Wie die Liebe uns ins Leben zurückholt. Die Kinderpsychologin Julia Cates steht vor den Trümmern ihrer Karriere. Von Schuldgefühlen gepeinigt, kehrt sie zu ihrer Schwester in ihren Heimatort am Mystic Lake zurück, wo ein schwer traumatisiertes Kind auftaucht. Gemeinsam mit dem Arzt Max versucht sie herauszufinden, was dem Kind angetan wurde. Bis sich ein Mann meldet, der behauptet, der Vater zu sein. Julia muss alles riskieren, um zu verstehen, wer das Mädchen tatsächlich ist – und zu wem es gehört. Ein berührender Roman darüber, wie ein Kind, das Hilfe braucht, das Leben einer Frau verändert. Dieser Roman erschien erstmals unter dem Titel "Wohin das Herz uns trägt".
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Ingrid
aus Schleswig Holstein
5/5
19.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein sehr bewegendes Buch, das einem zu Herzen geht.
Schon lange nicht mehr so ein schönes Buch gelesen. Konnte es nicht aus der Hand legen. Sehr toll und emotional bewegend geschrieben. Es geht einem unter die Haut. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut.
Hortensia13
5/5
31.12.2022
Buch (Taschenbuch)
Der Weg zurück
Die Kinderpsychologin Julia Cates ist ratlos. Ihre Karriere liegt gerade in Trümmern. Da kommt der Anruf ihrer Schwester gerade recht, sie soll in ihren Heimatort am Mystic Lake zurückkehren, wo ein schwer traumatisiertes, verwildertes Mädchen aufgefunden wurde. Mit Hilfe des Arztes Max versucht Julia dem Kind näherzukommen und herauszufinden, was geschehen ist. Als sich ein Mann meldet, dass er der Vater ist, muss Julia alles riskieren.
Bücher von Kristin Hannah sind für mich stets emotional bewegend. So ist es auch mit diesem Roman. Einerseits ist da das verwilderte Mädchen, das nicht einmal sprechen kann. Es bricht dem Leser das Herz, wie verletzlich es ist und doch versucht einen Weg ins zivilisierte Leben zu finden. Dazu kommt die Kinderpsychologin Julia, ihre Schwester und der Arzt. Alle drei haben ihre persönlichen Erfahrungen, stecken in Lebenskrisen oder haben schwierige Beziehungen zueinander. So entsteht ein Netz menschlicher Gefühle, wobei die Hoffnung versucht sich durchzusetzen.
Mein Fazit: Sehr eindrückliche und vor allem emotional bewegende Geschichte, die ans Herz geht. Am liebsten würde man alle in den Arm nehmen und ihnen zuflüstern, dass alles wieder gut wird. 5 Sterne.
Bewertung
aus Selzach
5/5
18.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Die Nachigall
Ein so spannendes gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Sehr zu empfehlen.
leserattebremen
aus Berlin
5/5
07.03.2019
Buch (Taschenbuch)
Dr. Julia Cates ist erfolgreic…
Dr. Julia Cates ist erfolgreiche Kinderpsychologin, bis sie die Situation einer Patientin falsch einschätzt und diese mehrere Jugendliche mit in den Tod nimmt. Als ihre Schwester Ellie sie um Hilfe in einem Fall bittet, macht sie sich also gerne auf den Weg, um L.A. und den Medienrummel hinter sich zu lassen. Doch was sie bei ihrer Schwester erwartet, übersteigt all ihre Vorstellungen: Ein kleines Mädchen wurde gefunden, sie spricht nicht und scheint jahrelang wild im Wald gelebt zu haben. Ganz langsam versucht Julia, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihre Geschichte zu verstehen. Doch was wirklich passiert ist, kann keiner der Beteiligten auch nur ahnen. „Das Mädchen mit dem Schmetterling“ ist eine unglaublich bewegende und anrührende Geschichte. Obwohl Julia selbst sehr verletzt ist, lässt sie sich voll auf die Therapie des Mädchens ein und beginnt, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Die Entwicklungen, die sie erreicht, sind beeindruckend und nehmen einen bei der Lektüre ganz gefangen. Julia und Ellie sind zwei sehr gegensätzliche, aber spannende Protagonistinnen, die über diesen Fall selbst ihre Familiengeschichte langsam aufarbeiten. Dadurch baut man schnell eine emotionale Nähe zu diesen beiden Figuren auf und leidet mit ihnen genauso wie man sich mit ihnen freut. Neben der Haupthandlung hat Kristin Hannah noch einige kleine Nebenhandlungen mit ebenso charmanten Figuren eingeflochten, was das Buch noch unterhaltsamer und interessanter macht. Der mitreißende Erzählstil der Autorin trägt sein Übriges dazu bei, die Geschichte zu einem wirklich tollen und bewegenden Roman zu machen. Lediglich den Titel fand ich für die Geschichte völlig unpassend, da es lediglich eine Szene in dem Roman gibt, in dem ein Schmetterling auftaucht und diese völlig unbedeutend für die Geschichte ist. Kristin Hannahs Roman „Das Mädchen mit dem Schmetterling“ ist großartige Unterhaltungsliteratur, die einem beim Lesen sehr bewegt und nicht unberührt zurücklässt. Das kleine Mädchen wächst einem sofort ans Herz und als Leser ist eine große Freude, ihre Geschichte zu begleiten. Mich hat der Roman total begeistert, wie alle anderen Romane der Autorin bisher auch.
