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Alfred Hitchcock Sämtliche Filme

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Herausgeber

Paul Duncan

Verlag

Taschen

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

24,9/17,5/5 cm

Gewicht

1840 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8365-6681-0

Beschreibung

Rezension

„Ein echter Leckerbissen… Der Band liefert fundierte Einblicke in Hitchcocks einzigartige und komplexe Art des Filmemachens.“

Portrait

Filmhistoriker Paul Duncan hat bei TASCHEN zahlreiche Titel veröffentlicht, darunter Das Star Wars Archiv, Das James Bond Archiv, Das Charlie Chaplin Archiv, The Godfather Family Album, Taxi Driver, Film Noir und Horror Cinema sowie verschiedene Werke über Regisseure, Filmgenres und Filmstars.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.04.2019

Herausgeber

Paul Duncan

Verlag

Taschen

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

24,9/17,5/5 cm

Gewicht

1840 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8365-6681-0

Herstelleradresse

Taschen GmbH
Hohenzollernring 53
50672 Köln
DE

Email: customerserviceB2B@taschen.com

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Der britische Meisterregisseur…

MaWiOr aus Halle am 13.09.2019

Bewertungsnummer: 2721317

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der britische Meisterregisseur Alfred Hitchcock (1899-1980) gilt als „Master of Supense", als Meister in der Kunst, Spannung zu erzeugen. Keiner verstand es so, mit den Ängsten der Menschen zu spielen wie er. Mit seinen Thrillern „Psycho“ oder „Die Vögel“ jagte er Kinozuschauern in aller Welt einen Schauer über den Rücken. Anlässlich seines 120. Geburtstages (am 13. August 2019) nahmen einige Fernsehsender zahlreiche Filme von Alfred Hitchcock ins Programm. Im Taschen Verlag dagegen ist eine umfangreiche und reich illustrierte Dokumentation erschienen. Sie zeichnet Hitchcocks komplette künstlerische Laufbahn nach. Die Anfänge waren noch stark von der Stummfilmära geprägt, ehe ihm dann in den 1930er Jahren in England u.a. mit „Der Mann, der zuviel wusste“ der Durchbruch gelang. In Hollywood stieß Hitchcock zunächst auf Schwierigkeiten. Hitchcock verstand es jedoch immer besser, klare und dynamische Bilder für die zweidimensionale Leinwand zu komponieren, dabei schnitt er seine Filme weniger im Schneideraum sondern im Kopf. Mit seinen Klassikern „Das Fenster zum Hof“, „Vertigo“, „Marnie“, „Die Vögel“ oder „Psycho“ erlangte er schließlich Weltruhm. Diese drei Schaffensperioden werden in drei Kapiteln „Ein junges Genie“ (1899-1939), „Der Typ, der dein Vertrauen in dieses ganze lausige Geschäft wiederherstellt“ (1940-1954) und „Ein wahrer Meister“ (1954-1980) gewissermaßen als Einleitung ausführlich nachgezeichnet. Der Altmeister drehte insgesamt 53 Filme, die im zweiten Teil des Bandes detailliert vorgestellt werden - von „Irrgarten der Leidenschaft“ (1925) bis „Familiengrab“ (1976). Jede der 53 Filmvorstellungen wird mit allgemeinen Infos (Jahr, Dauer, Buch, Kamera, Schnitt, Musik, Production, Darsteller und Filmplakat) eingeleitet. Die anschließenden fundierten Erläuterungen und Betrachtungen stammen von unterschiedlichen Autoren - von anerkannten Kunsthistorikern oder Medienwissenschaftlern. Die Texte werden durch zahlreiche (auch ganzseitige) Abbildungen illustriert. Das Schlusskapitel „Cameos“ bringt dann noch zahlreiche Bildbeispiele von Filmen, in denen Hitchcock selbst kurze Auftritte hatte. Eine Bibliografie komplettiert schließlich diesen wunderbaren Bild-Text-Band, der auch durch seine gediegene Aufmachung, die Druckqualität und den moderaten Preis sehr anspricht.

