Ein Film über Sex. Rauh. Tabulos. In New York. Das ist die Aufgabe, die Jonas gestellt bekommt. Aber wie soll der überforderte Regiestudent ausgerechnet in der düstersten Ecke der Lower East Side und umgeben von gestrandeten Künstlerexistenzen einen Film drehen? Als er auf Nele trifft, eine eigensinnige, verrückte Sommerfrau, öffnet sich sein Blick für das wahre Ziel seiner Reise: eine Begegnung mit der eigenen ungeheuerlichen Familiengeschichte.
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Blanca
aus Basel
3/5
17.06.2021
Hörbuch-Download
Webreader schlecht
Das Buch ist unterhalten, leider ist der Webreader mühsam. Er schaltet ab nach einem Titel. Wenn man weiter hört, geht’s dann - meistens. Aber am Ende jeden Titels wegen 1 bis 2 Sekunden Text verschluckt. Dies ist ziemlich nervig. Auch bei wiederholten hören, kann dies nichts behoben werden.
Bewertung
5/5
25.08.2022
Buch (Taschenbuch)
buch des jahres
So klug und lustig und böse - ein grossartiges Buch das ich allen nur empfehlen kann. Wer die Neunzigerjahre mag und vielleicht auch ein Faible für Filmstudierende hat, muss das lesen.
Buchstabenfestival
aus Deutschland
2/5
22.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Wie unterschiedlich doch die…
Wie unterschiedlich doch die Geschichten von ein und dem gleichen Autor sein können. Während ich das Buch "Das kalte Blut" von Chris Kraus sehr gemocht habe, hat mich das Buch "Sommerfrauen, Winterfrauen" nicht wirklich mitreißen können. Ich bin froh, dass ich die Bücher in dieser Reihenfolge gelesen habe, denn andersherum hätte es wahrscheinlich dazu geführt, dass ich "Das kalte Blut" mit seinen 1.200 Seiten nie gelesen hätte. Der Anfang von "Sommerfrauen, Winterfrauen" war noch gut. Ich konnte mich ganz gut in die Geschichte einlesen und war gespannt, wie Jonas seine Aufgabe, einen Sexfilm zu drehen, erfüllen wird. Doch dann kam Mah. Die Freundin von Jonas und raubte mir schon etwas den Nerv. Sie war eifersüchtig, wirkte sehr unsicher und sie zog an den Haaren den Streit herbei. Ich empfand sie als anstrengend. Die gut zu lesenden Passagen waren die Treffen mit der Tante, die nicht seine Tante war. Wenn sie von der Nazizeit berichtete, hatte ich wieder das Gefühl, den Charakteren aus "Das kalte Blut" zu begegnen. Vieles ähnelte sich und in diesem Moment hatte ich die Hoffnung, dass es doch noch gut wird. Aber dann ging Jonas wieder in seine versiffte Wohnung zu dem noch widerlicheren Besitzer und murmelte stets, dass er keinen Film über Nazischeiß machen will. Es wiederholte sich stets und ständig und wurde dadurch etwas langatmig. Der Schwung war leider recht schnell aus der Geschichte raus und die Charaktere blieben distanziert bis zum Schluss. Schade. Ich hatte mich auf eine weitere gute Geschichte von diesem Autor gefreut und war doch diesmal froh als das Buch zu Ende war.
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