Produktbild: Lenz
Band 6

Lenz Kriminalroman

11

12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.10.2018

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843718486

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

26.10.2018

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843718486

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  • Bewertung

    5/5

    21.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wetterschmöcker

    Absolut Genial geschrieben Wenn man sich einwenig in der auskennt könnte man meinen man sei mit Lenz, als Partner unterwegs. Richtig gute Unterhaltung von Anfang bis zum Schluss.

  • kkarin

    aus Oberösterreich & Wien

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Bedeutung des Einzelnen für die Welt oder Wo ist Lenz, wenn man ihn braucht?

    Zum Inhalt: Kommissar Eschenbach kehrt nach seiner mehrmonatigen Auszeit bei der Tochter in den USA nach Zürich zur Kantonspolizei zurück. Doch während seiner Abwesenheit hat sich das Klima in seiner Abteilung, der er als Leiter der Zürcher Kriminalpolizei vorsteht, massiv verschlechtert. Maßgeblich daran beteiligt: Dr. Christine Saager, Polizeichefin, die eine Ivy Köhler als interimistische Leiterin aus dem Hut gezaubert hat, die zudem nach Eschenbachs Rückkehr nicht wieder ausscheidet, sondern als dessen Stellvertreterin im Team bleiben soll! Und dann der gerade am Tisch liegende Fall eines erst nach mehreren Tagen in seiner Wohnung tot aufgefundenen Siebzigjährigen! Wieso drängt Ivy Köhler derart, den Fall als „natürlichen Tod“ zu schließen, zumal Eschenbach beim „ersten Hinsehen“ Ungereimtheiten auffallen? Er beschließt, dem Ganzen unter dem Radar von Saager/Köhler nachzugehen und sein Netzwerk vertrauenswürdiger Personen zu nutzen! Doch wo ist einer seiner wichtigsten Freunde und Informationsquellen, Ewald Lenz, der pensionierte Polizeiarchivar? Was für eine Weltentdeckung macht er in seiner Mühle? Und wieso sieht Ivy Köhler in Lenz plötzlich ein Bedrohungspotential mit internationalen terroristischen Verbindungen? Meine Meinung: Plot: Da ich bislang bis auf Martin Suter keine Schweizer KrimiautorInnen oder in der Schweiz spielende Krimis gelesen habe, war ich auf Michael Theurillats LENZ schon sehr gespannt, da sowohl der Klappentext als auch die Leseprobe eine Reise in die Schweiz und Pharmaindustrie versprachen. Schnell erahnte ich, dass meine literarische Reise noch viel weiter gehen wird, denn ich wurde Dank des flüssigen und inspirierenden Erzählstils Theurillats mit einer außergewöhnlichen Freundschaft dreier ehemaliger Studienkollegen, dem weltweiten Streben nach Geld, Macht und Einfluss inklusive der damit einhergehenden militärischen Verstrickungen bishin zum Syrien-Krieg und brillanten gesellschafts-politischen und philosophischen Betrachtungen zur Informations-(Un-)Kultur unserer heutigen Zeit überrascht. Und ich war auch erstaunt, wie allein man in einem westlichen Land dastehen kann und zu welchen „Stilblüten“ man sich genötigt sieht … Besonders spannend fand ich dabei, die weltweiten Geschehnisse aus der Sicht eines „neutralen“ Schweizers präsentiert zu bekommen, der zudem kritisch den Anteil seines Heimatslandes am weltweiten Geschehen hinterfragt. Protagonisten: Theurillats beschreibt seine Charaktere derart gut, dass ich mich schnell in sie einfühlen konnte. Besonders gelungen ist ihm die Skizzierung von Kommissar Eschenbachs, der mir von Beginn an sympathisch war, nicht zuletzt, weil er sich treu bleibt, weiter „schnüffelt“, auch wenn andere ihn davon abhalten wollen: einerseits, weil er es als seine polizeiliche/gesellschaftliche Pflicht ansieht und andererseits, weil er persönlich am Verbleib seines Freundes interessiert ist und last but not least wegen seines Lebensmottos „Es komme schon alles gut.“ Zudem – im Vergleich zu vielen anderen Krimi-Kommissaren - erfrischend, dass er sich eine Aus-Zeit gegönnt hat, eine innige Beziehung zu seiner Tochter führt und auf langjährige Freunde zurückgreifen kann. Auch Ewald Lenz, der die Wahrheit der Bibliotheken liebt, wird wunderbar charakterisiert, weshalb auch gut nachvollziehbar ist, weshalb Eschenbach den Austausch mit ihm schätzt, wenngleich sowohl er als auch ich als Leserin nicht jedem Gedankengang von Lenz inhaltlich zustimmen können, Lenz uns aber zumindest dazu bringt, nachzudenken und einen eigenen Standpunkt zu schärfen oder überhaupt erst einzunehmen. Neben Eschenbach und Lenz sind es auch die NebendarstellerInnen wie zB Rosa Mazzoleni (Sekretärin mit italienischen Wurzeln) und Claudio Jagmetti (team-intern als Eschenbachs Vertretung Auserkorener) sowie der Pathologe, die mir Lust machen, die gesamte Eschenbach-Reihe kennenzulernen. Schweizer Lebensgefühl: Am Alltagsleben der Protagonisten lässt sich neben geographischen Details Zürichs auch gut in die hiesige Lebensart einfühlen, wie zB ins Sprüngli oder Tabaklädeli zu gehen oder sich Friandises zu gönnen. Die Viersprachigkeit – vor allem Schweizer-Deutsch, Italienisch und Französisch – blitzt vielerorts auf, erschließt sich jedoch bei mangelnden Schweiz- oder den jeweiligen Sprachkenntnissen nicht gänzlich. Dafür wird man mit einer internationalen Note – dem Umgangs-Englisch Eschenbachs, der gerade aus den USA zurückkehrt, versöhnt (holy shit). Fazit: Ein Schweizer Krimi, der sich über die Genre-Grenze hinaus als überraschend geistreicher, unterhaltsamer und inspirierender Roman entpuppt. Eine klare Leseempfehlung an alle, die sich mit weltweiten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und militärischen Entwicklungen auseinandersetzen wollen.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Ein intelligenter Krimi