Der britische Meisterregisseur…

MaWiOr aus Halle am 13.09.2019
Bewertungsnummer: 2721317
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der britische Meisterregisseur Alfred Hitchcock (1899-1980) gilt als „Master of Supense", als Meister in der Kunst, Spannung zu erzeugen. Keiner verstand es so, mit den Ängsten der Menschen zu spielen wie er. Mit seinen Thrillern „Psycho“ oder „Die Vögel“ jagte er Kinozuschauern in aller Welt einen Schauer über den Rücken. Anlässlich seines 120. Geburtstages (am 13. August 2019) nahmen einige Fernsehsender zahlreiche Filme von Alfred Hitchcock ins Programm. Im Taschen Verlag dagegen ist eine umfangreiche und reich illustrierte Dokumentation erschienen. Sie zeichnet Hitchcocks komplette künstlerische Laufbahn nach. Die Anfänge waren noch stark von der Stummfilmära geprägt, ehe ihm dann in den 1930er Jahren in England u.a. mit „Der Mann, der zuviel wusste“ der Durchbruch gelang. In Hollywood stieß Hitchcock zunächst auf Schwierigkeiten. Hitchcock verstand es jedoch immer besser, klare und dynamische Bilder für die zweidimensionale Leinwand zu komponieren, dabei schnitt er seine Filme weniger im Schneideraum sondern im Kopf. Mit seinen Klassikern „Das Fenster zum Hof“, „Vertigo“, „Marnie“, „Die Vögel“ oder „Psycho“ erlangte er schließlich Weltruhm. Diese drei Schaffensperioden werden in drei Kapiteln „Ein junges Genie“ (1899-1939), „Der Typ, der dein Vertrauen in dieses ganze lausige Geschäft wiederherstellt“ (1940-1954) und „Ein wahrer Meister“ (1954-1980) gewissermaßen als Einleitung ausführlich nachgezeichnet. Der Altmeister drehte insgesamt 53 Filme, die im zweiten Teil des Bandes detailliert vorgestellt werden - von „Irrgarten der Leidenschaft“ (1925) bis „Familiengrab“ (1976). Jede der 53 Filmvorstellungen wird mit allgemeinen Infos (Jahr, Dauer, Buch, Kamera, Schnitt, Musik, Production, Darsteller und Filmplakat) eingeleitet. Die anschließenden fundierten Erläuterungen und Betrachtungen stammen von unterschiedlichen Autoren - von anerkannten Kunsthistorikern oder Medienwissenschaftlern. Die Texte werden durch zahlreiche (auch ganzseitige) Abbildungen illustriert. Das Schlusskapitel „Cameos“ bringt dann noch zahlreiche Bildbeispiele von Filmen, in denen Hitchcock selbst kurze Auftritte hatte. Eine Bibliografie komplettiert schließlich diesen wunderbaren Bild-Text-Band, der auch durch seine gediegene Aufmachung, die Druckqualität und den moderaten Preis sehr anspricht.

