Produktbild: Mister Weniger

Mister Weniger Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

LESS

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70122-3

Beschreibung

Rezension

Arthur ist eine fantastische, grandiose, höchst amüsante Kopfgeburt Andrew Sean Greers. ("Deutschlandfunk Kultur")
[…] ein literarischer Spaß mit einem sympathischen Helden und einem Höchst überraschenden Ende. ("Ruhr Nachrichten")
›Mister Weniger‹ ist ein Schatz der Gegenwartsliteratur, ein Liebesbuch zum Liebhaben […] ("Hamburger Abendblatt")
Wie der Pulitzerpreisträger seinen schwulen Helden selbstironisch und schonungslos, aber immer liebevoll […] beschreibt, ist ein Meisterwerk. […] Ein warmherziger Roman über die Liebe und das Älterwerden. ("Brigitte")
Eine prächtige Humoreske über schwule Beziehungen, die sich lustig macht über Liebesleid, Eifersucht, flüchtigen Sex. Kurzum: ein überraschend unterhaltsames Lesevergnügen. ("Hessischer Rundfunk")
Eine der größten Überraschungen des Bücherfrühlings: Ein witziger Liebesroman gewinnt den Pulitzer Preis. […] extrem lustig und zugleich lebensklug […] Ein ganz großes Buch. ("Stern")
›Mister Weniger‹ ist ein Feuerwerk: spritzig, bunt, abwechslungsreich. […] Und doch […] weit mehr als nur ein launiges kurzweiliges Vergnügen. ("Bayerischer Rundfunk")
[…] eine restlos geglückte Liebeserklärung an das etwas andere Leben, vor allem aber an die große Kunst des Erzählens. ("Kleine Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,3/3 cm

Gewicht

297 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

LESS

Übersetzt von

Tobias Schnettler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70122-3

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: [email protected]

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Ein wunderbares Buch über das Leben und das Lieben.

Lena Bachl am 19.08.2019

Bewertungsnummer: 345366

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein amüsanter wie auch tiefgründiger Roman, der vom Schriftsteller Arthur Weniger erzählt. Weniger, der zu viel über seine vergangenen Liebhaber sinniert und sich selbst und seine Romane nicht wirklich ernst nimmt. Zwei seiner Partnerschaften spielen dabei immer wieder eine Rolle und deren Erinnerungen beeinflussen Wenigers gegenwärtiges Leben und seine spontane Weltreise. Weniger macht sich über alles Gedanken und meist zu viele Sorgen, was ihn jedoch in einen Charakter verwandelt, in den man sich leicht einfühlen kann. Ich war einfach nur verzaubert von diesem Buch und von der Erzählweise. Sehr lesenswert!

Ein wunderbares Buch über das Leben und das Lieben.

Lena Bachl am 19.08.2019
Bewertungsnummer: 345366
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein amüsanter wie auch tiefgründiger Roman, der vom Schriftsteller Arthur Weniger erzählt. Weniger, der zu viel über seine vergangenen Liebhaber sinniert und sich selbst und seine Romane nicht wirklich ernst nimmt. Zwei seiner Partnerschaften spielen dabei immer wieder eine Rolle und deren Erinnerungen beeinflussen Wenigers gegenwärtiges Leben und seine spontane Weltreise. Weniger macht sich über alles Gedanken und meist zu viele Sorgen, was ihn jedoch in einen Charakter verwandelt, in den man sich leicht einfühlen kann. Ich war einfach nur verzaubert von diesem Buch und von der Erzählweise. Sehr lesenswert!