    Dieser 6. Fall aus der Reihe rund um den Zürcher Kommissar Eschenbach ist für mich der erste. Der Krimi beginnt schon recht ungewöhnlich mit einer scheinbar zusammenhanglosen Versteigerung. Danach begeben wir uns in die „Niederungen“ der Zürcher Kriminalpolizei. Kommissar Eschenbach kehrt nach einer mehrmonatigen Auszeit in Amerika nach Zürich zurück und muss feststellen, dass einige Änderungen in der Dienststelle vorgenommen wurden. Zwar übernimmt er wieder die Leitung seiner Truppe, doch ist ihm die Yvi Köhler als seine Stellvertreterin zur Seite gestellt. Es hat den Anschein, dass die toughe Köhler ein eigenes Süppchen kochen will. Noch an seinem ersten Arbeitstag wird Eschenbach zur Leiche eines alten Mannes gerufen. Natürlicher Tod oder hat hier wer nachgeholfen? Als sich herausstellt, dass Eschenbachs alter Freund Ewald Lenz dringend tatverdächtig ist, weiß Eschenbach nicht, wer Freund oder Feind ist. Er sieht sich einem Lügengeflecht gegenüber, in dem eine Menge vertuscht werden soll – auf Anweisung von ganz oben. Meine Meinung: Ein wunderbarer Polit-Krimi, der durch außergewöhnliche Charaktere besticht. Da ist einmal Ewald Lenz, ein pensionierter Archivar mit einem IQ von über 150 und einem phänomenalen Gedächtnis, sein Studienfreund Walter Habicht, ein brillanter Wissenschaftler, der mit einer Körpergröße von 1,47 m, nicht jene Anerkennung erhält, die ihm zustünde und letztlich Isabelle, die eine ebenso geniale wie undurchschaubare Rolle in diesem Drama spielt. Die Perspektive wechselt zwischen Eschenbach und Lenz, was eine besondere Spannung hervorruft. Michael Theurillat verquickt in beeindruckender Weise aktuelle politische Ereignisse wie den Syrien-Konflikt und den Anteil der UNO und der USA an dieser Tragödie, in diesem Krimi. Im Anhang nennt der Autor die entsprechenden Quellen. Der Schreibstil ist ansprechend. Deshalb wird dies nicht mein letzter Krimi von Michael Theurillat. Fazit: Ein intelligenter und top-aktueller Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  • mrs rabes bookaccount

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Fake News. ALternative Fakten. Terrorismus.

