstellung einer Lüge. Was das Buch in meinen Augen so brisant macht ist, dass es gerade in diesem Buch um reale Vorkommnisse geht, was dem Leser vor Augen führt, was alles in der Opferrolle noch nach der schon schrecklichen Tat auf einen zukommen kann. Interessant war auch das ganze drum herum, die geschichtlichen Fakten, wie, wo und von wem zum Beispiel das "Rape Kit" hergestellt wurde und warum es zu einem Standardverfahren in den Krankenhäusern wurde. Polizeiverfahren werden erklärt, ihre Herkunft und die passende Durchführung und es gibt auch immer die passenden Belege dazu, welche man an den richtigen Stellen nachlesen kann. Manchmal sind diese Passagen ein wenig erdrückend durch die ganzen Informationen, jedoch gleichzeitig auch zutiefst spannend, da sie einem Laien die Entwicklung der Polizeiarbeit, besonders im Hinblick auf die Aufarbeitung von Vergewaltigungen, nahebringt. Der Thriller kommt in all den anderen Passagen zur Geltung. Man bekommt in einem spannenden Prosa-Stil die Sichtweise der Opfer, des Täters und der Polizei erzählt. Die zwei Autoren beleuchten gut die emotionale Seite der drei Parteien. Man fühlt sich in die Personen ein und hat das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Im Mittelpunkt des Buches steht ein Vergewaltigungsopfer, Marie, der man nicht glaubt und sie dazu zwingt ihre Anklage zurückzunehmen. Um Marie werden dann die Geschichten der anderen Opfer aufgebaut und die der verschiedenen Behörden und des Täters. Wie schon erwähnt, es ist vom Schreibstil ein spannender Thriller, der faktisch belegt wurde, da er auf einer wahren Begebenheit beruht. Wer auf Krimis und Thriller steht, sollte das Buch auf jedenfall lesen, um auch mal einen Blick "Hinter die Kulissen" zu bekommen. Ich fand das Buch sehr spannend und hatte es in 3 Tagen durch, Vorsicht Suchtpotential!

  • Hilal Türe

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr gelungenes True-Crime-Buch

    Zum Inhalt: Die 18-jährige Marie wird 2008 in ihrer Wohnung von einem maskierten Mann brutal vergewaltigt und erniedrigt. Als sie den Vorfall zur Anzeige bringen will, erlebt sie, wie einige Personen in ihrem Umfeld an ihren Schilderungen zweifeln und auf Distanz gehen. Kurz darauf wird sie von der Polizei auch nicht mehr als Opfer behandelt, sondern als eine Täterin, die eine Straftat vorgetäuscht haben soll. Völlig verwirrt von den Geschehnissen und geplagt von inneren Zweifeln nimmt sie ihre Anzeige zurück. Als einige Jahre später Ermittler einem unbekannten Vergewaltiger auf der Spur sind, ahnen sie noch nicht, dass die Akte Marie tatsächlich noch nicht geschlossen ist und dass es eine Verbindung zwischen den Vergewaltigungen gibt. Meine Leseerfahrung: Neugierig war ich auf Maries Geschichte, weil es sich um einen echten Fall handelt, der sich so in den USA ereignet hat. Schockierend war nicht nur die Tat an sich, sondern auch die Begleitumstände und die Behandlung des Opfers nach diesem tragischen Vorfall. Armstrong und Miller schaffen es in einem durchweg neutralen Schreibstil über die Geschehnisse zu berichten. Das ganze Buch lässt sich wie eine spannende Fernsehreportage über eine Serie an Vergewaltigungen lesen. Dabei gehen die Autoren allerdings nicht chronologisch vor, sondern geben den Lesern mit mehreren Zeitsprüngen auch Einblicke in die Nebenhandlungen. Zudem erfährt man auch viel über den Background der einzelnen Ermittler sowie über das Täterprofil, indem auch mit einigen Einschüben über dessen Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird. Auch wenn sehr viele Personen und Tatorte vorkommen, und den Leser an der Unübersichtlichkeit verzweifeln lassen, ist das Buch dennoch sehr lesenswert,  weil das Autorenduo eine lobenswerte Recherche auf die Beine gestellt hat; und zwar einerseits  über eine ausgezeichnete Ermittlungsarbeit bis hin zur erfolgreichen Festnahme des Serienvergewaltigers, aber auch andererseits über eine miserable Polizeiarbeit in Bezug auf die Behandlung des Opfers sowie den mangelnden Ehrgeiz der örtlichen Polizeibehörden, Vergewaltigungsfälle aufzuklären. Besonders beeindruckend fand ich persönlich, dass die Autoren zusätzlich allgemeine Fakten in Bezug auf sexuelle Straftaten liefern und auch mit entsprechendem Fussnotenverzeichnis ihren Tatsachenbericht untermauern. Als sachlich orientierte Juristin habe ich die umfassenden Erkenntnisse bezüglich Sexualstraftaten und die kriminalhistorische Entwicklung der polizeilichen Aufklärungsarbeit gespannt verfolgt, als emotionale Leserin wiederum habe ich mich in die Lage der Opfer hineinversetzen können und war erschüttert,  wie wenig Empathie bzw. soziale Ader manche Menschen im Rahmen der Opferhilfe zeigen. Meines Erachtens wurde dieses Buch verdienterweise mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet.  Fazit: Ein absolut packendes True Crime Buch, das fundierte Erkenntnisse vermittelt und auf Grund einer grandiosen Recherchearbeit einen umfassenden Einblick in die amerikanischen Ermittlungsmethoden sowie das Opfer-/Täterverhalten im Bereich der Sexualstraftaten gewährt.

