Michael Krügers Roman "Das Irrenhaus" macht seinem Titel alle Ehre.
Der Protagonist dieses Romans erbt von einer entfernten Verwandten ein Mietshaus und dreht seinem bisherigen Leben den Rücken zu. Er kündigt seinen Job als Archivar, zieht in eine leerstehende Wohnung seines Hauses und will sich fortan der Langeweile hingeben. Aber in seinem Haus ist es alles andere als langweilig. Nach und nach lernt er seine Mieter kennen, die sich mit ihren Eigenheiten gegenseitig übertrumpfen. Auch der Protagonist selbst verkörpert nicht gerade Normalität, nimmt er doch schon bald die Identität seines Vormieters an...
Schräg. Mit diesem Wort ist "Das Irrenhaus" wohl am besten zu beschreiben. Die Handlung ist nicht besonders spannend, aber stellenweise witzig, in jedem Fall aber sehr abgedreht.
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