Literarisch hochstehender…

Bories vom Berg aus München am 03.11.2024

Bewertungsnummer: 2899916

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Literarisch hochstehender Schwulenroman Der Roman «Mister Weniger» des US-amerikanischen Schriftstellers Andrew Sean Greer wurde 2018 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. «Ein großzügiges Buch, musikalisch in seiner Sprache und weit ausgreifend in seiner Struktur. Es handelt vom Älterwerden und von Wesen und Natur der Liebe» heißt es in der Begründung der Jury. Der Roman zählt zum Genre der autofiktionalen Erzählungen, bei dem Protagonist und Autor nicht immer klar zu trennen sind, eine sich bei heutigen Schriftstellern wachsender Beliebtheit erfreuende Erzählform. In deutschen Kommentaren zu diesem hierzulande «weniger» erfolgreichen Buch wurde als Gattung der Begriff «Schwulenroman» geprägt, andere schreiben von einem Liebesroman. Im Schwulsein, im Alter von Anfang fünfzig und im Beruf des Schriftstellers ähnelt Arthur Weniger, der Protagonist des Romans, seinem Schöpfer mehr als deutlich. Nur dass Greer mit dem Pulitzerpreis für den vorliegenden Roman in den Olymp der amerikanischen Belletristik aufgestiegen ist, sein Held aber, nomen est omen, im Mittelmaß stecken blieb. Er hat letztendlich in Allem «weniger», auch im literarischen Erfolg. Es beginnt damit, dass der Don Quichotte-artige Arthur Weniger eine schriftliche Einladung zur Hochzeit seines langjährigen, jüngeren Geliebten erhält, von dem er sich vor fünf Jahren getrennt hat. Ein Dilemma für ihn! Denn wenn er teilnimmt, werden alle hinter seinem Rücken über ihn tuscheln, bleibt er aber fern, ist das für sein Image äußerst schlecht. Dort werden sich nämlich alle wichtigen Leute aus der Branche versammeln, man muss also auch dabei sein, sonst droht das Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. Als Arthur seinen chaotischen Schreibtisch aufräumt, findet er etliche Einladungen zu verschiedenen anderen Events. Er soll für seinen Verlag eine Lesereise absolvieren, an einer Podiumsdiskussion mit einem berühmten Kollegen teilnehmen, als Gastdozent antreten, auf einer Preisverleihung die Laudatio halten und andere literaturbezogene Aktivitäten mehr. Damit wäre er auf längere Zeit beschäftigt, was ihm gleichzeitig auch als zweifelsfrei wichtige Begründung für sein Fernbleiben bei der Hochzeit dienen würde. Und weil er sich damit auch vor seinem drohenden 50. Geburtstag drücken, sein sinkendes literarisches Image aufpolieren und zudem auch noch sein bedenklich leeres Bankkonto schonen könnte, sagt er kurz entschlossen überall zu. Denn so kann er vielleicht, ‹last but not least›, auch seinen immer noch anhaltenden Liebeskummer überwinden! Arthur Weniger tritt also wohlgemut seine fluchtartige Reise an, die ihn von Los Angeles über Italien nach Frankreich, Deutschland, Marokko und Japan führt. Dabei tritt er in alle Fettnäpfchen, die da irgendwo aufgestellt sind, er blamiert sich oft bis auf die Knochen. So zum Beispiel in Berlin, wo er als vermeintlich perfekt deutsch Sprechender an der Universität in einem stümperhaften Deutsch doziert, oder in Japan, wo er sich mit japanischem Essen beschäftigen soll, von dem er rein gar nichts versteht. Auf allen seinen Stationen hat er kurze Affären mit oft jüngeren Männern, und dadurch beschäftigt er sich auch immer wieder mit der Frage, ob man als Fünfzigjähriger denn überhaupt noch schwul sein kann, oder ob man sich nur noch blamiert mit seinem vom Alter deutlich gezeichneten Körper. Einzig dass er von Aids verschont geblieben ist, das verbucht er als positiv in seiner Lebensbilanz. Als Tollpatsch und Hypochonder ist «Weniger» eine sympathische Figur, die der Autor stilistisch brillant, stets spöttelnd und humorvoll beschreibt. Als zunehmend rätselhafter werdender Erzähler bleibt Greer seiner literarischen Figur eng verbunden, bis hin zum überraschenden Ende dieser an Metaphern reichen und kontemplativ anregenden Geschichte, zu der auch die immer wieder ironischen Seitenhiebe auf den Literaturbetrieb gehören. Dezidiert homophob veranlagten Lesern sei abgeraten, für andere ist «Mister Weniger» eine durchaus empfehlenswerte, weil literarisch hochstehende und amüsante Lektüre.