LEXI
aus Österreich
5/5
27.01.2019
Buch (Taschenbuch)
Auf das Herz kommt es an Als…
Auf das Herz kommt es an Als im kleinen Städtchen Rain Valley nahe des Olympic National Forest, am Rande des Regenwaldes, plötzlich ein verwahrlostes kleines Mädchen auftaucht, sucht die örtliche Polizei nach einer Vermisstenmeldung oder Hinweisen auf eine Entführung. Doch das traurige, zerbrechliche Mädchen spricht nicht, und es scheint auch von niemandem vermisst zu werden. Sie kam eines Tages auf der Suche nach etwas Essbarem aus den unberührten, unerforschten Wäldern. Aufgrund ihres wilden und zutiefst rätselhaften Verhaltens wird eine Spezialistin hinzugezogen. Julia Cates ist Kinderpsychologin und ihre besondere Gabe, mit traumatisierten Kindern umzugehen, macht sie zur idealen Therapeutin für das „Wolfsmädchen“, wie die kleine Unbekannte bald genannt wird. Julia macht es sich zu ihrer ganz persönlichen Aufgabe, diesem Kind zu helfen. Durch ihre hartnäckigen und liebevollen Bemühungen sowie ihre fachliche Eignung verzeichnet sie bald auch erste Erfolge. Doch kurz nachdem Julia zur temporären Pflegemutter für ihren Schützling bestimmt wird, taucht plötzlich der leibliche Vater auf, der das Kind zurückfordert. Sowohl für das kleine Mädchen, als auch für Julie und alle Menschen in Rain Valley, denen dieses Schicksal nahe geht, bricht eine Welt zusammen. Kristin Hannahs Geschichte eines Wolfskindes, das inmitten eines hunderttausende Hektar großen und unerforschten Waldgebiets festgehalten wurde, hat mich regelrecht gefesselt. Durch die Protagonistin Julia erfährt man fachliche Hintergründe über diese „wilden Kinder“, sie thematisiert jedoch auch andere mögliche Ursachen wie beispielsweise Autismus für das seltsame Verhalten dieses Kindes. Darüber hinaus erzählt die Autorin die Geschichte zweier Schwestern, die sich nach dem Tod der Eltern ein wenig entfremdeten, sich jedoch trotz äußerlicher Unterschiede gar nicht so unähnlich sind. Julia Cates und Ellen Barton erhalten durch ihre Bemühungen um das Wolfsmädchen eine neue Chance, ihre geschwisterliche Beziehung aufzufrischen. Die handelnden Personen dieses Buches empfand ich als ausgezeichnet charakterisiert. Julia Cates wird als intelligente Frau dargestellt, der durch ihre Hochsensibilität ein ganz besonderer Zugang und eine hervorragende Eignung für ihren Beruf gegeben ist. Sie leidet an einem beruflichen Rückschlag und hat zudem eine zerbrochene Beziehung zu bewältigen. Ihre Schwester Ellen ist eine umwerfend schöne und extrovertierte Persönlichkeit. Sie sorgt als Polizeichefin für Recht und Ordnung in Rain Valley. Das Auftauchen des Wolfsmädchens stellt sie vor die bislang größter Herausforderung ihres beruflichen Lebens. Ellen stehen in Cal Wallace, Penelope Nutter und Earl Huff drei äußerst sympathische Kollegen zur Seite. Der seit sechs Jahren in Rain Valley niedergelassene Arzt Dr. Max Cerrasin ist ein gutaussehender Einzelgänger, der ebenfalls mit einem traumatischen Ereignis aus seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Kristin Hannahs authentische Charakterzeichnung erzeugte sogar entgegen der gegen ihn sprechenden Fakten Verständnis für die Forderungen des leiblichen Vaters. Die Autorin versteht es, die Beweggründe und Emotionen ihrer Figuren auf beeindruckende Art und Weise darzustellen. Der kleinen Protagonistin, die von ihren Betreuern schließlich Alice genannt wird, flog mein Herz vom ersten Moment an zu. Ich habe dieses kleine, hilflose Wesen mit ihren vielen körperlichen und emotionalen Narben auf der Stelle ins Herz geschlossen. Die Ungewissheit über die Herkunft, den bisherigen Aufenthaltsort und die Identität jener Person, die das Kind irgendwo in den Tiefen der Wälder festgehalten hat, erzeugte einen durchgehenden Spannungsbogen im Buch. Die Kombination mit dem wunderschönen Schreibstil, der Kristin Hannah zu eigen ist, machte diesen Roman zu einem wahren Pageturner. „Das Mädchen mit dem Schmetterling“ war eine tief berührende Lektüre, die mir ausgezeichnet gefallen hat. (gekürzte Fassung)
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