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Invasion der Barbaren Die Entstehung Europas im ersten Jahrtausend nach Christus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2019

Abbildungen

Tafelteil mit 29 z. T. farbigen Abbildungen, 21 Karten

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/4,8 cm

Gewicht

630 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

4. Druckaufl. 2026

Originaltitel

Empires and Barbarians

Übersetzt von

Bernhard Jendricke + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96426-4

Beschreibung

Rezension

»... ein grosser Wurf, ein epochemachender Beitrag zum Verständnis der Verwandlung Europas im ersten Jahrtausend. Heather verbindet theoretische Reflexion und epische Darstellung. Und seine Wiederentdeckung des homo migrans in der Historiografie der Spätantike ist von evidenter Aktualität.« Stefan Rebenich, Neue Zürcher Zeitung, 26.10.2011 ("Neue Zürcher Zeitung")
»Es ist wichtig uns zu vergegenwärtigen, dass all diese "Barbaren" und ihre Migrationen zur Entwicklung des heutigen Europa beigetragen haben. Dabei ist Peter Heathers Buch ein zuverlässiger und anregender Begleiter. Er zeigt, dass die Wanderungen letztlich weniger nachhaltig als der Austausch zwischen den Kulturen im Zentrum und an der Peripherie wirkten.« Walter Pohl, Die Presse, 20.08.2011 ("Die Presse")
»Ein glänzend erzähltes und niemals langatmiges Buch.« Westfälische Nachrichten, 11.8.2011 ("Westfälische Nachrichten")
»Eine lohnende Lektüre - fundiert, ausgewogen und wunderbar lesbar.« Andreas Trojan, Bayern 2, 2.7.2011 ("BR 2")
»In gut lesbarer Weise eröffnet es dem Leser das komplexe Panorama der Wanderungen des 1. Jahrtausends, von Goten, Vandalen oder Hunnen bis hin zu jüngeren Gruppen wie Slawen, Ungarn und Wikingern.« Philipp von Rummel, DAMALS, 07/2011 ("DAMALS")
»Heathers Buch legt nahe, die Entwicklungen in der römischen Antike mit heutigen Entwicklungen zu vergleichen und sich den wirklichen, den bedrohlichen Problemen zu widmen, die Heather in seiner brillanten Analyse so anschaulich gemacht hat.« Klaus-Rüdiger Mai, Deutschlandradio Kultur, 4.5.2011 ("DeutschlandRadio Kultur")
»Die Migrations- und Integrationsdebatte mal anders: Der britische Historiker Peter Heather analysiert hier, wie die spätantike Völkerwanderung Gesicht und Identität des modernen Europa formte… Migration entsteht durch Wohlstands- und Entwicklungsgefälle. Sie verändert gewohnte Strukturen, lenkt Entwicklungen in neue Bahnen und bringt imperiale Macht zu Fall.« P.M. History, 03/2011 ("P.M. History")
»Er ist vorsichtig, ja integer in seinen Schlussfolgerungen und widersteht allen in Terra-X-Zeiten so beliebten spektakulären Spekulationen und vermeintlichen Beweisen. Gerade im Rahmen seiner im sinnvollen Rahmen gehaltenen Diskussion einander diametral widersprechender Forschungsmeinungen warnt er davor, Quellen zu einseitig zu betrachten. Immer wieder fasst er zusammen, blickt zurück, ordnet ein.« Thomas Zirnbauer, Lesart. Unabhängiges Journal für Literatur, 02/2011 ("Lesart")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.03.2019

Abbildungen

Tafelteil mit 29 z. T. farbigen Abbildungen, 21 Karten

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/4,8 cm

Gewicht

630 g

Farbe

Dunkelbraun / Camel

Auflage

4. Druckaufl. 2026

Originaltitel

Empires and Barbarians

Übersetzt von

  • Bernhard Jendricke
  • Rita Seuss
  • Thomas Wollermann
  • Kollektiv Druck-Reif

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96426-4

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: [email protected]

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Fortsetzung von "Der Untergang des römischen Weltreichs"?