Ein Buch voller Hitchcock…

ws aus Markdorf am 25.07.2019

Bewertungsnummer: 2726519

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch voller Hitchcock Ziel: suspense... Bereits der Einband zeigt sowohl dem Kenner als auch dem Hitchcock-Laien, um wen und um wessen Werk es auf den kommenden 687 Seiten gehen wird: Sir Alfred, Meister des spannenden Kontrasts – nur ganz dezent auf der Rückseite des Einbandes ist ein wenig blutrot zu sehen. Ansonsten ist nicht nur der Einband voller „suspense“ (Spannung) – genau das, worum es Sir Alfred in fast all seinen grandiosen Filmen geht. Manchmal per überraschendem Schock-Effekt. Wer kennt das in der Dusche abfliessende Blut von Marion Crane (dargestellt von Janet Leigh) nicht, nachdem sie von Norman Bates (Anthony Perkins) erstochen wurde. Ein Spielfilm aus dem Jahr 1960 und ein ewiger Klassiker. Wie nahezu alle anderen Hitchcocks auch. Der Umschlag ergänzt mit einem weiteren typischen Stilmittel: die Perspektive. Allerdings – für Sir Alfred – außergewöhnlich statisch. Schon beim Aufschlagen des Buches ändert sich das: Bewegung und Dynamik kommen ins Spiel. Denn für den Meister der Filmkunst ist Bewegung das eigentlich Dramatische – nicht der Film. Bewegung schafft Emotionen und Emotionen berühren das Publikum. Paul Duncan (Hrsg.) blättert uns die seinerzeit zum ersten Mal umgesetzten Kniffe des Großmeisters der Kameraführung Seite für Seite auf, zeigt uns dessen Filmsprache mit jedem Schwenk, mit jeder Position. Aber es sind mehr als nur Stativ und Drehgelenk, die für oben genannte Emotionen und Dramatik sorgen: die Größe des Bildausschnitts, die Konzentration auf das Wesentliche der Mitteilung zieht den Betrachter mitten in die Szene, die absolute Schärfe lässt ihn das Aftershave des Schauspielers riechen der Beleuchter hat das gefälligst punktuell und sparsam zu unterstützen, damit – wie schon im Altertum und Mittelalter erfolgreich erprobt – des Kunden Blick raffiniert gelenkt und nicht von Nebensächlichkeiten abgelenkt wird. Harte Schwarz/Weiß-Kontraste konkurrieren mit harten Schlagschatten. Unwichtiger Hintergrund verschwindet in Schwarz oder lässt ihn durch eine Blendenumstellung neutral verschwimmen. Die Position der Kamera gibt dem Betrachter unmerklich vor, wie er sich zu fühlen hat – Täter oder Opfer, klein oder groß, wichtig oder unwichtig, drohend oder bedroht – wir erinnern uns an die Bedeutungsperspektive, die im Altertum ihre Wurzeln hat. Blättert man durch dieses Werk, erkennt man schnell, dass sehr viel Mühe aufgewandt wurde, die Faszination der Filme von Sir Alfred auf den Betrachter und Leser überspringen zu lassen. Die Text-/Photo-Dokumentation spürt sein filmschöpferisches Leben in seinem Stil nach, ist spannend genug, nicht nur die kurzen Bildunterschriften zu lesen, sondern verführt, auch die längeren Texte, seien sie biografischer Natur oder seine Filme beschreibend, lesen zu wollen. Die Produktionsskizzen, Standbilder, Bilder am Set und Pressephotos sind als Vorspeise gedacht, sollen Appetit machen auf mehr. Der Leser wird auf diese typische, faszinierende Weise mit hineingenommen in die Welt des Films mit Fotos, in der Bewegung eingefroren, voller Dramatik und Spannung. Beides sehr kontrastreich. Der Leser darf aber auch mit Sir Alfred, dem Filmteam und den Darstellern relaxen. Was durch Bildern in Graustufen gelingt. Um sich dann auch noch die Produktionsstätten anzuschauen. Immer auf der Hut, dass kein Filmutensil eine Stolperfalle bildet. Oder ihm einer der Techniker zu nahe kommt, denn bei solche Aufnahmen erreicht die von Hitchcock vorgegeben Kameraführung immer wieder, dass der Zuschauer ganz nah am Wesentlichen dabei ist. Die Filmplakate im Buch könnten jederzeit bei Kunststudenten und Schülern als Besprechungsgrundlage für eine geniale Text-/Bildgestaltung dienen. Anfangs typisch in Schwarz/Weiß, änderte sich die Gestaltung der Filmplakate dem Zeitgeist angepasst. Alle locken aber durch die Auswahl der Bildelemente in Größe und Position – egal in welcher Farbigkeit –, ergänzt durch eine Kombination passend platzierter Schriften und mit einbezogenem Hintergrund

