Die Dunkle Zeit greift nach Ulldart. Nach langen Jahren des Krieges sehnt sich auch Lodrik, der übermächtige Kabcar von Tarpol, nach Frieden. Allein die Bastionen der Rogogarder und Kensustrianer leisten ihm noch Widerstand, und der Traum von einem geeinten Reich scheint in greifbare Nähe zu rücken. Lodriks Berater aber, der durchtriebene Mortva Nesreca, schmiedet im Hintergrund gefahrvolle Ränke – und der Herrscher gerät in einen Hinterhalt … Erstmals in der lang erwarteten ungekürzten Fassung – die Fortsetzung der großen Saga »Ulldart – Die Dunkle Zeit«.
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Die Magie des Herrschers
Meggie aus Mertesheim am 25.06.2018
Bewertungsnummer: 1112429
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Lodrik sehnt sich nach Frieden. Doch gibt es noch Widerstand, der niedergeschlagen werden muss. Immer noch ist es sein Berater Mortva, der im Hintergrund Fäden zieht, die dazu führen, dass Lodrik sich nicht wohlfühlen kann.
Plötzlich ändert sich alles und das Königreich scheint in die Dunkle Zeit zu stürzen, die seit langem prophezeit wurde.
Einzige Hoffnung sind die wenigen Widerständler, die im Geheimen Pläne schmieden, um dem entgegenzuwirken. Doch ist es schwer, gegen die Übermacht anzutreten.
Der fünfte, der auf insgesamt sechs Teile angelegten Reihe, birgt so einige Überraschungen. Es kommt zu Szenen, die einem den Atem rauben. Gerade am Ende gibt es etliches, was einem nicht zu Atem holen kommen lässt, da sich damit alles ändert.
Diesmal kommen fast alle Charaktere ausführlich zu Wort. Lodrik, Lorin, Tokaro, Waljakov, Perdor, Fiorell und alle anderen entwickeln sich weiter. So gibt es quasi einen mächtigen Schub in der Geschichte.
Außerdem wird dem Inquisitor Pashtak eine größere Rolle übertragen. Die Szenen mit ihm kann ich noch nicht so richtig einordnen. Sein Mitwirken bei dem großen Ganzen ist mir noch nicht ganz klar.
Dabei finde ich es bewundernswert, dass sich der Autor nicht verzettelt und bei allen Charakteren eine klare Linie verfolgt. Auch ist es schön, eine Fantasy-Reihe zu verfolgen, die ohne die typischen Fantasy-Charaktere wie Zwergen oder Elfe auskommt.
Außerdem kommt keine Langeweile auf, da durch die verschiedenen Blickwinkel immer wieder Abwechslung eingebracht wird.
Die Spannung, die sich auch schon durch die ersten vier Bände gezogen hat, wird weiter gehalten. Nur im Mittelteil hatte ich einen kleinen Durchhänger, der aber schnell behoben war.
Gerade Lorin entwickelt sich zu einem taffen, jungen Mann, der sich mit seinen Taten endlich die Sporen verdient, die ihm zustehen.
Seit langem ist dies mal wieder eine Reihe, die ich mit Freuden lese, weil sie einfach gute Unterhaltung bietet und mit kleinen Überraschungen auch immer wieder genau das Quentchen Spannung aufbietet, das benötigt wird, um dran zu bleiben.
Ich bin nun gespannt, wie der letzte Teil der Reihe alles auflöst, was sich bisher angesammelt hat.
Fazit:
Ein Fantasy-Abenteuer mit allem, was man braucht.
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