Produktbild: Teufelsweiber

Teufelsweiber 100 Frauen, die die Welt auf den Kopf stellten

8

18,99 €

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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Benevento

Seitenzahl

344 (Printausgabe)

Dateigröße

526 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950544

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.10.2018

Verlag

Benevento

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344 (Printausgabe)

Dateigröße

526 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950544

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  • Jashrin

    aus Baesweiler

    5/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Schwachheit, dein Name ist Weib!“ (W. Shakespeare)

    Mit diesem und weiteren, wenig schmeichelhaften Zitaten beginnt Corina Heers Buch über 100 Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kein Wunder, dass sie nach diesen Aussprüchen fragt: „Braucht es mehr der Worte, um zu erklären, weshalb ich dieses Buch geschrieben habe?“ (S.9) Nein. Definitiv nicht! In einer sehr persönlichen, vielleicht auch willkürlichen Auswahl stellt uns die Autorin 100 „Teufelsweiber“ vor. Quer durch die Weltgeschichte, durch alle Zeiten und Kulturen, führen ihre kurzen Portraits von Frauen, die Geschichte geschrieben haben als Vorreiterinnen, Querdenkerinnen oder auch als echte Teufelsweiber - wenn ich so an Elisabeth Bárthory denke. Manche Persönlichkeiten wie Marie Curie, Ulrike Meinhof oder Kleopatra waren mir natürlich nicht neu, andere kannte ich nur dem Namen nach (Tomoe Gozen, Teuta…) oder sie waren mir völlig unbekannt. Die badende Susanna, die zwei Dorfälteste reizte? Nie gehört. Isadora Duncan? Ethelfleda? Lozen? Ebenfalls Fehlanzeige bei mir. Bei den beiden letzten hätte ich nicht einmal sagen können, ob es Menschen sind/ waren oder nicht. Umso spannender war es, im Buch zu stöbern und zu schmökern und neue Frauen kennenzulernen. Im Schnitt stellt die Carina Heer die Frauen und ihre Geschichte auf 3 – 4 Seiten vor. Dabei folgt sie – zumindest für mich – keinem klaren Schema. Politische, wissenschaftliche oder anderweitig herausragende Persönlichkeiten sind kunterbunt durcheinander gewürfelt. Daher habe ich dieses Buch auch nicht vorne begonnen und mit der letzten Seite beendet. Ich bin vielmehr hin und her gesprungen, je nachdem, welcher Name mir gerade ins Auge fiel. Carina Heers Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, ich habe mich in keiner Zeile gelangweilt, selbst wenn ich die vorgestellte Frau nicht interessant fand, was allerdings sowieso kaum der Fall war. Soweit ich es beurteilen kann, hat die Autorin gründlich recherchiert und die zweifellos wesentlich längeren Lebensgeschichten sinnvoll und geschickt auf den wenigen Seiten pro Person zusammengefasst. Insgesamt ein Buch, das unterhaltend, kurzweilig und doch lehrreich war. Über das ein oder andere Teufelsweib werde ich mich sicherlich noch weitergehend informieren.

  • Lucy Kreschnak

    aus Selb

    4/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Geschichten

    Inhalt: Dass Frauen manchmal richtig intelligent sein können, ist inzwischen auch in der hintersten Bank angekommen. Aber können sie auch mutig sein? Abgezockter als Lehmann Brothers? Witziger als Bastian Pastewka? Cooler als James Dean? Oder sogar grausamer als Jack the Ripper? Und ob sie das können! Für alle, die genau das schon lange geahnt haben, und erst recht für jene, die das nicht glauben, porträtiert Carina Heer mit einer guten Portion Humor und Ironie ganz unterschiedliche – bekannte und weniger bekannte – Frauen aus allen Zeiten und Ländern. Als Teufelsweib gilt man schnell – zumindest in den Augen der Männerwelt. Und da braucht es gar keinen Bund mit dem Teufel. Es reicht schon aus, besonders draufgängerisch, rücksichtslos oder allgemein besonders begabt und erfolgreich zu sein – also jetzt außer in den typisch weiblichen Künsten wie Sprachen, Handarbeit und, äh, Zuhören oder so. Echte Teufelsweiber eben, wie Gisela Werler, die an den Geldschaltern der jungen Bundesrepublik für Furcht und Nervenkitzel sorgte, oder die berühmt-berüchtigte Piratin Mary Read. Aber natürlich dürfen auch Namen wie Kleopatra, Marie Curie und Bonnie Parker nicht fehlen – um nur einige der Damen zu nennen, die wir unbedingt (neu) kennenlernen sollten! Meine Meinung: Das Cover gefällt mir gut, auch wenn es nicht auffällig oder ein Blickfang ist. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, weshalb ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich wurde nicht enttäuscht und bin sehr froh, es gelesen zu haben. Die Auswahl der 100 Frauen erscheint mir etwas willkürlich. Viele von ihnen kannte ich nicht aber ich habe sie durch das Buch wenigstens ein bisschen kennengelernt. Sprache und Schreibstil sind sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich habe gelacht und geschmunzelt und das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen. Einen Stern muss ich leider abziehen, da mich das Buch mit der Auswahl der Frauen einfach nicht komplett überzeugt hat. Trotzdem ein sehr schönes Buch und eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Celle