Ein Buch voller Hitchcock…

ws aus Markdorf am 25.07.2019
Bewertungsnummer: 2726519
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch voller Hitchcock Ziel: suspense... Bereits der Einband zeigt sowohl dem Kenner als auch dem Hitchcock-Laien, um wen und um wessen Werk es auf den kommenden 687 Seiten gehen wird: Sir Alfred, Meister des spannenden Kontrasts – nur ganz dezent auf der Rückseite des Einbandes ist ein wenig blutrot zu sehen. Ansonsten ist nicht nur der Einband voller „suspense“ (Spannung) – genau das, worum es Sir Alfred in fast all seinen grandiosen Filmen geht. Manchmal per überraschendem Schock-Effekt. Wer kennt das in der Dusche abfliessende Blut von Marion Crane (dargestellt von Janet Leigh) nicht, nachdem sie von Norman Bates (Anthony Perkins) erstochen wurde. Ein Spielfilm aus dem Jahr 1960 und ein ewiger Klassiker. Wie nahezu alle anderen Hitchcocks auch. Der Umschlag ergänzt mit einem weiteren typischen Stilmittel: die Perspektive. Allerdings – für Sir Alfred – außergewöhnlich statisch. Schon beim Aufschlagen des Buches ändert sich das: Bewegung und Dynamik kommen ins Spiel. Denn für den Meister der Filmkunst ist Bewegung das eigentlich Dramatische – nicht der Film. Bewegung schafft Emotionen und Emotionen berühren das Publikum. Paul Duncan (Hrsg.) blättert uns die seinerzeit zum ersten Mal umgesetzten Kniffe des Großmeisters der Kameraführung Seite für Seite auf, zeigt uns dessen Filmsprache mit jedem Schwenk, mit jeder Position. Aber es sind mehr als nur Stativ und Drehgelenk, die für oben genannte Emotionen und Dramatik sorgen: die Größe des Bildausschnitts, die Konzentration auf das Wesentliche der Mitteilung zieht den Betrachter mitten in die Szene, die absolute Schärfe lässt ihn das Aftershave des Schauspielers riechen der Beleuchter hat das gefälligst punktuell und sparsam zu unterstützen, damit – wie schon im Altertum und Mittelalter erfolgreich erprobt – des Kunden Blick raffiniert gelenkt und nicht von Nebensächlichkeiten abgelenkt wird. Harte Schwarz/Weiß-Kontraste konkurrieren mit harten Schlagschatten. Unwichtiger Hintergrund verschwindet in Schwarz oder lässt ihn durch eine Blendenumstellung neutral verschwimmen. Die Position der Kamera gibt dem Betrachter unmerklich vor, wie er sich zu fühlen hat – Täter oder Opfer, klein oder groß, wichtig oder unwichtig, drohend oder bedroht – wir erinnern uns an die Bedeutungsperspektive, die im Altertum ihre Wurzeln hat. Blättert man durch dieses Werk, erkennt man schnell, dass sehr viel Mühe aufgewandt wurde, die Faszination der Filme von Sir Alfred auf den Betrachter und Leser überspringen zu lassen. Die Text-/Photo-Dokumentation spürt sein filmschöpferisches Leben in seinem Stil nach, ist spannend genug, nicht nur die kurzen Bildunterschriften zu lesen, sondern verführt, auch die längeren Texte, seien sie biografischer Natur oder seine Filme beschreibend, lesen zu wollen. Die Produktionsskizzen, Standbilder, Bilder am Set und Pressephotos sind als Vorspeise gedacht, sollen Appetit machen auf mehr. Der Leser wird auf diese typische, faszinierende Weise mit hineingenommen in die Welt des Films mit Fotos, in der Bewegung eingefroren, voller Dramatik und Spannung. Beides sehr kontrastreich. Der Leser darf aber auch mit Sir Alfred, dem Filmteam und den Darstellern relaxen. Was durch Bildern in Graustufen gelingt. Um sich dann auch noch die Produktionsstätten anzuschauen. Immer auf der Hut, dass kein Filmutensil eine Stolperfalle bildet. Oder ihm einer der Techniker zu nahe kommt, denn bei solche Aufnahmen erreicht die von Hitchcock vorgegeben Kameraführung immer wieder, dass der Zuschauer ganz nah am Wesentlichen dabei ist. Die Filmplakate im Buch könnten jederzeit bei Kunststudenten und Schülern als Besprechungsgrundlage für eine geniale Text-/Bildgestaltung dienen. Anfangs typisch in Schwarz/Weiß, änderte sich die Gestaltung der Filmplakate dem Zeitgeist angepasst. Alle locken aber durch die Auswahl der Bildelemente in Größe und Position – egal in welcher Farbigkeit –, ergänzt durch eine Kombination passend platzierter Schriften und mit einbezogenem Hintergrund

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