    Kommissar Eschenbach hat sich eine Auszeit gegönnt. Doch als er in den Zürcher Polizeidienst zurückkehrt, ist alles ganz anders als früher. Bald hat er das Gefühl, dass er von wichtigen Informationen abgeschnitten wird. Kein Wunder, denn sein Freund Ewald Lenz, ehemals Leiter des Polizeiarchivs, wird als Terrorist verdächtigt. Es ist ein sehr geschickt konstruierter Kriminalroman, den Michael Theurillat vorgelegt hat. Es ist mittlerweile der sechste Band, in dem Kommissar Eschenbach ermittelt. Das spielt aber für Quereinsteiger in diese Reihe keine Rolle. Theurillat schildert diesen Fall in zwei Erzählsträngen und verschiedeneren Zeitebenen. Wie gut kennt Lenz seine Freunde? Ewald Lenz ist eine Einzelgänger. Für den gesundheitlich stark angeschlagenen Walter Habicht, einem Studienkollege, den Lenz seit mehr als 40 Jahren kennt, erfüllt er einen Freundschaftsdienst und gerät unversehens unter Terrorverdacht. Dieser literarisch ansprechende Kriminalroman ist keine durchschnittliche Massenware, kein Reißer. Subtil, mit Schweizer Gründlichkeit, ja nahezu beschaulich erzählt Theurillat. Aber deswegen ist die Handlung nicht weniger spannend und bedrohlich. Der Autor betont zwar in seinem Nachwort, dass es sich bei seinem Werk um reine Fiktion handelt. Aber was er erzählt, könnte genausgut wirklich so passiert sein. „Manchmal ist die Realität noch verrückter als meine Fantasie.“, erklärt er. Dem kann, muss man zustimmen. Theurillat geht mit der Mittelmäßigkeit, dem Mainstream zu Gericht, mit der digitalen Generation, die beeinflussbar geworden ist durch gezielte Falschinformationen, alternativen Fakten in (Sozialen) Medien, die denkfaul geworden ist, die sich bestätigt fühlt, deren Ängste künstlich geschürt wird, die den Wahrheitsgehalt von Informationen nicht mehr hinterfragt, weil sie sich nur mehr in der Blase bewegt, die ihr recht gibt. Es ist ein brandaktuelles Thema, großartig umgesetzt.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    19.01.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr komplex und spannend

    Kommissar Eschenbach kommt nach einer dreimonatigen Auszeit nach Zürich zurück und wundert sich über einen abgeschlossenen Fall. In zwei Handlungssträngen wird dieser nun aufgeklärt. Mit akribischer Ermittlungsarbeit auf der einen, mit einer Lebensbeichte auf der anderen Seite. Dazu werden Fiktion und Realität gekonnt verwoben. Die Erfindung des Internets, der Krieg in Syrien, die Versteigerung einer Nobelpreismedaille und weiteres werden schlüssig in die Geschichte eingebaut. Dabei kommt der erdachte Teil gänzlich ohne Mord, Totschlag und Gewalt aus. Einzig das Nichterkennen eines Kleinwüchsigen auf Stelzen erscheint mir unwahrscheinlich, nimmt aber nicht viel Raum ein. Ich fand diesen Krimi sehr spannend, hab nebenbei noch etwas gelernt und war mal wieder dankbar für den Nachtrag mit Erklärungen und Quellenangaben Ein gelungener 6. Eschenbach Krimi! Für mich der erste, sicher aber nicht der letzte.

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