    4/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine schöne Sammlung von starken Frauen

    Der Titel sowie der Untertitel haben mich sofort angesprochen. Ich habe schon Good Night Stories for Rebel Girls gerne gelesen und hatte mir hier ähnliche Geschichten erhofft. Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Autorin schreibt kurz und klar. Manche Portaits sind länger, andere kürzer. Alle an sich sind aber sehr interessant und zeigen was für starke Frauen es bereits in der Geschichte gab und was wir diesen Frauen unter anderem zu verdanken haben. Einige Frauen kannte ich bereits, andere waren mir neu und ich habe einiges in dem Buch gelernt. Was mir nicht gefallen hat war, dass die einzelnen Geschichten keinem roten Faden folgen. Die Portraits sind nicht nach dem Zeitalter, der Epoche, dem Alter der Frau oder sonst etwas sortiert. Das macht es sehr unübersichtlich wenn man etwas noch einmal nachlesen will. An sich aber ein gutes Buch mit vielen interessanten Geschichten. Ich vergebe 4 Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    100 Frauenportraits witzig und modern aufgearbeitet

    Carina Heer widmet sich in ihrem Buch "Teufelsweiber", erschienen im Benevento Verlag besonderen Frauen aus unterschiedlichsten Epochen und Ländern. Gemein ist diesen Frauen, dass sie mit ihren Taten oder Fähigkeiten hervorstechen und den Vergleich zu Männern nicht zu scheuen brauchen. Starke Frauen eben, allerdings im Guten wie im Schlechten. Die persönliche Auswahl der Autorin möchte ich gar nicht kommentieren. Beim Lesen fallen einem noch etliche Frauen ein, die durchaus auch in dieses Werk gepasst hätten. Die Autorin schreibt witzig und modern zuweilen ein bisschen flapsig, aber auf jeden Fall so. dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe und ganz nebenbei noch eine Menge neuer Dinge erfahren habe. Neben bekannten Frauen wie z.B Marlene Dietrich, Marie Curie, Sophie Scholl, die ich erwartet habe in dem Buch wiederzufinden, gab es auch jede Menge Persönlichkeiten von denen in noch nie etwas gehört hatte. Und sogar Legenden wie die Geschichte der schönen, kämpferischen Semiramis, die von Tauben aufgezogen wurde, finden Einzug in ihre Sammlung. Im Schnitt umfasst jedes kleine Portrait 3 Seiten und gibt so einen schnellen Überblick über das Leben und Schaffen der portraitierten Frau. Schade nur, dass es kein zeitliches oder namentliches Register gibt, dass dem Ganzen etwas mehr Struktur verleihen würde. Dann würde sich das Buch auch prima als Nachschlagewerk eignen. Sucht man jetzt eine Person, muss man mühsam alle Namen in der Inhaltsangabe durchsuchen. Trotz kleiner Einschränkungen hatte ich viel Spass beim Lesen dieses gut recherchierten Frauenbuches und empfehle es gerne weiter.

  • SternchenBlau

    4/5

    12.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig-bissige Kurzbiografien über Frauen, die frau*man kennen sollte!