  • frau.meln

    aus Erfurt

    4/5

    21.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schockierende Geschichte.

    Ich finde True Crime ja schon ziemlich spannend, obwohl es mich auch jedes Mal aufs neue schockt. Im Buch gibt es parallel mehrere Geschichten. Anfangs ist das wirklich schrecklich verwirrend. Jedes Mal, wenn ich mal ein paar Tage nicht weiter lesen konnte, war ich wieder völlig raus und musste erstmal wieder querlesen. Das ist leider nicht änderbar, da nunmal verschiedene Verbrechen zugrunde liegen. Aber der Schreibstil war sehr angenehm und ich kam gut durch die Seiten. Zu den Protagonisten möchte ich diesmal eigentlich gar nicht so viel sagen, weil einfach einiges an Ermittlern und Opfern mit im Spiel war. Aber es war mir durchaus möglich mich gut in die meisten hinein zu fühlen. Teilweise habe ich sogar richtig mitgelitten. Fazit: Ich sags euch. Besonders am Anfang hat mir das Buch einige schlaflose Nächte beschert. Es gibt einfach wenig angsteinflößenderes, als wenn jemand ohne Einbruchsspuren in deine Wohnung einsteigt. Jedes mal, wenn ich wieder anfangen wollte, war ich mega raus, weil ich Schwierigkeiten hatte, die Tatorte und Ofter zu unterscheiden. Es gab einfach so viele Namen und Facts. Daher habe ich beschlossen zwischendurch die Serie mit meinem Freund zusammen zu schauen. Das hat es definitiv um einiges erleichtert. Trotzdem war das Buch wesentlich detailreicher, als die videografische Umsetzung. Die Serie hat mich zudem kurz sehr verwirrt, weil die Ermittler in der Serie Decknamen haben. Wer sich für True Crime interessiert, sollte hier tatsächlich lieber zum Buch, als zur Serie greifen, denn das hat viele zusätzliche Informationen und Hintergründe zu bieten. Trotzdem bin ich so hin und her gerissen, wie ich es bewerten soll. Denn den Inhalt kann man ja schwerlich bei wahren Tatsachen bewerten, denn sie sind eben so passiert.

