Juliana Kallberger ist froh, in das gemütliche Dörfchen Zwirnbach gezogen zu sein. Hier, in der Heimat ihres Mannes, kann sie in Ruhe ihrem Lieblingshobby nachgehen: Der Ahnenforschung. Doch als sie einen Eintrag in ihrem Familienstammbuch ergänzen will, stolpert sie über einen Skandal. 1902 wurde ein Urahne ihres Mannes erhängt in Zwirnbach aufgefunden, kurz nachdem auch seine Frau gestorben ist. War das ein Selbstmord? Juliana kommt der Eintrag ungewöhnlich vor und sie beginnt zu recherchieren, was damals vorgefallen sein könnte. Doch schlafende Hunde soll man nicht wecken und die Stimmung im Dorf kippt, als Juliana beginnt herumzuschnüffeln. Dann wird auch sie selbst bedroht ...
LeserInnenstimmen:
Freunde gemütlicherer Krimis à la Kluftinger werden Juliana Kallberger lieben! (Silvia K., Buchhändlerin)
Das ist einmal ein origineller Plot - und ganz unterhaltsam lernt man noch etwas dazu über Ahnenforschung ... (Stefanie F. auf NetGalley.de)
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Guter Krimi mit einem interessanten Konzept
jiskett am 19.01.2021
Bewertungsnummer: 1105259
Bewertet: eBook (ePUB 3)
In "Mordsg'schicht" stößt Juliana Kallberger, die sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne mit Ahnenforschung beschäftigt, auf einen Eintrag, der sie neugierig macht. Dem Sterbebuch zufolge ist Joseph Mayerhofer 1902 nur wenige Tage nach dem Tod seiner Frau erhängt aufgefunden worden; da ein Selbstmord damals ein Skandal gewesen wäre, möchte sie mehr darüber herausfinde, doch bei ihren Recherchen kommen ihr Zweifel daran, dass es sich wirklich so zugetragen hat, und sie sucht weiter nach Anhaltspunkten. Dabei fand ich sehr interessant, dass diese 'Ermittlungen' als eine Art Ahnenforschung aufgezogen wurden; die Protagonistin versucht, mehr über die Familie Mayerhofer und ihre Nachfahren herauszufinden, um diese dann zu befragen und es war faszinierend, welcher Quellen und Datenbanken sie sich bedienen konnte, um an diese Daten heranzukommen.
In der Geschichte selbst wird ihr mehrfach die Frage gestellt, ob sie wirklich glaubt, einen Vorfall, der vor so langer Zeit passierte, aufklären zu können, und es scheint tatsächlich schwer vorstellbar. Die Autorin hat es aber meiner Meinung nach recht realistisch dargestellt und ich fand es toll, welche Methoden eingesetzt wurden, um an Informationen zu kommen. Es gibt zwar ein paar Zufälle und glückliche Fügungen und ich habe mich manchmal gewundert, dass fast alle so gesprächsbereit zu sein schienen, doch das lässt sich damit erklären, dass die Angehörigen gerne mehr über ihre Vorfahren wissen wollten und deshalb hat es mich nicht gestört.
Durch die Nachforschungen der Protagonistin entsteht mit der Zeit ein immer klareres Bild von der Familie und ich fand es toll, nach und nach mehr über die verschiedenen Zweige des Stammbaums und ein paar der lange gehüteten Geheimnisse zu erfahren. Im Laufe der Handlung fallen sehr viele verschiedene Namen, da Juliana ja unter anderem versucht, einen vollständigen Stammbaum zu erstellen, doch der Autorin ist es gelungen, dies übersichtlich darzustellen. Die Einblicke in das Leben der Vorfahren und die geschichtlichen Hintergründe haben mir ebenfalls gefallen, obwohl diese eher am Rande eine Rolle spielen, und die Spekulationen darüber, wer ein Motiv gehabt haben könnte, waren interessant. Ein bisschen schade fand ich aber, dass Juliana so sehr in diesem Hobby und ihren Nachforschungen aufgeht, dass die anderen Aspekte ihres Lebens fast vollständig dahinter zurücktraten, da ich gerne mehr darüber gelesen hätte. Trotzdem war sie mir sympathisch und ich könnte mir vorstellen, weitere Bücher über sie zu lesen, obwohl es da natürlich darauf ankommt, ob glaubwürdig gemacht werden kann, wieso sie erneut ermittelt.
"Mordsg'schicht" ist ein insgesamt eher ruhiger Krimi, der den Fokus klar auf die Recherchen um die Todesumstände von Mayerhofer und die daraus entstehenden Erkenntnisse und Spuren legt, doch das Buch konnte mich definitiv fesseln. Zudem kann man durchaus neugierig darauf werden, seine eigene Familiengeschichte genauer zu untersuchen, und dazu gibt es hilfreiche Informationen im Anhang. Das hat mir sehr gefallen.
Mordsg'schicht
Anika F./Nikas Lesewahnsinn aus Kronshagen am 19.01.2021
Bewertungsnummer: 1219454
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Ich sitze hier und bin absolut sprachlos. Ich habe ernsthaft auf Grund des Klappentextes irgendwie etwas anderes erwartet. Eine schöne Story mit krimineller Ader und etwas Spannung. Tja genau das habe ich nicht bekommen.
Woran ist es gescheitert für mich? Diese unglaublich vielen Namen. Ehrlich ich wusste irgendwann nicht mehr wer wer ist und wo derjenige jetzt schon wieder hin gehört.
Man merkt, dass die Autorin ein unglaublich tolles Wissen im Bezug auf die Ahnenforschung hat. Es kommt aber leider alles etwas plump und zu viel rüber.
Es wurden so viele Verzeichnisse mit aufgenommen und verschiedene Situationen aufgenommen.
Ausserdem machten die Blogbeiträge und die Blogkommentare mir den Lesefluss kaputt.
Ja diese erklären einiges, aber mich hat diese Art und Weise des Buches nicht abgeholt.
Der Schreibstil der Autorin ist okay, auch wenn mir die österreichischen Worte und der Dialekt es mir manchmal nicht einfach machten. Ich hatte oftmals das Problem, dass ich das Gefühl hatte ich lese es einfach falsch. Dadurch musste ich einige Sätze mehrfach lesen.
Ein Buch, welches mich absolut nicht abgeholt hat. Hat mir kein Spass bereitet und war mir auch nicht spannend genug. Eher langweilig, oberflächlich, plump und mir zu verworren.
2 von 5 Sterne
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