Produktbild: Wie ein Dieb bei Tageslicht

Wie ein Dieb bei Tageslicht Macht im Zeitalter des posthumanen Kapitalismus

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

13.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Like a Thief in Broad Daylight

Übersetzt von

Karen Genschow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397445-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Das Buch wird dem Leser lange in Erinnerung bleiben, denn es zeigt einmal mehr, dass wir trotz aller Besorgnis erregender Nachrichten noch immer zu optimistisch sind. ("Gehirn & Geist")
Gewohnt witzig und sprunghaft zieht ›Wie ein Dieb bei Tageslicht‹ den Leser in seinen Bann. ("Deutschlandfunk")
Slavoj Žižeks politische Argumentation ist kontrovers, dadurch aber besonders spannend. Eben weil man sie so vermutlich noch nicht allzu oft gehört hat. ("Bayerischer Rundfunk")
Žižek ist der Querschläger unter den linken Theoretikern. ("Neue Zürcher Zeitung")
Als wortgewaltiger Kulturkritiker denkt Žižek Psychoanalyse und Politik, Marx und Hollywood zusammen. ("Deutschlandfunk Kultur")

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Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

13.03.2019

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/3 cm

Gewicht

401 g

Farbe

Ozeanblau / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Like a Thief in Broad Daylight

Übersetzt von

Karen Genschow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397445-4

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    4/5

    12.07.2019

    Buch (Paperback)

    Begeistert war ich, dass dieses...

    Begeistert war ich, dass dieses Buch mit teils ganzen Kapiteln oder der grandiosen Blade-Runner-Passage auch ein feministisches Manifest vorlegt: Tiefsten Dank dafür!

  • S.A.W

    3/5

    15.03.2019

    Buch (Paperback)

    Wenn du geschwiegen hättest...

    Zizek versteht sich als kommunistischer Philosoph, der den posthumanen Kapitalismus kritisiert und aufdeckt. Seine zentrale These, dass der Kapitalismus derzeit völlig verwirrende Formen annimmt und deshalb mit traditionellen Mitteln nicht zu fassen sei, ist richtig. Sie erschließt sich dem Leser aber erst, wenn er sich durch ein 284 Seiten langes Verwirrspiel gequält hat, in dem man nur erfasst, dass Zizek ein sehr belesener Mensch und ein Hüter der kommunistischen Gralstheorie ist. Aufdeckung braucht aber Klarheit, eine sichtbare Theorie und eine stringente Ableitung der Realität vom Konzept, für das ein Autor steht. All dies sucht man auf den vielen Seiten vergebens; wenn man glaubt einen roten Faden erhascht zu haben, springt der Autor völlig unmotiviert über philosophische Lichtjahre in eine andere Geistesdimension: Film, Roman, dialektischer Materialismus, Lenin, Hegel, Kant, Stalin, Trump; kunterbunter ist nur die Welt der Pipi Langstrumpf. Dass wir vor einem radikalen Wandel stehen, weiß jedes Kind. Dazu braucht es nicht irrwitzige Vergleiche mit den gescheiterten Theorien der letzten Jahrhunderte. Was Lenin sich vor der Oktoberrevolution gedacht hat, wen interessiert das außer einem Ideologen, da der Leninismus doch längst grandios gescheitert ist. Dass die Dialektik zwischen Kapitalismus und Kommunismus nun zwischen den USA und China fortgeführt wird – für diese Interpretation muss man schon ein hartgesottener Anhänger der III. Internationale sein. Alles in allem: viel intellektuelle Spielerei, viel Lärm um Nichts, viel marxistische Hirnwixerei, viel manieristisch aufgeblähte Banalität; dafür keine Ahnung von der Zukunft, keinerlei Lösungen und keine Idee, was zu tun ist; verpackt in viel Verschleierung und Versteckspiel, damit man ja nicht beim Wort genommen werden kann. Eine solch vage Sprache war im Stalinismus überlebensnotwendig, aber damit das 21. Jhdt. fassen zu wollen, ist ein Anachronismus. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Die Kinder des Tantalus“

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