  • Lia48

    3/5

    27.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Recht sachlich geschrieben & dadurch langatmig; aber wissenswerter Inhalt

    “Ein Polizeibeamter, der nicht glaubt, dass es ein Verbrechen wie Vergewaltigung gibt, kann nur zu einem Schluss gelangen.“ (S.259) “Die Reaktion eines Opfers auf das Trauma eines sexuellen Übergriffs darf keinesfalls als Glaubwürdigkeitsmaßstab dienen.“ (S.103) INHALT: 2008 wird die 18-jährige Marie Opfer einer brutalen Vergewaltigung. Als es Unstimmigkeiten bei den Aussagen der jungen Frau gibt und schließlich auch noch Menschen aus ihrem Umfeld die Glaubwürdigkeit von Maries Geschichte in Frage stellen, beginnt Marie an ihrem Verstand zu zweifeln. Sie wird wüst beschimpft, Freundschaften gehen in die Brüche. “Die Leute sahen in Marie den Grund dafür, dass echten Vergewaltigungsopfern niemand glaubte.“ (S.15) Hat sie sich vielleicht alles doch nur eingebildet? Schließlich zieht Marie die Anschuldigungen zurück und hat plötzlich sogar selbst eine Klage wegen Falschanzeige am Hals! Es dauert mehr als zwei Jahre, bis die Polizei Maries Fall mit anderen Vergewaltigungs-Taten in Verbindung bringt und einem Serientäter auf die Spur kommt... MEINUNG: Laut Studien verständigen nur ca. 1/5 der weiblichen Vergewaltigungsopfer nach der Tat die Polizei. Diese und viele andere wissenswerte Informationen bietet dieses Buch von zwei Journalisten, welches auf Interviews, Dokumenten, Daten und Fakten basiert. Im Mittelpunkt steht dabei Maries Vergewaltigung, aber auch die Ermittlungsarbeit von verschiedenen Polizeirevieren. Hinzu kommen die Geschichten der anderen Opfer und die vom Täter selbst. Im Klappentext wird das Buch als "Fakten-Thriller" betitelt. Vielleicht hatte ich da einfach falsche Vorstellungen, was man darunter versteht. Ich hatte vermutlich eher mit einem Buch gerechnet, das in Richtung Spannungsroman geht, der auf wahren Tatsachen beruht. Daher war ich etwas enttäuscht, als ich feststellen musste, dass das Buch sehr sachlich/ berichtartig geschrieben ist. Dadurch kann man als Leser weniger mit den Protagonisten mitfühlen, so dass ich zum Buch eine eher distanzierte Haltung einnahm. Auf der anderen Seite kann das bei dem ernsten Thema auch von Vorteil sein, weil man es auf diese Weise vielleicht nicht so nah an sich heranlässt. Als eine große Stärke des Buches, habe ich die Sachinformationen und Studien erlebt, die sich rund um die Opfer, Täter und Polizeiarbeit bei Vergewaltigungsfällen drehen. Dabei werden wichtige Themen angesprochen und es wird z.B. deutlich, wie fatal Vorurteile und Unwissen sein können, wie diese die Ermittlungsarbeit beeinflussen können und wie viel Aufklärung selbst bei Polizei & Co. noch von Nöten ist. Auch fand ich es gut, einen Blick auf die Sichtweise des Täters zu erhaschen, da man so noch eine ganze andere Perspektive kennen lernt. Während mir der Inhalt ganz gut gefallen hat, war ich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden. Mir war der Inhalt insgesamt etwas zu zäh geschildert. Die Hintergründe der vielen einzelnen Polizisten hat mich weniger interessiert und hier hätte meiner Meinung nach etwas gekürzt werden können. FAZIT: Ein Buch von dem ich falsche Erwartungen hatte, da es recht sachlich geschrieben ist. Mir war es dadurch etwas zu langatmig. Doch inhaltlich enthält das Buch durchaus wissenswerte & wichtige Aspekte. 3-3,5/5 Sterne!

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