Produktbild: Corpus Delicti

Corpus Delicti Ein Prozess

57

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2519

Erscheinungsdatum

06.08.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1317 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641242701

Beschreibung

Rezension

»Juli Zeh ist mit Corpus Delicti der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden.«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

2519

Erscheinungsdatum

06.08.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1317 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641242701

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  • Bewertung

    4/5

    14.06.2021

    eBook (ePUB)

    Gesundheit, ja gerne - aber zu welchem Preis?

    Dieser Frage sieht sich Mia Holl gegenüber, die nach dem Aufsehen erregenden Selbstmord ihres Bruders nun selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Sie lebt in einer Zukunft, in welcher körperliche Gesundheit das höchste Gut der Menschen darstellt - das seelische Wohl hingegen ist quasi nicht mehr existent, findet wenn überhaupt nur noch negative Beachtung. Juli Zeh schreibt sich mühelos in die Riege der ganz großen dystopischen Autoren wie Bradbury und Orwell. Viel Gesellschaftskritik, starke Charaktere und ein (ungewollter) spannender Blickwinkel auf die Corona-Pandemie!

  • Bewertung

    aus Großdubrau

    4/5

    15.01.2021

    eBook (ePUB)

    Kauf für die Schule

    Ich habe es gekauft, weil wir es für die Schule kauften aber es war bei weitem das beste Buch, welches wir in der Schule gelesen haben. Das liegt nicht zuletzt da dran, dass ich juristisch interessiert bin. Es hatte eine interessante Geschichte, mit einer guten Charakterentwicklung auf Seiten des Hauptcharakters. Jedoch liegt hier eins der Probleme, weswegen ein Stern abgezogen wurde: Die anderen Charakter haben so gut wie keine Entwicklung und dienen nur zur charakterlichen Entwicklung des Hauptcharakters. Das zweite Problem ist das Ende, welches meiner Meinung nach den Verlauf der Geschichte nicht beendet, sondern eher noch eine Fortsetzung verspricht, die es nicht gibt. Ansonsten war es ein sehr schönes, kurzes Leseerlebnis.

  • Michael R.

    aus Berlin

    3/5

    06.10.2024

    eBook (ePUB)

    Interessant?

    Zunächst einmal musste ich mich an den Schreibstil gewöhnen aber dann liest sich das Buch flott und es ist auch gut geschrieben. Aber warum es so gelobt wird, entzieht sich mir. Nette Geschichte, für mich aber auch nicht mehr.

  • Pablo

    1/5

    05.05.2021

    eBook (ePUB)

    Bloßer Versuch Bei vielen…

    Bloßer Versuch Bei vielen schlechten Büchern gibt es meistens etwas zu retten: die Hauptfigur, die Handlung, der Stil. In Corpus Delicti gibt es aber wenig zu loben. Es geht um eine dystopische Gegenwart, wo eine Art Gesundheitsdiktatur, nämlich die METHODE, die Freiheit der Bevölkerung einschränkt. Das Einzige, was man von ihr erfährt, ist der Fall gegen den unschuldigen Moritz, Bruder der Hauptfigur. Als würden die moderne Demokratie keine Unschuldigen ins Gefängnis schicken, basiert sich die Handlung auf Mias Versuch, diesen Irrtum zu prüfen. Hierzu eine Kleinigkeit: Mia half Moritz bei Suizid und schob seinem Tod auf die Regierung. Es ist bewundernswert, wie Juli Zeh in kaum wenige Kapiteln Mia unsympathischer als die Methode und ihren Gefolgsmann Kramer gestaltet. An manchen Stellen vergisst man sogar, dass es sich um eine Dystopie handelt. Die langen, theoretischen Gesprächen die Mia mit anderen Figuren hält, sind manchmal unnötig und beschwerlich. Corpus Delicti ähnelt mir eher an ein mittelmäßiges Theater als an einen Roman; es fehlt viel Charakterisierung, literarische Beschreibung und Erzählung. Im Gegenteil zu anderen Dystopien wie Orwells 1984 oder Huxleys Schöne neue Welt, bleibt Juli Zehs Corpus Delicti als ein bloßer Versuch. Es ist ein Buch das man weder hasst noch mag; es ist unscheinbar, es erweckt kaum eine Erschütterung beim Leser. Es ist ein Buch, das ich nicht empfehlen kann.

  • Bewertung

    5/5

    17.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    „Corpus Delicti“: Wenn der Körper zum Verbrechensbeweis wird

    Ein Roman, der eine faszinierende, zugleich erschreckende Parabel über eine Zukunft entwirft, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht erklärt wird und das individuelle Wohl vollständig von einem autoritären System überwacht wird. Der Titel „Corpus Delicti“ (lat. Beweisstück eines Verbrechens) weist darauf hin, dass der menschliche Körper selbst zum Tatort und zugleich zum Beweisstück gegen sich wird. Auch das Cover greift diese Idee auf – ein steriles, weißes Zimmer mit anonymer Türnummer unterstreicht die Kälte und Kontrolle des Systems. Die offene Tür gewährt keinen einladenden Blick, sondern öffnet den Raum zu etwas Unmenschlichem. Diese symbolische Darstellung auf dem Cover leitet unmittelbar über zum Inhalt des Romans: in ein perfektioniertes Gesundheitssystem – die sogenannte „Methode“. Alles ist genau geregelt: Sport, Ernährung, Schlaf – sogar Gefühle werden überwacht. Liebe zum Beispiel wird nur als Verträglichkeit bestimmter Immunsysteme verstanden. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird wie ein Verbrecher behandelt. Es geht um Freiheit, Gerechtigkeit, Vertrauen und den Mut zum Widerstand. „Corpus Delicti“ ist eine Warnung: Was passiert, wenn wir unsere Freiheit aus Feigheit opfern? Gibt es einen Punkt, an dem wir unsere Menschlichkeit verlieren, weil wir nicht den Mut haben, uns zu wehren? Diese Fragen hallen auch nach dem Lesen noch lange nach – denn Zeh macht das zentrale Thema nicht nur theoretisch, sondern auch emotional greifbar. Während ich den Roman gelesen habe, gab es viele Momente, die mich tief berührt haben – einer davon war für mich das „Nirwana“ von Juli Zeh. An genau dieser Stelle hat sie ihre schriftstellerische Kraft explodieren lassen – als wäre das der Beweis ihres literarischen Könnens. Es ist die Gerichtsszene – ein Moment, in dem ich das Adrenalin des Anwalts und die beklemmende Spannung im Raum so deutlich gespürt habe, als säße ich selbst zwischen den Geschworenen. Schon beim bloßen Zurückdenken bekomme ich Gänsehaut. Das Buch bietet zahlreiche literarische Höhepunkte, und genau solche Momente machen „Corpus Delicti“ für mich zu einem außergewöhnlichen Buch, das weit über das reine Lesen hinausgeht. Es ist ein Buch, das man nicht nur liest, sondern mit dem man spricht, das zum Nachdenken anregt, Fragen aufwirft und sogar widerspricht. Die einzigartige Verbindung von versteckter Poesie in der Sprache und der Kälte der Atmosphäre wird Sie überraschen – und vielleicht sogar tief berühren. Wenn Sie ein Buch suchen, das unter die Haut geht, dann würde ich Ihnen „Corpus Delicti. Ein Prozess“ von Juli Zeh auf jeden Fall empfehlen.

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