Produktbild: In Wahrheit wird viel mehr gelogen

In Wahrheit wird viel mehr gelogen Roman

7

10,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/2,7 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Khaki

Auflage

1. Auflage 2019

Originaltitel

Gier, Erben bringen Glück (AT)

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-17875-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/2,7 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Khaki

Auflage

1. Auflage 2019

Originaltitel

Gier, Erben bringen Glück (AT)

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-17875-9

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

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  • Natalie

    5/5

    28.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Perfect Book

    Eine Geschichte über Trauer und Neubeginn, Liebe und Freundschaft, in die man sich einfach nur hinein fallen lassen kann. Das perfekte Buch zum Abschalten und Lachen zugleich.

  • KimVi

    aus Niedersachsen

    4/5

    21.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die sechsundzwanzigjährige…

    Die sechsundzwanzigjährige Carolin Schütz ist ganz überraschend Witwe geworden. Ihr Ehemann Karl war ihre große Liebe und deshalb stürzt sie nach seinem Tod in ein tiefes Loch. Die Aussicht auf ein beachtliches Erbe interessiert Carolin auch nicht wirklich, da sie sich dafür mit der geldgierigen Verwandtschaft ihres verstorbenen Mannes auseinandersetzen muss. Dass Leo, der Sohn des Verstorbenen, ihr ehemaliger Liebhaber ist, macht den Vorgang auch nicht angenehmer. Trotz begnadeter Künste im Mandolinenspiel, einem erschreckend hohen IQ, der Beherrschung von zahlreichen Fremdsprachen und unglaublichen Kopfrechenfähigkeiten konnte sie bisher keine Anerkennung im angeheirateten Familienkreis aus Oer-Erkenschwick sammeln. Deshalb kriecht sie auch bei ihrer Schwester Mimi in der Insektensiedlung unter. Dort versucht sie ihre Trauer zu verarbeiten. Da sie das Gefühl hat, von Idioten umgeben zu sein, droht sie dem Alkohol zu verfallen. Aus diesem Tiefpunkt kann sie nur eine absolut unfähige Therapeutin, ein Apotheker mit einem Faible für lila Nagellack, eine Schwester die nicht ausspricht, dass sie schwanger ist, ein dreister Erbschleicher und ein ausgestopfter Foxterrier befreien. Die Erzählung ist in der Ich-Form, aus der Sicht der trauernden Carolin, geschrieben. Obwohl sie gerade an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angelangt ist, macht sich im Buch keine traurige Atmosphäre breit. Im Gegenteil, selbst bei diesem eher düsteren Thema, gelingt es der Autorin ihren leichten, humorvollen und bissigen Schreibstil zu verwenden, ohne dabei Carolins Schicksal ins Lächerliche zu ziehen. Man kann mühelos in die Gedanken der jungen Witwe eintauchen. Da diese einen IQ von 158 vorweisen kann, erhält man mal eine ganz andere Sicht auf die Dinge und ist natürlich fast komplett von Idioten umgeben, die merkwürdige Fragen stellen und nicht immer logisch handeln. Sarkastisch betrachtet sie das Geschehen um sich herum und tritt dabei schon mal ins Fettnäpfchen oder gar in einen übelst riechenden Hundehaufen. Im Laufe der Erzählung trifft Carolin auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die natürlich alle nur ihr Bestes wollen. Für den einen bedeutet das den Anspruch auf ein großes Mietshaus, eine Villa im Grünen, eine Girandole in vergoldeter Bronze oder etwa eine antike Schnupftabaksdose mit Schildplatteinsatz und Perlmuttdekor. Für andere steht auch einfach nur Carolins Seelenheil im Vordergrund. Die Erlebnisse mit der wohlerzogenen und äußerst empfindlichen Verwandtschaft aus Oer-Erkenschwick, altbekannten Gesichtern aus der Insektensiedlung, hartnäckigen Erbschleichern, streitsüchtigen Nachbarn, gepflegten Apothekern, total unfähigen Therapeuten und einer Schwester, die nicht aussprechen will, dass sie schwanger ist, dürften für so manchen Schmunzler oder lauten Lachanfall verantwortlich sein. Da Carolin vorübergehend bei ihrer Schwester Mimi in der Insektensiedlung wohnt und diese Siedlung ja zum Revier der Mütter-Mafia gehört, läuft man gelegentlich den Charakteren aus dieser Bücherserie über den Weg. Zwar finde ich diesen Roman nicht ganz so humorvoll wie die anderen Bücher der Autorin, aber das dürfte wohl auch am Thema liegen. Denn bei einer trauernden Witwe kann man schließlich nicht einen Witz nach dem anderen abliefern. Diese Gratwanderung ist Kerstin Gier aber trotzdem fabelhaft gelungen. Denn die Hauptprotagonistin hat trotz schwerem Verlust, nichts von ihrem Humor und ihrer Kratzbürstigkeit eingebüßt. Allen Fans der Mütter-Mafia kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, da es zwar keine direkte Fortsetzung der Reihe ist, aber trotzdem ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus der Insektensiedlung ermöglicht. Natürlich muss man diese Art von Humor mögen um das Buch zu geniessen. Aber wenn man sich darauf einlässt, kann man einfach abschalten und ein paar humorvolle und amüsante Stunden damit verbringen.

