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Das Heinrich-Problem Roman

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14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

319 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70169-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

mit einer guten Prise Humor erzählt ("Ratgeber Frau und Familie")
Witzig. ("Tina")
Alexandra Holensteins unterhaltsame Geschichte ist [...] äußerst süffig zu lesen und ein wahres Vergnügen. ("Tessiner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

366

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

319 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70169-8

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  • Bewertung

    aus Neu Darchau

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Rache üben am Mann – was kann schöner sein? Perfekter Humor für Frauen, die das Leben kennen.

    Nach dem Lesen stellte sich mir eher die Frage, wer hat denn hier ein Problem? Nur Heinrich, oder auch Berti? Seine jetzige oder seine frühere Geliebte? Bertis Freundin? Schnell wird klar: So recht betrachtet haben wohl alle ein Problem und sämtliche Probleme hängen irgendwie zusammen. Und das nicht nur mit Heinrich. Als roter Faden kommt immer wieder die Frage, wer denn der „Ehebrecher“ ist. Heinrich oder sogar Birte oder deren Freundin? Ist die Frau, welche es einem Mann erlaubt, seine Ehe zu „brechen“ nicht auch gewissermaßen eine „Ehebrecherin“? Beim Lesen sehe ich Heinrich richtig vor mir. Ein wenig sieht er aus wie der Mann auf dem Cover. Oder ist das nur Einbildung? Kurzweilig geschrieben und dennoch nicht ohne Emotionen. Jedoch keine Angst, denn diese sind doch bei allen Personen zu finden. Bei Berti vielleicht etwas mehr, aber das ist nicht schlimm. Durch die kurzen Kapitel kommt man schnell in die Geschichte hinein und mag dann eigentlich nur noch weiter lesen. Ich möchte dazu raten, das Buch einfach zu genießen. Ach ja, eine kleine Warnung habe ich. Frauen, welche denken, in dem Buch einen Abklatsch ihrer eigenen Erfahrungen mit Männern zu finden, gehen glücklicherweise leer aus. Und noch etwas: Männer sollten sich dieses Buch auch zur Brust nehmen. Die Moral der Geschichte: Jeder mag seinen Schlussstrich selber ziehen. Ich kann nur empfehlen, dieses Buch unbedingt zu lesen, aber dabei nicht zu viel nachzudenken. Einfach genießen und schmunzeln!

  • Jeanette Lube

    aus Magdeburg

    5/5

    12.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ach Heinrich, was hast du nur getan?

    Dieses Buch erschien 2019 im Fischer Taschenbuch Verlag und beinhaltet 366 Seiten. "Rache üben am Mann - was kann schöner sein?" Ehemann Heinrich teilt seiner Frau Berti Fischer, die in den besten Jahren ist, mit, dass er nicht die Absicht hat, mit ihr alt zu werden. Als sie das erfährt, traut sie ihren Ohren kaum. Sie findet heraus, dass sie nicht die einzige in Heinrichs Umfeld ist, der er übel mitspielt. Berti sinnt auf Rache und überlegt, ob sie sich dafür mit den anderen Frauen um Heinrich verbünden soll. Aber was, wenn nicht alle dabei mit offenen Karten spielen und plötzlich lange Verheimlichtes an die Oberfläche drängt? Die Frauen schmieden zwischen Zürich und Ascona am Lago Maggiore ihren Plan. Jetzt wird Heinrich wirklich ein richtiges Problem haben. Die Autorin Alexandra Holenstein hat einen wirklich tollen Schreibstil! Ich war sofort in der Geschichte und konnte mich total gut in Berti hineinversetzen. Was für ein Mann! Also, Heinrich,was bist du nur für ein unmöglicher Kerl! Es handelt sich hier um eine echt amüsante Geschichte, die meinen Lachmuskel sehr angeregt hat. Da denken Männer immer, sie wären so schlau. Sie denken wohl nicht daran, wie böse die Rache von Frauen sein kann, hihi. Wir sollten uns wirklich nicht alles gefallen lassen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und war echt gespannt, wie Berti alles meistert und wie Heinrich wohl am Ende dastehen wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich musste dauernd nur lachen, und irgendwie hatte ich überhaupt kein Mitleid mit Heinrich. Tja, tue nichts Böses, dann widerfährt dir auch nichts Böses! Lest selbst und lasst euch von dieser amüsanten Geschichte von der momentanen Lage ablenken! Ihre werdet es nicht bereuen. Eine wirklich kuriose, humorvolle, unterhaltsame Geschichte, die Mut macht und wieder einmal aufzeigt, dass derjenige, der anderen eine Grube gräbt, meist selbst hineinfällt. Eine Leseempfehlung für alle, die gern mal wieder so richtig lachen wollen, nicht nur für Frauen. Männer sollten dieses Buch als Warnung sehen, lach.

