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  • Produktbild: Eine Odyssee
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Eine Odyssee Mein Vater, ein Epos und ich - Der internationale Bestseller

11

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Verlag

Siedler

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,5 cm

Gewicht

578 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3

Originaltitel

An Odyssey. A Father, a Son and an Epic

Übersetzt von

Matthias Fienbork

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0063-2

Beschreibung

Rezension

»Ein hinreißendes Buch – ich habe nichts Schöneres in diesem Jahr bisher gelesen. Mendelsohn zeigt, dass Weltliteratur vom Leben handelt.« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart, Eva Hepper")
»Eine wunderbare Einladung, Homer zu lesen.« ("Denis Scheck, best of druckfrisch von der Leipziger Buchmesse")
»Die Odyssee als familiäres Proseminar – das Buch gewordene Vatertagsgeschenk.« ("rbb Literaturagenten, Gregor Sander")
»Ein mitreißendes Buch! Am Ende hat man mehr über die Odyssee gelernt als je zuvor.« ("Der Freitag, Erhard Schütz")
»Daniel Mendelsohn hat es wieder einmal geschafft, auch Eine Odyssee ist ein listenreiches Meisterwerk über Kultur, Identität und Familie.« ("Literatur SPIEGEL, Nils Minkmar")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Verlag

Siedler

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,5 cm

Gewicht

578 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3

Originaltitel

An Odyssey. A Father, a Son and an Epic

Übersetzt von

Matthias Fienbork

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8275-0063-2

Herstelleradresse

Siedler Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    28.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unglaublich rührendes Buch, das...

    Unglaublich rührendes Buch, das die Familiengeschichte der Mendelsohns mit einem der faszinierendsten, überlieferten Texten der Antike verbindet. Wie aktuell die Themen der Odyssee sind, zeigt sich nicht zuletzt auf der Mittelmeer Kreuzfahrt von Vater und Sohn Mendelsohn. Lesen!

  • Endlose Seiten

    5/5

    11.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gehört zu meinen Jahreshighlights!

    Als ich zum ersten Mal »Eine Odyssee. Mein Vater, ein Epos und ich« von Daniel Mendelsohn in meinen Händen hielt, glaubte ich ungefähr zu wissen, was auf mich zukommen würde. Ich habe zwar die „Original“ - »Odyssee« von Homer nicht gelesen, nichtsdestotrotz habe ich vor einigen Jahren den Film »Die Fahrten des Odysseus« mit Kirk Douglas gesehen und erst vor kurzem das Videospiel »Assassin’s Creed Odyssey« beendet, die ebenfalls Homers Epos aufgreifen. So war ich erstaunt, dass Mendelsohns Buch viel mehr als nur eine weitere Interpretation von Homers Werk ist, denn es hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Zu Beginn lernt man die beiden Protagonisten Daniel und seinen Vater Jay Mendelsohn kennen. Schnell wird klar, dass Vater und Sohn nicht besonders gut miteinander auskommen und dass sie diesbezüglich einiges nachholen müssen. Als Jay beschließt an einem Uni-Kurs seines Sohnes teilzunehmen, lässt er keine Gelegenheit aus, Daniel zu kritisieren. Und Jay macht es Daniel wirklich nicht leicht, obwohl er sein Sohn ist. Diese schwierige Vater-Sohn-Beziehung ist eins der Schwerpunkte des Buches. Zwischendurch bezieht sich der Autor auf Homers »Odyssee«, die er sogar für Leute wie mich, die die „Original-Geschichte“ nicht kennen, verständlich herüberbringt. Er schafft es sogar, mein aufrichtiges Interesse dafür zu wecken, weshalb es nun auf meiner Wunschliste steht. „Manche Geschichten brauchen einfach ihre Zeit.“ – Zitat (Seite 214) Doch wer denkt, dass hier Homers »Odyssee« nacherzählt wird, irrt sich gewaltig. Die vielen Diskussionen um das Epos werden von persönlichen Geschichten sowohl aus Daniels als auch aus Jays Leben abgerundet. Dieser Aspekt macht den Inhalt lebendig und verflechtet ihn im Laufe der Geschichte immer mehr mit Homers Werk. Die scharfsinnigen und diskussionsreichen Dialoge sind mit der richtigen Portion Humor ausgeschmückt, sodass zu keinem Zeitpunkt Langeweile auftritt. Fazit Man lernt nicht nur viel über Homers »Odyssee«, sondern auch über Väter und deren Söhne. Ich denke, Mendelsohns Buch kann gelesen werden auch, ohne Homers Werk zu kennen (so wie ich), aber ich könnte mir trotzdem vorstellen, dass das Buch noch mehr Spaß machen würde, wenn man die „Original“ - »Odyssee« bereits kennt.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch ein erzählendes Sachbuch kann spannend zu lesen sein und berühren...

    Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema „Odyssee“ zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familien-Reise ist. Vater und Sohn folgen auf einer Schiffsroute den Spuren des homerischen Epos – und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit überwinden sie ihr gegenseitiges Schweigen. Ein 3000 Jahre alter Mythos behandelt all die Menschheitsthemen, die uns noch immer bewegen: Familie, Identität, Heimat. Und zugleich weist er einem Vater und einem Sohn den Weg, wieder zueinander zu finden. Klassiker! Natürlich ahnt jeder, dass es sich dabei um bedeutende Werke handeln muss, die ihre Spuren bis in die Neuzeit hinterlassen. Aber wirklich lesen? Abgesehen einmal von Lesekreisen, die sich genau dies zum Ziel setzen, kenne ich nur wenige Menschen, die sich im Alltag tatsächlich mit Klassikern beschäftigen. Auf die Odyssee stieß mich zuletzt ein ganz anderer Roman: ‘Nichts weniger als ein Wunder’ von Markus Zusak. Immer wieder tauchten in dem Roman Anspielungen, Namen, Episoden aus dem antiken Epos auf - und tatsächlich stellte sich die Frage, ob man diesen Roman nicht auf einer anderen Ebene lesen würde, wenn man die Odyssee selbst gelesen hätte. Aber ernsthaft die Odyssee? Über 12000 Verse in altertümlicher Sprache? Das konnte ich mir dann doch nicht vorstellen. ‘Eine Odyssee’ von Daniel Mendelsohn versprach da zumindest einen anderen Zugang. Informationen zum Epos, durchaus, aber auch Erläuterungen und v.a. auch Bezüge zur heutigen Zeit. Das klang vielversprechend! Aber, ach. Was bin ich ungebildet… Das war mir nach dem 57(!)seitigen Vorwort, dem Proömium klar. Dort schöpfte der Autor aus dem Vollen und lässt den Leser, so er denn nicht gut mit der Odyssee vertraut ist, erst einmal im Regen stehen. Auszüge aus anderen antiken Schriften, Interpretationen einzelner Textstellen, Konjugationen altgriechischer Verben, Etymologie wohin man nur schaut - hui. Ein eher entmutigender Start. Doch das Durchhalten lohnt sich. Daniel Mendelsohn präsentiert hier zwei parallele Erzählstränge - einmal rund um die Odyssee und das Seminar mit den durchaus interessanten Diskussionen, und einmal rund um das keineswegs einfache Verhältnis zwischen dem Autor und seinem inzwischen über 80jährigen Vater. Wie sich herausstellt, bietet das Seminar und v.a. auch die anschließende gemeinsame Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer - auf den Spuren von Odysseus - eine großartige Möglichkeit für Dan und seinen Vater, einander näher zu kommen. Mendelsohn gelingt es nicht nur, seinen Studenten und dem Leser Homers Odyssee näherzubringen (Ausschnitte, Interpretationen, Hintergrundwissen), sondern auch nachvollziehbar zu schildern, wie er und sein Vater begannen, sich noch einmal neu kennenzulernen. Der Vater starb ein Jahr nach der gemeinsamen Kreuzfahrt, und dieses Buch - ein erzählendes Sachbuch lt. Verlag - stellt auch den Versuch des Autors dar, den Vater über den Tod hinaus besser und anders zu verstehen und einen Zugang zu ihm zu finden, der ihm lange verwehrt geblieben ist. Durch die Verflechtung der eher nüchternen und objektiven Beschäftigung mit der Odyssee einerseits und dem persönlichen Anteil des Autors gelingt es Mendelsohn, Homers Werk erstaunlich aktuell erscheinen zu lassen. Die Themen, die sich durch die Odyssee ziehen, beschränken sich nicht allein auf die Zeit ihres Entstehens - sie lassen sich durchaus auch auf die heutige Zeit übertragen. Es war für mich letztlich interessant, lehrreich, spannend und unterhaltsam, auf diese Art einen Einblick in das antike Epos zu erhalten, Zusammenhänge zu verstehen und die zeitübergreifenden Themen zu erkennen. Der autobiografische Anteil wurde gelungen und entsprechend der homerschen Tradition als Ringkomposition angelegt mit der Odyssee verflochten und brachte so noch einen emotionalen Anteil in das Geschehen. Ein beeindruckendes Buch, das mich nicht länger eingeschüchtert zurücklässt, sondern durchaus neugierig gemacht hat auf das antike Epos selbst - ja, auf die über 12000 Verse… Ein Projekt…   © Parden  

