Produktbild: Tödlicher Stoff

Tödlicher Stoff Ein Sherlock-Holmes-Krimi

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14,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Oktober

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,1 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946938-44-6

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Oktober

Seitenzahl

191

Maße (L/B/H)

21/13,5/1,1 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946938-44-6

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    17.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wer zog die Fäden?

    „...“Ich betreibe Studien“, behauptete Sherlock. „Ansonsten das, was die gesamte Menschheit in diesen Netzwerken macht: Lebenszeit vergeuden“...“ Sherlock Holmes ist in der Gegenwart angekommen. Doch er langweilt sich. Dr. Watson kennt das schon. Wenn Sherlock nichts zu tun hat, bekommt er schnell ein Suchtproblem. Dieses Mal sind es Facebook und Co. Bei obigen Zitat geht es um die Frage, warum sich Sherlock mit dem Internet beschäftigt. Nach dem Treffen mit Mycroft, Sherlocks Bruder, ändert sich das. Der braucht Sherlocks Hilfe, damit der Brexit nicht aus dem Ruder gerät. Gleichzeitig ist die politische Schicht beunruhigt, weil sich die Anzahl der toten Obdachlosen häuft. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben, in dem sie gekonnt brisante politische Themen anpackt und gleichzeitig zeigt, welche Folgen der Brexit haben könnte. Um die Handlung auf eine konkrete Frage zuzuspitzen: Wie verhält sich das ausländische Klientel, das nicht weiß, was mit ihm nach dem Brexit passiert? Dabei kreiert die Autorin interessante Protagonisten: einen Obdachlosen, der als Informant für Sherlock arbeitet und dessen ersten Fall in einem Buch verewigt hat; einen jungen Wissenschaftler, der für seinen Erfolg alles tut, und eine Redakteurin der BBC, von der Watson spekuliert, ob sie für Sherlock mehr ist als eine Mitarbeiterin. Sehr spannend finde ich das Verhältnis der Brüder Mycroft und Sherlock. Sie sind wie Feuer und Wasser. Eine Aussage Mycrofts auf die Frage, in welche Situation ihn Sherlock nun gebracht hat, beleuchtet diese Beziehung: „...In die gleiche wie früher, wenn ich dein Spielzeug aufräumen und die Wohnung hinter dir wieder in Ordnung bringen musste. Bloß, dass die Wohnung jetzt England ist...“ Die Ermittlung im Fall der Obdachlosen führt schnell zu einer Teillösung. Sherlock findet heraus, wer für deren Tod verantwortlich war und welche Methode gewählt wurde. Der Täter lebt nicht mehr, und er muss Hintermänner gehabt haben, die ihn geschickt manipuliert haben. Die Suche danach benötigt Zeit. Welche Rolle spielt dabei das Internet. Sherlock stellt dazu eine interessante Frage: „...Letzten Endes ist es reine Mengenlehre: Wer von denen, die da interagieren, kennt sich auch in der Realität?...“ Begeistert bin ich von Sherlocks logischen Schlussfolgerungen, seiner exakten Beobachtungsgabe und seinen ab und an durchblitzenden Humor. Andererseits gefällt mir an ihm weniger, dass er Watson wie eine Statisten behandelt, der da zu sein hat, wenn er ihn braucht. Erstaunlich, dass der sich das gefallen lässt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Gern mehr davon!

  • Bewertung

    aus Oschersleben

    5/5

    06.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Modern

    Das Buch zeigt das modernes Ermittler-Team Holmes und Watson. Die beiden berühmten Detektive werden in die heutige Zeit (speziell England) katapultiert und das sorgt für den Leser als großes Amüsement. Sicher, man muss sich schon auf die Geschichte einlassen, denn allzu fantastische Fans werden hier vermutlich enttäuscht, aber ich fand die beiden Männer in diesem Buch toll, auch wenn sie charakterlich schon ein wenig vom Original abweichen. Das Buch ist eine tolle Unterhaltung und auch der Fall, an dem sie arbeiten, ist spannend und unterhaltsam. Dazu kommt ein schönes Cover und ein gelungener Schreibstil. Ich werde das Buch auf jeden Fall empfehlen.

  • Anett

    aus Chemnitz

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Tödlicher Stoff

    John Watson traut seinen Augen nicht: Sherlock Holmes vergeudet seine Zeit im Internet mit Facebook & Co? Immerhin treibt ihn der Fall der toten Obdachlosen hinaus auf Londons Straßen. Mycroft Holmes ist mit den Folgen des Brexit-Entscheids geplagt. Er braucht Sherlocks Hilfe, um das Schlimmste zu verhindern. So geraten der Detektiv und John in ein edles Landhotel. Wo auch BBC-Reporterin Deborah Bellamy mit von der Partie ist. Im Doppelzimmer mit Sherlock Holmes? Auch auf dieses Buch bin ich zufällig bei Lovelybooks gestolpert, und auch dieses habe ich in einer gemeinsamen Leserunde, die von der Autorin begleitet wurde, teilgenommen. Was mich an dem Buch reizte? Der moderne Sherlock Holmes. Ich mag die Geschichten total gerne, aber funktioniert das auch in der heutigen Zeit? Sherlock Holmes bei Beate Baum funktionierte schon in etwa wie im Original. Er war intellektuell, hat Schwierigkeiten sich in andere Menschen zu versetzen, weiß, dass er ziemlich schlau ist und kabbelte sich mit seinem Bruder Mycroft. Ich fand ihn sehr treffend. Watson. Da kommen wir hier zum Knackpunkt des Buches, finde ich. Denn Watson ist so gar nicht, wie man ihn kennt. Da Sherlock ihn immer wieder im Dunkeln lässt, sich über ihn gar lustig macht, ist Watson ständig verärgert und wütend. Ein verärgerter Watson? Es machte ihn mir madig, ich kam nicht richtig klar. Die eigentliche Freundschaft, die die beiden verband konnte ich nicht richtig erkennen, das fand ich schon sehr schade. Die Story jedoch entschädigte mich immer wieder, über kleine Verärgerungen. Denn die fand ich sehr spannend und die Auflösung sehr stimmig. Auch wenn dies bereits ein zweiter Teil ist, hatte ich nie das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben, da die Story in sich abgeschlossen ist. Alles in allem schon lesenswert, man muss doch kleine Abstriche machen, was ich aber auch als normal empfinde. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass Watson wieder liebenswürdig ist, und nicht mehr so grummelig, verärgert und wütend.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Sherlock Holmes heute

    Sherlock Holmes im 21. Jahrhundert: auch an ihm ziehen Facebook und Co. nicht vorbei. Zu Recherchezwecken sind sie aber optimal geeignet. In den Straßen Londons ereignen sich erst scheinbar harmlose Todesfälle. Obdachlose sterben an scheinbar harmlosen Krankheiten. Die Zahl der Toten steigt und die Ursachen sind nicht so harmlos, wie zu Anfang gedacht. Ein interessanter Fall für Holmes und Watson im London der Gegenwart. Auch hier glänzt Sherlock Holmes durch eine überragende Kombinationsfähigkeit, eine rationelle Vorgehensweise und einer hervorragend geschulten Beobachtungsgabe. Die Autorin greift aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen auf, die geschickt eingebunden werden. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Die Geschichte hat mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten und überrascht, Sherlock Holmes und John Watson haben auf der ganzen Linie überzeugt.

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