  • Isabellepf

    aus Gaggenau

    5/5

    29.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Herrlich humorvoller Unterhaltungsroman

    "Das Heinrich-Problem" von Alexandra Holenstein, ist ein total humorvoll, amüsant und mit schweizerischem Flair untermalter Unterhaltungsroman, in dem Frau auf bewegende Weise Rachegelüste am Mann nimmt. Berti Fischer ist Coach für Lebensfragen im Allgemeinen und seit 20 Jahren mit ihrem Ehemann Heinrich verheiratet. Als ihr dieser jedoch unvermittelt am Esstisch mitteilt nicht mit ihr Alt werden zu wollen traut sie ihren Ohren kaum und ist anfangs total geschockt. Doch schon bald findet sie heraus, das sie nicht die einzige in Heinrichs Umfeld ist, der er übel mitspielt. Zunehmend sinnt Berti nach Rache und so kommt eins aufs andere. Die betrogenen Frauen schmieden zwischen Zürich und Ascona am Lago Maggiore einen Plan, sich dem Heinrich-Problem zu entledigen. Alexandra Holenstein hat mit ihrem Buch das Heinrich-Problem, einen total mitreisend und überaus humorvoll ausgearbeiteten Unterhaltungsroman für Frauen, die das Leben kennen geschrieben. Von Anfang an fühlt man sich mit Berti verbunden, kann ihre Schritte und Gedankengänge sehr gut nachempfinden und taucht mit ihr in eine mitreisend, ergreifend und vergnügt dargestellte Handlung, voller Schmunzelmomente. Doch Berti ist keineswegs eine naive Persönlichkeit, vielmehr wächst sie mit Heinrichs kleinen Ausser Haus Schlawinerreien und nimmt damit auf humorvoll, witzige Art Rache an ihrem Mann. Auch die weiteren Charaktere harmonieren gut miteinander, sind glaubwürdig und total authentisch ausgearbeitet, die für jede Menge Abwechslung und Charme im weiteren Verlauf sorgen. Die fesselnden Handlungsstränge sind wie aus dem echten Leben gegriffen und haben für einen hohen Unterhaltungswert gesorgt. Denn auch der locker, leichte und mit Wortwitz untermalte Schreibstil hat bestens dazu beigetragen fließend durch die Kapitel zu gelangen. Selten habe ich durchgehend so beherzt lachen und in den schönsten Schauplätzen zwischen der Schweiz und Italien schwelgen können. Für mich ein absolutes Gute-Laune Buch das mir bis auf die allerletzte Seite puren Lesegenuss der feinen Art bereiten konnte. Insgesamt ein mitreisend, amüsant und mit schweizerischem Flair untermalter Frauenroman der für Lesegenuss vom feinsten sorgt. Absolute Leseempfehlung 

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    27.08.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn sich ein Heinrich ganz gründlich verrechnet,...