Bewertung am 05.06.2024

Bewertungsnummer: 2216874

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zuweilen wird dieses Buch als zweiter Teil einer Trilogie angesehen, die mit "Der Untergang des römischen Weltreichs" begann und mit "Die Wiedergeburt Roms" zum Abschluss gebracht wird. Mit über 16 Jahren hat sich Peter Heather laut eigenen Angaben dafür mehr Zeit genommen als für jedes seiner anderen Werke. Auf dem Einband wird diesmal die NZZ mit "Ein großer Wurf" zitiert. Um es kurz zu machen: Ich bin nicht so begeistert. Der Text scheint sich ständig im Kreis zu drehen, immer neue Fragen führen zu immer gleichen Antworten, ganze Passagen werden vielfach wiederholt. Eine Straffung wäre dringend wünschenswert gewesen - vielleicht hat der Autor während der langen Entstehungszeit etwas den Überblick verloren? Dabei gibt sich die deutsche Ausgabe als leicht gekürzte Fassung des englischen Originals zu erkennen. Der etwas kryptische Titel spielt auf die sogenannte Invasionshypothese an, nämlich dass sich bei der "Völkerwanderung" ganze Gesellschaften von Punkt A, wo sie eine entvölkerte Landschaft hinterlassen, nach Punkt B, wo sie die einheimische Bevölkerung vertreiben oder töten, begeben haben. Diese gilt unter Fachleuten als gründlich überholt. Vielleicht etwas zu gründlich, meint der Autor. Er versucht daher bei jeder Gelegenheit herauszuarbeiten, wie groß die Verbände tatsächlich waren, die sich bewegt haben. Handelte es sich beispielsweise um einen Wissens-/Techniktransfer durch Kaufleute (wenn heutige Archäologen andersartige Tonscherben finden, könnten ja einfach die damaligen Töpfer dazugelernt haben), haben Krieger die ansässige Bevölkerung unterworfen oder haben sich tatsächlich ganze Familien angesiedelt? Auf mich wirken diese Betrachtungen oft akademisch. Etwa das erste Drittel des Buchs befasst sich mit den Geschehnissen, die schon in "Der Untergang des römischen Weltreichs" behandelt wurden. Anschließend richtet es den Blick auf die Franken und - für mich der interessanteste Teil - den Aufstieg der Slawen in Mittel- und Osteuropa. Im letzten Drittel kommen noch die Wikinger in den Fokus, bevor eine Gesamtschau des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung versucht wird.

Fortsetzung von "Der Untergang des römischen Weltreichs"?

Bewertung am 05.06.2024
Bewertungsnummer: 2216874
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zuweilen wird dieses Buch als zweiter Teil einer Trilogie angesehen, die mit "Der Untergang des römischen Weltreichs" begann und mit "Die Wiedergeburt Roms" zum Abschluss gebracht wird. Mit über 16 Jahren hat sich Peter Heather laut eigenen Angaben dafür mehr Zeit genommen als für jedes seiner anderen Werke. Auf dem Einband wird diesmal die NZZ mit "Ein großer Wurf" zitiert. Um es kurz zu machen: Ich bin nicht so begeistert. Der Text scheint sich ständig im Kreis zu drehen, immer neue Fragen führen zu immer gleichen Antworten, ganze Passagen werden vielfach wiederholt. Eine Straffung wäre dringend wünschenswert gewesen - vielleicht hat der Autor während der langen Entstehungszeit etwas den Überblick verloren? Dabei gibt sich die deutsche Ausgabe als leicht gekürzte Fassung des englischen Originals zu erkennen. Der etwas kryptische Titel spielt auf die sogenannte Invasionshypothese an, nämlich dass sich bei der "Völkerwanderung" ganze Gesellschaften von Punkt A, wo sie eine entvölkerte Landschaft hinterlassen, nach Punkt B, wo sie die einheimische Bevölkerung vertreiben oder töten, begeben haben. Diese gilt unter Fachleuten als gründlich überholt. Vielleicht etwas zu gründlich, meint der Autor. Er versucht daher bei jeder Gelegenheit herauszuarbeiten, wie groß die Verbände tatsächlich waren, die sich bewegt haben. Handelte es sich beispielsweise um einen Wissens-/Techniktransfer durch Kaufleute (wenn heutige Archäologen andersartige Tonscherben finden, könnten ja einfach die damaligen Töpfer dazugelernt haben), haben Krieger die ansässige Bevölkerung unterworfen oder haben sich tatsächlich ganze Familien angesiedelt? Auf mich wirken diese Betrachtungen oft akademisch. Etwa das erste Drittel des Buchs befasst sich mit den Geschehnissen, die schon in "Der Untergang des römischen Weltreichs" behandelt wurden. Anschließend richtet es den Blick auf die Franken und - für mich der interessanteste Teil - den Aufstieg der Slawen in Mittel- und Osteuropa. Im letzten Drittel kommen noch die Wikinger in den Fokus, bevor eine Gesamtschau des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung versucht wird.

Politisch korrekter Zeitgeist

Bewertung am 01.10.2025

Bewertungsnummer: 2612671

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir scheint Peter Heather ist Teil der politisch korrekten "Avantgarde" des Zeitgeists. Selbst jahrhundertealte Insititutionen wie die Oxford University der er angehört sind ihr wie wir inzwischen wissen, verfallen. Ich bin kein Historiker und mir fällt auf, dass wie in anderen "Wissenschaften" auch die politische Agenda der Universalisten umgesetzt werden soll. So auch in diesem Buch, das radikal mit den bewährten, gut untersuchten Thesen der früheren Generationen bricht. Für mich ist das Buch und der Autor eine einzige Enttäuschung.

Politisch korrekter Zeitgeist

Bewertung am 01.10.2025
Bewertungsnummer: 2612671
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir scheint Peter Heather ist Teil der politisch korrekten "Avantgarde" des Zeitgeists. Selbst jahrhundertealte Insititutionen wie die Oxford University der er angehört sind ihr wie wir inzwischen wissen, verfallen. Ich bin kein Historiker und mir fällt auf, dass wie in anderen "Wissenschaften" auch die politische Agenda der Universalisten umgesetzt werden soll. So auch in diesem Buch, das radikal mit den bewährten, gut untersuchten Thesen der früheren Generationen bricht. Für mich ist das Buch und der Autor eine einzige Enttäuschung.

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