Produktbild: Schwarzenberg
Band 13
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Stefan Heym

1. Schwarzenberg

Schwarzenberg Ungekürzte Lesung mit Jürgen Hentsch und Siegfried Worch (1 mp3-CD)

1

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Jürgen Hentsch + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 32 Minuten

Erscheinungsdatum

22.03.2019

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409232

Beschreibung

Rezension

»Heym war der wohl bedeutendste ›oppositionelle Autor‹ in der früheren DDR.« F. A. Z.
»Es gibt keinen Zweifel: Wer sich eine Bibliothek mit Weltliteratur in Form von Hörbüchern aufbauen möchte, kommt an dieser Edition nicht vorbei.« WDR 3
»Hier wird fündig, wer an Hörbuchproduktionen Freude hat, die nicht schnell hingeschludert sind, sondern mit einer Regie-Idee zum Text vom und für den Rundfunk produziert sind.« NDR KULTUR
»Mehr Zeit hätte man ja immer gern, aber für diese schönen Hörbücher [...] besonders.« WAZ
»Die Hörbuch-Edition ›Große Werke. Große Stimmen.‹ umfasst herausragende Lesungen deutschsprachiger Sprecherinnen und Sprecher, die in den Archiven der Rundfunkanstalten schlummern.« SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 32 Minuten

Erscheinungsdatum

22.03.2019

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742409232

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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Ein Fleckchen Erzgebirge…

MaWiOr aus Halle am 24.09.2021

Bewertungsnummer: 2751709

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Fleckchen Erzgebirge blieb 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der bedingungslosen deutschen Kapitulation 42 Tage unbesetzt. Der Krieg war aus. Und niemand kam nach Schwarzenberg – weder die Amerikaner noch die Rote Armee marschierten ein. Offenbar interessierte sich keine der Besatzungsmächte für die Region. Und so blieb Schwarzenberg über einen Monat lang sich selbst überlassen, also Niemandsland. Jahre später stellte der Schriftsteller Stefan Heym diese Zeitspanne ins Zentrum seines utopischen Romans, in dem Bewohner der Region die „Republik Schwarzenberg“ ausrufen und den Landstrich über mehrere Tage basisdemokratisch selbst verwalten. Schließlich zogen am 24. Juni die sowjetischen Truppen in die Region ein. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein bunt gemischter Aktionsausschuss, der Sicherstellung von Lebensmitteln, Trümmerbeseitigung regelt und Verhandlungen mit beiden Besatzungsmächten führt. Heym entwickelt in seinem Roman Vorstellungen von einer Staatseinrichtung, welche einer Räterepublik so nahe wie möglich kommt. Doch der Versuch, eine Demokratie einzurichten, die diesen Namen verdient, glückt nicht. Er ist eine Fiktion. Die Republik Schwarzenberg wird bald von der Politik der Großmächte eingeholt. In den Romantext eingebaut sind – als Ich-Erzählung – die Erinnerungen des Zeitgenossen und Genossen Ernst Kadletz, die dieser für Heym auf Tonband gesprochen hatte. „Schwarzenberg“ ist weder Tatsachenbericht noch historischer Roman; Heym verknüpfte hier Fiktives mit Historischem, sodass eine spannende Lektüre entsteht. Heyms Roman über eine kuriose Episode in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der 1984 in der BRD erschien, konnte in der DDR erst nach dem Mauerfall erscheinen. Jetzt liegt der Roman als preiswertes Taschenbuch in der Stefan-Heym-Werkausgabe des Penguin Verlages vor.

Ein Fleckchen Erzgebirge…

MaWiOr aus Halle am 24.09.2021
Bewertungsnummer: 2751709
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Fleckchen Erzgebirge blieb 1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der bedingungslosen deutschen Kapitulation 42 Tage unbesetzt. Der Krieg war aus. Und niemand kam nach Schwarzenberg – weder die Amerikaner noch die Rote Armee marschierten ein. Offenbar interessierte sich keine der Besatzungsmächte für die Region. Und so blieb Schwarzenberg über einen Monat lang sich selbst überlassen, also Niemandsland. Jahre später stellte der Schriftsteller Stefan Heym diese Zeitspanne ins Zentrum seines utopischen Romans, in dem Bewohner der Region die „Republik Schwarzenberg“ ausrufen und den Landstrich über mehrere Tage basisdemokratisch selbst verwalten. Schließlich zogen am 24. Juni die sowjetischen Truppen in die Region ein. Im Mittelpunkt der Handlung steht ein bunt gemischter Aktionsausschuss, der Sicherstellung von Lebensmitteln, Trümmerbeseitigung regelt und Verhandlungen mit beiden Besatzungsmächten führt. Heym entwickelt in seinem Roman Vorstellungen von einer Staatseinrichtung, welche einer Räterepublik so nahe wie möglich kommt. Doch der Versuch, eine Demokratie einzurichten, die diesen Namen verdient, glückt nicht. Er ist eine Fiktion. Die Republik Schwarzenberg wird bald von der Politik der Großmächte eingeholt. In den Romantext eingebaut sind – als Ich-Erzählung – die Erinnerungen des Zeitgenossen und Genossen Ernst Kadletz, die dieser für Heym auf Tonband gesprochen hatte. „Schwarzenberg“ ist weder Tatsachenbericht noch historischer Roman; Heym verknüpfte hier Fiktives mit Historischem, sodass eine spannende Lektüre entsteht. Heyms Roman über eine kuriose Episode in der deutschen Nachkriegsgeschichte, der 1984 in der BRD erschien, konnte in der DDR erst nach dem Mauerfall erscheinen. Jetzt liegt der Roman als preiswertes Taschenbuch in der Stefan-Heym-Werkausgabe des Penguin Verlages vor.

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