    „Ich ziehe zum Monatsende aus!“ mit diesen Worten begrüßt Heinrich seine Ehefrau Bertie, als die nach Hause kommt, nachdem sie ihn kurz vorher mit einer attraktiven Rothaarigen im Café gesehen hat. Weniger später schiebt er dann als Erklärung noch ein, „Alberta, in den letzten zehn Jahren war unsere Beziehung, unser … Bündnis, wie ein Paar alte Pantoffel. Bequem meinetwegen, aber ausgetreten und abgenutzt. […]Unattraktiv, ja unattraktiv. […] Ich möchte nicht bis an mein Lebensende in die diesen, naja Latschen rumlaufen.“, hinterher. Mehr als ein sarkastisches „Und nun hast du ein Paar neue Hausschuhe gefunden? Wie sehen sie denn aus, die neuen Pantoffeln? Rosa Plüsch mit Pailletten oder eher Birkenstock.“, „Oder ist sie eher der Barfußtyp?“ bringt Bertie nicht über die Lippen. Als Leser darf man Bertie in dieser Situation kennenlernen, erfährt bald, warum sie relativ ruhig bleibt, denn klar, sie ist nicht total blauäugig, „Heinrich hatte sich gewiss hin und wieder außer Haus Appetit geholt, den allergröbsten Hunger vielleicht mit, na ja, einem Salamirädchen oder einer Salzmandel gestillt, aber den Hauptgang hatte er bisher, so hatte sie gerne geglaubt immer bei ihr eingenommen.“, zumindest bis jetzt. So kann Heinrich sein Leben noch einige Zeit in vollen Zügen genießen, ganz nach dem Motto: „Der grast auf anderen Weiden und du stehst derweil am Bügelbrett und faltest seine blauen Unterhosen zu schrankfertigen Quadraten.“. Doch der Zufall spielt ihm entgegen und so erfährt Bertie nach und nach, dass ihr Heinrich sie nicht wie zunächst vermutet für eine jüngere Geliebte austauscht, sondern noch ganz andere Pläne hat und längst nicht nur ihr so mies mitspielt. Aber wie heißt es so schön: Wissen ist Macht, und deshalb „hatte sie nicht vor, ihn zur Rede zu stellen. Nicht weil ihr die Worte dazu fehlten. Von denen hatte sie jede Menge auf Lager. Nein, von jetzt an würde er derjenige sein, der sich überraschen lassen musste.“ Und die Überraschung, das Rachesüppchen soll mit vereinten Kräften eine ganz besondere Würze bekommen. Schnell sind Verbündete mit an Bord. „Ich muss an meine Zukunft denken, Sie müssen an ihrer Zukunft denken! Das verbindet uns, Sylvia. Mehr sicher nicht. Wir wollen nicht so tun, als könnten und wollten wir nun Freundinnen werden, nur weil wir beide vom gleichen Mann verschaukelt werden. Aber wir können unsere Energien bündeln.“, ist nur eine davon. Mehr wird nicht verraten. Der humorvolle, kurzweilige Sprachstil der Autorin liest sich locker, leicht. Ich habe die Seiten immer schneller verschlungen, weil meine Wut auf Heinrich wegen seiner überheblichen, selbstverliebten und rücksichtslosen Art immer größer wurde und so musste ich ganz unbedingt erfahren, wie und ob es ihm an den Kragen geht. Angenehm, kurze Kapitel schaffen Fahrt und die augenfreundlich, großzügige Schrift, lassen die Seiten zudem nur so dahinfliegen. Man darf unheimlich viel schmunzeln und grinsen, dafür sorgen eine Fülle an pointierten, amüsanten Dialogen und Beschreibungen wie, „Berti hätte sich beinahe daran laben können, dass die geschwängerte Geliebte ihres Mannes nunmehr zum Ladenhüter geworden war. Zwar immer noch ein sehr schöner Ladenhüter, aber eben doch ein bisschen ramponiert.“, oder „Im goldgerahmten Spiegel, über einer Biedermeierkommode gegenüber der Tür, sah Berti das blasse Gesicht einer Frau, der ein Lächeln und ein wenig Rouge auf den Wangen gutgetan hätten. Das war sie selbst.“ Auch die vielen originellen Vergleiche, haben mir wirklich gut gefallen, da wird der Kühlschrankinhalt schon mal mit einem „ein zum Dauerbewohner gewordener Erdbeerjoghurt, beschrieben oder es heißt, „über den Unterschied zwischen ihrem eigenen Körper, dem einer Gazelle, und dem eines gemütlich grasenden Braunviehs gab es nichts zu diskutieren.“. Bertie war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich nicht verstanden habe, dass sie Heinrich noch weiter bekocht und bedient, aber das hat sich ja dann bald erledigt. Ich habe sie bewundert für ihre Selbstbeherrschung, die sie nicht nur einmal gebraucht hat. Stellenweise hatte ich auch richtig Mitleid mit ihr. Als sie sich z.B. wie ein „für den Transport zum Sammelcontainer am Eingang deponiert und vergessen. Ein Weinender Abfallsack“ fühlt, aber zum Glück, rappelt sie sich immer wieder schnell auf und es gilt „Sie arbeitete sich aus ihrer Abfallsackpostion in die Aufrechte zurück!“. Über Heinrich mag ich hier gar keine Worte verlieren, da darf jeder selbst erleben, welche Boshaftigkeiten der in petto hat. Sylvia, den rothaarigen Pantoffel, mochte ich immer lieber, vor allem weil für sie gilt, sicher gibt es nicht. „Auch sie hatte als Geliebte keine Exklusivrechte gehabt, da machte sie sich nichts vor, war sich aber ihrer Rolle der mit Abstand Bevorzugten sicher gewesen.“ Richtig nah ist mir gegangen wie Heinrich mit seinen zwei Töchtern umgeht „Wie beim Märchen vom Hasen und Igel, sah die sich selbst als atemlos Laufende, die Bahn um Bahn zurücklegte und trotz allem Einsatz nicht schaffte, ihren Vater zu erreichen, der sich diesem Rennen trickreich entzog. Schlimmer noch, ob sie rannte oder still stand, es war ihm egal.“. Bei Berties Freundin Lara, die mir mit ihren Kommentaren so oft aus der Seele gesprochen hat, musste ich meine Meinung noch einmal gründlich ändern. „Ich bin altes Eisen!“ begeistert war ich auch von Heinrichs Sekretärin Martha Spiess, die er mies mitspielt, die sich aber erst einmal nicht einfach ausrangieren lässt, denn sie weiß sich zu helfen, „ Ich war bisher immer die Diskretion in Person, aber diese Qualität wird einem nicht bedingungslos und unter allen Umständen zuteil.“ Ach ja, fast vergessen, unbedingt erwähnenswert ist auch noch Rosa, bei der Bertie in Sachen Lebensberatung alles richtig gemacht hat, denn „Auf dem Sofa, das hingegen durchaus unter der Schwere ächzte, saß die personifizierte Lebensfreude Rosa.“ Alles in allem ein herrlich, kurzweiliger Roman, bei dem man die aufkommenden Rachegelüste per Kopfkino in vollen Zügen ausleben und dabei herrlich viel schmunzeln darf. Da sind fünf Sterne auf jeden Fall noch drin.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    08.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Rache ist süß