Literarisch hochstehender…

Bories vom Berg aus München am 03.11.2024
Bewertungsnummer: 2899916
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Literarisch hochstehender Schwulenroman Der Roman «Mister Weniger» des US-amerikanischen Schriftstellers Andrew Sean Greer wurde 2018 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet. «Ein großzügiges Buch, musikalisch in seiner Sprache und weit ausgreifend in seiner Struktur. Es handelt vom Älterwerden und von Wesen und Natur der Liebe» heißt es in der Begründung der Jury. Der Roman zählt zum Genre der autofiktionalen Erzählungen, bei dem Protagonist und Autor nicht immer klar zu trennen sind, eine sich bei heutigen Schriftstellern wachsender Beliebtheit erfreuende Erzählform. In deutschen Kommentaren zu diesem hierzulande «weniger» erfolgreichen Buch wurde als Gattung der Begriff «Schwulenroman» geprägt, andere schreiben von einem Liebesroman. Im Schwulsein, im Alter von Anfang fünfzig und im Beruf des Schriftstellers ähnelt Arthur Weniger, der Protagonist des Romans, seinem Schöpfer mehr als deutlich. Nur dass Greer mit dem Pulitzerpreis für den vorliegenden Roman in den Olymp der amerikanischen Belletristik aufgestiegen ist, sein Held aber, nomen est omen, im Mittelmaß stecken blieb. Er hat letztendlich in Allem «weniger», auch im literarischen Erfolg. Es beginnt damit, dass der Don Quichotte-artige Arthur Weniger eine schriftliche Einladung zur Hochzeit seines langjährigen, jüngeren Geliebten erhält, von dem er sich vor fünf Jahren getrennt hat. Ein Dilemma für ihn! Denn wenn er teilnimmt, werden alle hinter seinem Rücken über ihn tuscheln, bleibt er aber fern, ist das für sein Image äußerst schlecht. Dort werden sich nämlich alle wichtigen Leute aus der Branche versammeln, man muss also auch dabei sein, sonst droht das Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. Als Arthur seinen chaotischen Schreibtisch aufräumt, findet er etliche Einladungen zu verschiedenen anderen Events. Er soll für seinen Verlag eine Lesereise absolvieren, an einer Podiumsdiskussion mit einem berühmten Kollegen teilnehmen, als Gastdozent antreten, auf einer Preisverleihung die Laudatio halten und andere literaturbezogene Aktivitäten mehr. Damit wäre er auf längere Zeit beschäftigt, was ihm gleichzeitig auch als zweifelsfrei wichtige Begründung für sein Fernbleiben bei der Hochzeit dienen würde. Und weil er sich damit auch vor seinem drohenden 50. Geburtstag drücken, sein sinkendes literarisches Image aufpolieren und zudem auch noch sein bedenklich leeres Bankkonto schonen könnte, sagt er kurz entschlossen überall zu. Denn so kann er vielleicht, ‹last but not least›, auch seinen immer noch anhaltenden Liebeskummer überwinden! Arthur Weniger tritt also wohlgemut seine fluchtartige Reise an, die ihn von Los Angeles über Italien nach Frankreich, Deutschland, Marokko und Japan führt. Dabei tritt er in alle Fettnäpfchen, die da irgendwo aufgestellt sind, er blamiert sich oft bis auf die Knochen. So zum Beispiel in Berlin, wo er als vermeintlich perfekt deutsch Sprechender an der Universität in einem stümperhaften Deutsch doziert, oder in Japan, wo er sich mit japanischem Essen beschäftigen soll, von dem er rein gar nichts versteht. Auf allen seinen Stationen hat er kurze Affären mit oft jüngeren Männern, und dadurch beschäftigt er sich auch immer wieder mit der Frage, ob man als Fünfzigjähriger denn überhaupt noch schwul sein kann, oder ob man sich nur noch blamiert mit seinem vom Alter deutlich gezeichneten Körper. Einzig dass er von Aids verschont geblieben ist, das verbucht er als positiv in seiner Lebensbilanz. Als Tollpatsch und Hypochonder ist «Weniger» eine sympathische Figur, die der Autor stilistisch brillant, stets spöttelnd und humorvoll beschreibt. Als zunehmend rätselhafter werdender Erzähler bleibt Greer seiner literarischen Figur eng verbunden, bis hin zum überraschenden Ende dieser an Metaphern reichen und kontemplativ anregenden Geschichte, zu der auch die immer wieder ironischen Seitenhiebe auf den Literaturbetrieb gehören. Dezidiert homophob veranlagten Lesern sei abgeraten, für andere ist «Mister Weniger» eine durchaus empfehlenswerte, weil literarisch hochstehende und amüsante Lektüre.

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