• Produktbild: Der Narr und seine Maschine - Kriminalroman (Ein Fall für Tabor Süden 21)
Band 21

Der Narr und seine Maschine - Kriminalroman (Ein Fall für Tabor Süden 21) Kriminalroman

38

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

2511 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518758847

Beschreibung

Rezension

»So gott- und weltverlassen sind die, über die Friedrich Ani in gemessenen, schlanken, berührenden Sätzen einen um den anderen Kriminalroman schreibt. ... Er macht nicht viele Worte, aber es sind immer die richtigen.«
Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau 20.10.2018

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

04.10.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

143 (Printausgabe)

Dateigröße

2511 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518758847

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  • Klene123

    5/5

    27.10.2018

    eBook (ePUB)

    Abschied

    Nach der Ermordung des Glücks, kam dieses Mal ein ganz dünner Band an, der aber trotzdem Wucht hat. Der neue Band von Friedrich Ani regt wie immer zum Nachdenken an und geht tief, denn es ist ein ganz außergewöhnliches Treffen mit Tabor Süden und auch für ihn. Wir befinden uns in München und der Autor Hallig wird vermisst. Als Leser weiß man wo er sich befindet, besucht gemeinsam mit ihm die Orte seiner Kindheit und wird ganz in seine Gedankenwelt gesogen. Glechzeitig befinden wir uns bei Tabor Süden, der den Auftrag erhält den Autor zu suchen und so in seine Welt Einblick erhält. Beide Erzählstränge zusammen ergeben für den Leser ein vollkommenes Bild, das tief blicken lässt und einen hier manchmal erschaudert. Es passiert grundsätzlich nicht viel bis die Beiden aufeinander treffen. Ab hier wird es spannend, was wird geschehen? Wie geht es aus? Was bewegt die Beiden? Und sind sie sich nicht vielleicht ähnlicher als man zunächst dachte? Das kurze Lesevergnügen wird nachwirken, das weiß ich und man darf gespannt sein - sieht man Tabor Süden wieder?

  • bookloving

    5/5

    03.12.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der letzte Fall für Tabor Süden?

    Der Roman „Der Narr und seine Maschine“ vom bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller Friedrich Ani ist der neuste Fall um den sehr eigenwilligen Vermisstenfahnder Tabor Süden. Wie schon das dem Roman vorangestellte Zitat andeutet stellt Anis Geschichte eine Hommage an den amerikanischen Autoren Cornell Woolrich dar, der zahlreiche düstere Kriminalgeschichten in den 1940er und 50er Jahren schrieb und als einer der Väter der Noir-Literatur angesehen wird. Obwohl die meisten seiner Bücher verfilmt oder für das Radio vertont wurden, blieb ihm der große Ruhm verwehrt. 1968 starb er einsam und verbittert in einem schäbigen New Yorker Hotel. Ani hat viele biografische Details Woolrichs auf seine Romanfigur, den vermissten, früher einmal bekannten Krimiautor Cornelius Hallig, übertragen und mit ihm eine anrührende, tragische Figur geschaffen. Der neue Fall für Tabor Süden ist kein Krimi im herkömmlichen Sinne, sondern ein beklemmender, düsterer Roman über die Einsamkeit, Selbstzweifel, Verzweiflung und Todessehnsucht. Ani hat einen sehr außergewöhnlichen, pointierten Erzählstil, der sicherlich nicht jedem Leser liegen wird, mich aber sehr überzeugen konnte. Er versteht es, Stimmungen und Bilder mit viel Feingefühl einzufangen und sehr gefühlvoll zu beschreiben. Schon recht schnell verbreitet sich eine dunkle, fatalistische Atmosphäre. Im Mittelpunkt seiner intelligenten, berührenden Geschichte stehen zwei alte Männer, die sich desillusioniert und aus der Bahn geworfen am Ende ihres Lebenswegs zu befinden scheinen: zum einen der spurlos verschwundene Autor Cornelius Hallig und zum anderen der Vermisstensucher Tibor Süden, der seine Ermittlertätigkeit eigentlich nie mehr aufnehmen wollte und kurz davor stand, sich auf Nimmerwiedersehen davonzustehlen. Sehr vielschichtig und faszinierend zeichnet Ani seine beiden bemerkenswerten Protagonisten – verschrobene Einzelgänger, die seltsam verloren wirken. Seinen Ermittler Süden erleben wir dennoch als ausgezeichneten Beobachter und Zuhörer, der Äußerungen und Umfeld perfekt analysieren und daraus messerscharfe Schlüsse ziehen kann. Mit seiner speziellen Intuition und großen Empathie gelingt es Süden schon bald, den Vermissten aufzuspüren. Hervorragend ist Ani vor allem die bewegende Schilderung der persönlichen Begegnung dieser zwei seelenverwandten Menschen gelungen, die sich für einen kurzen Moment öffnen und die Finsternis, ihre bitteren Enttäuschungen und Schicksalsschläge hinter sich lassen können. Der Ausklang des Romans knüpft an den Beginn an und macht neugierig auf Südens persönliche und berufliche Zukunft. FAZIT Ein beklemmender, düsterer Roman mit einer bemerkenswerten, sehr berührenden Geschichte, die noch lange in einem nachklingt! Ein Muss für alle Tabor-Süden-Fans, aber auch empfehlenswert für alle neugierigen Neueinsteiger!