    Schon der Titel und das Cover sind herrlich, genauso wie das Buch! "Das Heinrich-Problem" handelt von Berti Fischer, die aus allen Wolken fliegt, als ihr Mann Heinrich ihr lapidar am Frühstückstisch mitteilt, dass er sie wegen einer jüngeren Frau verlassen würde. Noch ahnt Berti nichts von den anderen Geheimnissen ihres Mannes, ebensowenig wie von seinen hausgemachten existenzbedrohenden Problemen. Dabei müsste man meinen, dass Berti sich in Beziehungsdingen sehr gut auskennt, berät sie doch andere Paare bei Eheproblemen. Aber wie heißt es so schön: " Die Schuster tragen die schlechtesten Leisten"....oder so ähnlich. Berti jedenfalls findet nach und nach mehr über Heinrichs Leben heraus und dann reift langsam aber sicher ein genialer Plan in ihr um es Heinrich heimzuzahlen, denn sie ist nicht die einzige von Heinrich betrogene Frau... Ein Roman mit viel erfrischendem Humor, den ich sehr gerne gelesen habe, regelrecht verschlungen habe. Trotz aller Schwere und dem Tiefgang, den die Autorin mit der Thematik hinein gebracht hat, versteht sie es wunderbar so zu schreiben, dass man sehr oft schmunzeln und lachen kann. Alexandra Holenstein hat die Figuren sehr gut vorstellbar beschrieben, die Dialoge lesen sich authentisch, die Situationen und das Umfeld hat man beim Lesen sehr gut vor Augen und den feinen, aber auch schwarzen Humor, kann man einfach genießen. Dazu gibt es überraschende Wendungen, nicht alles was passiert ist vorhersehbar und ein paar spannende Szenen. Durch abwechselnde Sichtweisen ist immer Bewegung im Geschehen, langweilig wird es nie. Daher kann ich den Roman wärmstens weiter empfehlen, vor allem für die Lesegruppe "Frauen Ü40" !

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