    Die Geschichtsschreibung hat in den letzten Jahrtausenden Frauen gerne mal marginalisiert oder gleich komplett rausgeschrieben. Carina Heer gibt mit „Teufelsweiber“ nun 100 Frauen wieder ihren Platz in der Geschichte. Nach Namen und einer knackigen Überschrift wird jede Frau auf zwei bis vier Seiten vorgestellt. In Heers Auswahl finden sich nicht nur Vorbilder wie Marie Curie oder Hedy Lamarr, sondern auch Verbrecher wie die Erfinderin des Schneeball-Systems Adele Spitzeder oder gar die brutale SS-Aufseherin Irma Grese. FACETTEN UND BANDBREITE Manche der Frauen sind sehr bekannt, aber ich habe auch bei diesen Persönlichkeiten immer eine neue Facette kennenlernen dürfen. Zudem konnte ich beim Lesen im Kopf mit dem Bild von ihnen spielen, das ich mir bisher von diesen Frauen gemacht hatte. Dazu habe ich einige großartige Frauen kennenlernen dürfen, von denen ich vor der Lektüre leider noch nichts oder nur wenig wusste. „Teufelsweiber“ vereint eine große Bandbreite zwischen Epochen, Ländern und unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Vom Lesefluss konnte ich das Buch daher zwar nicht in einem Rutsch durchlesen, aber ist diese Bandbreite macht eine Stärke des Buches aus. Die Autorin ordnet die Biografien weder chronologisch noch thematisch an, was für mich absolut stimmig war, weil die Frauen so in keiner festen Schublade steckten und damit mehr Raum für Überraschungen blieb.„Teufelsweiber“ eignet sich daher auch ideal als Nachschlagewerk. POINTENREICH MIT ÜBERBLICK Die Autorin verkürzt sehr komplexe Zusammenhänge pointiert und witzig und denkt dabei immer an ihre Leser*innen, so schreibt sie so beispielsweise: „Sie verlieren langsam den Überblick? Ja, Messalinas Netz aus Liebschaften und Intrigen ist komplizierter als die Handlung eines Vierteljahrhunderts GZSZ.“ (S. 183) Ich musste oft schmunzeln, manchmal auch laut lachen, wenn Carina Heer z.B. über Hildegard von Bingen schreibt: „(…) sind manche ihrer Gesundheitsratschläge durchaus mit Vorsicht zu genießen. Wer ihre Maiglöckchenrezepte oder die tote (oder war’s eine sterbende?) Maus zwischen den Schulterblättern gegen Nackenschmerzen schon mal ausprobiert hat, der weiß, was ich meine …“ FLAPSIG Wo gehobelt werden, fallen in diesem Fall auch Späne. Bei dem ganzen Witz des Buches bedeuteten die Späne, dass der eine oder andere Satz zur Plattitüde verkam oder mir persönlich zu flapsig wurde. Dennoch hätte es dafür bei mir noch für 5 Sterne gereicht, die ich wirklich sehr gerne vergeben hätte, weil es eben immer noch zu wenig Bücher gibt, die Frauen in allen menschlichen Facetten vorstellen. Aber bei all den flapsigen Formulierungen sind mir einige Begriffe sauer aufgestoßen, die sich auf BIWoC (also nicht weiße Frauen) beziehen. Mir ist klar, dass das nicht so intendiert war, aber mehr Feingefühl in Bezug auf die Intersektionalität wäre da wünschenswert gewesen (und das schließt halt mit ein, dass beleidigende Schimpfwörter eben nicht reproduziert werden müssen, auch, wenn sie als solche benannt werden). Die Kontroverse, ob James Barry, die erste Ärztin Großbritanniens, nicht eben auch ein Trans-Mann hätte sein können, bleibt ausgespart. Und auch einen Bezug auf „Political Correctness“ fand ich unglücklich. Das alles fand ich besonders schade, weil die Autorin die Auswahl der „Teufelsfrauen“ recht divers gestaltet hat und nicht nur Frauen aus dem Westen, sondern auch außergewöhnliche Frauen of Color aus Japan, Mexiko, Kenia, Guatemala, Ägypten, Pakistan, Indien, etc. mit großem Engagement vorstellt. Davon abgesehen tolles Buch, das ich sicherlich immer mal wieder zur Hand nehmen werde: 4 von 5 Sternen

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