  • Pedi

    5/5

    26.11.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkel

    Nach langen Jahren, in denen er Menschen aufzuspüren versuchte, die spurlos verschwunden waren, möchte Tabor Süden jetzt selbst einfach verschwinden. Er hat seine Wohnung aufgelöst, das Handy zurückgelassen. Seine langjährige Chefin in der Detektei Liebergesell hat aber den richtigen Riecher und passt ihn am Bahnhof ab, ja, kann ihn sogar für einen neuen Fall, den sie übernommen hat, zurückgewinnen. Es geht um den ehemals sehr bekannten Kriminalschriftsteller Georg Ulrich, einen Meister des Crime Noir, etliche Male verfilmt, prämiert, übersetzt, um den es aber seit vielen Jahren sehr still geworden ist. Zu Beginn seines Ruhms ist er mit seiner Mutter, die ihn als einfache Schneiderin allein und unter erheblichen finanziellen Mühen großgezogen hat, in ein Hotel gezogen. Hier lebte er bis zuletzt, ruhig und völlig zurückgezogen nach dem Tod der Mutter. Seine Biografie wurde unlängst geschrieben und nun ist der Autor verschwunden. Der Hotelbesitzer und seine Angestellten, die sich Cornelius Hallig, so der wahre Name des Autors, freundschaftlich verbunden fühlen und sich sorgen, haben Liebergesell mit der Suche nach ihm beauftragt. Nicht unbegründet befürchten sie, dass hier ein Suizid geplant sein könnte. Tabor Süden fühlt sich von Beginn an verwandt mit Hallig und der absoluten Dunkelheit, die ihn zu umgeben scheint. Beide sind Menschen, die irgendwie nicht wissen, wohin mit sich in dieser Welt, beide schwer erschüttert, beide ohne enge Bindungen. „Rabenschwarz“ könnte man die Stimmung im Buch nennen und ein wenig bangt man sogleich auch um sie Seelenlage des Autors Ani, der hier ja immerhin von einem Schriftsteller-Kollegen erzählt. Gewohnt intuitiv lässt sich Tabor Süden durch seine Ermittlungen, falls man das überhaupt so nennen kann, treiben. Es wird sehr viel geraucht und getrunken und man verrät kein Geheimnis, wenn man erzählt, dass die beiden Männer sich am Ende tatsächlich begegnen. Auch wenn es natürlich kein Happy-End gibt. Das gibt es bei Ani in diesem Sinne nie. Eine absolut dunkle, bedrückende Stimmung herrscht, eine tiefe existenziellen Erschütterung bleibt auch beim Lesen.

  • Bewertung

    aus Herdorf

    5/5

    06.11.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz aber gut :)

    Das Cover düster , schlicht , dennoch wirkungsvoll in Szene gesetzt :) der Inhalt - klingt wahnsinnig gut und lässt auch auf einen tollen Erzählstil und Wechsel der erzählperspektiven hoffen ,... ein Ermittler gegen die Zeit und gegen das spurlose verschwinden ,.. ein Autor Gegen die Zeit und das gefunden werden ,.. wer kommt seinem Ziel zuerst näher ? Was steckt dahinter ? Und gibt es eine vollständige Entschlüsselung ? Ich kenn noch kein Buch der Reihe , aber der Ermittler klingt sehr interessant;) ich durfte den Ermittler nach dem ersten Eindruck dann kennen lernen und war positiv überrascht ,.. er ist großartig ;) Das Buch an sich ist sehr schnell gelesen ,.. es ist recht dünn ;) aber toll und einfach ,.. es hat Spaß gemacht und man hatte es so schnell durch , die Spannung war bis zum Schluss ,.. es wird nicht mein letztes gewesen sein dieser Reihe und ich hoffe auf mehr solcher schnellen , dünnen genialen Bücher ;)

  • Bewertung

    aus Mannheim

    5/5

    23.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick in den Spiegel?

    Tabor Süden will weg. Er will seinen Job als Ermittler nicht mehr haben und er will einfach nur weg aus München. Wohin weiß er selbst nicht. Aber da hat er nicht mit seiner Chefin gerechnet. Sie kommt an den Hauptbahnhof und hat einen Auftrag zu dem Tabor Süden nicht nein sagen wird. Also will er sich noch einmal auf die Suche nach einer vermissten Person machen, nur noch einmal! Und wen soll er suchen? Cornelius Hallig, ein Mann der schon seit langem in einem Hotel wohnt und sich nach dem Tod seiner Mutter immer mehr verändert hat. Cornelius Hallig war mal eine kleine Berühmtheit. Unter dem Namen Georg Ulrich hat er Kriminalromane geschrieben. Je mehr sich Tabor Süden mit dem vermissten Mann beschäftigt, desto mehr werden ihm die Parallelen zwischen der Welt von Cornelius Hallig und seiner eigenen bewusst. Und Tabor Süden schafft es natürlich! Er kann den vermissten Mann finden. Aber wie wird das Zusammentreffen der beiden Herren aussehen? Und vor was rennt Cornelius Hallig wirklich davon? Die Bücher um den einzigartigen Tabor Süden sind ein ganz besonderer Genuss. Der Autor schafft es auch in diesem Buch wieder trotz der wenigen Seite eine ganz genaue Beschreibung der Orte und Personen wieder zu geben. Die Belange, Gefühle und auch Ängste der einzelnen Personen werden sehr gut beschrieben und bringen dem Leser auch ein deutliches Bild vor Augen. Mit Sicherheit wird die Geschichte noch den einen oder anderen Moment nachwirken und lässt vor allem auch Hoffnung aufkommen, dass Tabor Süden seine Berufung doch noch nicht sein lassen wird. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben!

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