  • Leselilly

    aus Wegberg

    3/5

    03.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    zu langwierig

    Kerstin Giers Roman "In Wahrheit wird viel mehr gelogen" hat mich leider etwas enttäuscht. Die Geschichte dreht sich um die Protagonistin Carolin, die nach dem Tod ihres Ehemanns in eine tiefe Depression verfällt und sich in Therapie begibt. Diese Thematik ist zwar sehr ernst und berührend, doch die Umsetzung ließ für mich zu wünschen übrig. Der Erbstreit mit den Hinterbliebenen und die Beziehung zu ihrem "schwulen" Freund bringen zwar einige interessante Aspekte in die Handlung, jedoch empfand ich die Erzählweise als zäh. Ich hatte gehofft, dass Carolin schneller aus ihrer Trauer und Depression herausfindet, doch leider geschieht dies erst auf den letzten 20 Seiten des Buches. Diese lange Phase des Leidens und der inneren Kämpfe hat die Geschichte für mich etwas in die Länge gezogen und ich hätte mir gewünscht, dass die Entwicklung der Protagonistin dynamischer verläuft. Insgesamt bietet das Buch einige tiefgründige Momente und behandelt wichtige Themen, doch die langsame Erzählweise und die späte Wendung in Carolins Heilungsprozess haben meinen Lesegenuss stark beeinträchtigt. Vielleicht ist es für Leser, die sich intensiver mit Trauerbewältigung auseinandersetzen möchten, dennoch eine lohnenswerte Lektüre.

  • K. M.

    aus Lutherstadt Wittenberg

    1/5

    24.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaubwürdig von Anfang an

    Eigentlich wollte ich zwischendurch mal wieder eine kleine leichte Geschichte lesen, so nahm ich mir das Buch von Kerstin Gier vor. Der Titel klang interessant, aber schon nach einigen Seiten wurde mir klar, dass es sich hierbei nicht gerade um besonders wertvolle Lektüre handelte. Carolin ein angeblich hochintelligentes Wunderkind benimmt sich eher wie ein unreifes dummes Kind. Am Anfang mag man ihr das ja noch verzeihen, da sie gerade ihren Mann verloren hat. Doch je weiter die Geschichte voran schreitet wird sie einem immer unsympathischer. Scheinbar sind alle Personen in der Geschichte ziemlich durchgeknallt, die Psychotherapeutin bräuchte dringend selbst Hilfe und Onkel Thomas steht in dem nichts nach. Was sollen die ganzen sinnlosen Dialoge und die vielen Personen, die unbedingt namentlich genannt werden müssen. Das idiotische Verhalten von Carolin, als sie Leo wieder sieht, der eigentlich nur ganz normal mit ihr reden möchte, setzt dem Ganzen die Krone auf. Und so groß kann die Liebe zu ihrem Karl nicht gewesen sein, wenn sie es bedauert das ihr bester neuer Freund Schwul ist. Es war die fast 300 Seiten und das Papier nicht wert auf dem Es gedruckt wurde. Eigentlich würde ich, wenn das ginge, keinen einzigen Stern vergeben.

  • Bewertung

    1/5

    20.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schrecklich

    Da ich Kerstin Gier bisher nur durch ihre Jugendromane kannte und diese vergöttere, wollte ich mich mal an ein Erwachsenenbuch von ihr wagen. Diesen Fehler werde ich wahrscheinlich nicht so schnell wiederholen. Die Protagonistin wird mit jeder Seite unsympathischer. Sie denkt nicht einmal daran, dass ihr Verhalten kindisch und unreflektiert ist, sie wundert sich, dass ihr Verhalten Konsequenzen nachzieht und womit soll das entschuldigt werden? Damit, dass sie gerade Witwe geworden ist? Könnte man akzeptieren, wenn sie nicht auch schon vor dem Todesfall so gewesen wäre. Außerdem, was soll die hochbegabtsein-Sache? Entschuldigen, warum sie sich so sozial inkompetent verhält? Dafür wird nicht genug darauf eingegangen (mal abgesehen davon, dass es eh fraglich wäre). Soll es erklären, warum sich in den Vater ihres Freundes verliebt hat? Dafür braucht man diesen Entschuldigung nicht, viel problematischer war es ja, wie die beiden zusammen gekommen sind. Ein unnötiges Charaktermerkmal, von Klischees behaftet, was nichts relevantes zur Geschichte beigetragen hat also. Außerdem gab es viel zu viele Handlungen, die relativ irrelevant waren, genauso wie die Personen die namentlich genannt wurden. Man hatte trotzdem die ganze Zeit das Gefühl auf etwas zu warten, was nie kam. Oh und nicht zu vergessen: jemanden direkt als schwul zu klassifizieren, nur weil er sich für Hautpflege interessiert (zumal er ja auch Apotheker ist, was also naheliegt) ist absolut homophob und problematisch. Das hätte ich nicht erwartet und war sehr schockiert und enttäuscht. Insgesamt die reinste Zeitverschwendung und eine tiefe Enttäuschung.

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