Annie Marlow hat das Schlimmste erlebt, denn sie hat ihre ganze Familie durch ein tragisches Unglück verloren. Als ihre beste Freundin ihr rät, an den Ort zurückzukehren, an dem sie immer glücklich war, fällt ihr Oceanside ein, eine kleine Stadt am Meer, in der sie viele fröhliche Sommer mit ihrer Familie verbrachte. Annie mietet ein winziges Cottage und schließt auch bald neue Freundschaften – vor allem mit Keaton, der für sie der Fels in der Brandung wird. Während sie langsam zurück ins Leben findet, muss Annie sich schon bald fragen, ob da nicht doch mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen ist …
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Das Schicksal von Annie Marlow...
Bewertung am 20.09.2022
Bewertungsnummer: 1790338
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das Schicksal von Annie Marlow hat mich zutiefst berührt. Das kleine Cottage am Meer zeigt, dass auch aus einer Tragödie was wunderschönes entstehen kann. Debbie Macomber beweist einmal mehr, dass sie ihr Handwerk beherrscht.
Eine berührende Geschichte
peedee am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 1426094
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Bei einer Naturkatastrophe verliert Annie ihre ganze Familie. Gequält von Überlebensschuld fällt sie in ein tiefes Loch – nichts und niemand scheint ihr helfen zu können. Über ein Jahr nach dem Unglück wird ihr empfohlen, an einen Ort zu gehen, an dem sie immer glücklich war. Ihr fällt Oceanside ein – eine Kleinstadt am Meer, wo die Familie jedes Jahr ihren Sommerurlaub verbracht hat. Sie mietet sich in einem Cottage ein und schliesst Freundschaften, allen vor allem mit dem wortkargen Keaton…
Erster Eindruck: Ein idyllisch wirkendes Cover mit metallic-glänzendem Buchtitel – gefällt mir sehr gut.
Ein sehr trauriger Einstieg in die Geschichte: Annie verliert ihre Eltern, ihren Bruder, seine Frau und deren gemeinsames Baby bei einer Schlammlawine. Annie ist erschüttert und ertrinkt schier in ihren Schuldgefühlen, da sie zum Zeitpunkt des Unglücks eigentlich auch hätte dort sein sollen, sie aber aus einem fadenscheinigen Grund abgesagt hat. Gabby, ihre Cousine und Freundin, steht ihr zur Seite, kann sie aber auch nicht aus dem Tief holen. Als sie ihr rät, einen Ort aufzusuchen, wo sie immer glücklich war, reist Annie kurzerhand nach Oceanside. Sie findet einen Job und kann sich dort in genau das Cottage, das sie früher für ihre Familienurlaube gebucht haben, einmieten. Der Kontakt mit der Vermieterin Melody „Mellie“ ist schwierig: obwohl sie im gleichen Alter wie Annie ist, verlässt sie seit fünf Jahren das Haus nicht mehr. Ein Freund, Seth „Keaton“, hilft ihr, indem er ihr Lebensmittel bringt und Sonstiges erledigt. Was ist mit Mellie passiert? Wieso schaffen es die beiden Freunde Keaton und Preston, der seit Jahren in Mellie verliebt ist, nicht, sie aus dem Haus zu locken?
Keaton ist mit seinem über zwei Metern Grösse nicht zu übersehen, obwohl er sich selbst gerne unsichtbar machen würde. Er wurde als Kind viel ausgelacht und gedemütigt, daher versucht er, sich so wenig wie möglich zu äussern, um nicht auf sich aufmerksam zu machen. Er kann es kaum fassen, dass Annie – „seine“ Annie – wieder da ist. Er hat sich vor Jahren in sie verliebt, es aber nicht gewagt, sie anzusprechen. Kann er jetzt seine Schüchternheit überwinden?
Der neue Job gefällt Annie sehr gut, doch dann scheint ein Angebot den noch fragilen inneren Frieden zu gefährden…
Verlust, Überlebensschuld, Angst, Phobie, Sprachlosigkeit, Neuorientierung, Tierschutz – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Es ist ein sehr ruhiges und berührendes Buch, das sich flüssig hat lesen lassen.
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