  • Bibliomarie

    aus Düsseldorf

    5/5

    27.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben - eine Reise

    „Mein Vater, ein Epos und ich“ – das ist der Untertitel des Buches von Daniel Mendelsohn und er umreißt genau den Inhalt dieses Romans, der Familiengeschichte und Sachbuch zugleich ist. Dan ist Altphilologe und lehrt an der Universität, sein Vater Jay ist pensionierter Professor der Mathematik, ihr Verhältnis ist durchaus harmonisch, aber auch distanziert – was vielleicht auch eine Frage der Generation ist. Der Ankündigung Jays, an seinem Seminar über die Odyssee teilzunehmen, sieht Dan mit gemischten Gefühlen entgegen: was werden seine Studenten davon halten und wie wird es sich für ihn anfühlen, vor seinem immer kritischen Vater zu dozieren? Wobei Dans anfängliche Befürchtungen sich bald zerstreuen. Seine Studenten mögen den alten Herrn und seine respektlosen Bemerkungen. Für ihn ist nämlich Odysseus nicht der Held, sondern eher ein Versager, der immer dann, wenn es hart auf hart kommt, auf göttliche Intervention setzen kann. Der Leser erhält, genau wie die Studenten, eine wunderbare und kenntnisreiche Einführung in das antike Epos. Dan seziert die Verse, weist auf den Aufbau und die Entstehung hin, erklärt Homers Erzählweise und den Hintergrund und zog mich damit sofort in Bann. Gleichzeitig werden die Parallelen zwischen Dans Erleben des Vaters mit der des Telemachos zum abwesenden Odysseus klar. Je weiter das Seminar fortschreitet, umso intensiver wird das Vater – Sohn Verhältnis. Dan lernt ganz unbekannte Seiten an ihm kennen und eine Vertrautheit stellt sich ein, die er so nicht kannte. Wie hat das Leben seinen Vater geprägt, wie ist er mit der Kriegszeit umgegangen, was bedeutet seine Ehe für ihn? Während der Semesterferien unternehmen Vater und Sohn eine Mittelmeerkreuzfahrt zu den Schauplätzen des Epos. Das wird ein Höhepunkt in ihrer Beziehung, auch wenn das Ziel Ithaka nicht erreicht wird. Ich habe jede Seite des Buches genossen und manche Abschnitte immer wieder gelesen, weil sie mich berührt haben und zum Nachdenken anregten. Mendelsohn Schreibstil hat mir sehr gefallen und mit welcher Leichtigkeit er den schwierigen Originaltext erklärt, lässt vermuten, dass er auch ein ganz besonderer Lehrer ist, der seine Studenten begeistern kann. Ich kannte die Odyssee als Prosanacherzählung und nach diesem Buch habe ich den Wunsch, mit ausführlicher damit zu beschäftigen.

  • Kaffeeelse

    5/5

    24.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Liebeserklärung an den Vater

    Erstmal möchte ich Herrn Mendelsohn für dieses Konstrukt ein unbedingtes Lob aussprechen! Die Odyssee und auch die Ilias herzunehmen, die Vater-Sohn-Beziehung von Odysseus und Telemachos in dieser herauszuarbeiten und diese dann in Bezug zu seiner eigenen Familiengeschichte zu setzen ist eine absolut wunderbare Idee, allerdings muss man darauf auch erstmal kommen. Einerseits zeigt es die Übersetzbarkeit dieses sehr alten Werkes in die heutige Zeit, misst diesem Buch dadurch eine neue erfrischende Bedeutung zu: andererseits arbeitet der Autor auch seine eigene Familiengeschichte etwas auf, zeigt eine große Verletzbarkeit und Ehrlichkeit und gewinnt auch dadurch meine Sympathien. Ich habe als Kind die griechischen Sagen mit großer Begeisterung gelesen, schon dadurch war dieses Buch von großem Interesse für mich. Dieses Buch zeigt neue Betrachtungsweisen und erzeugt in mir den dringenden Wunsch diese alten Sagen nochmals zur Hand zu nehmen. Auch dadurch ist dieses Buch sicher ein Gewinn. Die philologischen Betrachtungen zu Homers Werk, die feinsinnige Aufschlüsselung von Bedeutungen einzelner Wörter und deren Einfließen in andere Sprachen zeigt einerseits die Bedeutung großer Kulturen und ihrer Sprachen auf ihre Umgebung und gleichzeitig zeugt es auch von einer ungeheuren Vernetzung in unserer westlichen Welt. Gerade auch diese philologischen Betrachtungen machen dieses Buch zu etwas Besonderem. Auch den Aufbau des Buches finde ich herausragend. Der Autor gliedert die Odyssee nach verschiedenen Aspekten und bringt diese verschiedenen Grundthemen in Bezug auf das Leben und besonders auf sein eigenes und hier besonders auf die Beziehung des Autors zu seinem Vater Jay Mendelsohn. Hier berührt der Autor ungemein in seiner Ehrlichkeit und bringt den Leser zum Sinnieren und dies in einer schon recht heftigen Weise. Und auch dabei sticht das Buch in meinen Augen aus der Masse deutlich hervor. Für die Ehrlichkeit und auch die Verletzlichkeit, die in diesem Buch transportiert werden, danke ich dem Autor und seiner Familie und spende tosenden Beifall. Insgesamt betrachtet ist dieses Buch sicher eines, welches man irgendwann später noch einmal lesen könnte und es ist sicher ein wunderbares Geschenk für Väter und Söhne, welche gern sinnieren. Natürlich wird dieses Buch auch sinnierenden Müttern und Töchtern gefallen. Was kann ich noch sagen? Außer: unbedingt Lesen!!!

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